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Samstag, 09 Mai 2020 15:05

Ein ganzes Reh für 20 Euro

Der Preisverfall beim Wildfleisch anlässlich der Koronakrise offenbart ein gigantisches Ausbildungsdesaster in unserer Gesellschaft.

Einige aufmerksame Leser des Jagdportals haben es schon mitbekommen: Als Administrator des Jagdportals residiere ich seit einem Jahr in einer separaten Wohnung in einem Landgasthof im nordhessischen Knüllwald.

Dadurch erlebe ich seit 2 Monaten die Koronakrise und deren Auswirkungen auf die Gastronomiebranche hautnah. Ich konnte dieser Not nicht tatenlos zusehen und so stellte ich meine Kenntnissen aus dem Onlinemarketing dem Gasthof zur Verfügung. So kam es, dass der Landgasthof mit Hilfe des „Online-außer-Haus-Verkaufs“ über die sozialen Netzwerke sehr gut durch die Krise kam. Ab nächste Woche wird wieder unter strengen Auflagen aufgesperrt und es geht für den Gasthof nach gut überstandener Krise wieder aufwärts.

Natürlich habe ich mich auch dafür stark gemacht, dass bei den Wochenendangeboten neben den weit über den Knüllwald bekannten "Resi´s Schnitzel" auch andere Gerichte auf der Onlinespeisenkarte angeboten werden und so wurde zum morgigen Muttertagsmenue „Rehbraten mit mit Pfifferlingen, Johannisbeersoße und Klößen“ auf die virtuelle Speisenkarte gesetzt.

 

Rotwildbestände in weiten Teilen Sachsens zu hoch

Mit Wildgerichten im "Online-außer-Haus-Verkauf" durch die Coronakrise

 

Als dann die Bestellungen während der Woche ungeahnte Größen erreichten, wurde Kurzerhand beim hessischen Forstamt 2 frisch erlegte Rehböcke gekauft, das Stück für sage und schreibe 20 Euro. Es hätten auch einige mehr sein können, der Kühlraum hing voll mit Wild aus der Region.

Auf dem Heimweg passierte ich den ständig gut frequentierten Discounter, bei dem ich noch eine Woche zuvor eine Portion Rinderhhackfleisch zum Preis von 10,49 Euro/kg gekauft hatte.

Rotwildbestände in weiten Teilen Sachsens zu hoch

Rinderhackfleisch  vom Discounter  über 10 Euro/kg, dafür bekommt man 300 Meter weiter beim Forstamt schon ein halbes Reh

 

Nun stellt sich dem aufmerksamen Beobachter sofort die Frage, weshalb selbst in Krisenzeiten derart exorbitante Preisunterschiede beim Fleisch erzielbar sind. Bei der Verarbeitung der beiden Rehböcke in den Wirtschaftsräumen des Gasthofes wurde es mir dann klar:

Über Jahrzehnte haben wir in der Gesellschaft eine völlig verfehlte Ausbildungspolitik betrieben. Wir haben Betriebswirte mit einer nicht mehr überschaubaren Menge an Fachrichtungen wie Touristik oder Veranstaltungsmarketing ausgebildet, auch an gut ausgebildeten Verwaltungsangestellten herrscht kein Mangel, jährlich verlassen akademische Fachleute in divisionsstärke aller Coleur unsere Universitäten, aber an praktischen Berufen wie Metzger, Bäcker, Köchen und anderen Handwerkersberufen herrscht Mangel aller Orten.
Millionen von Menschen wurden in den letzten Wochen auf Kurzarbeit-Null gesetzt und nach Hause geschickt oder sie sitzen zu Hause und betreiben „Homeoffice“. Seit Wochen bilden sich vor den Wertstoffsammelhöfen der Kreise kiliometerlange Warteschlangen, schließlich hat man endlich einmal Zeit, den Keller aufzuräumen.

Während man nun mit allerlei überflüssigen Nebentätigkeiten die Zeit in der Coronakrise tot schlägt, kommt kaum einer auf die Idee, diese Zeit sinnvoll und vor allem geldsparend mit dem Selbermachen anfallender Arbeiten zu Hause zu nutzen.

Wie auch, nach Jahrzehnten der rein theoretischen Ausbildung sind den meisten Menschen jede Form des handwerklichen Selbermachens abhanden gekommen, weshalb Rinderhackfleisch für über 10 Euro das Kilo immer noch Käufer findet, ein 20 kg schweres Reh für 20 Euro hingegen tagelang auf seine Verarbeitung wartet!

Ich gebe zu, dass es mich ein wenig stolz macht, als Internetadminstrator, gelernter Maurer, Hobbyschreiner, Gelegenheitsgärtner, Jäger, Hochgeschwindigkeitswildfleischzerwirker Jagdhundeausbilder mit § 11 TierschGe und Hobbykoch in der jetzigen Krise, die die Gastronomiebranche mit aller Härte trifft, einem Gasthof beim Bewältigen der existenzbedrohenden Krise hilfreich zur Seite zu stehen. Meinen praktischen Kenntnissen aus 40 Jahren verschiedenster Tätigkeiten sei Dank!

Nach der Coronakrise wird vieles nicht mehr so sein, wie es einmal war, aber eines ist sicher: Am meisten wird sich die Arbeitswelt und die Berufe verändern. Die Bedeutung regionaler Produkte und das traditionelle Handwerk wird eine vor der Coronakrise kaum vorstellbare Renaissance erleben, weil viele Menschen traditionelle Berufe erlernen müssen, um überhaupt wieder einen Job zu finden.

Waidmannsheil

Euer

Stefan

Freigegeben in Jagdnachrichten

Die Datenbank "Wildbretverkauf" des Deutschen Jagdportals bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Wildfleisch online zu vermarkten

In einigen Wochen beginnt wieder die Hauptsaison beim Wildfleischverkauf. Das Deutsche Jagdportal unterstützt Jägdpächter bei der Onlinevermarktung.

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: Auf der letzten Meile wird das Geld verdient!
Das gilt auch für die Vermarktung des Wildfleisches. Wer sein erlegtes Wild nicht an den Wildhändler verramschen will, der sucht eigene Wege der Vermarktung. Natürlich ist eine saubere Verarbeitung nach hygienerechtlichen Vorschriften unbedingt notwendig, um das Fleisch an den Mann/Frau zu bringen. Aber alleine damit ist es nicht getan. Erst die direkte Vermarktung an den Endkunden sichert dem Jäger die notwendigen Einnahmen, damit sich die Mühen der Verarbeitung lohnen. Das Internet ist für diese Direktvermarkung geradezu ideal!

Das Deutsche Jagdportal bietet in der Hauptwildfleischsaison des diesjährigen Jagdjahres 2017/18 den "mehr-lesen-Eintrag" für nur 19,90 Euro bis zum 31.12.2017 an. Der kostenlose Standardeintrag ist natürlich unabhängig davon weiterhin möglich.

Hier kann man sich einen "mehr-lesen-Eintrag" in der Datenbank "Wildbretverkauf" ansehen.

Das Deutsche Jagdportal wird in den nächsten Wochen mehrere große Werbekampagne für den Verzehr des Wildfleisches und dessen Bezug direkt beim Jäger starten.

Wir halten Euch auf dem Laufenden

 

Das Team vom Deutschen Jagdportal

Jagddatenbank

Sonntag, 12 Februar 2017 14:04

Regional Wildfleisch kaufen und verkaufen

Sie möchten gerne Wildfleisch direkt vom Jäger oder Wildbrethändler in Ihrer Nähe kaufen?
In der Jagddatenbank des Deutschen Jagdportals finden Sie ganz einfach und übersichtlich dargestellt, einen Wildbretanbieter in Ihrer Region!

Deutsches Jagdportal Wildfleisch kaufen verkaufen b
Sie werden überrascht sein, wie einfach, schnell und komfortabel die Suche für Sie ist!

Auf der Deutschlandkarte wählen Sie ihr Bundesland aus und schon öffnet sich für Sie eine neue Karte mit allen Landkreisen. Klicken Sie auf Ihren Landkreis.

In fast jedem Landkreis befindet sich ein Jäger, Jagdpächter oder Wildbrethändler, der Wildprodukte in seiner Tiefkühltruhe vorrätig hat.

Sollte er einmal ausverkauft sein, rufen Sie einfach einen anderen Jäger in der Nachbarschaft an. Sie möchten frisches Wild?

Bestellungen nehmen die Jäger immer gerne im Voraus entgegen. Sie sollten dabei nur berücksichtigen, dass der Jäger Ihnen nur während der gesetzlich festgelegten Jagdzeiten frisches Wild liefern kann.

Das Deutsche Jagdportal unterstützt die regionalen Jägerschaften bei der Vermarktung von Wildbret, um eine flächendeckende Versorgung mit Wildfleisch sicherzustellen.

Niemand sollte auf das delikate Wildfleisch verzichten müssen, nur weil er/sie nicht weiß, wo es zu bekommen ist.

>> Über diesen Link gelangen Sie direkt auf die Deutschlandkarte mit den Anbietern von Wildfleisch in Ihrer Region

Deutsches Jagdportal Wildfleisch kaufen verkaufen aWarum Wildfleisch?

Die Massentierhaltung der industrielle Landwirtschaft und die damit einhergehenden Fleischskandale, haben das Vertrauen der Verbraucher von  Fleisch in den letzten Jahren schwer erschüttert.

Der völlig verzicht auf Fleisch, wie es die Vegetarierer praktizieren, ist für bekenndende Fleischesser keine Lösung.

Bei Wildfleisch gilt der Grundsatz: Mehr Bio geht nicht! 
Dennoch gilt auch: Augen auf beim Wildbretkauf! 

Deutschland ist mit 6.000 Tonnen der weltweit größte Abnehmer neuseeländischer Hirsche. Wenn ein Restaurant mit „Wild aus heimischen Revieren“ wirbt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass das Hirschfleisch auf Ihren Teller auch von einem Hirsch aus Deutschen Wäldern stammt.

So viel Hirschfleisch kann der regionale Jäger gar nicht liefern, damit Hirschfleisch ganzjährig in Restaurants angeboten werden kann.

Die Hirsche werden in Neuseeland auf Farmen gehalten und kommen als Tiefkühlware bei uns an. Was Farmhaltung bedeutet und was die Jagd mit dem Helikopter auf die Tiere bedeutet, lässt sich im Internet leicht recherchieren, deshalb möchten wir an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen. 

Sie sind Jäger, Jagdpächter oder Wildfleischhändler und möchten Ihr Wildbret gerne regional vermarkten?

Über unser Online-Formular haben Sie die Möglichkeit, sich mit einem kostenlosen Standardeintrag in der Jagd-Datenbank unter BIETE in der Kategorie SONSTIGE JAGDDIENSTLEISTER und der Rubrik WILDBRETVERKAUF zu registieren.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, ab 7,49 €/Monat inkl. MwSt. bei einer Laufzeit von 12 Monaten einen persönlichen Internetauftritt zu bekommen. Unser "Mehr-Lesen-Eintrag" bietet Ihnen die Möglichkeit, sich und Ihre Angebot den Interessenten ausführlich vorzustellen, eine Preisliste zu veröffentlichen, Bilder und Videos einzustellen etc.

Bei Interesse beraten wir Sie gerne! Bitte kommen Sie bei Fragen jederzeit auf uns zu!

Tel.:    033459 / 64247
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Bitte beachten Sie: Es gibt 3 Umfragen zu diesem Thema, die sich jeweils auf eine Altersgruppe bezieht! 

Altersgruppe 1: bis 40 Jahre

Altersgruppe 2: zwischen 40 und 60 Jahre

Altersgruppe 3: über 60 Jahre

Bitte wählen Sie für sich die passende Altersgruppe bevor Sie an der Umfrage teilnehmen. VIELEN DANK! 


Info Deutsches Jagdportal: Wir haben diese Umfrage im Auftrag von Herrn Albrecht Linder erstellt. Herr Linder betreibt diese Umfrage im Rahmen der Abschlussarbeit seines Studiums. Er studiert an der Universität für Bodenkultur in Wien mit dem Ziel, den Abschluss Jagdwirt/in zu erlangen. 


Das Thema seiner Abschlussarbeit lautet: „Jagdethik: Eine Frage des Alters? Herr Linder freut sich über eine rege Beteiligung an seiner Umfrage und bedankt sich vielmals für Ihre Unterstützung.

Kontakt Herr Linder: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  


Um an dieser Umfrage teilnehmen zu können, müssen Sie sich als Mitglied bei unserer Community "Treffpunkt Jagd" registrieren. Sie können die Fragen dann auch kommentieren!

Das Ergebnis dieser Umfrage ist zu wichtig, um eine offene Abstimmung zu erlauben (Stichwort Jagdgegner). Dies ist in anderen Fällen möglich, jedoch nicht bei dieser Abstimmung. Wir bitten um Ihr Verständnis! 


Zur Anmeldung geht es hier...  
 


{jvotesystem poll=|37|}

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Altersgruppe 2: zwischen 40 und 60 Jahre

Altersgruppe 3: über 60 Jahre

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