Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Meine Damen und Herren, liebe Freunde,

es ist an der Zeit wieder einmal festzuhalten, was uns die Populationsdynamik der Wölfe bisher beschert hat, wieviel dieser Raubtiere nun unser Land unsicher machen.
Dass wir uns dabei nicht auf die offiziellen Zahlen, wenn es die überhaupt gibt, verlassen können, ist von vornherein klar, denn das Verschweigen und Abwiegeln ist System.
Niemand ist in der Lage genaue Zahlen zu nennen. Aber eine annähernde Mindestanzahl zu bestimmen ist notwendig, um die Gefahr zu erkennen, in der sich Deutschland befindet.
Es ist schon ein Unterschied ob sich die Zahl seinerzeit von 50 Tieren auf hundert Tiere verdoppelt hat, gegenüber 2014 wo in einem gleichen Zeitraum 1.000 erreicht wurden, es aber immer noch keine Reaktion darauf gab. Nun wird gar die Marke von 2.000 Wölfen gerissen werden. (warscheinlicher Herbstbestand 2017)

Das sind ca. 200 Rudel/Paare, also 400 Fähen und Rüden.
Welpen ca. 750
Jährlinge im Rudel ca. 550
Wanderwölfe, vor allem 2-jährige, ca. 450
Mortalität, abzuziehen ca. 150

Die Bundesländer tragen wie folgt dazu bei: (jeweils Tiere aller Kategorien)
Sachsen 450
Brandenburg 500
Niedersachsen 400
Sachsen-Anhalt 300
Mecklenburg-Vorpommern 100
Übrige Bundesländer 250, dies sind vor allem Wanderwölfe, vereinzelt auch sesshafte Einzelwölfe. Rudel sind dort noch nicht bekannt.Die nächsten Bundesländer, in denen eine Rudelbildung erwartet wird, sind Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.
Die Raubtiere streifen in allen Bundesländern, was Wolfs-Sichtungen, Wildtierrisse, aber auch schon Nutztierrisse bezeugen.
Die Wölfe in Baden-Württemberg stammen mit Sicherheit aus der Population Italien-Frankreich-Schweiz, was wohl auch für Rheinland-Pfalz zutrifft.

Wem diese Zahlen nicht gefallen - wir freuen uns über jede konstruktive Kritik.

Unsere Zahlen haben wir unter Anderem aus der Jägerschaft. Dazu zählen wir auch die Informationen aus
www.wolfszone.de
Rubrik "Fakten und Mythen"
Untergliederungspunkt" Populationsdynamik"

Leider brechen die gut recherchierten Daten 2013 ab. Für die Folgejahre liegt eine Tabelle vor, die auf angenommene jährliche Zuwachsraten von 33% basiert. Dass Wissenschaftler auch höhere Zuwachsraten kennen zeigt die Grafik auf Seite 3.
Unsere Daten zeigen eine Übereinstimmung mit denen von Prof. Hell, Slowakei, einem Land, das sich schon immer mit diesen Raubtieren auseinandersetzen musste. Die Arbeit von Prof. Hell lässt an Kontinuität und Seriosität keine Zweifel gelten. (Prof. Dr. Pavel Hell, *verstorben*, Forstliche Forschungsanstalt Zvolen, schärfster Kritiker der deutschen Wolfspolitik)

Meine Damen und Herren, liebe Freunde, verfolgen Sie die rote Kurve, die der Populationsdynamik lt. Prof. Hell entspricht, und Sie wissen was in wenigen Jahren auf uns zukommen könnte - nein, zukommen soll, wenn es nach den Verlautbarungen der Ständigen Kommission der Berner Vereinbarung, der EU-Kommission und der Frau Bundesminister für Umweltschutz geht. Sie lehnen jeden Eingriff ab ("Problemwölfe" ausgenommen).
Ihr Ziel, was sie weitgehend verschweigen, ist, dass die Wölfe das Wild so dezimieren sollen, dass auf Dauer die Jagd auf Schalenwild und die Jagd überhaupt, keine Basis mehr hat. Öffentlich verbreiten sie die Lüge, dass die Population bald stagnieren wird, u.a. weil die Großraubtiere keine geeigneten Landschaften und keine Nahrung mehr finden würden.

Man muss sich nur die Landkarte ansehen um festzustellen, dass die Mittelgebirge vom Erzgebirge bis zur Eifel, sowie die Länder Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Rheinland-Pfalz - Gebiete bzw. Länder ohne Wolfsrudel sind. Darüberhinaus bieten die Bundesländer mit Rudeln ebenfalls noch reichlich Platz und Wild.

Man muss wissen, wenn nur das Nahrungsangebot stimmt, ist für die Wölfe alles Andere zweitrangig. Die Gebiete ohne Wolfsrudel bieten für viele Jahre Wild im Überfluss, das bestimmt noch mehr als fünf Jahre reicht. In fünf Jahren kann sich die Zahl der Wölfe verzehnfachen, so wie wir es von 2012 bis 2017 gesehen haben. Nach Adam Riese könnte dann das Jahr 2022 uns einen überreichlichen Segen von 20.000 Wölfen bieten.
In der Hoffnung, dass dies niemals Wirklichkeit wird, verbleibt Ihre

IG Sichere Weidewirtschaft
Sprecher Peter Brandt
Josephinenstr. 3
01069 Dresden
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