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Gericht urteilt: Kein Jagdschein für Canabispatienten

Das Verwaltungsgericht Trier hat entschieden, dass ein Canabispatient keinen Jagdschein lösen darf. Die Entscheidung basiert auf mehreren, teils widersprüchlichen Gutachten. Insbesondere die Frage nach der waffenrechtliche Zuverlässigkeit beschäftige das Gericht.

Medizinisches Cannabis ist in Deutschland nach wie vor eine seltene Therapieform. Es wird vor allem zur Linderung von chronischen Schmerzen eingesetzt. So auch bei Peter Jakobs, der an einer rheumatischen Erkrankung leidet. Trotz seiner Krankheit hat der 53-Jährige die Jägerprüfung erfolgreich bestanden und beantragte beim Landkreis Bernkastel-Wittlich einen Jagdschein. Nach monatelanger Prüfung und entgegen eines Gutachtens versagte ihm die Behörde das ersehnte Dokument (wir berichteten). Gegen diese Entscheidung klagte Jakobs vor dem Verwaltungsgericht Trier. (weiterlesen)

Canabispatient