Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Jägerschaft

Immer wieder erreichen das Jagdportal Beschwerden, dass die Datenbank „KJS Kreisjagdverbände/Jägerschaften“ nicht mehr auf dem aktuelle Stand ist. In vielen Kreisjägerschaften hat der Vorsitz gewechselt, die Anschrift stimmt nicht mehr oder Telefonnummer und email sind nicht mehr aktuell. Dies liegt aber nicht an der Administration des Jagdportals, wir benötigen zur Datenpflege auch die Mitarbeit der Jagdverbände, die uns Veränderungen melden. Daran hapert es aber  massiv.

Damit wir die Datenpflege verbessern, benötigen wir Deine Hilfe als internetaffiner Jäger und einfaches Mitglied der örtlichen Jägerschaften.

Um die Problematik der fehlenden Datenpflege zu verdeutlichen, veröffentlichen wir den Eemailverkehr mit einem Mitglied einer Jägerschaft anonymisiert. Ohne diese Zusammenarbeit mit den Jägerschaften veraltet die Datenbank „KJS Kreisjagdverbände/Jägerschaften“ immer mehr.
Deshalb: Prüft, ob die Daten Eurer Jägerschaft und meldet, wenn diese nicht mehr aktuell sind und meldet diese Änderungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , die Administration des Jagdportals dankt es Euch.

 

Beschwerdeemail an die Geschäftsleitung des Jagdportals: 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
auf Ihrem Portal befindet sich mindestens zwei Einträge, die seit Jahren nicht mehr aktuell sind.
Rubrik: xxx/xxx/Lkr. xxx
Kreisgruppe xxx e.V.
Kreisgruppe xxx / Jagdhornbläser

Aus juristischen Gründen wurde dieser Verein mit einem neuen Titel versehen.
Herr xxx ist der Vorsitzende - gefühlt jetzt dann in der zweiten Periode.
Die meisten Details zu dem neuen Verein lassen sich unter der Website https://xxx.de/ finden.
Die Details zu den Jagdhornbläsern lassen sich hier finden => https://xxx.de/jagdhornblaeser

In diesem Sinne – einfach einmal nachbessern
Gruß,
xxx Mitglied Jägerschaft

 

Antwortschreiben des Jagdportals an das Mitglied der Jägerschaft 

Lieber Herr xxx,
vor einigen Jahren wurden die Datenbanken der Jägerschaften und Jagdhundeverbände bei der Gründung des Jagdportals eingerichtet und die Daten eingepflegt. Dies hat sehr viel Geld gekostet. Wir hofften, durch diesen Service einen Kontakt zu den Jägerschaften aufzubauen und die darauf folgende Datenpflege würde dann mit den Jägerschaften in gemeinsamer Arbeit erfolgen. Die Datenpflege wäre durch uns erfolgt ; Kosten wären den Jägerschaften nicht entstanden.
Die Jägerschaften haben aber bis heute überhaupt kein Interesse ihre Daten auf dem Jagdportal zu pflegen und Änderungen in der Vorstandschaft oder die damit verbundenen Adressänderungen an uns zu melden.
Weder erhalten wir Pressemitteilungen noch Meldungen mit der Bitte um Datenänderung. Das Internet und die damit verbundene Pflege von Daten und das Melden von Vereinsinformationen an Internetportale findet bis heute bei 99 % der Jägerschaften nicht statt. Scheinbar fehlt vielen Jägerschaften bis heute die Erkenntnis, dass wir, das Deutsche Jagdportal, ein reines Internetmedium sind und wir auf eine kontinuierliche Kommunikation mit Jägerschaften angewiesen sind, um die Daten immer aktuell zu halten.
Wird diese Kommunikation verweigert, machen Datenbanken im Internet für Gruppen und Verbände wie Jägerschaften und Jagdhundevereine keinen Sinn.
Kommunikation , ganz besonders im Internet, ist keine Einbahnstraße. Wir haben allerdings die Befürchtung, dass sich diese Erkenntnis in den Verbänden und Vereinen in der Jägerschaft Jagdhundeverbänden so schnell nicht durchsetzt.
Das Internet und die damit verbundenen Arbeiten in den sozialen Medien ist bei den meisten Jägern und deren Verbänden leider noch völliges Neuland. Dies haben wir bei der Gründung des Jagdportals völlig unterschätzt. Wir führen zwar die Arbeit des Jagdportals im Bereich der Jagdnachrichten weiter, aber die Datenpflege in den Datenbanken wurde für Jagd- und Jagdhundeverbände bis auf weiteres eingestellt.
Die Adressänderung Ihres Vereins und des Jagdhornbläsercorps haben wir vorgenommen. Ihrer Bitte, die in den Datenbanken eingestellten veralteten Adressen der Jägerschaften zu überarbeiten, können wir aber nicht Folge leisten, da dafür kein Geld mehr eingeplant ist. Eine Budgetierung zur Datenpflege in den Datenbanken der Jagdverbände und Jagdhundeverbände ist auch in den nächsten Jahren nicht vorgesehen.


Waidmannsheil


Stefan Fügner


Administrator und Mitinhaber

Wolf

Schäfer in Baden-Württemberg wappnen sich gegen Wölfe

Zur Zeit macht ein Schreiben vom Landesforst Mecklenburg-Vorpommern im Internet die Runde, in dem auf die aktuellen Wildbretpreise zu Beginn des Jagdjahres 2020/21 hingewiesen wird. Beim Schwarzwild ist der Zeiger bei  0,50 Euro/Kilo hängen geblieben.

Die Preise zeigen, dass durch den völligen Zusammenbruch der Gastronomiewirtschaft die Coronakrise nun voll auf die Jägerschaft durchschlägt und der Zusammenbruch der Lieferkette bei den Jägern als Wildfleischlieferanten angekommen ist.

Die großen Widbretverarbeiter bekommen das Wildbret nicht mehr über den Gastronomiegroßhandel verkauft, weil die Gaststätten ihren Betrieb vollständig europaweit eingestellt haben. Die Restaurants waren aber Hauptabnehmer des Wildes, der Privathaushalt stellte nur einen kleinen Teil der Abnehmer.

Den Jägern ist innerhalb weniger Tage der größte Kunde vollständig weggebrochen!

Ein Ende dieser Absatzkrise ist zudem nicht in Sicht und dies mit Beginn der Jagdsaison.

Die Coronakrise und das Verbot, Restaurants und Gaststätten zu betreiben, wird das Jagdwesen in den nächsten Monaten vor große Herausforderungen stellen. Vor jeder Jagd, egal ob Ansitzjagd oder Drückjagd wird die Frage stehen:“Wohin mit dem Wildfleisch des erlegten Wildes?“
Diese Frage stellte sich auch schon vor der Coronakrise, nur damals konnte man mit erheblichen Preisnachlässen das Fleisch in den Markt drücken. Dieses Regulativ, das es dem Jäger über den Preis ermöglichte, sein Wild zu verkaufen, treffender wäre "zu verramschen", entfällt nun, weil es den Großabnehmer Gastronomiegewerbe einfach nicht mehr gibt. Es gilt in der Coronakrise für den Jäger der Grundsatz:

„Einen Kunden, den es nicht mehr gibt, kann der Jäger auch über noch so große Rabattangebote nicht dazu bewegen, sein Wild abzunehmen.“

 Was ist zu tun?

In meiner fast 50-jährigen jagdlichen Laufbahn war es immer mein Ziel, viele oft ineffiziente Strukturen der Jägerschaften zu verbessern. Die in den letzten Jahrzehnten immer kleiner gewordenen Reviere und die immer weiter zunehmende behördliche Auflagen offenbarten schonungslos die ineffizienten Abläufe bei der Jagdbewirtschaftung. Oft konnte ich das Gemeckere der Jagdpächter über schlecht ausgebildete Jagdgäste, handwerklich unfähige Jungjäger, fehlende gute Hunde, geldgeile Bauern, schlechtes Jägerimage und kaputte Wildbretpreise nicht mehr hören.
Doch erstaunt war ich, wenn ich diesen frustrierten und oft verbitterten Jagdpächtern die Lösung anbot: Alle diese Probleme lassen sich durch Kooperativen lösen. Das Zauberwort heiß:“revierübergreifend“. Doch kaum hatte ich den Vorschlag einer revierübergreifenden Zusammenarbeit beim Hochsitzbau, bei der Bejagung , bei der Jungjägerausbildung oder bei der Wildbretvermarktung angesprochen, hörte man von den Jagdpächtern nie mehr etwas. Vor sich hin wurschtelnd und meckernd verkrochen sie sich in ihren Minirevieren ohne bei der Problemlösung voran zu kommen. Zu einer revierübergreifenden Zusammenarbeit waren viele schlichtweg nicht fähig oder suchten die Lösung durch andere Wege.

In den letzten Jahren habe ich es dann aufgegeben und meide die Gesellschaft der meckernden Jagdpächter. Als Betreiber des Deutschen Jagdportals pflege ich meine Kontakte mittlerweile fast ausschließlich in die innovative Internetszene und dort ist man über die Berufskrankheit „Kooperationsunfähigkeit“ der Jäger schlichtweg entsetzt. Die vom Deutschen Jagdportal angebotenen Datenbankangebote werden kaum genutzt. Die sehr präzise Auswertung der Zugriffe zeigen, dass die Nutzer zu 80 % jünger als 40 Jahre alt sind. Die etablierte, überwiegend ältere Jägerschaft scheut die Kommunikationsplattformen des Jagdportals wie der Teufel das Weihwasser. Eine internetunterstützte, regionale jagdliche Zusammenarbeit, wie sie das Jagdportal anbietet und ermöglicht, gibt es nicht.

In der Krise die Chance sehen

Doch dies könnte sich mit der Coronakrise ändern.
Ohne den Absatz des erlegten Wildes macht die Jagd keinen Sinn. Doch der Hauptabnehmer Gastronomie fällt nun zumindest für die nächsten Monate aus. Über Preisnachlässe lässt sich das Wild nicht mehr verkaufen und somit der Absatz nicht mehr regulieren.
Neue Vertriebskanäle müssen erschlossen und aufgebaut werden. Dies ist aber vom traditionellen Wildverarbeiter nicht zu erwarten, weil auch diese keinen Kontakt zum Endverbraucher aufweisen können.
Die Jäger müssen, wollen sie auch in Zukunft noch zur Jagd gehen, das Problem selbst in die Hand nehmen. Ohne die Einlagerung in revierübergreifend betriebenen Kühlräumen mit Zerwirk- und Wildfleischverarbeitungsräumen wird es nicht gehen. Auch müssen Unterstützer gesucht werden, die das Fleischerhandwerk beherrschen und die Verarbeitung übernehmen.
Der Jäger, der nicht nur das erlegte Wild aufbrechen kann, sondern auch zerwirken und entbeinen kann, wird in Zukunft ein gefragter Jagdkamerad!
Die Auslieferung an den Endkunden wird ein wesentlicher Bestandteil der Wildfleischvermarktung werden. Auch wird man, um den Kreis der Endkunden zu erhöhen, Wildkochkurse anbieten, um dem im Kochen von Wildfleisch ungeübten Endverbraucher die Schwellenangst vor dem Wildfleisch zu nehmen.

Die Coronakrise wird, schneller als einige glaubten, die Jäger vor ungeahnte Herausforderungen stellen. Das Verramschen des Wildfleisches beim Großhändler, um Übermengen an erlegtem Wild in den Markt zu drücken, entfällt.
Kreativität, Erfindungsreichtum und Kooperationsbereitschaft sind die Schlagwörter der Coronakrise, jammern führt zu nichts.

In der Krise die Chance sehen, das ist das Gebot der Stunde!

Waidmannsheil

Euer

Freigegeben in Jagdnachrichten
seminar

Jagdhornbläserkorps Kreisgruppe Eggenfelden anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens

Bildquelle: Gamsnberger - Die Trachtenerlebniswelt - http://www.gamsnberger-dirndl-trachten-lederhosen.de

Entsetzt schauen viele Jäger nach Nordrhein-Westfalen. Was sich dort unter der Führung der rot-grünen Landesregierung in Form eines neuen Jagdgesetzes zusammenbraut, lässt für die Zukunft der Jagd nichts Gutes erahnen.

Doch eine Teilschuld an diese Entwicklung tragen die Jäger selbst!

Viel zu lange haben sich die Jäger in ihr Kämmerlein und ihre Reviere zurückgezogen und kaum Anteil am öffentlichen Leben genommen. Doch dies, das zeigt sich nun,  war über viele Jahre eine völlig falsche Strategie und hat dazu geführt, dass die Jäger nur als verschrobene gesellschaftliche Randgruppe wahrgenommen werden.

Dies möchte das Deutsche Jagdportal ändern und startet die Aktion: Jägerschaften zeigen Flagge!


Dazu benötigen wir die Mithilfe der Jägerschaften!!!

Auf dem „Treffpunkt Jagd“ werden wir alle Veranstaltungen der Jägerschaften, chronologisch sortiert, veröffentlichen und bundesweit bewerben.

Außerdem werden wir alle Jagdveranstaltungen in den sozialen Netzwerken kräftig publizieren.

Sendet uns deshalb möglichst zeitig die Veranstaltungen in Euren Kreisjägerschaften und Hegeringen. Dies sind insbesondere:

  • Jagd- und Naturtage 
  • Jägerbälle
  • Jagdhornbläsertreffen
  • Hegeschauen
  • Jagdmessen
  • allgemeine Veranstaltungen zur Darstellung der Jagd in der Öffentlichkeit 

Alle Jägerschaften und Hegeringe, die KEINE Veranstaltungen ausrichten, werden gebeten, mit Kind, Frau, Hund,  Oma, Opa, Onkel, Tante und alles, was zu uns Jägern gehört, diese Veranstaltungen möglichst zahlreich zu besuchen!

Es geht vor allem darum, jede dieser Veranstaltungen zu einem öffentlichkeitswirksamen Auftritt der Jägerschaft zu machen!

Wir Jäger müssen uns als geschlossene Einheit in der Öffentlichkeit darstellen und dazu möchte das Deutsche Jagdportal mit der Publikation und dem Bewerben  von Veranstaltungen der Hegeringe und Kreisjägerschaften beitragen.


Liebe Hegeringe und Kreisjägerschaften,

sendet uns Eure Veranstaltungen, damit wir sie möglichst öffentlichkeitswirksam im Internet publizieren. Das Deutsche Jagdportal sorgt dafür, dass diese Veranstaltungen im Internet verbreitet werden und möglichst viele Besucher auf den Veranstaltungen erscheinen.

Die Jägerinnen im Bayerischen Jagdverband haben mit ihrem Event im Augustiner Schützengarten

und der Kreisjagdverband Oberallgäu mit seinen Jagd und Naturtagen

einen Anfang gemacht.

 

Wir hoffen, dass viele weitere Jägerschaften und Hegeringe diesen guten Beispielen folgen werden.

Waidmannsheil

Euer DEUTSCHES JAGDPORTAL Team 

Stefan Fügner