Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

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Dass Deutschland beim Ausbau des Internets im Weltvergleich unter den Staaten mit Entwicklungshilfeniveau zu finden ist, hat sich mittlerweile auch bei den eher wenig internetaffinen Menschen herumgesprochen.

Nur Staaten, die von Despoten wie Nordkorea regiert werden, haben ein ähnlich rückständiges Internet wie Deutschland. Es ist aber nicht nur das fehlende Breitbandnetz, was Deutschland in der Internetinfrastruktur auf das Niveau eines Entwicklungslands zurück wirft. Große Teile unserer Behörden und behördenähnliche Organisationen weigern sich bis heute beharrlich, die Segnungen des Interntes zu nutzen. Dort werden noch immer Akten angelegt, Dokumente gedruckt und kopiert und Briefe verschickt, als ob es das Internet nicht gibt. Mit dem Argument des Datenschutzes wird jede Innovation im Keime erstickt.

Besonders beim Arztbesuch und bei Behördengängen wird jedem Internetnutzer die Rückständigkeit der schon lange nicht mehr fortschrittlichen Bundesrepublik deutlich. Diese durch Behörden verursachte Rückständigkeit im Internet musste auch unlängst die Redaktion vom Jagdportal erfahren.

Weil das Einstellen meiner email bei facebook über die Rückständigkeit unserer Behörden alleine mehrere 1.000 (!) Zugriffe erzeugt hat, möchte ich diesem Vorfall einen Artikel widmen.

Wer einmal die Administration eines sozialen Mediums geleitet hat, der weiß, dass dort vieles von ganz alleine läuft. Gelegentlich muss administrativ in die Software eingegriffen werden, aber auch das erfolgt in der Regel über Onlinetätigkeit oder durch emails, zumindest findet bei der Administration eines Portals kaum noch eine Kommunikation über Telefon statt.

Da ist es dann auch immer etwas ganz besonderes, wenn das Telefon klingelt.

Erstaunlicherweise haben seit 3 Jahren die Anrufe fast immer den gleichen Grund, die das Jagdportal -in der Regel in aller Frühe- erreichen.

So auch am Dienstag um 8.00 Uhr morgens.

Ich wurde nicht nur um 8.00 Uhr früh aus meiner Morgenruhe gerissen. Auch wurde ich dann noch barsch zurechtgewiesen, weil der Anrufer es unmöglich findet, dass „seine“ Jagdverpachtung im Internet erscheint. Scheinbar ist er mit dem Schwall an Bewerbungen um die Verpachtung völlig überfordert. Nun sind Interneteintragungen, in welcher Form auch immer Dank „google alert“ kein Geheimnis mehr, sodass ich immer sagen muss, dass es sich nicht um eine Form des Geheimnisverrats handelt, sondern Google alert mir diese Jagdverpachtung zugesendet hat. Eine andere Bezugsquelle, von kostenpflichtigen Anzeigen durch Emailbestellungen abgesehen, hat das Jagdportal nicht.

Viele dieser Beschwerdeführer wissen gar nicht, dass auch Printmedien die als Anzeige geschaltete Jagdverpachtungen ins Internet stellen, um die Attraktivität des Jagdmagazin auch bei Onlinejägern zu erhöhen.

Mit sehr bestimmter Art werde ich dann aufgefordert, die Anzeige unverzüglich aus dem Jagdportal zu entfernen. An einer Jagdverpachtung über das Internet sei man in keiner weise interessiert. Die Jagd soll nur in den Printmedien angeboten werden.

Was die Beschwerde in dieser Woche besonders brisant macht: Bei der Beschwerde handelte es sich um die email einer Mitarbeiterin einer Behörde, deren Aufgabe darin besteht, eine staatliche Liegenschaft zu verpachten, also nicht um ein Jagdgenossenschaft, die nicht zu einer Ausschreibung verpflichtet ist.

Ich bin bei den Beschwerdeführern immer wieder erstaunt, wie wenig Kenntnisse über das Internet vorhanden sind. Vor allem aber sieht man sich als Bollwerk gegen die immer weiter um sich greifende Informationsbeschaffung im Internet.

Ich sehe vor allem in der völlig überalterten Gesellschaft, in der überwiegend Offliner  an den Schaltstellen der Macht sitzen, die Ursache für die extreme Rückständigkeit Deutschlands im Internetbereich.

Die völlig überalterten Strukturen im Jagdwesen gepaart mit lokalen Verfilzungen werden auch in Zukunft dafür sorgen, dass das Internet im Jagdwesen eine weitestgehend bedeutungslose Rolle spielen wird. Hier, wie auch in vielen anderen Bereichen, verschläft Deutschland die Zukunft. Auch der nun zum x-ten mal beim Regierungsantritt unserer Bundeskanzlerin versprochene Internet- und Breitbandausbau wird daran nichts ändern.

Die Behördenmitarbeiter und ihre weltweit einmaligen, unkontrollierbaren Hierachieebenen werden den Fortschritt zu verhindern wissen, oder anders ausgedrückt:

Der deutschen Bürokratie ist es völlig gleichgültig, wer unter ihr Kanzler ist.

Waidmannsheil

Euer

Stefan Fügner

 

Hier die email an die Behörde:

 

Sehr geehrte Frau xxx,

für mein aus Ihrer Sicht schlechtes Benehmens um 8.05 Uhr entschuldige ich mich NICHT.

Wer bei mir vor 9.00 Uhr morgens anruft , der wird niemals mit Freundlichkeit rechnen können.

Nachdem ich nun gefrühstückt habe, meinen Frühstückskaffee getrunken habe, kann ich auf Ihre Beschwerde der Onlinevermarktung der Verpachtung des Eigenjagdbezirkes "xxxx" Stellung nehmen.

Als Behörde, die sich um die Vermarktung von fiskalem Eigentum kümmert, ist es Ihre Dienstpficht alles zu unternehmen, um einen möglichst hohen Preis bei der Vermarktung von staatlichen Liegenschaften zu erzielen. Sie haben dabei immer und nur das Wohl unseres Staates im Auge zu haben und haben Sorge zu tragen, dass sich die Einnahmenseite unseres Staates verbessert.

Dabei haben Sie die Verhältnismäßigkeit der Mittel abzuwägen, hohe Vertriebskosten zu vermeiden und günstige Vermarktungsangebote zu nutzen.

Kurzum: Sparsamkeit ist ihr oberstes Gebot!!!. 

Wie man unter diesem Gebot der Sparsamkeit, das jeder Beamte kennen sollte,  kostenpflichtige Printangebote nutzt, aber unser kostenloses Anzeigenangebot für Standardeinträge ablehnt, erschließt sich mir nicht.

Selbstverständlich haben wir auf Ihren Wunsch das Angebot sofort offline gestellt. Uns sind diese Beschwerden bei der regionalen Vergabe von Jagdverpachtungen durchaus bekannt, haben regionale Pachtinteressenten keinerlei Interesse, sich durch überregionale Mitbieter aus der Pacht  drängen zu lassen. Wir nehmen darauf natürlich Rücksicht und löschen die  Einträge der Beschwerdeführer immer sofort.

Sollten Sie in Zukunft an einer leistungsstarken Vermarktung Ihrer Liegenschaften interessiert sein, stehen wir Ihnen auch weiterhin ab 9.00 Uhr morgens zur Verfügung.

Bitte beachten Sie aber, das wir als Internetportalbereiber weltweit alle Pachtinterssenten erreichen. Eine regionale Selektion können wir nicht vornehmen.

-- 
Weidmannsheil mit besten Grüßen

DEUTSCHES JAGDPORTAL

Stefan Fügner
Inhaber

Regionalbüro Brandenburg:
K&F Jagdportal – Kern und Fügner GbR
Cöthener Str.26
D-16259 Falkenberg/Mark

Mobil:   +49 (0) 178 6141 856
Email:      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
Internet: http://www.deutsches-jagdportal.de

Betrug beim Kauf über das Internet - Tipps zum sicheren Kaufen über Internetplattformen

Vermehrt werden von Betrügern teure Nachtsichtgeräte und hochwertige Optik über ebay und egun zum Kauf angeboten. Wir wollen Ihnen in diesem Beitrag zeigen, auf was Sie beim Kauf über diese Plattformen achten müssen:

1. Seien Sie kritisch, wenn Angebote offensichtlich zu günstig sind.

2. Keine Überweisungen ins Ausland, besonders wenn bei der Artikelbeschreibung eigentlich Deutschland als Standort angegeben ist.

Beispiel 1:
Bei egun oder in diversen Kleinanzeigenportalen findet man die gesuchte Ware zu einem absoluten Schnäppchenpreis. Wenn man dann Kontakt mit dem Verkäufer aufnimmt, so bekommt man oft eine tolle Story zu hören: der Verkäufer ist z.B. gerade im Ausland auf Dienstreise und bittet um Überweisung auf ein ausländisches Bankkonto.
Nach der Überweisung des Geldes wird die Ware nicht zugestellt. Auf Nachfrage reagiert der vermeintliche Verkäufer mit unterschiedlichen Argumenten, um das Ausbleiben zu rechtfertigen (der Artikel konnte nicht zugestellt werden, die Adressangabe war falsch, es gibt Verzögerungen beim Transportunternehmen etc.). Nach einigen Tagen oder Wochen wird nicht mehr auf E-Mails bzw. Rückfragen reagiert. Der überwiesene Geldbetrag ist verloren.

Beispiel 2:
Als Bankverbindung wird eine IBAN angegeben, die nicht mit DE beginnt. Häufig werden von Betrügern z.B. verwendet: GB (Großbritannien), CZ (Tschechien), HU (Ungarn) und NO (Norwegen).

3. Keine Bezahlung über Bargeldtransferdienste (z.B. Western Union, MoneyGram).

4. Vorsicht bei Treuhandservice/Spedition mit Sitz im Ausland
Der vermeintliche Verkäufer gibt einen Wohnsitz im Ausland an. Er schlägt vor, das Geschäft über ein angeblich neutrales Speditions- bzw. Logistikunternehmen abwickeln zu lassen. Dieses soll sowohl den Transport der Ware als auch als Treuhänder für die Zahlung auftreten. In Wirklichkeit gibt es das Unternehmen jedoch nicht.
Der Verkäufer verspricht, die Ware dem Speditionsunternehmen zu übergeben, sobald Sie das Geld an dasselbe Speditionsunternehmen überwiesen haben. Danach soll die Ware versendet werden.
E-Mails und Website des Speditionsunternehmens sind jedoch gefälscht, das Geld fließt direkt an den vermeintlichen Verkäufer. Die gekaufte Ware wird nie ausgeliefert, eine Rückbuchung ist nicht möglich.

5. Mit dem Verkäufer kommunizieren eventuell auch per Telefon.
Welchen Eindruck hinterlässt der Verkäufer ? Überprüfung des Verkäufers per Internetrecherche.

6. Der sicherste Weg bei hochpreisigen Produkten:
Den Artikel persönlich abholen, überprüfen und bar bezahlen.

Wolfgang Rick
www.nachtsichttechnik.info
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