Warum immer mehr Jäger aufgeben – und wer trotzdem zurück will
Von Bachritter Leonie
30 März 2026
In Frankreich hat eine große Befragung ehemaliger Jäger gezeigt, warum Menschen mit der Jagd brechen – und weshalb ein Teil von ihnen später doch wieder an den Start gehen will. Die Ergebnisse zeichnen ein Bild von einer Freizeitbeschäftigung, die unter Kostendruck, Zeitmangel und gesellschaftlichem Wandel steht, aber längst nicht am Ende ist.x Studie mit fast 10.000 Ex-Jägernx Die Untersuchung basiert auf den Antworten von 9.181 Personen, die früher einen Jagdschein hatten oder mindestens die Prüfung versucht haben. Darunter befanden sich:
7.623 Personen, die die Jagd aktiv betrieben und dann aufgegeben haben
657 Personen, die bei der Jagdscheinprüfung durchgefallen sind
901 Personen, die die Prüfung bestanden, den Schein aber nie gültig gemacht haben
Die Studie sollte klären, welche Motive hinter dem Ausstieg stehen. Dabei durften die Befragten mehrere Gründe angeben – es geht also um eine Rangliste der wichtigsten Auslöser, nicht um eine einzige Ursache pro Person.
Geld, Zeit und ein verändertes Umfeld wiegen für viele schwerer als die Leidenschaft für die Jagd.
Hauptgrund Nummer eins: die Kosten explodieren (weiterlesen)


