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Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

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Hundehasser in Euskirchen: Frauchen festgehalten

Den etablierten Jagdpächtern und den Regiejagdbetreibern fehlen erfahrene vor allem professionelle Jäger gleichermaßen

In den meisten Jagdbezirken ist die Verbisssituation nicht so ernst, dass man zu den Maßnahmen des Reduktionsabschusses durch einen Regiejagdbetrieb greifen muss, doch in immer mehr Revieren ist der Verbiss derart offensichtlich, dass die dortigen Jagdpächter um ihre Zukunft bangen müssen.

Die Gründe sind allerorts die gleichen und liegen zum einen in den veränderten Biotopen in unseren Revieren und zum anderen aber am Fehlen von erfahrenen Jägern und Begehern. Dies gilt für Jagdpächter gleichermaßen wie für Regiejagdbetreiber.

Den meisten Revieren fehlt bisher die Ermittlung des Jagdwerts, der überhaupt erst eine für das Revier verträgliche Wilddichte festlegt.

Die etablierte Jägerschaft, die durch die Einführung der Regiejagdbetriebe ihre Vorstellung von Hege bedroht sieht, sollte sich zuvor intensiv mit dem Begriff des Jagdwertes beschäftigen.

Viele Reviere in Deutschland lassen die von vielen Jägern gewünschte Wilddichte überhaupt nicht (mehr) zu. Die etablierte Jägerschaft sollte sich statt der Hege viel mehr mit der Schaffung von Äsungsflächen mit ausreichender Deckung beschäftigen, um dadurch erst höhere Wildbestände durch die Verbesserung des Jagdwertes zu ermöglichen.

Ursache für die Veränderung der Biotope in unseren Revieren sind die riesigen landwirtschaftlichen Flächen, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind und die weder ausreichend Äsung noch Deckung das Jahr über bieten. Ab einer bestimmten Größe müssten diese Großflächen bei der Berechnung der jagdbaren Fläche herausgenommen werden, da sie für das Wild über das Jahr keinerlei nutzen haben. Wenn im Herbst das Schalenwild in der Feldflur durch die Ernte in die Wälder vertrieben wird, weil Deckung und Nahrung außerhalb des Waldes fehlt, bleibt nur noch der Verbiss an den Jungpflanzen im Wald. Je weniger Wald und je größer die Agrarflächen, desto höher der ist der Verbiss an den Jungpflanzen in den wenigen angrenzenden Waldflächen.

Ausgerechnet im Februar und März, wenn das Wachstum der Embryonen, das Schieben des Gehörns, der einsetzende Haarwechsel und die zunehmende Bewegungsaktivität des Wildes nährstoffreiches Futter notwendig macht, ist die Feldflur immer noch leer. Das Schalenwild muss massiv die Jungpflanzen verbeißen, weil es schlichtweg nichts anderes findet. Man schätzt , dass 80% der Verbisses nur in diesen 2 Monaten erfolgt. Schon wenige Rehe können in Revieren ohne Deckung und Äsung in den Wäldern einen Totalschaden erzeugen. Revier mit großen Agrarflächen und wenig Wald vertragen keine Wilddichten, wie sie Jagdpächter zur Hege benötigen. Hege, wie sie von vielen Jagdpächtern betrieben wird, fordert hohe Dichten, um selektiv entnehmen zu können. In Revieren mit wenig Wald und industriell bewirtschafteten Agrarflächen ist das nicht möglich.

Eine Jägerschaft, die sich weigert, in den Revieren mit hohem Verbiss durch höhere Abschusszahlen entgegenzusteuern, werden auf kurz oder lang die Reviere verlieren, weil die mageren Pachten die hohen Schäden durch Verbiss niemals decken. Dies haben längst viele Waldbesitzer erkannt, alleine die Umsetzung der Eigenbewirtschaftung dauert länger, weil geeignete Jäger fehlen, die über ausreichende Erfahrungen und Professionalität verfügen.

Die ersten Jahre des Regiejagdbetriebs brachten viele neue Erkenntnisse, die der etablierten Jägerschaft fehlen.

Man kann in einem Rehwildrevier über mehrere Jahre den Abschuss verdreifachen, ohne das sich danach die hohe Jahresstrecke verringert. Allerdings reicht diese Verdreifachung der Abschusserhöhung auch nicht aus, damit sich an der Verbisssituation etwas gravierend ändert. Diese Erkenntnisse zeigen vor allem, wie brisant die Situation in einigen Revieren ist und dass mit den herkömmlichen Methoden der etablierten Jägerschaft der Überpopulation nicht beizukommen ist.

Die faktisch nicht vorhandene praktische Ausbildung der Jäger ist der alles begrenzende Faktor

Zwar besteht die Jägerschaft über weit mehr als 300.000 Jäger, aber die wenigsten von ihnen verfügen über eine für die Jagd notwendige praktische Jagdausbildung. Es fehlt an den einfachsten Kenntnissen über die Natur, die Auswirkungen des Wetters und zahlreicher anderer Faktoren  und das sehr unterschiedliche Verhalten des Wildes über den Jahreszeitraum, das einen häufigen Jagderfolg erst ermöglicht. 

Es fehlt vor allem aber an Ansprechroutine, die ein schnelles und sicheres Ansprechen ermöglicht und letztendlich fehlt es an Schussroutine. Insbesondere bei der Ansprech- und Schussroutine sind die größten Defizite, weil in den meisten Revieren Begeher kaum mehr als 2 Rehe erlegen dürfen bzw. können. Die strengen Abschusskriterien, die der Jagdpächter vorgibt und bei deren Nichtbefolgung der Ausschluss von der Jagd droht, können von einem unerfahrenen Jäger gar nicht erfüllt werden. Zu oft unterbleibt die Erlegung durch den unerfahrenen Jäger, weil er seine Jagdmöglichkeit nicht gefährden möchte.

Zudem muss der unerfahrene Jäger viel ansitzen, um überhaupt einmal zur Erlegung zu kommen. Wer so viele Ansitze benötigt, um Erfolg zu haben, bringt eine immense Unruhe in das Revier. Diese viele Zeit des erfolglosen Ansitzens können die meisten Freizeitjäger mit ihrem eigentlichen Beruf in der Regel überhaupt nicht erfüllen. Mit den immer heimischer werdenden Rehen potenziert sich das Problem. Der Freizeitjäger, der versucht, mit einem außerhalb der Jagd ausgeübten Beruf, Schußroutine zu erlangen, scheitert in der Regel. 

Regiejagdbetreiber und Jagdpächter verzweifeln immer häufiger an der Masse der unerfahrenen Jäger. Das Regiejagdkonzept offenbart allerdings erst das Dilemma, weil der in der etablierten Jägerschaft üblicherweise entrichtete Hegebeitrag das Problem des Regiejagdbetriebs, mehr Abschüsse zu erbringen, nicht löst.

Insofern ist eine praktische Jagdausbildung nach der Jägerprüfung, die sich an der Erlegung von Wild orientiert , dringender als je zuvor!

 

Waidmannsheil

Euer

 

Stefan 

Hundehasser in Euskirchen: Frauchen festgehalten

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Freigegeben in Jagdverpachtungen

Gamsjagd in den Alpen

Dass viele Jungjäger, die wenig oder gar keine Kontakte in die Jägerschaft haben und somit große Probleme bei der Suche einer Jagdmöglichkeit haben, hat sich mittlerweile herumgesprochen.

Als in der letzten Ausgabe des Jagdmagazins „Der Überläufer“ sich ein niederländischer Jagdpächter, der in Deutschland ein Revier gepachtet hat, darüber berichtet, dass es für ihn schier unmöglich ist, trotz vieler Vorgespräche einen Jungjäger zu finden, kam es in der Facebookgruppe „Jagdrevier Verpachtung“ zu einer ungewöhnlich regen Diskussion, hatte bis zu diesem Zeitpunkt doch noch kein Jagdpächter zum Problem der fehlenden Jagdmöglichkeit für Jungjäger in dieser ausführlichen Form Stellung genommen. Bei vielen Kommentaren zum eingestellten Artikel wurde die Verzweiflung vieler Jungjäger deutlich.

Der Autor

Wir vom Deutschen Jagdportal haben uns nun wegen der großen Resonanz auf den Artikel des niederländischen Jagdpächters entschlossen, in loser Folge verschiedene Beiträge unter der Hauptüberschrift „Modernes Jagdmanagement“ im Jagdblog des Deutschen Jagdportals zu veröffentlichen. Als Administrator, Mitinhaber und Mitbegründer des Deutschen Jagdportals werde ich diese Artikel verfassen, weil ich auf eine fast 50 Jahre lange Erfahrung als Jäger, Jagdhundeführer und Jagdleiter zurückblicken kann. Seit 20 Jahren bin ich zudem Gründer und Vorsitzender des Jagdvereins Lehrprinz e.V., der sich zum Ziel gesetzt hat, Jungjägern und Jagdhundeführern den Einstieg in das aktive Jagen zu ermöglichen. Ich habe mittlerweile in meinem bisherigen Jägerleben weit über 50 Jungjäger auf das erste Stück Schalenwild geführt -genau weiß ich es nicht-  und unzählige Gespräche mit verzweifelten Jungjägern geführt. 

Die Jagd im Wandel der letzten 50 Jahre

Bereits zu meinem 30 -jährigen Jagdscheinjubiläum schrieb ich über die Veränderungen der Jagd einen Artikel, den ich ein Jahr später in meinem „Jagdblog-das etwas andere Jagdtagebuch“ unter dem Titel „Halbzeit-ein Rückblick auf 30 Jahre Jägerleben“ veröffentlichte. Die Veränderungen der Jagd, die ich beschrieb und die sich damals schon abzeichneten, haben sich fortgesetzt und treten nun durch die Verdoppelung der jährlich neuen Jungäger, die auf den Jagdmarkt strömen, offen zu Tage.

Jagdscheinanwärter einst und jetzt

Als ich mich im Herbst des Jahres 1975 bei einem Jungjägerkurs anmeldete, gab es in ganz Deutschland noch keine einzige überregionale gewerbliche Jagdschule. Im Hinterzimmer einer völlig verrauchten heruntergekommenen Gaststätte bei Altbier, Schaps und Zigaretten trafen sich Ausbilder und Jagdscheinanwärter zweimal in der Woche zum Lernen. Entscheidend aber war -im Gegensatz zu heute- fast alle Teilnehmer kamen entweder aus den grünen Berufen wie Land- und Forstwirtschaft, waren betuchte Unternehmer oder deren Söhne. Damen machten zu dieser Zeit keinen Jagdschein. Ein verschwindend kleiner Teil waren Jagdscheinanwärter ohne Kontakt in die Jägerschaft. Fast alle Jagdscheinanwärter kannten bereits beim Eintritt in den Kurs einen Jagdpächter, der ihnen zu Beginn des Kurses die Möglichkeit, nach der bestandenen Jägerprüfung zu jagen, eingeräumt hatte. Für viele, vor allem die jungen unter den Jagdscheinanwärtern stellte das Ablegen der Jägerprüfung eigentlich nur die Legalsierung der bereits ausgeübten Jagd dar. Praktische Jagderfahrung hatten die jungen Jagdscheinanwärter zu genüge.

Und noch etwas unterschied die Jagscheinanwärter damals von denen von heute: Im Vordergrund stand die Aufnahme in eine elitäre gesellschaftliche Gruppe. Das Golfen oder das Segeln war damals noch lange nicht so verbreitet, wie wir es heute kennen. Heute geben die meisten Jagdscheinanwärter als Grund für das Ablegen der Jägerprüfung das Naturerlebnis an. Hätte vor 50 Jahren ein Jagdscheinanwärter diesen Grund angeführt, hätte er allgemeines Kopfschütteln ausgelöst.

Die Jagdpächterschaft vor 50 Jahren und heute

Doch auch in der Jagdpächterschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten ein schleichender, aber entscheidender Wandel vollzogen. In den 1970 er Jahren stellten überwiegend die regional verwurzelte Unternehmer die Jagdpächter. Oft waren sie mit ihren 20 und mehr Mitarbeitern der größte Arbeitgeber und hatten dementsprechend großen Einfluss in der Region. Ein entsprechend repräsentatives Jagdhaus gab den Rahmen, um die für das Unternehmen notwendigen Geschäfte mit und auf der Jagd abzuwickeln. Diese Jagden hatten in der Regel eine Größe jenseits der 700 ha. Ich kann mich nicht erinnern, in den ersten 20 Jahren meines Jägerlebens jemals in einer Jagd gejagt zu haben, die kleiner als 500 ha war.

Ein mit einem kleinen Gehalt als Hausmeister in der Firma angestellter und mit einem ausgedientem Firmenwagen ausgestatteter Jagdaufseher erledigte alle anfallenden Revierarbeiten. Bei den exklusiven Hochwildjagden in der Eifel, Hunsrück, Spessart, Taunus, Kellerwald, Knüllwald, Görde, und bayerisches Voralpenland waren es vor allem Konzerne der deutschen Industrie und Großindustrielle, die als Pächter auftraten. Hier wurde dann auch kein Jagdaufseher, sondern gleich ein oder mehrere Berufsjäger eingestellt, die sich nicht nur um das Revier, sondern auch um die jagdlichen Belange der Jagdgäste kümmern mussten.

In den weit abseits der Ballungsgebiete gelegenen Niederwildrevieren blieb dem Rest der Jägerschaft noch genügend jagdliche Betätigung auch mit kleinem Geldbeutel.

Dieses Jagdpächtermilieu ist lange Geschichte. Die großen Jagden der Konzerne sind den Komplianceregeln der Industrie zum Opfer gefallen. In den 1980er Jahren begann bis heute anhaltend der Ausverkauf des regional verwurzelten Mittelstandes. Sie wurden entweder verkauft, fusioniert, aufgelöst oder gingen in die Insolvenz.

Übrig geblieben waren Jagdgenossenschaften, denen nach und nach die Pächter ausgingen. Um das Dilemma abzuwenden, wurden die einst große Jagdbögen in viele kleine Jagdbögen aufgeteilt. Zudem wurden dann diese kleinen Jagdbögen an Jagdpächtergemeinschaften verpachtet. Mehrere Jagdpächter konnten  nun die Jagdpacht der geschrumpften Jagdbögen schultern. Die kleineren Jagdbögen sind bei der Verpachtung somit auch für weniger betuchte Jäger erschwinglich. Für die Jagdgenossenschaften war es die logische Konsequenz auf den Wandel. Allerdings benötigen diese Kleinreviere aus Sicht der neuen Pächter  weder einen Jagdaufseher noch einen Berufsjäger. Ein fataler Irrtum!

Mit dem Ende der großen Reviere endete auch die Zeit der Jagdaufseher und der Berufsjäger.

Der (Jung)jäger als Begehungsscheininhaber soll´s nun richten

Doch für das Wegfallen der professionellen Revierbetreuung hatten die Jagdpächter der neuen Generation schnell eine Lösung. Jagdschulen produzieren ein Heer an unbedarften Jungjägern, die nach der Möglichkeit des praktischen  Jagens dürsten. Wenn man denen einen üppigen Hegebeitrag abnimmt, können sie sich gleich um Revierpflege, Hege und Wildvermarktung kümmern.  Wer aufmerksam durch unsere Reviere geht und zahlreiche Gespräche mit Jungjägern geführt hat, weiß, dass dieses Konzept bis heute nicht funktioniert und selbst bei der jährlichen Verdoppelung der Jungjäger niemals aufgehen wird.

Wer sich einmal mehrere Jahre mit der Tätigkeit der Revierbetreuung auseinander gesetzt hat und diese Tätigkeit auch ausgeübt hat, weiß, dass sich hier gleich mehrere Berufe vereinen. Dabei geht es gar nicht alleine darum, diese Tätigkeiten ausüben zu können, sondern es oft darum geht, ein Gespräch mit den Inhabern dieser Berufe führen zu können. Der Umgang mit Holz zum Hochsitzbau sollte jedem klar sein. Aber auch weitreichende Kenntnisse aus der Landwirtschaft (Ackerbau, Viehzucht) und Forstwirtschaft sind notwendig, um mit den anderen Landnutzern ein Gespräch führen zu können. Nach der Jagd muss das Wild vermarktet und verarbeitet werden. Kenntnisse aus dem Metzgerhandwerk und der gehobenen Gastronomie sind erforderlich. Nun muss jedem klar sein, dass all diese Kenntnisse der praktischen Jagd völlig unabhängig von der Reviergröße erforderlich sind. Und neben der Fallenjagd und der Pflege der Hochsitzeinrichtungen soll dies nun der Jungjäger ohne praktische Ausbildung aber mit akademischen Abschluss richten bei gleichzeitigem Entrichten eines üppigen Hegebeitrages 

Solch ein Konzept ist zum Scheitern verurteilt.

 Im 2. Teil zum Thema Modernes Jagdmanagement geht es um: Der Jagdpächter als Dienstleister

 

Waidmannsheil

 

Stefan Fügner

Telefon: 0178 6141856   

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Gamsjagd in den Alpen

 

 

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Neues Jagdgesetz in der Diskussion NABU und Jäger solidarisch

Der erste Jagdschein ist gelöst, die Büchse nebst gutem Messer und Fernglas sicher im Waffenschrank erstaut und voller Hoffnung und Tatendrang stand ich da und bereit mich in die Passion und das Naturerlebnis Jagd zu stürzen. Zwei Jahre später erfolgte dann die große Ernüchterung und die Erkenntnis, wenn du willst, dass etwas getan wird musst du es wohl selbst machen.

Ich bin so etwas wie der Durchschnitt der Corona- Folgegeneration von Jungjägern und Jungjägerinnen. Mit Mitte 30 hatte ich mich daran gemacht, mir einen Lebenstraum zu erfüllen und endlich das grüne Abitur zu erlangen. Ich entschied mich gegen eines der zahlreichen Angebote kommerzieller Jagdschulen und begann meine Ausbildung bei einer Kreisjägerschaft, auch weil ich als zugezogener ehemaliger Städter hoffte, hier Kontakte und vielleicht auch das ein oder andere freundschaftliche Band zu knüpfen.
Was davon geblieben ist, ist der Jagdschein in der Tasche und mehr Fragen als vor der Jagdausbildung. Nicht weil es mir an theoretischem Wissen mangelt, sondern weil die Praxis und ein Mentor fehlt.

Ich habe das große Glück, regelmäßig in einem Revier zu Gast sein zu dürfen. Selbst eine solche Gelegenheit bleibt vielen Jungjägern verwehrt, da Ihnen die regionale Verwurzelung und die Zugehörigkeit zum „Jagd-Adel“ fehlt. Viele Jungjäger, denen es ähnlich ergeht wie mir, überlegen, die Jagd mangels Gelegenheit wieder an den Nagel zu hängen.

 Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg , oder doch nicht? 

Was mir bis heute verwehrt bleibt ist der echte jagdliche Anschluss. Da sitze ich nun, allein auf dem Hochsitz und wundere mich, warum ich keinen Anblick habe und grübele wo wohl der Reinecke bleiben mag, den ich doch als Beitrag für die Niederwildhege strecken wollte. Auch der Fuchslocker, dem ich nur mit Mühe und dank YouTube Videos so etwas ähnliches wie Lockrufe entlocke, scheint nicht den ersehnten Erfolg zu zeigen.
Die Tipps des Jagdherrn per WhatsApp, nachdem wieder einmal eine Nacht ohne Weidmannsheil vorüberzieht: „Vielleicht saßt du heute am falschen Platz an.“ „Ja das ist gut möglich, mir fehlt es halt an Erfahrung“ entgegne ich, und „Mir ist übrigens am Hochsitz aufgefallen dass, da was repariert werden muss, vielleicht können wir ja zusammen los und das reparieren, ich würde ja gerne von dir etwas lernen“ tippe ich noch in der Dunkelheit, bevor ich den Heimweg antrete.

 Der Jagdherr versichert mir, er melde sich auf jeden Fall und ich fahre los, wieder versöhnt mit dem Ansitz ohne Anblick und mit der Hoffnung endlich etwas zu lernen. Eine Woche später beziehe ich wieder den gleichen Hochsitz und stelle fest, - die Arbeit ist schon getan.

 Der Punkt ist, dass zwischen mir und meinem Jagdherren scheinbar die Kommunikation nicht stimmt. Aus Dankbarkeit und auch ein wenig Angst diese rar gesäte Chance wieder zu verlieren, habe ich das Thema fehlende Ausbildung bisher nur zaghaft angesprochen, denn, ist man erst einmal in Ungnade gefallen, spricht sich dies schnell in der Region unter den Jägern herum. Mit dieser Angst bin ich nicht alleine, denn als revierloser und nicht pachtfähiger Jäger ist man auf die Gunst der Pächter angewiesen.

So geht die Zeit ins Land und Gelegenheit, um Gelegenheit etwas dazuzulernen verstreichen. Die Gesellschaftsjagden, welche in unserem Revier selten stattfinden, werden ohne uns Jungjäger abgehalten, da man nur enge Freunde und Familie dabei hatte. Ganz intim, wie der Rest der traditionellen Jagdgesellschaft derer, die sich schon seit Kindesbeinen an, kennen.

Dennoch bin ich dankbar darüber, wenigstens einen kleinen Anteil an der Kunst des Waidwerkens genießen zu dürfen und über diesen wirklich feinen Jagdherren und lieben Menschen, der mir dies ermöglicht. Denn er ist, trotz der gerade geübten Kritik einer, der mir eine Chance gegeben hat, die Jagd auszuüben und ein netter Kerl. Ein Glück, das dieser Tage selten geworden ist. Vielleicht, mit etwas mehr Geduld, werde ich dann auch irgendwann ein vollwertiges Mitglied in dieser Jagdgemeinschaft.

Netzwerken für Fortgeschrittene

Bei Hegeringversammlungen und anderen gesellschaftlichen Zusammenkünften der örtlichen Jägerschaft stand ich mangels Konversationspartner meist abseits und beobachtete das bunte Treiben. Fairerweise muss ich erwähnen, dass mir Netzwerken und Smalltalk mit Fremden noch nie besonders leichtgefallen sind und ich auch ein Typ bin, den man vielleicht erst auf den zweiten, dritten Blick so richtig zu schätzen lernt. „Man soll sich nicht aufdrängen, das schickt sich nicht“, diesen sicher wohlgemeinten Rat eines Ausbilders befolgend, bemühe ich mich freundlich zu lächeln und doch irgendwie den Abend zu genießen zu dem alle dazu gehören, nur ich eben nicht -der zugezogene Jungjäger ohne großen Namen aus einer der in Jägerkreisen bekannten Familien. Inzwischen gehe ich zu keiner dieser Veranstaltungen mehr, zumindest davon hat man scheinbar Notiz genommen, denn in diesem Jahr kam noch nicht mal mehr eine Einladung zum Kreisjägertag. Kürzlich habe ich dann mein Schicksal selbst in die Hand genommen und mich via social Media auf die Suche nach einem Lehrprinzen gemacht. Dabei habe ich einen Nerv getroffen, 20.0000 Zugriffe binnen 38 Stunden bei 40.000 Gruppenmitgliedern waren die Folge.

 Ganze 38 Kommentare brachten zwar keinen jagdlichen Mentor hervor, jedoch die Erkenntnis, dass es trotz gestiegener Anzahl an Jungjägern kaum mehr Bereitschaft gibt, sich der praktischen Ausbildung der Folgegeneration wirklich ernsthaft anzunehmen. Zwar verfolgen viele das Thema, es mangelt aber am Engagement sich am dringend nötigen Diskurs zu beteiligen. 

 Die Fronten scheinen verhärtet, Altjäger, die sich von unzuverlässigen oder gar dreisten Aspiranten enttäuscht abwenden auf der einen Seite und Jungjäger die finanziell geschröpft oder als Kirrdödel missbraucht werden oder denen gar jegliche jagdliche Erfahrung ganz verwehrt bleibt, auf der anderen Seite.

Vitamin B schaden nur dem, der keines hat

Auch Erfolgsgeschichten erreichen mich, so schreibt einer der Jungjäger, er könne sogar in zwei Revieren jagen und sei sehr zufrieden, er lerne eine Menge von seinen Jagdherren. Er habe aber auch bereits vor dem Jagdschein Freunde gehabt, welche schon Jäger seien und so einen schnellen Anschluss an die jagende Bevölkerung erreicht.

Eine andere Jägerin wiederum schrieb mir, es ist frustrierend, man habe das Gefühl nirgendwo richtig anzukommen und eine Mitstreiterin pflichtet ihr bei. Solche Nachrichten erreichen mich einige und die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Eine Statistik wie viele Jungjäger nach der Ausbildung ohne jagdlichen Anschluss oder Mentor bleiben findet sich nicht, jedoch zeigt eine kurze Bestandsaufnahme auf, dass dies für viele Nachwuchswaidmänner und -Frauen immer öfter zum Problem wird.

Ich spreche hier bewusst nicht von der jungen Generation Jäger, deren Nachnahme vor Ehrfurcht selbst Ausbildern fast einen Hofknicks entlocken, in der Hoffnung eine der begehrten Jagdeinladungen zu erhaschen.

 Es sind Waidmänner und -Frauen wie ich, ohne Verbindung zu den Netzwerken im ländlichen Raum oder auch Städter die nach Versprechungen der zahlreichen kommerziellen Jagdschulen, Natur erleben zu dürfen und ganz sicher jagdlichen Anschluss zu finden ernüchtert feststellen müssen -uns will hier keiner.

Nicht schon wieder einer aus dem Schnellkurs

Man kann von Crashkursen halten, was man will, auch diese haben Ihre Daseinsberechtigung. Jemand der mit der Jagd groß geworden ist und dem es nicht an Wissen und Praxis, sondern nur dem Jagdschein mangelt, die sind in solchen Kursen sicher gut aufgehoben.

Abgesehen davon ist hier ein unumkehrbarer Trend zu erkennen: Laut Statistik des Deutschen Jagdverbands ist der Anteil der Jungjäger ohne jagdliche Vorerfahrung von 2011 zu 2020 von 15 auf 26 Prozent gestiegen.

Aber gerade Absolventen ohne jagdliche Vorerfahrung und Berührungspunkte mit der Natur bedürfen eines erfahrenen Mentoren, Kommunikation ist hier das Zauberwort. Zum einen müssen unrealistische Ansprüche ausgeblendet  werden, es muss klar sein, welche Erwartungen beide Seiten aneinander haben und in Einklang gebracht werden. Zum anderen müssen relevante Inhalte verständlich und methodisch geschickt vermittelt werden, um Handlungssicherheit zu generieren. Nach so einer Lehrstunde, einem gemeinsamen Ansitz oder anderen Gelegenheiten muss es im Idealfall „Klick“ machen.

Der alte Hase weiß, warum er manche Gebiete bei der Pirsch umläuft, der junge Zauberlehrling kann nun staunend dem schweigenden Meister hinterlaufen, oder er bekommt es erklärt und kann es in Zukunft selbst. Dabei schadet es nicht, den Nachwuchs auch privat kennenzulernen und mit Ihnen in geselliger Runde das Brauchtum näher zu bringen. Obwohl oder gerade, weil er oder sie es aufgrund einer Prüfungsvorbereitung in Rekordzeit nicht besser weiß. Das ist bisweilen anstrengend und kostet Zeit und Nerven, aber jemand der schon alles kann, benötigt auch keinen Mentoren.

Jungjäger vs. Jägerschaften

Einige der Jagdverbände auf kommunaler Ebene verfolgen das Thema Ausbildung nach dem Jagdschein eher nachlässig. Bei manchen gibt es nicht einmal so etwas wie einen Jungjägerstammtisch, so auch in meiner bisherigen Kreisjägerschaft. Oft fehlt es an Pächtern, die ihr Wissen noch weitergeben oder auch mal ihr Revier außerhalb des Jagdkurses zur Verfügung stellen, um so die Fackel an die junge Generation weiterzugeben.

Weiß man zu heutigen Zeiten gerade nicht wohin mit den ganzen Jungjägern, so wird sich, wenn sich nicht bald etwas an der bisherigen Praxis ändert, das Blatt mittelfristig wieder wenden und untätige, verstaubte Jagdverbände werden sich fragen, warum denn der Nachwuchs ausbleibt. Viele der jetzt frustrierten aber weiter wissenshungrigen Jungjäger werden über kurz oder lang der Jagd den Rücken kehren und Freunden und Bekannten von der Erlangung des Jagdscheins abraten. 

Wenigstens ein Jungjägerobmann aus der Nähe hat mich angeschrieben und mich zu einem Jungjägerstammtisch eingeladen, der Zugehörige Instagram Account (endlich ein modernes Medium!) ist vielversprechend. Ob es die intensive Betreuung durch einen Lehrprinzen ersetzen kann, wird sich zeigen, ich werde die Einladung auf jeden Fall annehmen und freue mich über so viel Engagement.

Ein kleiner Apell zum Schluss

Ich möchte die Gelegenheit dazu nutzen statt eines Fazits, mit einem Aufruf zu schließen:

Liebe Jungjäger und Jungjägerinnen, lasst euch nicht entmutigen, missbraucht das in euch gesetzte Vertrauen nicht. Wenn ihr das seltene Glück habt einen Lehrprinzen gefunden zu haben, der diese Bezeichnung auch verdient, ist das wirklich Gold wert. Jagd ist kein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung, manchmal wird es nass und kalt sein und auch mal weh tun.

Seid bescheiden aber kommuniziert eure Wünsche und Erwartungen und übt euch auch in Geduld, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit und auch mal einer Portion Selbstlosigkeit. Stellt Fragen und bietet euch an, Lernen ist manchmal eben Holschuld und keine Bringschuld des Ausbilders. So manche Einstellung und Überzeugung mag man nicht teilen, aber sie sind die Summe von über Jahre gemachten Erfahrungen.
An die alte Generation richte ich die Bitte, uns nicht den Rücken zu kehren, die Freude des geteilten Wissens nicht versiegen zu lassen und auch mal so manche Ansicht zuzulassen. Die Welt bleibt nicht stehen und auch die Jagd verändert sich weiter. Wichtig ist aber, die Fackel weiterzureichen und auch das in euch gesetzte Vertrauen mit offener und ehrlicher Kommunikation zu belohnen. Engagiert euch in der Nachwuchsförderung, aus beruflicher Erfahrung weiß ich, wieviel es einem zurückgibt seine Tipps und Tricks in der Praxis bei seinen Schützlingen beobachten zu können. Es wird Zeit und Mühe kosten, so wie auch die Pflege eures Revieres, aber es wird die Mühe am Ende wert sein.

Euer Highlandstalker

Freigegeben in Gastbeiträge

Der Vorsitzende des Jagdverein Lehrprinz e.V., Stefan Fügner, nimmt Stellung zum Artikel von Klaus Dammann-Tamke  "Jägerboom in der Kritik: Wo sollen all die jungen Jäger nur hin? 

Zunächst einmal sollten alle Jäger froh sein, dass ein Jagdfunktionär das Thema Jungjägerschwemme und -ausbildung überhaupt anspricht. Dieses Thema der praktischen Jungjägerausbildung nach der Jägerprüfung rückt erst jetzt durch die sprunghaft angestiegenen Jungjägerzahlen in den Mittelpunkt der Diskussion, obwohl die Problematik fehlender praktischer Ausbildung schon seit vielen Jahren existiert und von den Verbänden in der Regel vollständig ignoriert wird.

Als Vorsitzender des Jagdverein Lehrprinz e.V., der nun seit 15 Jahren Jungjäger in der praktischen Jagd ausbildet, möchte ich zu dem Artikel des Herrn Klaus Dammann-Tamke und zu den Kommentaren zu diesem Artikel in den verschiedenen sozialen Medien Stellung nehmen.

Das soziale Milieu der Jungjäger heute

Die genauere Untersuchung der Herkunft der Jungjäger, die den Boom der letzten Jahre auslösen zeigt, dass fast alle Jungjäger, die den Zuwachs ausmachen, häufig  keinerlei familiären Hintergrund zur Jagd haben. Nur wenige Jungjäger  können auf eine Verwandtschaft mit Jagdmöglichkeit zurückgreifen, was die Problematik der fehlenden praktischen Ausbildung massiv verstärkt. Das Problem ist also nicht neu, es wird nur durch den Zuwachs massiv verschärft. Zudem kommen viele Jungjäger heute auch verstärkt aus dem städtischen Milieu weil es sie raus in die Natur zieht. Ein lokales Netzwerk, das es ihnen ermöglichen könnte regional jagdlich Fuß zu fassen, fehlt ihnen gänzlich. Bereits vor 10 Jahren, am 21.10.2013 hatte ich auf diese sehr unterschiedlichen Milieus (jagdlich/gesamtgesellschaftlich) in dem Artikel Jagd- und Naturschutzverbände- Eine gesellschaftliche Milieustudie hingewiesen, der auch in der drauffolgenden Woche in der Printausgabe des Jagdmagazins Pirsch veröffentlicht wurde.

Junger Jäger blickt suchend in die Ferne

Die praktische Jungjägerausbildung und die Jägerschaften

Fast die gesamte praktische Jungjägerausbildung nach bestandener Jägerprüfung wird durch ein verwandtschaftliches Netzwerk aus Eltern, Onkeln, Opas und anderen Verwandten und Freunden erbracht. Hier kann der Jungjäger auf der Basis der verwandtschaftlichen oder freundschaftlichen Verbundenheit das Waidwerk in deren Revieren erlernen.

Die praktische Jungjägerausbildung nach der Jägerprüfung folgt eben nicht, wie oft an Jägerstammtischen erzählt, durch Mitglieder der Jägerschaften. Dort werden beitragszahlende Mitglieder und ehrenamtliche Helfer gesucht, eine strukturierte praktische, vor allem professionelle Ausbildung zum erfahrenen Jäger bietet meines Wissens bis heute keine Jägerschaft an. Gerne lasse ich mich diesbezüglich mit Freude eines besseren belehren... Alle Jungjäger, die wir über den Jagdverein Lehrprinz in der Vergangenheit ausgebildet haben, berichteten uns von ihren erfolglosen Versuchen, über Hegeringe oder Jägerschaften den Einstieg ins aktive Jagen zu schaffen. Wenn sich dort eine Möglichkeit ergibt, so steht diese nur regional verwurzelten Jungjägern offen, der Jungjäger ohne regionale Kontakte geht leer aus.

Aus meiner Sicht fehlt es hier den Jägerschaften einerseits am wirkliche Willen, routinierte Jäger auszubilden und vor allem aber fehlt es an den Möglichkeiten der praktischen Ausbildung, weil geeignete Reviere fehlen. Die regelmäßige Teilnahme an Hegeringstammtischen und Mitgliederversammlungen ohne konkrete Jagdmöglichkeiten mit endlosen Diskussionen um Hege und Weidgerechtigkeit ohne praktische Jagdausbildung erhöht den Frust. Die Jungjäger wenden sich irgendwann von den Jägerschaften ab und suchen ihr Heil außerhalb der Jagdverbände.

>> Befindest Du dich in der Übersicht der Artikel, dann klicke unten auf "weiterlesen" um den gesamten Beitrag zu lesen.

Freigegeben in Jagdnachrichten

Zu viele Insel-Hirsche

Wie in allen 1.Quartalen des Jahres nehmen die Anzeigen auch dieses Jahr  für Angebote und Gesuche nach Begehungsscheinen stark zu. Ob aber eine Anzeige von Erfolg gekrönt ist, bekommen wir vom Jagdportal leider selten zu hören. Besonders wenig Suchende melden uns die Resonanz auf ihre Anzeigen. Da haben wir uns natürlich über die Erfolgsemail von Leo riesig gefreut!

Viele Jagdpächter sind scheuer als ein Reh

Das Deutsche Jagdportal und der Jagdverein Lehrprinz e.V. organisieren mit Beginn des nächsten Jagdjahres regionale Jungjägerstammtische auf Kreisebene, um revierlose Jägerinnen und Jäger, sowie Jungjägerinnen und Jungjäger mit Pächtern und Jagdleitern zusammenzuführen.

Seit der Einführung unserer Regionalgruppen bei Facebook vor 2 Jahren sind diese zu beachtlicher Größe herangewachsen. Wir vom Jagdportal versorgen diese Regionalgruppen fast täglich mit Jagdnachrichten aus der Region. Doch auch immer mehr Jungjägerinnen, Jungjäger und revierlose Jägerinnen und Jäger nutzen die Gruppen, um in der Region jagdliche Kontakte zu knüpfen. Insbesondere revierlose Jäger, die in ihrer Region nicht fest verwurzelt sind, tun sich bei der Suche nach eine Jagdmöglichkeit schwer und suchen alternative Wege der Kontaktsuche. Unsere regionalen Facebookgruppen haben sich für diese jungen Jäger als feste Institution etabliert. 

Diese regionalen Facebookgruppen, von denen mehrere mittlerweile über 3.000 Mitglieder aufweisen, sollen als Netzwerk zur Organisation von Jägerstammtischen auf Kreisebene fungieren und wir wollen ihre Funktion als lokale Jagdvermittlung weiter ausbauen. Hier werden dann die Termine der Stammtische und die Gaststätten, in denen der Stammtisch stattfindet, eingestellt. Das Jagdportal übernimmt die Akquise der Besucher außerhalb von Facebook, die Einladung der Obleute der Kreisjägerschaften,  Förster und Jagdpächter sofern wir sie kennen oder sie bei uns im Jagdportal als Mitglieder geführt werden. Lediglich die örtliche Organisation des Stammtisches mit der Gaststätte und die Terminierung obliegt dem Stammtischbeauftragten, alles andere übernimmt das Jagdportal.

Über diese Stammtische sollen dann die Kontakte aus den sozialen Medien vertieft werden und aus den virtuellen Kontakten ganz reelle Jagdfreundschaften und natürlich konkrete Jagdmöglichkeiten hervorgehen.

Wir vom Jagdportal steuern diese regionalen Aktivitäten und sorgen für Informationen, die dann auf den Stammtischen diskutiert werden. Wir wollen die bestehenden sozialen Kontakte in den regionalen Gruppen mit der realen Jagd auf Kreisebene enger verzahnen und so ein schnelleres Heranführen von Jungjägern und revierlosen Jägern an die Jagd ermöglichen. Die Teilnahen an den Stammtischen verpflichtet zu nichts, niemand wird  durch eine Vereinsmitgliedschaft gebunden, alles geschieht auf freiwilliger Basis. Auch die Jägerstammtischbeaufragten gehen gegenüber dem Jagdverein Lehrprinz e.V und dem Jagdportal keinerlei  verpflichtungen ein. 

Der von uns gesuchte Jägerstammtischbeauftragte soll uns bei der Organisation von diesen Jungjägerstammtischen auf Kreisebene mit der praktischen Organisation unterstützen.

Über diese regionalen jagdlichen Kontakte dieser Stammtische soll sich dann ein Netzwerk entwickeln, das es Jungjägerinnen und Jungjägern ermöglicht, auch ohne lange Suche die ersten Kontakte zur Jagd in der Region aufzubauen.

Im 2.Schritt werden wir dann vom Jagdportal für die Stammtische eine eigene Datenbank einrichten, damit neue Jägerinnen und Jäger den Stammtisch in ihrer Region finden.

Und natürlich werden wir den Stammtisch, der nicht nur die meisten Besucher hat, sondern durch Originalität, eigene weitere Veranstaltungen und Erfolg bei der Vermittlung von Jagdgelegenheiten sich besonders hervortut, am Ende eines jeden Jagdjahres auszeichnen.

Wenn Du Dich von unserer Idee, eines Stammtisches in Deiner Region aufzubauen, angesprochen fühlst, würden wir uns freuen, wenn Du Dich bei uns melden würdest.

Wir werden Dich und Deine regionalen Aktivitäten zur Förderung des Jungjägernachwuchses nach Kräften unterstützen.

Wir freuen uns auf Deine email.

Das Team vom Deutschen Jagdportal

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Brandstiftungen und schwere Beschädigungen an Hochsitzen

 

Ganz nach dem Motto „Voneinander lernen“ erscheint heute der 1. Beitrag unserer neuen Reihe „Fragen, Antworten und Tipps rund ums Jagen – von Jägern für Jäger“

Jägerprüfung bestanden, Jagdschein in der Tasche. Nun kanns losgehen, oder?
Wie bist Du denn zu Deiner ersten Jagdmöglichkeit gekommen?

Die Jägerschaft kann man ganz grob in 2 Gruppen teilen: Zur ersten Gruppe zählen die Jungjäger, die aus Jägerfamilien stammen und über ihre Verwandtschaft häufig schon in jungen Jahren zur Jagd gekommen sind. Für diese Jäger (wenn wir Jäger schreiben meinen wir damit auch Jägerinnen) stellt sich in der Regel nicht die Frage nach einer Jagdmöglichkeit.

Zur zweiten Gruppe zählen die Jungjäger aller Altersklassen ohne familiären jagdlichen Hintergrund. Wie gesagt, nur ganz grob eingeteilt. Es gibt viele Möglichkeiten zur Jagd zu kommen. Uns geht es in diesem Beitrag um diese zweite Gruppe, um die Jungjäger, denen die Jagdmöglichkeit nicht mit in die Wiege gelegt wurde.

Auf, auf zum fröhlichen jagen?

Die Jägerprüfung wurde erfolgreich bestanden und häufig wird auch gleich die Ausrüstung angeschafft. Es könnte also direkt losgehen mit der Jagd, oder? Tja, das ist dann nicht immer ganz so einfach, denn die Jagd unterscheidet sich doch sehr von anderen Hobbys und Freizeitbeschäftigungen. Wenn man in einen Skatklub eintritt, kann man Skat spielen, tritt man in einen Ruderverein ein, kann man rudern gehen, wirst Du Mitglied im Golfklub, darfst Du den Schläger schwingen. Tritt man nach bestandener Jägerprüfung einem Jagdverein bei, ist dieser Beitritt so ganz und gar nicht automatisch mit einer Jagdmöglichkeit- oder der praktischen Ausbildung des Jungjägers verbunden.

Bitte beantworte folgende Fragen:

1. Wie kamst Du zur Jagd und einer Jagdmöglichkeit?

2. Hast Du den Jagdschein bei einer Jägervereinigung oder einer Jagdschule gemacht?

3. Hattest oder hast Du Schwierigkeiten gehabt eine Jagdmöglichkeit zu finden?

4. Wie hast Du den Einstig in das aktive Jagen gefunden?

5. Welche Tipps und Ratschläge kannst Du Jungjägern mit auf den Weg geben um eine Jagdmöglichkeit zu finden?

6. Hauptsache Jagdmöglichkeit oder lieber so lange warten, bis sich ein guter Lehrprinz findet?

Deine Meinung und Erfahrung ist gefragt!

Schreibe uns Deine Meinung, Erfahrung, Tipps und Ratschläge gerne direkt als Kommentar. Wir sind gespannt auf die Antworten!

Ankündigung: Im nächsten Beitrag aus unserer Reihe „Fragen, Antworten und Tipps rund ums Jagen – von Jägern für Jäger“ richten wir uns an die Jagdpächter und bitten diese darum Ihre Erfahrungen mit Jungjägern, Wünsche/Voraussetzungen für die Vergabe eines Begehungsscheins mit uns teilen.

Waidmannsheil
Euer Jagdportal-Team 


Bildquelle: Wikipedia

 

Freigegeben in Jagdverpachtungen

Die Suche nach einer Jagdmöglichkeit, insbesondere für Jäger/Jungjäger ohne Kontakte in die Jägerschaft, wird für viele Jagdpachtsuchende zu einer größeren Geduldsprobe. Die Jägerschaft verliert viele hoffnungsvolle Jungjäger, weil der Einstieg ins aktive Jagen scheitert.

Nach einigen Jahren der Erfahrung auf dem Gebiet der Vermittlung von Begehungscheinen und Jagdverpachtungen haben wir in der Redaktion festgestellt, dass ein einfacher Post in einer Facebookgruppe über die Suche nach einer Jagdmöglichkeit wenig bis keinen Erfolg verspricht. Nach zahlreichen Gesprächen mit Jagdmöglichkeitsuchenden haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass sich die Suche in der Regel über ein Jahr hinziehen kann, in Gebieten mit einem Jungjägerüberhang noch länger. Der Jagdpächter, der momentan gerade dann einen Begeher/Mitpächter sucht, wenn gerade der Suchende die Anzeige  bei Facebook eingestellt hat, ist eher ein Zufall. Auch variieren die Angebote jahreszeitlich bedingt sehr stark. Zu Beginn der Pachtperiode, im März/April werden Begeher gesucht, in den Sommermonaten herrscht hingegen Flaute.

Doch wir vom Jagdportal möchten, dass irgendwann jeder Pott (Jungjäger) seinen Deckel (Jagdpächter) findet. Deshalb bieten wir allen Mitgliedern der Facebookgruppe „Jagdrevier Verpachtung“  mit mittlerweile über 14.500 Mitgliedern ein erfolgsabhängiges doppeltes Jahresabonnement an. 

 

1. Deine Suchanzeige wird sowohl im Kleinanzeigenmarkt Suche Jagdgelegenheit, als auch in die Jagddatenbank Gesuche Begehungsscheine eingestellt.

2. Die Anzeige wird für ein ganzes Jahr online gestellt.

3. Solltest Du auch im ersten Jahr immer noch ohne Jagdmöglichkeit sein, so kannst Du die Anzeige abermals um ein weiteres Jahr ohne neue Zahlung auf Antrag beim Administrator verlängern.

4. Der Eintrag im Kleinanzeigenmarkt und in der Datenbank kostet einmalig 19,90 Euro inkl. Mehrwertsteuer für Mitglieder der Facebookgruppe „Jagdrevier Verpachtung“ 

und 29,90 für Jäger/Jägerinnen  außerhalb von Facebook. Der Betrag ist vor der Freischaltung zu überweisen

 

Wir möchten aber auch, dass die Anzeigen für Jagdpächter interessant sind,  weshalb wir um aussagefähige Texte bitten. Im Anzeigentext sollten nachfolgende Fragen des Pächters beantwortet werden:

1. Jagdschein seit/Menge der bisherigen gelösten Jagdscheine

2. Zeitrahmen zur Ausübung der Jagd

3. Jagdhund ja/nein 

4. Hegebeitragja/nein, alternativ Revierarbeiten, un der Umkreis, in dem eine Jagdmöglichkeit gesucht wird

5. emailadresse/Mobilfunknummer.

6. Photo wäre nicht schlecht, ist aber nicht Bedingung

 

Die Erfahrung hat gezeigt: Je aussagefähiger der Text, desto häufiger die Anfragen durch Verpächter. „Suche Jagdmöglichkeit 50 km um ... bitte alles anbieten“ bringt nichts und wird auch von uns nicht akzeptiert.

Für diejenigen, die sich nicht anmelden wollen, senden einfach den Text der Anzeige an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Danach  29,90 (19,90 für Facebookgruppenmitglieder) überweisen und wir schalten Dein Gesuch frei.

Wer noch Fragen hat, der ruft einfach an, 0178 6141856, ich stehe zur Rückfragen jederzeit, auch am Wochenende, zur Verfügung.

 

Waidmannsheil

 

Euer

 

Stefan 

 

Banana will bei Freunden bleiben

Freigegeben in Begehungsscheine

„Wer hoch hinaus will, der muss lange an den Fundamenten verweilen“.

Man kann diesen banalen Satz der Ausbildung eigentlich gar nicht oft genug wiederholen, wenn Hundeführer im fortgeschrittenen Stadium an der Ausbildung ihres Hundes verzweifeln.

Egal ob Mischlingshund oder edler Rassehund, egal ob Tierheimhund oder Welpe, egal ob Jagdbegleithund oder Gebrauchshund, wer nicht bereit ist, viel Zeit, Liebe und Geduld in die Grundausbildung seines Hundes zu investieren und sich hier keinen professionellen Rat holt, für den kann die Anschaffung eines Hundes zum Alptraum werden. Aber das muss nicht sein.

Der Vorsitzende des Jagdverein Lehrprinz e.V. Stefan Fügner bringt es mittlerweile auf fast 50 Jahre Erfahrung in der Hundearbeit, kann seine vierbeinigen Gefährten  nicht mehr zählen, die ihn begleitet haben und gibt nun seit über 20 Jahren seine Erfahrungen an junge Hundeführer weiter.

Vor 2 Jahren legte er vor dem Veterinäramt des Landkreises Märkisch-Oderland die vom Tierschutzgesetz geforderte Hundeausbilderprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz ab.

Er weiß, wie wichtig es ist, den Grundgehorsam einzuarbeiten und er weiß, wie sehr sich hier ein unsauberes Einarbeiten und ein falscher Rat in der weiterführenden Ausbildung gnadenlos rächt und wie sehr sich die Probleme des fehlenden Gehorsams in der weiterführenden Ausbildung potentieren!

Lassen Sie sich in den Grundlagen einer konsequenten Grundausbildung im Grundgehorsam unterrichten, bevor Sie die fortgeschrittene Ausbildung Ihres Hundes, egal ob Jagd- oder Begleithund, angehen.

Kein Zwang, aber absolute Konsequenz ist der Schlüssel zum Erfolg, ohne die eine weiterführende Ausbildung zum Scheitern verurteilt ist.

Doch wie sieht eine zwanglose, aber absolut konsequente Hundearbeit aus?
Welche Schritte müssen Sie beschreiten, damit auch Ihr Hund Sie als absolut konsequenten Führer wahrnimmt?

Diese wichtigen Fragen sollten Sie vor dem Beginn einer weiterführenden Ausbildung Ihres Hundes beantworten können.

Informieren Sie sich vorab in einem kostenlosen Telefongespräch über die Methoden, wie sie ihren Hund auf eine weiterführende Ausbildung vorbereiten.

Hier noch einige wichtige Hinweise:

Sie können sich kostenlos in einem Telefongespräch vor dem Seminar über den Seminarablauf und die Methoden der Ausbildung informieren.

Sie erhalten an allen Seminartagen ausschließlich Einzelunterricht (keine Gruppenstunden).

Jeder Seminartag endet erst dann, wenn alle Ihre Fragen hinlänglich und zu Ihrer vollsten Zufriedenheit beantwortet und geklärt wurden.

Sie erhalten vom Jagdverein Lehrprinz e.V. für die Ausbildung einen Festpreis, der es Ihnen ermöglicht, den Hund so oft vorzustellen, wie Sie wollen. Erst wenn Sie zufrieden sind, ist das Seminar beendet.

Scheuen Sie sich nicht, unseren Herrn Fügner unter 178 6141856 anzurufen, er freut sich darauf, Ihnen weiterhelfen zu können.

Weitere Informationen und Ausbildungsangebote

370. Geburtstag für Erfinder der Nachhaltigkeit

Freigegeben in Jagdhundeausbildung

Liebe Jungjägerinnen und Jungjäger,
liebe  Jagdmöglichkeitsuchende,

Die Jägerschaft verliert viele hoffnungsvolle Jungjägerinnen und Jungjäger, weil der erste Einstieg ohne Kontakte in die etablierte Jägerschaft oft nicht klappt. Nach der Jägerprüfung werden viele passionierte junge Jägerinnen und Jäger mit dem Problem der Suche nach einer aktiven Jagdmöglichkeit alleine gelassen. Ohne jagdliche Erfahrungen mit Referenzen oder familiäre Kontakte ins jagdliche Milieu oder das sprichwörtliche Vitamin B geht offensichtlich nichts.
Doch nach einigen Jahren Erfahrung als Administrator des Deutschen Jagdportals habe ich einmal einige wichtige Punkte zusammengetragen, die unumgänglich sind, um den Einstieg in das aktive Jagen auch ohne den jagenden Papa zu schaffen.

 

Budget

Zu allererst macht Euch ein Budget, dass ihr in einem Jahr für die Jagd ausgeben wollt. Ermittelt, welche Fahrtkosten und Übernachtungskosten ihr einplant. Ein kleiner Hegebeitrag sollte für den Jagdpächter zudem drin sein. Ohne diese Beteiligung an den Kosten der Jagd kommt man kaum an eine passable Jagdmöglichkeit.

Anzeige

Bitte keine Anzeigen, die da lauten: „Suche Jagdmöglichkeit 50 km um Dortmund, bitte alles anbieten“ auf diese Anzeigen meldet sich niemand. Der Markt an Suchanzeigen ist groß, wer sich nicht durch einen aussagefähigen Text oder durch ein Bild hervorhebt, geht in der Masse der Suchanbieter unter. Sich beim Zumüllen des Internets zu beteiligen, bringt nichts.

Revierarbeiten

Wer kein guter Bauhandwerker mit viel Zeit ist, der sollte es auch aufgeben, Revierarbeiten mit anzubieten. Die Jagdpächter finden immer am Ort gute Schaffer mit viel Zeit. Einen Jäger, der nur den Hammer halten kann, ansonsten dumm rumsteht, braucht niemand. Den Jagdpächter, der gegen Revierarbeiten und Helferdienste sein jagdliches Wissen vermittelt, gibt es nicht, zumindest ist er mir in 45 Jagdjahren noch nicht begegnet.

Entfernung zum Revier

Vergrößert Euren jagdlichen Aktionsradius, indem Ihr die Intervalljagd ausübt.

Die Intervalle sind vom 1.bis 31. Mai (Jagd auf den jungen Bock), vom 20.Juli bis 10 August (Blattzeit) und vom 1.September bis 15.Dezember (Hauptjagdzeit auf das sonstige Schalenwild) . Außerhalb dieser Intervalle ist die Jagd reine Zeitverschwendung.

Weist den Pächter darauf hin, dass ihr nur in diesen Intervallen die Jagd ausüben möchtet und plant in diesen Intervallen mit dem Pächter Eure Abschüsse im Voraus. Der Jagdpächter ist in der Regel nicht bereit dazu, dass Ihr die Jagd alleine im Revier ausübt. Jungjäger schon gar nicht. Eine Vorausabsprache mit dem Jagdpächter ist deshalb unumgänglich.

Vorstellung Eurer Person

Erstellt über Eure Wünsche und Fähigkeiten einen Lebenslauf mit den Ideen, wir ihr Euch Eure Jagdausübung vorstellt, damit Ihr bei der ersten Email an den Jagdpächter einen guten Ersteindruck hinterlasst! Eure letzte Stellenbewerbung sollte als Beispiel dienen. Ein Bild ähnlich einer Bewerbung um eine Stelle sollte nicht fehlen. (Hund Erfahrungen, Freizeit, Familie, Zeitrahmen, etc.)

Hegering/Örtliche Jägerschaft

Wer seit Kindesbeinen am gleichen Ort wohnt, ist beim örtlichen Hegering gut aufgehoben. Jungjäger,  die aber  schon des öfteren umgezogen sind und schon öfters  in verschiedenen Bundesländern gewohnt haben, müssen in solch internen Zirkeln in der Regel  hinten anstehen. Man kann die Suche dort in Angriff nehmen, ich würde mich allerdings nicht alleine darauf verlassen. Die örtlich fest verwurzelten Jäger dort haben immer Vorrang.

Zeitrahmen

Aber nun das Wichtigste: Nehmt Euch für die Suche sehr viel Zeit und plant mehrere Vorstellungstermine bei Jagdpächtern und seht Euch die  Reviere genau an, damit Ihr einen Überblick über die Angebote bekommt. Ohne Kenntnisse durch Revierbesichtigungen geht gar nichts, obwohl dies eigentlich zu einer Jungjgerausbidung gehören müsste.  Es gilt bei der Suche nach Jagdmöglichkeiten der Grundsatz:
„ Man muss viele Frösche küssen, bis ein Prinz dabei herauskommt.“
Erst das Besichtigen mehrerer Reviere, die einen BGS anbieten, erweitert den jagdlichen Horizont über die Jungjägerprüfung hinaus, verhindert das Hereinfallen auf unseriöse Offerten und führt langfristig zum Erfolg.

Anzeige im Jagdportal

Das Jagdportal hat eine Datenbank „Begehungsscheingesuche“ Hier hat jeder die Möglichkeit, mit dem „Mehr-Lesen-Eintrag“ eine eigene Htmldatei in Auftrag zu geben, in der alle Eure relevanten Daten eingetragen werden können. Jungjägern machen wir ein preiswertes Angebot mit langer Laufzeit. Ich habe über 40 Jagdjahre Erfahrung, bilde seit über 15 Jahren Jungjäger nach der Jägerprüfung aus und helfe Euch bei der Erstellung gerne.

Wie immer im Leben gilt es, ein Ziel klar ins Auge zu fassen und sich zur Erreichung dieses Ziel verbündete zu suchen.

Waidmannsheil

Euer

Stefan

Freigegeben in Jagdnachrichten
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