Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals
Brief an alle Wolfsbefürworter: Hört auf, die Gesellschaft zu spalten!
Kommt es in den sozialen Medien zu einer Diskussion über die Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland, so werden die Diskussionen mit äußerster Härte geführt. Eine sachliche Diskussion ist kaum noch möglich. Die Beleidigungen und Beschimpfungen haben mittlerweile ein Ausmaß erreicht, die eine normale Diskussion unmöglich macht. Doch mittlerweile hat die Diskussion über das Für und Wider einer Bestandsreduzierung eine Dimension erreicht, die weit über eine normale Diskussion hinausgeht. Eine kleine Gruppe von Naturschützern, die jede Reduktion der Bestände kategorisch ablehnen, erklären Weidetierhalter schlichtweg für unfähig, ihre Tiere vor Wolfsüberfällen schützen zu können. Ihnen wird generell Faulheit vorgeworfen, weil sie keine wolfssichere Gatterung ihrer Weidetiere vornehmen. Und wo man gerade dabei ist, die Landnutzer pauschal für Vollidioten zu erklären, nimmt man alle Jäger gleich mit ins Visier. Hier werden alle Jäger pauschal als Mitglieder einer schießwütigen Lobbygruppe diffamiert, die nichts anderes im Sinn hat, als Jagd auf Wölfe zu machen, weil den Jägern der Wolf als jagdbares Wild noch fehlt. Ganz unverblümt erklärt man der Öffentlichkeit, vom Monitoring nicht mehr erfasste Wölfe wurden von Jägern illegal getötet. Ein anderes verschwinden wird gar nicht in Betracht gezogen.
Um der weiteren Spaltung der Gesellschaft vorzubeugen, mein Brief an alle bedingungslosen Wolfsbefürworter:
Liebe Wolfsbefürworter,
wir Landnutzer und Dorfbewohner kommen sehr gut miteinander klar. Auch wenn es hier auf dem Land mal den einen oder anderen Konflikt gibt, lösen wir den meistens selbst und sind dabei sehr erfolgreich. Aber den Konflikt, den wir seit einigen Jahren nun mit Euch und Eurem überzogenen Wolfsschutz haben, spaltet nicht nur die Landbevölkerung, sondern die gesamte Gesellschaft.
Wir brauchen niemanden, der uns erklärt, wie wir in Einklang mit der Natur zu leben haben. Schon gar nicht von Menschen, die nicht von der Natur leben. Seit uns die große Politik in den Städten vergessen hat, haben wir gelernt, alleine hier auf dem Land klar zu kommen und ihr werdet es kaum glauben, aber es klappt sehr gut auch ohne die Einmischung der Politiker aus den Großstädten. Wir tun etwas, wovon viele Städter nur träumen können, wir versorgen uns mit immer mehr Lebensmittel selbst und auch hier kommen wir dem Ziel, große Teile unserer Nahrung selbst zu produzieren, immer näher. Auch mit unserem Holz trotzen wir hier auf dem Land der Kostenexplosion in den Städten durch hohe Energiepreise.
Wir leben hier seit vielen Jahrhunderten in Einklang mit der Natur. Ohne diese ständigen Kompromisse mit der Natur wäre diese wunderschöne Kulturlandschaft Mitteleuropas nie entstanden, die so viele Städter als Erholungssuchende heute so sehr zu schätzen wissen.
Doch was wir ganz besonders am Leben auf dem Dorf lieben, ist unser stressfreies Leben hier. Dieses ruhige Leben ohne Existenzängste und ohne die Einmischung von außen möchten wir gerne beibehalten. Die Erfahrung der letzten Jahrhunderte hat gezeigt, dass unser Leben immer dann besonders friedlich verläuft, wenn man uns mit unseren Sorgen alleine lässt und uns erlaubt, die Probleme selbst vor Ort lösen zu dürfen.
Mittlerweile hat die Wolfspopulation in Deutschland in einigen Gebieten unerträgliche Zustände erreicht, Nutztierhalter sind in ihrer Existenz bedroht, Wölfe werden immer häufiger auch den den Randgebieten großer Städte gesichtet.
Auch die Politik sieht mittlerweile ein, dass eine Regulierung der Wolfsbestände unumgänglich ist. Anstatt aber dass Ihr Euch konstruktiv in die Diskussion einbringt, verschärft Ihr seit einigen Wochen die Diffamierung der Landnutzer.
Wir möchten eines klar stellen: Die Nutztierhalter sind nicht zu blöd, wolfssichere Zäune auszustellen und bei den Jägern handelt es sich auch nicht um schießwütige geile Tierquäler. Und ja, wir sind als Landnutzer alle nicht neutral und objektiv, wir sind alle betroffene dieser Situation, was Ihr von Euch nicht behaupten könnt, weil Eure Existenz in der Regel nicht von der Land- oder Naturnutzung abhängt.
Hört auf, der Öffentlichkeit den dummen Weidetierhalter, den schießwütigen Jäger und umweltverblödeten Dorfbewohner zu erklären, der nichts anderes im Kopf hat, als die Natur zu zerstören und den Wolf wieder auszurotten.
Unsere städtischen Gesellschaften ist schon genug gespalten, wir hier auf dem Land lösen unsere Probleme mit tragfähigen Kompromissen. Dies machen wir hier schon seit vielen Jahrhunderten, sind damit sehr gut gefahren und benötigen auch jetzt beim Wolf klare gesetzliche Regelungen, aber keine Einmischung von außen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Fügner


Überhege ist der Misserfolg der Hege, oder warum das Regiejagdkonzept Zukunft hat

Den etablierten Jagdpächtern und den Regiejagdbetreibern fehlen erfahrene vor allem professionelle Jäger gleichermaßen
In den meisten Jagdbezirken ist die Verbisssituation nicht so ernst, dass man zu den Maßnahmen des Reduktionsabschusses durch einen Regiejagdbetrieb greifen muss, doch in immer mehr Revieren ist der Verbiss derart offensichtlich, dass die dortigen Jagdpächter um ihre Zukunft bangen müssen.
Die Gründe sind allerorts die gleichen und liegen zum einen in den veränderten Biotopen in unseren Revieren und zum anderen aber am Fehlen von erfahrenen Jägern und Begehern. Dies gilt für Jagdpächter gleichermaßen wie für Regiejagdbetreiber.
Den meisten Revieren fehlt bisher die Ermittlung des Jagdwerts, der überhaupt erst eine für das Revier verträgliche Wilddichte festlegt.
Die etablierte Jägerschaft, die durch die Einführung der Regiejagdbetriebe ihre Vorstellung von Hege bedroht sieht, sollte sich zuvor intensiv mit dem Begriff des Jagdwertes beschäftigen.
Viele Reviere in Deutschland lassen die von vielen Jägern gewünschte Wilddichte überhaupt nicht (mehr) zu. Die etablierte Jägerschaft sollte sich statt der Hege viel mehr mit der Schaffung von Äsungsflächen mit ausreichender Deckung beschäftigen, um dadurch erst höhere Wildbestände durch die Verbesserung des Jagdwertes zu ermöglichen.
Ursache für die Veränderung der Biotope in unseren Revieren sind die riesigen landwirtschaftlichen Flächen, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind und die weder ausreichend Äsung noch Deckung das Jahr über bieten. Ab einer bestimmten Größe müssten diese Großflächen bei der Berechnung der jagdbaren Fläche herausgenommen werden, da sie für das Wild über das Jahr keinerlei nutzen haben. Wenn im Herbst das Schalenwild in der Feldflur durch die Ernte in die Wälder vertrieben wird, weil Deckung und Nahrung außerhalb des Waldes fehlt, bleibt nur noch der Verbiss an den Jungpflanzen im Wald. Je weniger Wald und je größer die Agrarflächen, desto höher der ist der Verbiss an den Jungpflanzen in den wenigen angrenzenden Waldflächen.
Ausgerechnet im Februar und März, wenn das Wachstum der Embryonen, das Schieben des Gehörns, der einsetzende Haarwechsel und die zunehmende Bewegungsaktivität des Wildes nährstoffreiches Futter notwendig macht, ist die Feldflur immer noch leer. Das Schalenwild muss massiv die Jungpflanzen verbeißen, weil es schlichtweg nichts anderes findet. Man schätzt , dass 80% der Verbisses nur in diesen 2 Monaten erfolgt. Schon wenige Rehe können in Revieren ohne Deckung und Äsung in den Wäldern einen Totalschaden erzeugen. Revier mit großen Agrarflächen und wenig Wald vertragen keine Wilddichten, wie sie Jagdpächter zur Hege benötigen. Hege, wie sie von vielen Jagdpächtern betrieben wird, fordert hohe Dichten, um selektiv entnehmen zu können. In Revieren mit wenig Wald und industriell bewirtschafteten Agrarflächen ist das nicht möglich.
Eine Jägerschaft, die sich weigert, in den Revieren mit hohem Verbiss durch höhere Abschusszahlen entgegenzusteuern, werden auf kurz oder lang die Reviere verlieren, weil die mageren Pachten die hohen Schäden durch Verbiss niemals decken. Dies haben längst viele Waldbesitzer erkannt, alleine die Umsetzung der Eigenbewirtschaftung dauert länger, weil geeignete Jäger fehlen, die über ausreichende Erfahrungen und Professionalität verfügen.
Die ersten Jahre des Regiejagdbetriebs brachten viele neue Erkenntnisse, die der etablierten Jägerschaft fehlen.
Man kann in einem Rehwildrevier über mehrere Jahre den Abschuss verdreifachen, ohne das sich danach die hohe Jahresstrecke verringert. Allerdings reicht diese Verdreifachung der Abschusserhöhung auch nicht aus, damit sich an der Verbisssituation etwas gravierend ändert. Diese Erkenntnisse zeigen vor allem, wie brisant die Situation in einigen Revieren ist und dass mit den herkömmlichen Methoden der etablierten Jägerschaft der Überpopulation nicht beizukommen ist.
Die faktisch nicht vorhandene praktische Ausbildung der Jäger ist der alles begrenzende Faktor
Zwar besteht die Jägerschaft über weit mehr als 300.000 Jäger, aber die wenigsten von ihnen verfügen über eine für die Jagd notwendige praktische Jagdausbildung. Es fehlt an den einfachsten Kenntnissen über die Natur, die Auswirkungen des Wetters und zahlreicher anderer Faktoren und das sehr unterschiedliche Verhalten des Wildes über den Jahreszeitraum, das einen häufigen Jagderfolg erst ermöglicht.
Es fehlt vor allem aber an Ansprechroutine, die ein schnelles und sicheres Ansprechen ermöglicht und letztendlich fehlt es an Schussroutine. Insbesondere bei der Ansprech- und Schussroutine sind die größten Defizite, weil in den meisten Revieren Begeher kaum mehr als 2 Rehe erlegen dürfen bzw. können. Die strengen Abschusskriterien, die der Jagdpächter vorgibt und bei deren Nichtbefolgung der Ausschluss von der Jagd droht, können von einem unerfahrenen Jäger gar nicht erfüllt werden. Zu oft unterbleibt die Erlegung durch den unerfahrenen Jäger, weil er seine Jagdmöglichkeit nicht gefährden möchte.
Zudem muss der unerfahrene Jäger viel ansitzen, um überhaupt einmal zur Erlegung zu kommen. Wer so viele Ansitze benötigt, um Erfolg zu haben, bringt eine immense Unruhe in das Revier. Diese viele Zeit des erfolglosen Ansitzens können die meisten Freizeitjäger mit ihrem eigentlichen Beruf in der Regel überhaupt nicht erfüllen. Mit den immer heimischer werdenden Rehen potenziert sich das Problem. Der Freizeitjäger, der versucht, mit einem außerhalb der Jagd ausgeübten Beruf, Schußroutine zu erlangen, scheitert in der Regel.
Regiejagdbetreiber und Jagdpächter verzweifeln immer häufiger an der Masse der unerfahrenen Jäger. Das Regiejagdkonzept offenbart allerdings erst das Dilemma, weil der in der etablierten Jägerschaft üblicherweise entrichtete Hegebeitrag das Problem des Regiejagdbetriebs, mehr Abschüsse zu erbringen, nicht löst.
Insofern ist eine praktische Jagdausbildung nach der Jägerprüfung, die sich an der Erlegung von Wild orientiert , dringender als je zuvor!
Waidmannsheil
Euer
Stefan

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Pressemitteilung des Bundesverbandes zivile Legalwaffen
BZL ( Bundesverbandes zivile Legalwaffen) veröffentlicht Broschüre zur Reform des Waffenrechts
26-mal Klartext
Unter dem Titel „Gemeinsam für ein besseres Waffenrecht“ hat der Bundesverband zivile Legalwaffen (BZL) eine Online-Broschüre erstellt, in der er seine 26 wichtigsten Forderung zur Reform des Waffenrechts klar benennt, argumentativ sauber untermauert und auf 28 Seiten kompetent und knackig präsentiert. Matthias Klotz, Vorsitzender des BZL, war vor allem die kompakte und allgemein verständliche Aufarbeitung der Themen wichtig: „Wir können jetzt im Zuge der Waffengesetz- Evaluierung den politischen und gesellschaftlichen Diskurs nur dann erfolgreich gestalten, wenn in wenigen Sätzen klar wird, worum es geht, wo die Dinge im Argen liegen und vor allem wie wir sie verbessern können. Denn oft sind Politik und General-Interest-Medien gar nicht tief genug in den jeweiligen Themen drin, um unsere Anliegen sachlich bewerten zu können. Daher ist diese Broschüre so wichtig – denn jetzt sind alle auf „Ballhöhe“. In den kommenden Wochen wird der BZL daher mit allen relevanten Akteuren das persönliche Gespräch suchen, um zu den 26 Punkten ins Detail zu gehen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. „Wir sind guter Dinge, hier auf aufgeschlossene Gesprächspartner zu treffen, die das gleiche Interesse haben wie wir – nämlich die Forderungen des Koalitionsvertrages effizient umzusetzen. Und das muss heißen, dass echter Bürokratieabbau, spürbare Entlastungen für Legalwaffenbesitzer und ein klarer Fokus auf die Bekämpfung illegaler Waffen und ihrer Besitzer Realität werden“, so Klotz wörtlich.
Hier der Link zur BZL-Broschüre: https://www.unserebroschuere.de/BZL/WebView/

Die bedingungslosen, überwiegend urbanen Wolfsschützer haben den Begriff der Nachhaltigkeit (noch) nicht verstanden
Der naturferne Städter kann in seinem urbanen Lebensumfeld mit dem Begriff der Nachhaltigkeit nichts anfangen. Für die Landbevölkerung hingegen ist die nachhaltige Nutzung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen von existenzieller Bedeutung.
Der Begriff der Nachhaltigkeit und seine falsche Anwendung durch selbsternannte Experten

Kaum ein Begriff wurde in den letzten Jahren derart überstrapaziert, wie der Begriff der Nachhaltigkeit. Doch viel schlimmer noch ist die völlig falsche Benutzung des Begriffs, überwiegend durch die Politik und die selbsternannten Natur-und Umweltexperten.
In zahlreichen Talkshows, in denen sich diese Umwelt- und Naturexperten mit unseren Politikern tummeln , wird das Wort „langfristig“ immer wieder fälschlicherweise durch das Wort „nachhaltig“ ersetzt. Die Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein bis zur völligen Unkenntlichkeit überstrapazierter Begriff geworden, der dadurch seine eigentliche Bedeutung völlig verloren hat. Aber es hört sich eben viel besser an, wenn Politiker oder selbsternannte Umweltexperten von Nachhaltigkeit faseln, obwohl sie eigentlich nur die banale Langfristigkeit meinen.
Durch diese fortwährende falsche Nutzung und vor allem das fehlende Rügen dieser Falschnutzung des Begriffs wird aber auch immer wieder erkennbar, wie weit sich unsere urbane Gesellschaft und ihre selbsternannten Umweltexperten von der Idee der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen entfernt haben.
Bei den oft unvereinbaren Positionen der Landbevölkerung einerseits und der Stadtbevölkerung andererseits bei der Bejagung des Wolfes wird erkennbar, wieso die urbane Bevölkerung mit dem Begriff Nachhaltigkeit wenig anfangen kann.
Der Begriff Nachhaltigkeit und seine Entstehung
Der Begriff Nachhaltigkeit fand erstmals in der Forstwirtschaft unter der enormen Holznutzung bei der Salzgewinnung und im Bergbau Einzug.
Doch schon viel früher, vor fast 1000 Jahren begannen die Klöster, allen voran der Orden der Zisterzienser damit, Konzepte zu entwickeln, wie man die Natur nutzt, ohne sie zu verbrauchen. Zwar sprach man damals noch nicht von Nachhaltigkeit, aber das Ziel war es, die 7 Monate der vegetationslosen Zeit (das Gegenteil vom Aldi) zu überwinden. Oft kam es im frühen Mittelalter dazu, dass die Menschen durch die fehlenden Kenntnisse von der Haltbarmachung von Lebensmitteln den Winter nicht überlebten. Strenge, lang anhaltende Winter rafften die Bevölkerung ganzer Landstriche dahin. Zudem führten fehlende Kenntnisse über die Nutzung von Ressourcen zu furchtbarem Raubbau an der Natur.
Das Überleben in der vegetationslosen Winterzeit wurde bei der Bevölkerungsentwicklung im Mittelalter das zum alles begrenzenden Faktor, den es aus Sicht der Mönche zu überwinden galt.
Die Verarbeitung von Lebensmitteln zur Haltbarmachung war aber erst der Anfang. Die Klöster begannen damit, großflächige Kartierung von Naturflächen um ihre Klöster zu erstellen, in denen die optimale Nutzung dieser Naturflächen erfasst wurde. Diese Kartierung legte fest, wo sich optimale Standorte von Wasser- und Windmühlen befanden. Es wurde ermittelt, welche Flächen sich für Ackerbau eignen (fruchtbarer Schwemmlandboden in den Bach- und Flussniederungen). Um Erosion zu verhindern, wurden immergrüne Weideflächen überwiegend an den Hängen angelegt. Die wenig ertragreichen Flächen sollten der Holznutzung dienen. Die über viele Jahre von den Mönchen entwickelte Teichwirtschaft direkt an die Klöster angrenzend sicherte den Menschen eine ganzjährige Bevorratung und Versorgung mit eiweißhaltigen Fisch. Noch heute nennt der Wasserbauer den Ablauf eines Teiches Mönchsbauwerk.
Diese viele Jahrhunderte anhaltende Forschung und Entwicklung der vielen Klöster in der Naturnutzung ließ in Mitteleuropa eine Kulturlandschaft entstehen, die die Bevölkerungsentwicklung, wie wir sie vom Mittelalter bis heute kennen, erst ermöglichte. Die Nutzung der Ressourcen wie wir sie hier im Mitteleuropa kennen, wurde über viele Jahrhunderte entwickelt und besteht bis heute.
Die lange Tradition der Jagd und ihr Platz in der nachhaltig bewirtschafteten Kulturlandschaft
Auch die Mönche hatten erkannt, dass Wildfleisch und sein hoher Eiweißanteil ein wichtiger Bestandteil der Ernährung darstellt. Die herbstliche Jagd stellte für die Klöster einen wesentlichen Bestandteil der Beschaffung von Fleisch dar. Das Wild lebte in der freien Natur, es brauchte nicht versorgt zu werden und vermehrte sich von ganz alleine. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet der Schutzheilige der Jäger, der Heilige Hubertus, ein Geistlicher im Rang eines Bischofs war. Er wurde durch die Begegnung mit einem Hirsch, der ein Kreuz zwischen den Stangen trug, zur nachhaltigen Bewirtschaftung des Wildes bekehrt und ließ nach der Begegnung von seiner ungezügelten und maßlosen Jagd (Raubbau) ab.
Aber auch bei der Vereinbarkeit der Natur mit der Kulturlandschaft stieß die Entwicklung an ihre Grenzen. Wolf und Bär überfielen des Nachts das Weidevieh. Zudem gingen Bären an den Bienenstöcken zu Schaden (Honig, als einziges Süßungsmittel im Mittelalter wurde mit Gold aufgewogen). Der Biber, der als einziges Tier sich sein Biotop selber schafft, zerstörte mit seinem Dammbau die Mühlgräben der Wassermühlen und verwandelte mühsam entwässerte Ackerflächen binnen weniger Tage in eine Seenlandschaft und zerstörte die Ernte.
Bär, Wolf und Biber hatten in der nachhaltig bewirtschafteten Kulturlandschaft keine Existenzberechtigung und wurden mit dem Ziel der Ausrottung bejagt. Durch deren Zerstörung der von den Menschen genutzten Flächen und Güter war mit diesen Tieren eine gemeinsames Leben in einer Kulturlandschaft unvereinbar. (Die Aussage, die Menschen müssen wieder lernen, mit dem Wolf zu eben, ist ein Märchen verklärter Tierschützer). Gab es am Anfang des Entstehendes der Kulturlandschaften um die Klöster noch Wildnisflächen als Rückzugsgebiete, verschwanden diese Tiere mit der Zunahme der wachenden Bevölkerung in den immer dichter besiedelten Gebieten Mitteleuropas irgendwann gänzlich.
Die Weidewirtschaft, der Wolf und die Nutzung der Natur durch Besitz und Eigentum an der Kulturlandschaft
Über viele Jahrhunderte hat sich in der ländlichen Kulturlandschaft ein ausgeklügeltes System von Besitz und Eigentum entwickelt. Am Anfang steht immer eine Nutzfläche, sei es ein Bachlauf oder ein Teich (Fischwirtschaft), ein Wald (Forstwirtschaft und Jagd), ein Acker (Getreide- und Futterwirtschaft), eine Koppel (Weidewirtschaft und Pferdewirtschaft ). Alle diese Flächen mit ihren Besitz- und Eigentumsverhältnissen bilden den Anfang der Nachhaltigkeit als deren ökonomische Komponente. Mit dem Recht der Nutzung einer Fläche, egal ob Pacht oder Eigentum, setzt sich überhaupt erst die Nutzung der Kulturlandschaft in Gang.
Immer noch arbeiten in der Forstwirtschaft und der Landwirtschaft große Teile der ländlichen Bevölkerung. Diese Wirtschaftsbereiche haben zwar seit der Industrialisierung gewaltige strukturelle Veränderungen durchlaufen. Die Mechanisierung setzte große Teile der unqualifizierten Landarbeiter frei. An die Stelle der wegrationalisierten Landarbeiter trat der Sektor der Landmaschinen mit hochqualifizierten Arbeitern in Beschaffungs- und Serviceunternehmen.. Die Menschen, die in den vielen Bereichen der Landwirtschaft tätig sind, sei es als Landwirtschaftshelfer, als Landmaschinenmechaniker oder als selbständiger Lohnunternehmer oder freier Bauer stellen die soziale Komponente der Nachhaltigkeit in unserer Kulturlandschaft dar.
Liebe Natur- und Umweltexperten und liebe Politiker ohne tieferen Kontakt in den ländlichen Raum,
jeder, der mehr Wildnis und unberührte Natur in unserer ländlichen Kulturlandschaft fordert, greift immer auch in die Nutzungsrechte der dort lebenden Bevölkerung ein und bedroht deren Existenz. Ein Wald , den man sich selbst überlassen will, um mehr natürliche wachsende Waldflächen zu bekommen (Nationalpark), greift in das Eigentumsrecht der dort wirtschaftenden Waldbauern ein.
Wer weniger Dünger und Spritzmittel fordert, greift in die Nutzungsrechte der landwirtschaftlichen Flächen ein und reduziert die Erlöse der landwirtschaftlichen Betriebe.
Wer für den Wolf bedingungslos überall eine Existenzberechtigung fordert, der greift massiv in die Nutzung der Flächen in der Weidewirtschaft ein.
Die Menschen, die auf dem Land arbeiten, fühlen ich von der kompromisslosen Forderung nach der Wiederansiedlung des Wolfes massiv in ihrer Existenz bedroht.
Viele verarbeitende Betriebe verlassen zur Zeit wegen hoher Lohn- und Energiekosten Deutschland (Deindustrialisierung). Die damit verbundenen sozialen Verwerfungen sind bis heute nicht absehbar. Die Landbevölkerung aber ist bedingungslos an die Nutzung ihres Grund und Bodens gebunden. Ein Abwandern in das billigere Ausland kommt für sie nicht in Frage.
Die Nachhaltigkeit ist ein hochkomplexes Spannungsfeld mit einer ökologischen, ökonomischen und einer sozialen Komponente. Wer auch nur eine Komponente vernachlässigt oder völlig unbeachtet lässt, wird dem Begriff der Nachhaltigkeit nicht gerecht. Wer diese Spannungsfeld nicht erkennt und bei der Wolfsproblematik unberücksichtigt lässt, spielt mit den Existenzen der Menschen auf dem Land. Hier liegt der Grund für das oft aggressive Verhalten der Landbevölkerung gegenüber den naturverklärten Wolfsbefürwortern aus der Stadt.
Waidmannsheil
Euer
Stefan
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Ein zweifelsfrei verfassungswidriges Waffengesetz und die Tatenlosigkeit der Jagd- und Waffenverbände

Seit Jahren arbeiten Waffenbehörden und Juristen mit einem völlig unbrauchbaren und seinen Zweck völlig verfehlten Waffengesetz ohne dass sich etwas ändert. Doch die Tatenlosigkeit der Akteure hat seinen Grund
Das Waffengesetz und die Behördenwillkür
Seit Jahren müssen sich Jäger und Sportschützen mit einem Waffengesetz herumärgern, das nicht nur über die Jahre verschärft wurde, sondern das auch durch rechtsunbestimmte Begriffe für die Behörden immer vielseitiger auslegbar geworden ist. Dadurch häufen sich mit jeder Verschärfung für die Jäger und Sportschützen nicht nur die Behördenwillkür, sondern auch der allerorten beklagte Bürokratenschwachsinn.
Die Verfassungswidrigkeit des Waffengesetzes
Man braucht kein Verfassungsrechtler zu sein, um zu erkennen, dass dieses Gesetz und seine im fast jährlichen Turnus eingeläuteten Verschärfungen in mehreren Bereichen massiv verfassungswidrig sind. Es sind vor allem die grottenschlechten handwerklichen Fehlleistungen der Politiker, welche durch mangelhafte Ausformulierungen des Gesetzes sowie dessen ständigen Verschärfungen, Behördenterror und -willkür Tor und Tür öffnen. Genau vor dieser Behördenwillkür und den handwerklichen Fehlern der Gesetzgeber soll das Verfassungsgericht den Bürger schützen. Allein das ist seine Aufgabe. Doch diese Klage unterbleibt.
Die faktische Aussichtslosigkeit des Rechtsweges
Den Behörden wurden mit jeder Verschärfung immer mehr Kompetenzen und Rechte zugesprochen, wie man sie eigentlich nur aus totalitären Staatssystemen kennt und hier auch nur, wenn dort Gesetze erlassen wurden, um gegen potentielle Staatsfeinde vorzugehen. Erkennbar wird dies ganz deutlich beim rechtsunbestimmten Begriff der Unzuverlässigkeit. Ob jemand unzuverlässig ist oder eben nicht entscheidet in der Regel noch nicht einmal ein Richter, sondern dieser nur, wenn ihm ein Gutachten eines vereidigten Psychologen vorliegt und dieses Gutachten die vermutete Unzuverlässigkeit bestätigt.
Nicht so bei unserem Waffengesetz!
Hier übernimmt die Begutachtung, ob der Waffenbesitzer unzuverlässig ist oder nicht, der Verwaltungsangestellte gleich mit. Beim Waffengesetz reicht die nichtakademische Ausbildung zum Verwaltungsangestellten aus, um einen examinierten Gutachter zu ersetzen.!!!
Gesetzestexte, die Behördenmitarbeitern derartige Sonderrechte erteilen, kennen Historiker nur aus totalitären Staatssystemen. Widersprüche gegen das Ergebnis der behördlichen Begutachtung und Einstufung der Unzuverlässigkeit haben natürlich keine aufschiebende Wirkung und können nur nach einem erfolgreichen Klageverfahren rückgängig gemacht werden. Aber auch hier hat die Politik dem Bürger dem Streben nach Gerechtigkeit einen Riegel vorgeschoben.
Vorsätzlich wurde von der Politik über viele Jahre ein Personalmangel an den Verwaltungsgerichten durch Nichtbesetzung von Richterstellen herbeigeführt. Der Staat spart sich somit viele Richtergehälter und schützt zudem die von der Gesetzesflut völlig überforderte Bürokratie vor klagenden Bürgern. Jahrelanges Warten auf einen Prozesstermin erstickt jede Hoffnung des ehemaligen Waffenbesitzers, sich gegen den Behördenterror zu wehren und Gerechtigkeit zu erlangen.
Eine langsame, aber kontinuierliche Zerstörung der Jagdkultur und des Sportschützenwesens nimmt seinen Lauf. Am Ende aber will es keiner gewesen sein
Die Strategie der Politik „Divide et impera“
Wikipedia schreibt: „Divide et impera“, lateinisch: “Teile und herrsche“ ist eine Redewendung. Sie empfiehlt, eine zu besiegende oder zu beherrschende Gruppe in Untergruppen aufzuspalten, welche einander widerstrebenden Interessen verfolgen. Dadurch soll erreicht werden, dass die Teilgruppen sich gegeneinander wenden, statt sich als Gruppe vereint gegen den gemeinsamen Feind zu stellen. „
Wie in allen gesellschaftlichen Bereichen ist es bei der Jagd nicht anders. Jagd- Waffen- und Schützenverbände sind über Jahrzehnte mit den Parteien und Verbände eng verfilzt. Verbandsfunktionäre sind in der Regel Parteimitglieder, umgekehrt sind Politiker oft in mehreren Verbänden, Gewerkschaften und Vereinen Mitglied und dort aktiv.
Sehr gut können sich Jäger diese Verfilzung am Beispiel des Bayerischen Jagdverbandes mit ihrem Chef, Herrn Weidenbusch und der CSU unter Herrn Ministerpräsident Söder ansehen, wenn Politik und Verband kooperieren. Herr Weidenbusch ist ein enger Vertrauter des Ministerpräsidenten, und als CSU Mitglied ein Duzfreund aus alten Parteizeiten. Als Handlanger des Herrn Ministerpräsidenten ist er nun Präsident des Jagdverbandes und macht immer das, was er schon immer machte. Er macht das, was der Ministerpräsident sich wünscht. Eine heillos zerstrittene Jägerschaft muss dem Treiben tatenlos zusehen. Dem Ministerpräsidenten kann´s nur Recht sein, gilt für ihn doch der gleiche Grundsatz wie er auch schon bei den Herrschenden im alten Rom galt: „Divide et impera“
Das Waffengesetz als Sargnagel der deutschen Jagdkultur
Ich selbst, als Hobbyhistoriker, halte dieses Waffengesetz und seine vielen Verschärfungen für den größten Schwachsinn in der Geschichte der deutschen Gesetzgebung. Neben zahlreichen handwerklichen Fehlern wurde wissentlich ein Gesetzgebungswerk geschaffen, das dem Behördenterror gegen Jäger und Sportschützen Tor und Tür geöffnet hat. Dies war wohl auch so gewollt, waren doch den Politikern die waffenbesitzenden Bürger schon immer ein Dorn im Auge. Alle Politiker aus den etablierten Parteien wissen um den Schwachsinn, den sie hier abgeliefert und dem sie mehrheitlich zugestimmt haben. Allein es fehlt ihnen der Mut und die Größe, es zuzugeben.
Die in den Jagd- und Waffenverbänden sitzenden, der Politik nahestehenden Funktionäre sorgen nun dafür, dass durch Zwietracht und Zerstrittenheit keine gemeinsame Linie gefunden werden kann. Zudem erzieht die Angst, durch ein völlig willkürlich auslegbares Waffengesetz selbst Waffe und Jagdschein zu verlieren, die Akteure zum Duckmäusertum und zur Angepasstheit.
Wir verlieren mal wieder einen Teil unserer bürgerlichen Freiheit und das Ende unserer Jahrhunderte alten Jagdkultur wird das Ergebnis sein.
Waidmannsheil
Euer
Stefan
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Wiederladen – Präzision aus der eigenen Werkstatt
Die Jagd erfordert Erfahrung, Geduld und eine Ausrüstung, auf die man sich in jeder Situation verlassen kann. Neben Waffe, Optik und Bekleidung gehört für viele passionierte Jägerinnen und Jäger auch das Wiederladen dazu. Wer seine Munition selbst herstellt, hat die Möglichkeit, jede Patrone genau auf die eigene Waffe und die jeweilige Jagdsituation abzustimmen.

Was ist Wiederladen?
Beim Wiederladen nutzt der Jäger eine abgeschossene Hülse erneut. Er reinigt sie, prüft sie sorgfältig und bestückt sie mit neuem Zündhütchen, Pulver und Geschoss. So entsteht aus einer gebrauchten Hülse wieder eine einsatzbereite Patrone.x Die Arbeit verlangt Präzision und passendes Werkzeug. Die Presse formt die Hülse, Matrizen kalibrieren sie und setzen das Geschoss. Waagen und Pulverfüller liefern die Treibladung mit hoher Wiederholgenauigkeit. Tumbler und Ultraschall entfernen Ablagerungen selbst aus der Zündglocke. Trimmer, Messschieber und Präzisionslehren kontrollieren Maße bis ins kleinste Detail. Jede Handbewegung beeinflusst dabei Streuung und Sicherheit.
Warum Wiederladen für Jäger sinnvoll ist
Munition muss je nach Jagdform unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Auf kurze Distanz wirkt eine weiche, schnelle Patrone ideal für Rehwild. Auf längere Entfernung braucht Schwarzwild mehr Energie und Durchschlagskraft. Mit Wiederladen lassen sich diese Unterschiede gezielt einstellen. Auch Besitzer älterer Waffen profitieren davon, wenn es keine passende Fabrikmunition mehr gibt. Viele Jäger schätzen außerdem, dass sie mit wiederverwendeten Hülsen Geld sparen und weniger Abfall erzeugen. Wer regelmäßig trainiert oder seltene Kaliber nutzt, merkt schnell, wie sich Wiederladen rechnet und wie sehr es das Verständnis für Waffe und Schuss verbessert.

Ausrüstung für den Einstieg
Für den Einstieg ins Wiederladen empfiehlt sich ein solides Kit, das Presse, Matrizen, Pulverfüller, Hülsenhalter und grundlegendes Zubehör enthält. Der Preis für ein Starterset beginnt in der Regel ab etwa 500 Euro. Auf die Qualität der Werkzeuge zu achten, zahlt sich aus. Robuste, passgenaue Komponenten erhöhen die Sicherheit und führen zu gleichmäßigeren Ergebnissen. Einsteiger finden in Komplettsets die Grundausstattung in abgestimmter Form. Mit wachsender Erfahrung erweitert sich auch die Werkstatt. Viele Wiederlader ergänzen ihre Ausstattung mit genaueren Pulverdosierern, Messwerkzeugen oder Zubehör für die Zündhütchenbearbeitung. So entsteht nach und nach eine Ausrüstung, die zuverlässig arbeitet und den Weg zu präziser Munition ebnet.
Erlaubnis, Sachkunde und Pflichten
Das Wiederladen ist kein freies Handwerk, sondern ein verantwortungsvoller Umgang mit sprengstoffrechtlich geregelten Stoffen. Nach dem Sprengstoffgesetz braucht jeder Wiederlader eine Erlaubnis nach § 27 SprengG. Dafür gelten klare Regeln: Das Mindestalter liegt bei 21 Jahren, der Wohnsitz muss sich in Deutschland befinden, und der Bewerber braucht ein berechtigtes Interesse – etwa durch einen Jagdschein oder die Mitgliedschaft in einem Schützenverein.
Vor der Genehmigung führt die zuständige Behörde ein persönliches Gespräch. Sie prüft Zuverlässigkeit und erklärt Pflichten sowie Sicherheitsanforderungen. Zusätzlich verlangt das Gesetz den Besuch eines anerkannten Lehrgangs. Dort üben die Teilnehmer den sicheren Umgang mit Treibladungspulver, lernen die richtige Lagerung und erfahren, welche Grenzen beim Laden gelten.
Fazit
Wiederladen gehört zur modernen Jagdausrüstung. Es verbindet Handwerk, Wissen und jagdliche Erfahrung. Wer sich Zeit nimmt und sorgfältig arbeitet, stellt Munition her, die perfekt zur eigenen Waffe passt. Das Ergebnis zeigt sich auf dem Schießstand und im Revier: gleichmäßige Schussbilder, saubere Wirkung und ein gutes Gefühl für die eigene Ausrüstung. Wiederladen steht damit für Verantwortung, Präzision und echtes Können.
Hunting Sport SARL GmbH
Waistrooss 27
5450 Stadtbredimus
Luxembourg
Tel.: 0035223698562
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https://www.hunting-sport.com/

Das Jägerevent in Reifferscheid in der Hocheifel
Ein von der Jagdhundeschule Anja Schmitz organisiertes Jägerevent fand am Sonntag, 17.08.2025 auf dem Gelände des Ziergartens des Gartenbaubetriebes Walter Schmitz bei herrlichem Spätsommerwetter statt und viele kamen.
Die gemeinnützige Veranstaltung wurde zu Gunsten der Kitzrettung/Suchhunde Adenau und der Wildtierrettung Eifel durchgeführt. Insgesamt wurde durch Einnahmen und Spenden ein Betrag in Höhe von 500 € gesammelt.
Das Programm begann mit dem Auftritt einer Gruppe von über 20 Jagdhornbläsern, deren Hornmeister mit einem Gedicht die vorgetragenen Signale ankündigte. Ein Highlight im Anschluss war das Grußwort von Horst Gies, MdL, der unter anderem die gute Ausbildung und das Wissen über Natur der Jägerinnen und Jäger lobte.

Danach wurden durch Bernd Sommerhäuser, 1. Vorsitzender des Jagdgebrauchshundevereins der Siegkreisjäger, die Jagdhunderassen vorgestellt. Insgesamt 37 Jagdhunde, die mit ihren Führern das Jägerevent besuchten, wurden vorgestellt und ihre Funktion bei der aktiven Jagd erklärt. Es zeigt, dass der Jagdhund im Mittelpunkt des Jägerevents stand.

Die Veranstalterin Anja Schmitz, Jagdhundeschule Schmitz, nutzte das Jägerevent, um ihre Jagdhundeschule vorzustellen. Mit einer Gruppe von 16 Jagdhunden aus ihrer aktuellen Ausbildungsgruppe führte sie verschiedene Teile der Jagdhundeausbildung vor.
Der Schweißhundeführer Patrick Terstegen simulierte die Wildtierrettung mit einer Drohne. Der Einsatz der Drohne zur Kitzrettung wurde auf dem Gelände vorgestellt und auch der Einsatz der Drohne bei der Nachsuche wurde den interessierten Jägern erklärt. Zusätzlich informierte die Suchhundegruppe Adenau an ihrem Stand die Besucher über ihre Einsätze und die Erfahrungen der letzten Jahre..
Abgerundet wurde dieses Programm mit Ausstellern rund um das Thema Jagd.
Auch der Gartenfreund kam auf seine Kosten: Walter Schmitz veranstaltete Führungen durch seinen über viele Jahre in Eigenleistung gestaltete Ziergarten. Bruchsteinmauern, Sitzecken, verschiedenste Pflasterungen auf verschiedenen Terrassen ließen den Besucher des Jägerevents immer wieder etwas Neues auf dem Gelände entdecken.
Die Jagdhundeschule Schmitz hatte vielen Helfern mit Kuchen, Wildbratwürsten und Getränken die komplette gastronomische Versorgung übernommen. Unterstützt wurden sie von Sammys Foodtruck, der köstliche Burger mit selbstgemachter Sauce anbot.

Als Organisator des Jägerevents bin ich sowohl mit der Besucherzahl, als auch mit dem Ablauf des Jägerevents sehr zufrieden. Aber auch die Besucher traten erkennbar zufrieden mit dem Besuch im kleinen Eifeldorf Reifferschied ihre Heimreise an.
Jagdhundeschule Anja Schmitz
Gartenstraße 34
53520 Reifferscheid
Mobil:0171 9983081
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www.hundeschule-anja-schmitz.de

Blattzeit im Wendland: 3 Böcke in 26 Stunden
Als ich vor 14 Jahren mit Jungjäger Mathias mein bisher erfolgreichstes Saujagdwochenende erlebte, animierte mich dieses einmalige Jagderlebnis zu einem Artikel mit der Überschrift:
Winterliche Saujagd im Oderbruch, oder: 10 Sauen in 4 Tagen

Mathias mit 4 der 10 Sauen im Dezember 2010
Dass ich aber 14 Jahre nach dieser einmaligen Saujagd abermals über eine sehr erfolgreiche Jagd mit Mathias schreiben werde, hätte ich nie gedacht. Unter der Überschrift:
Blattzeit im Wendland: 3 Böcke in 26 Stunden
findet die Jagd mit Mathias als mittlerweile sehr erfahrener Jäger im Wendland ihre Fortsetzung.
Mathias half mir damals als ortsnaher Jungjäger das damalige Lehrrevier in Liepe in der Schorfheide aufzubauen. Er war mir in diesen Jahren in Brandenburg eine große Hilfe und ohne ihn wäre meine Arbeit in Brandenburg nie so erfolgreich gewesen. Vom Hochsitzbau und der Verarbeitung des vielen Wildes bis zum Führen der zahlreichen Jagdgäste war er mir ein verlässlicher Jagdhelfer.
Nach vielen Jahren ohne jagdlichen Kontakt und immer wieder ausgesprochenen Einladungen war es dann endlich zur diesjährigen Blattzeit so weit. Mathias kündigte sich mit Hund im Wendland an. Sofort ging es ins Revier und ich zeigte ihm die für das Wochenende wichtigen Hochsitze. Mathias fühlte sich auch sofort heimisch, denn die Bauart der offenen Kanzeln war hier die gleiche, wie im Lehrrevier in Brandenburg. Stolz erklärte ich Mathias, dass die Bauart dieser auf einige Jäger spartanisch wirkendenden offenen Kanzeln hier im Revier „Modell Liepe“ heißen. Nach einigen 100 Hochsitzen ändert man seinen Baustil einfach nicht mehr. Ich hatte bei der Revierfahrt immer wieder den Eindruck, dass wir in den letzten 14 Jahren nie getrennt waren.
Nach einer großen Pfanne „Rehmedaillons in einer Pfefferrahmsoße“ ging es zum Ansitz. Um es abzukürzen: Nach 26 Stunden (3 Ansitze) hatte Mathias 3 Rehböcke gestreckt. Unter ihnen eine echte Rarität, die man nur in Niedersachsen erlegen kann: Einen schwarzen Rehbock.
Als er heute Morgen zum Jägerfrühstück erschien, standen bereits die 2 Stapler mit den 3 zerwirkten Rehböcken zur Weiterverarbeitung vor der Tür. 6 Keulen, 6 Schlegel und 3 Rücken, kein einziges edles Teil zerschossen. Mathias Jungjägerausbildung, die mit dem Erlernen der Schuß- und Ansprechroutine und dem Aufbrechen und Zerwirken im Minutentakt vor 15 Jahren in Brandenburg begann, fand am Wochenende nach vielen 100 erlegten Stücken Schalenwild und einem perfekten Bockjagdwochenende bei mir im Wendland seinen krönenden Abschluss.

Die 3 Böcke von diesem Wochenende
Es gibt für einen Lehrprinzen nichts schöneres, als in die strahlenden Augen eines ehemaligen Jungjägers zu schauen, wenn er seinem Lehrprinz zeigen kann, dass die Jungjägerausbildung erfolgreich war.
Da bleibt mir nur noch, Mathias weiterhin viel Waidmannsheil und immer eine sichere Kugel auf seinem Lebensweg zu wünschen.
Waidmannsheil
Euer
Stefan
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Mobil 0178 614 18 56

Professionelle Jagd heißt heute: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe
Wenn man fast ein halbes Jahrhundert schon zur Jagd geht, hat man einen guten Überblick über die Veränderung der Jagd in den letzten Jahrzehnten. Als ehemaliger Projektsteuerer kann ich es auch im Alter und bei der Jagd nicht lassen, Daten zu sammeln und diese dann zur Auswertung gegenüber zu stellen.
Nicht nur die Erfassung aller Abschüsse, die den Hochsitzen zugeordnet werden, um nach einigen Jahren eine Rangliste der ertragreichsten Ansitze und der vom Wild bevorzugten Revierteile zu ermitteln, gehört zum professionellen Jagdmanagement. Auch die Zuordnung der Abschüsse nach Erlegungsdaten ist elementar wichtig. Wer einmal weit über 100 Gehörne eines erfolgreichen Rehjägers erfasst hat, weiß, dass der erfolgreiche Jäger über 90 % seiner Rehböcke in seinem Leben in nur wenigen Wochen in der fast sechsmonatigen Jagdzeit des Jahres erlegt hat.
Doch im Zentrum eines modernen Jagdmanagements neben der Erfassung von Erlegungsdaten gehört die Berücksichtigung der Ruhe im Revier. Diese strenge Jagdruhe wird insbesondere dort wichtig, wo große Reviere in den letzten Jahrzehnten immer weiter geteilt wurden und somit viele Reviere kaum größer als 200 ha sind. Ein solches Kleinrevier kann nur mit strengen vor allem sehr kleinen Jagdintervallen bejagt werden. Ohne eine Intervalljagdzeit, die deutlich unter 5 Monate des Jahres liegt, sind unsere heutigen Kleinreviere nicht mehr zu managen. Wird diese Jagdruhe in solch kleinen Revieren, die womöglich noch von mehreren Jägern bejagt werden, nicht eingehalten, ist die Erfüllung des Abschussplanes nicht möglich.
Stadtnahe Kleinreviere, die zusätzlich noch von Naherholungssuchenden, Wanderer, Mountainbiker und Pilzsucher frequentiert werden, vertragen keine ganzjährige Bejagung über die ganze Jagdzeit.
Ein weiterer wichtiger Grund, weshalb wir immer weniger Wild am Tage sehen ist, neben der immer häufigeren Anwesenheit des Wolfes, der Einsatz von Nachtsichtgeräten. Seit einigen Jahren hat das Wild nicht mehr die Möglichkeit, sich in der Nacht ungestört in den Revieren zu bewegen, weil durch die Nachtsichtgeräte auch nach dem Ende des Büchsenlichtes Unruhe ins Revier gebracht wird.
Die Faktoren, die in der Summe kaum noch bejagbare Reviere hervorbringen, fordern von Jagdpächtern und Jagdleitern ein professionelles, vor allem revierübergreifendes Jagdmanagement.
Seit seit über 3 Jahren haben wir im Revier 3 Wildkameras, die dort ohne Veränderung des Standorts weit über 100 Wildbeobachtung pro Monat melden. Die kaum noch überschaubaren Bilder werden in den nächsten Wochen erstmalig ausgewertet. Schon jetzt steht aber fest, dass das Revier, das anfänglich noch unter der Beunruhigung durch starke unkoordinierte Bejagung litt, sich heute nach 3 Jahren völlig anders darstellt.
Die Wildbeobachtungen an den Kameras haben sich deutlich erhöht. Vor allem das tagaktive Verhalten des Dam- und Rotwildes ist die Ursache für die hohen Frequenzen an den Kameras.
Seit der strengen Einhaltung der Jagdruhe „meldet“ sich jedes Jahr in der zweiten Monatshälfte im Mai ein Rotwildalttier an der Kamera an der „Hirschwiese“. Und auch im diesjährigen 3. Jahr der Erfassung pünktlich zur 2. Monatshälfte erscheint das hochbeschlagene Alttier.
27.5.2023

17.5.2024

20.5.2025

Die Wildtiere unterwerfen sich den strengen Regeln der Natur. Je weniger wir durch die Jagd diesen Tages- Wochen- und Jahresrhythmus der Wildtiere stören, desto mehr Freude haben wir am Anblick des Wildes bei der Jagd.
Sobald die dreijährige Auswertung unserer Wildkameras abgeschlossen ist, werde ich weiter berichten.
Waidmannsheil
Euer Stefan
Mobil 0178 6141856
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Ankaferd Blood Stopper: Ein unverzichtbares Hilfsmittel für Jägerinnen und Jäger und ihre Jagdhunde

Die Jagd ist eine traditionsreiche und faszinierende Leidenschaft, die jedoch auch Risiken mit sich bringt. Ob durch scharfe Messer, Stürze, den Kontakt mit Wild oder unvorhergesehene Unfälle – kleinere und manchmal auch schwerere Verletzungen lassen sich nicht immer vermeiden. Gerade in abgelegenen Jagdgebieten kann eine schnelle und effektive Blutstillung entscheidend sein. Hier kommt Ankaferd Blood Stopper ins Spiel – ein innovatives blutstillendes Mittel, das in keiner Jagdausrüstung fehlen sollte.
Was ist Ankaferd Blood Stopper?
Ankaferd Blood Stopper (ABS) ist ein pflanzliches blutstillendes Mittel, das eine einzigartige Wirkweise besitzt. Es basiert auf einer speziellen Kombination aus fünf pflanzlichen Extrakten, die gemeinsam die Gerinnung des Blutes beschleunigen und eine effektive Blutstillung gewährleisten. ABS wurde ursprünglich für den medizinischen Bereich entwickelt und hat sich dort in verschiedenen Anwendungen bewährt – insbesondere bei Patienten, die Blutverdünner einnehmen und daher ein erhöhtes Blutungsrisiko haben.
Vorteile für Jägerinnen und Jäger
Jägerinnen und Jäger setzen sich während der Jagd zahlreichen Verletzungsrisiken aus. Ob es ein Schnitt mit dem Jagdmesser, eine Verletzung beim Aufbrechen des Wildes oder eine blutende Schramme nach einem Sturz ist – mit Ankaferd Blood Stopper lassen sich Blutungen schnell und effektiv stoppen. Besonders für Personen, die blutverdünnende Medikamente wie Marcumar oder ASS einnehmen, bietet ABS eine zuverlässige Möglichkeit zur Wundversorgung, da es unabhängig von der natürlichen Blutgerinnung wirkt. Die Anwendung ist dabei denkbar einfach: Das Mittel wird direkt auf die Wunde aufgetragen, wo es eine Art biologisches Netz bildet, das die Blutung innerhalb kürzester Zeit stoppt.
Schutz für den treuen Jagdhund
Nicht nur die Jägerinnen und Jäger selbst, sondern auch ihre vierbeinigen Begleiter sind oft Verletzungsgefahren ausgesetzt. Scharfe Äste, Wildbisse oder Schnittwunden durch scharfe Steine – Jagdhunde können sich schnell eine blutende Wunde zuziehen. Ankaferd Blood Stopper kann auch hier schnell helfen, um das Tier vor unnötigem Blutverlust zu schützen und die Wundheilung zu unterstützen. Da es sich um ein rein pflanzliches Produkt handelt, ist es auch für Hunde völlig unbedenklich.
Anwendung und Verfügbarkeit
Ankaferd Blood Stopper ist in verschiedenen Formen erhältlich – für den Einsatz im Wald oder bei der Jagd ist aber Ankaferd push&stop. Es ist einfach in der Anwendung, benötigt keine besonderen Lagerbedingungen und sollte in keiner Jagdausrüstung fehlen.
Fazit
Sicherheit bei der Jagd sollte immer an erster Stelle stehen. Mit Ankaferd Blood Stopper haben Jägerinnen und Jäger sowie ihre Hunde ein zuverlässiges Hilfsmittel zur Hand, das bei Verletzungen schnelle Hilfe bietet – selbst bei Personen, die Blutverdünner einnehmen. Eine gut ausgestattete Erste-Hilfe-Tasche mit diesem innovativen Produkt kann im Ernstfall entscheidend sein und sollte daher zur Standardausrüstung eines jeden Jagdteams gehören.
Health and Beauty GMBH
Weinstraße 3
80331 München
Homepage: www.ankaferd.de
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