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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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  • 22-Jun-2018

    Tierschutz absurd

    Müssen 7.000 Nashörner in Südafrika zu Gulasch verarbeitet werden? Die sukzessive Abschaffung der Trophäenjagd und die bestehenden Handelsverbote befördern die Wilderei und setzen die Nashornzüchter unter finanziellen Druck.

    7.000 Nashörner auf privaten Farmen in Südafrika können bald nicht mehr geschützt werden. Das angeblich dem Schutz der Dickhäuter dienende Handelsverbot verhindert, dass ihre Besitzer Einnahmen haben. Die jährlichen Kosten für den Schutz dieser gefährdeten Hornträger betragen im Jahr an die 20 Millionen Euro. Tendenz steigend. Wenn es nicht bald eine Lösung gibt, dann müssen die Farmer ihre Nashörner schlachten und zu Gulasch verarbeiten.

    Dabei müssten alle Naturschützer diese Züchter unterstützen, denn überall sonst in Afrika werden die Nashörner weiterhin gewildert. Ihr Horn wird in China zu Medizin verarbeitet, und die Neureichen in Shanghai und Peking rühren es als Modedroge in ihre Cocktails. Jeder soll sehen, dass sie sich das pulverisierte und völlig unwirksame Keratin für 100 Dollar pro Gramm leisten können. (weiterlesen)

  • 22-Jun-2018

    FDP warnt vor „Kuscheltier-Romantik“ - Zahl der Wölfe in Deutschland steigt auf über 1000

    Hunderte Wolfswelpen sind auch in diesem Jahr in Deutschland dazugekommen. Der Bestand steigt jährlich um 30 Prozent. Damit wachsen die Sorgen.

    Der Wolf breitet sich in Deutschland offenbar schneller aus als erwartet. „Nach unseren Schätzungen hat der Wolfsbestand in diesem Jahr die Zahl 1000 überschritten“, sagte der Sprecher des Deutschen Jagdverbandes (), Torsten Reinwald, unserer Redaktion. Damit steigen auch die Gefahren. Binnen neun Jahren habe sich die Zahl der von Wölfen verletzten oder getöteten Tiere mehr als verzehnfacht. Deshalb wächst nun der Druck, den Schutz der Wölfe zu lockern: „Wenn wir in Deutschland Tiere auf der Weide sehen wollen, dann brauchen wir ein aktives Wolfsmanagement, das im Einzelfall auch die Entnahme von Wölfen beinhaltet.“ (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 21-Jun-2018

    Christian Lindner besteht Jägerprüfung

    Politischer Nachwuchs für die Jägerchaft. Als Jungjäger kann sich der FDP Politiker Christian Lindner nun hautnah und verantwortungsvoll mit den brennenden Themen der Jägerschaft beschäftigen.

    Der FDP-Politiker Christian Lindner gehört nun ebenfalls dazu. An der privaten Jagdschule „Gut Grambow“ in Mecklenburg-Vorpommern hat er die Jägerprüfung erfolgreich bestanden, hat uns Dr. Helmut Herbold vom Gut Grambow erzählt. Er lobte ausdrücklich Lindners Engagement: „Christian Lindner hatte wirklich ein sehr enges Zeitfenster. (weiterlesen)

  • 21-Jun-2018

    "Jagd und Artenschutz enden nicht an Ländergrenzen"

    Seit Juni 2018 ist Forstwirt Stephan Wunderlich Koordinator für Auslandsjagd und internationalen Artenschutz in der Geschäftsstelle des DJV in Berlin. Der 43-jährige Vater von vier Kindern ist leidenschaftlicher Jäger, Falkner und Hundeführer und wird künftig CIC und DJV vor allem in der Außenkommunikation zum Thema Auslandsjagd unterstützen.

    DJV: Stephan, seit der Ausschreibung deiner Stelle erreichen uns teils bitterböse Briefe: Ob wir mit der Jagd in Deutschland nicht genug Baustellen haben, fragen Mitglieder und warum jetzt Auslandsjagd?

    Wunderlich: Nun ja, Jagd im Ausland bleibt eben nicht im Ausland. Ein Löwe, der 2015 von einem amerikanischen Zahnarzt in Simbabwe erlegt worden ist, wird von der internationalen Tierrechteszene zum „Märtyrer“ gemacht.  (weiterlesen)

  • 20-Jun-2018

    Südtirol: Millionen-Forderung wegen Abschuss-Freigaben

    Dekrete, die den Abschuss von Murmeltieren, Steinböcken oder Dachsen frei gaben, führten jetzt zu hohen Geldforderungen an zwei prominente Südtiroler.

    Kein geringerer als Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder von der Südtiroler Volkspartei (SVP) soll über 500.000 Euro Schadensersatz zahlen. Die selbe Summe wird auch vom ehemals in Südtirol für die Jagd zuständigen Ex-Amtsdirektor Heinrich Erhard verlangt. Der Vorwurf: „Zerstörung von öffentlichem Gut“ durch Abschuss-Freigaben.

    Erhoben hat diesen der italienische Rechnungshof in Rom, obwohl ein Gericht der Autonomen Provinz Südtirol dazu bereits 2016 ein Urteil fällte, das die beiden Beschuldigten in der Sache frei gesprochen hat. Konkret handelt es sich um Abschussfreigaben in den Jahren 2010 bis 2014 auf Murmeltier, Steinbock, Dachs oder Kormoran. Durnwalder und Erhard weisen die Vorwürfe laut Medienberichten zurück und bestehen darauf, dass die Freigaben rechtskonform erfolgt seien. (weiterlesen)

  • 20-Jun-2018

    Begehungsschein Angebot Rheinland-Pfalz (Landkreis Altenkirchen)

    Jagdaufseher in einem wunderschönen Niederwildrevier im Landkreis Altenkirchen gesucht. (weiterlesen)

  • 20-Jun-2018

    Begehungsschein Angebot Niedersachsen (Landkreis Northeim)

    Biete Begehungsschein gegen Hegebeitrag in einem verkehrsgünstig gelegenen Jagdrevier in einem Ortsteil von 37154 Northeim. (weiterlesen)

  • 20-Jun-2018

    Labrador Welpen aus spezieller jagdlicher Leistungszucht suchen noch ein neues Zuhause!

    2 schwarze Labrador Retriever Welpen (Rüden), geboren am 19. Mai 2018, sind im Österreichischen Labrador Retriever Kennel „Lesser Burodock“ derzeit noch abzugeben! (weiterlesen)

  • 20-Jun-2018

    Begehungsschein Angebot Hessen (Odenwaldkreis)

    Mitjäger im Odenwald gesucht (weiterlesen)

  • 20-Jun-2018

    Jagdverpachtung Hessen (Schwalm-Eder-Kreis)

    In Nordhessen wird eine 600 ha Genossenschaftsjagd mit Jagdhütte neu verpachtet. Submissionstermin ist keiner angegeben. (weiterlesen)

  • 20-Jun-2018

    Wolf-Hund-Mischlinge werden vermehrt auftreten

    Mainz - Mit der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland wächst die Wahrscheinlichkeit für Paarungen mit Hunden.

    «Theoretisch können Wolfshybride überall dort entstehen, wo Wölfe und Hunde zusammentreffen», teilte das rheinland-pfälzische Umweltministerium in Mainz mit. Die Mischlinge seien in freier Natur überlebensfähig. Sie könnten weniger scheu und somit gefährlicher sein als reinrassige Wölfe. Das wiederum könne es notwendig machen, sie zu töten. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 20-Jun-2018

    Seuchenprävention: Über 85.000 Wildschweine in Mecklenburg-Vorpommern erlegt

    Schwerin - Das für das Jagdjahr 2017/2018 angepeilte Streckenergebnis von 80.000 Stück Schwarzwild wurde mit 85.949 erlegten Wildschweinen deutlich erreicht.

    „Das ist ein Erfolg, der auf der großartigen Teamarbeit von Jägern, Landwirten, Veterinären und Landesforstanstalt basiert“, sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus heute auf der Landespressekonferenz in Schwerin.
    Ende 2017 hatte der Landtag Mecklenburg-Vorpommern ein mit 2 Millionen Euro ausgestattetes Schwarzwildmaßnahmenpaket beschlossen, um den seit etwa zehn Jahren stetig anwachsenden Wildschweinbestand im Land angesichts des Einschleppungsrisikos der Afrikanischen Schweinepest (ASP) deutlich zu reduzieren. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 19-Jun-2018

    Diskussion über Tierschutz: Ist die Jagd auf Wildtiere kontraproduktiv oder schlicht notwendig?

    Jäger sollen das Gleichgewicht in der Natur regulieren. Doch Tierschützer werfen ihnen „Lust am Töten“ vor.

    Bremen | Dürfen Füchse oder Wölfe geschossen werden? Was ist mit Rebhühnern, Feldhasen, Waschbären und Wildschweinen? Für Jäger stellen sich diese Fragen nicht. Sie halten es für eine schlichte Notwendigkeit, damit so das Gleichgewicht in der Natur reguliert wird. Die Tierrechtsorganisation Peta sieht dagegen keinen Grund für jagdliche Eingriffe – sie wirft den Jägern „Lust am Töten“ vor.

    Peter Höffken, Peta-Fachreferent für Wildtiere, hält jagdliche Eingriffe weder bei Wildschweinen oder Füchsen noch bei anderen Tieren für nötig. „Wenn man einfach nichts machen würde, dann würde sich das auf einem naturverträglichen Level einpendeln“, sagt er. „Die Lust am Töten ist bei der Jagd dabei.“ (weiterlesen)

  • 19-Jun-2018

    Begehungsschein Angebot Franken (Landkreis Kissingen)

    Biete Jagdgelegenheit in einem großen und abwechslungsreichem Revier in der bayerischen Rhön (weiterlesen)

  • 19-Jun-2018

    Jäger sollen beim Thema Wolf erste Ansprechpartner sein

    Das Bestreben einiger Bundesländer, das Wolfsmanagement an der Jägerschaft vorbeizutragen, hat den Deutschen Jagdverband (DJV) zu der 180-Grad-Wende mit der Forderung bewegt, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen (WuH berichtete). Das erläuterte DJV-Präsident Hartwig Fischer anlässlich des Bundesjägertages am 15. Juni in Bremen.

    Der Grauhund im Jagdrecht bedeute, dass die Jägerschaft sich der Verantwortung stelle statt diese an die Behörden abzugeben. Bewaffnete, ortskundige Eingreiftrupps lehne der DJV bereits in einem Frage-Antwort-Papier vom 24. April 2018 ab. (weiterlesen)

  • 18-Jun-2018

    Kontroverse Themen beim Bundesjägertag

    Der Bundesjägertag 2018 in Bremen ist zu Ende. Neben Wolf, Artenvielfalt, Afrikanischer Schweinepest und der Zusammenarbeit von Jägern, Landwirten und Naturschützern wurden auch die Übergriffe von Tierrechtlern diskutiert.

    „Die Marke Jagd auf neuen Wegen“: Unter diesem Motto hatte der Deutsche Jagdverband (DJV) am 14. und 15. Juni zum alljährlichen Bundesjägertag ins Kongresszentrum in Bremen eingeladen. Rund 400 Gäste aus ganz Deutschland diskutierten darüber, was die Jagd aktuell beschäftigt – darunter Delegierte der Jagdverbände, Vertreter von Verbänden sowie Landes- und Bundespolitiker. Hier finden Sie alle wichtigen Themen in der Zusammenfassung.(weiterlesen)

  • 18-Jun-2018

    Rege Debatte im Bundestag um Gemeinnützigkeit und Straftaten von Tierschützern

    Der Bundestag hat kontrovers über Stalleinbrüche von Tierschützern und Tierrechtlern debattiert. Dabei ging es darum, ob und wie den Vereinen die Gemeinnützigkeit aberkannt werden kann oder soll. Das Thema wird den Finanzausschuss des Bundestages weiter beschäftigen.

    Der von der FDP-Fraktion im Bundestag eingebrachte Antrag zu Straftaten und der Gemeinnützigkeit von Vereinen, in dem diese insbesondere auf die Vorgehensweise der Tierrechtsorganisation PETA abstellt, hat die früheren Koalitionslinien im Parlament wieder sichtbar werden lassen. Während Abgeordnete der Unionsfraktion die Kritik der Liberalen an „selbsternannte Tierrechtler“ teilten, warfen Abgeordnete von SPD, Linken und Grünen der FDP vor, die Tierrechtler nur einschüchtern und das in Ställen aufgenommene Tierleid dagegen ausblenden zu wollen. In dem Antrag der Liberalen, der in der Nacht auf vergangenen Freitag federführend an den Finanzausschuss überwiesen wurde, wird die Bundesregierung aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass Körperschaften, deren Repräsentanten bei der Verfolgung des gemeinnützigen Zwecks der Körperschaft gegen die geltenden Strafgesetze verstoßen oder zu einem solchen Rechtsbruch aufrufen, grundsätzlich nicht mehr in den Genuss der Steuerbegünstigung der Gemeinnützigkeit kommen dürfen.   (weiterlesen)

  • 17-Jun-2018

    Die dunkle Seite der Tierrechte

    Menschenrechte für Tiere? Zum Bundesjägertag veröffentlicht der DJV ein Comic, das Konsequenzen von gefährlichen Allmachtsphantasien zeigt. Gegen radikale Tierrechtler im Internet geht der Dachverband der Jäger derzeit vor.

    Menschenrechte für Tiere und vegane Ernährung für alle: Weil kein empfindungsfähiges Wesen mehr leiden solle, entwickelt die Tierrechtslobby gefährliche antidemokratische Allmachtsphantasien. Die Jagd soll ebenso verboten werden wie Haus- und Nutztiere oder Nahrungsmittel wie Eier, Käse und Honig. Der Deutsche Jagdverband (DJV) veröffentlicht anlässlich des Bundesjägertages ein Comic und zeigt, welche Konsequenzen die Forderung hätte, dass jedes Wesen ein Recht auf Leben, Freiheit und Glück habe. (weiterlesen)

  • 17-Jun-2018

    Goodbye, Muffelwild!

    Am Czorneboh haben Wölfe das Mufflonschaf fast ausgerottet - von über 150 Tieren sind nur noch etwa 10 übrig. Was uns das Mufflonstreben über den Wert eines Tierlebens verrät.

    Die Menschen in Lawalde in der Lausitz trauern um ihre Mufflon-Schafe: Einst lebten hier rund 150 Tiere in der freien Natur, nun sind nur noch etwa zehn übrig geblieben. Der Grund für ihr Verschwinden: Der Wolf ist hier heimisch geworden. „Bei Ausritten haben wir oft die Mufflon-Herde am Waldrand weiden sehen“, erinnert sich eine Bewohnerin gegenüber sz-online.de. „Das war immer so ein schöner Anblick“ – einer, den sie so wohl nie wieder erleben wird. Denn durch die Wölfe sind die Mufflons fast ausgerottet worden. Dieses Artensterben wirft tierethische Fragen auf.
    Doch zunächst zur über 100-jährigen Geschichte des Mufflon-Schafs in der Lausitz. Aus Sardinien und Korsika brachte man es nach Deutschland, wo seither insgesamt rund 8000 Tiere leben, viele davon in der Lausitz. Vor wenigen Jahren prognostizierten Experten in einem Bericht der „Welt“ bereits, dass der Wolf den Wildschafen auf Dauer keine Chance lassen würde, wenn er sich weiter ausbreitet. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 16-Jun-2018

    Dietmar Wischmeyer zum Bundesjägertag 2018

    Günther, der Treckerfahrer zum Bundesjägertag 2018 (Potcast anhören)

  • 16-Jun-2018

    Schutz vor Wildverbiss durch Weiserzäune

    Richten Rehe durch Verbiss wirklich hohe Schäden an? Durch einen Weiserzaun kann man beweisen, was ohne Wildverbiss wachsen könnte. Das hat eine Waldkorporation im Landkreis Lichtenfels in ihrem Wald dokumentiert und eine kleine Waldfläche - zehn auf zehn Meter - eingezäunt. Wie schaut es innerhalb dieses Weiserzaun nun nach vier Jahren aus? (Video ansehen)

  • 15-Jun-2018

    Niederösterreich: Landtag beschließt Gatterjagdverbot am 28. Juni

    Umwandlung umfriedeter Eigenjagden in Wildgehege soll schon ab 2023 und nicht erst sechs Jahre später möglich sein.

    Der niederösterreichische Landtag wird am 28. Juni das viel diskutierte Gatterjagdverbot beschließen. Ein entsprechender Antrag wurde am Donnerstag eingebracht und ist zwischen ÖVP, SPÖ und FPÖ paktiert.
    LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) erinnerte an die im vergangenen Jahr vorgelegte Jagdgesetznovelle, die mit dem Ende der Gatterjagd per 2029 ein Hauptthema hat und - auf Wunsch des Landtags-Ausschusses - in Begutachtung geschickt worden sei. Von daraus resultierenden 81 Stellungnahmen sei etwa je ein Drittel "dafür, dagegen oder neutral" gewesen. (weiterlesen)

  • 15-Jun-2018

    Ruhestörung macht Wildtiere nachtaktiv

    In der renommierten Wissenschaftszeitschrift „Science“ hat ein Team von Wissenschaftlern nach jahrelangen weltweiten Forschungen ein Ergebnis veröffentlicht, das schon zum Allgemeinwissen von Jungjägern in Deutschland gehört: Störungen durch Menschen machen Wildtiere nachtaktiv.
    Doch jetzt nach 76 Untersuchungen von 62 Tierarten auf 6 Kontinenten wissen wir das ganz offiziell. „Tiere erhöhten ihre nächtliche Aktivitäten um den Faktor 1,36 als Folge menschlicher Störungen.“ Dieses Ergebnis sei immer wieder dasselbe gewesen ungeachtet des Kontinents, der Habitate, der menschlichen Aktivitäten oder der Tierart, egal ob es sich um „Rotwild, Koyoten, Tiger oder Wildschschweine handelte“. (weiterlesen)

  • 14-Jun-2018

    Schlangenjäger in den Everglades sorgen nun für Ordnung

    Florida bejagt mit speziell ausgebildeten Jägern nun die Plage an eingeschleppten Pythons mit Schrotflinten und hofft diese damit ausrotten zu können.

    Pythons stellen ein enormes Problem dar

    Pythons sind in den Everglades zu einem ziemlich großen Problem geworden. Da sie sich im Sumpfgebiet Floridas so stark vermehrt haben und ein fixer Bestandteil der Everglades geworden sind, ist die Populationen an kleinen Säugetiere fast zusammengebrochen.

    Darüber hinaus ernähren sich diese Pythons von Alligatoren, Rehen und Vögeln, die alle in den Sümpfen heimisch sind oder waren. Jetzt ist Florida bereit, mit speziell dafür ausgebildeten Jägern, Pythons mit Schrotflinten zu jagen, um die invasive Art aus den Everglades zu vertreiben und langfristig auszurotten.  (weiterlesen)

     

    Alligator im Kampf mit einem Dunklen Tigerpython in den Everglades

  • 14-Jun-2018

    Dörfer wollen wolfsfreie Zonen werden

    Drei Gemeinden des Amtes Gransee wollen sich zur wolfsfreien Zone erklären. Sonnenberg, Stechlin und Großwoltersdorf werden dieser Tage einen Beschluss fassen und fordern, den strengen Schutz des Wolfes zu lockern, ihn ins Jagdrecht aufzunehmen und Rückzugsgebiete auszuweisen.

    Der Hinweis „Wolfsfreie Zone“ könnte künftig an den Ortseingängen in den Gemeinden Großwoltersdorf, Sonnenberg und Stechlin stehen. Die drei Gemeindevertretungen im Amt Gransee werden dieser Tage über eine entsprechende Erklärung diskutieren und abstimmen, Großwoltersdorf macht am heutigen Donnerstag den Anfang, Sonnenberg und Stechlin folgen nächsten Woche.   (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 14-Jun-2018

    Wildschwein-Massaker

    Die Polizei ermittelt gegen einen Landwirt und mehrere Jäger aus Brandenburg. Sie sollen gegen das Bundesjagd- sowie das Tierschutzgesetz verstoßen haben.

    Die Polizei Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) ermittelt gegen Jäger einer Pächtergemeinschaft. Ihnen wird vorgeworfen gegen das Bundesjagd- und Tierschutzgesetz verstoßen zu haben. Mitte Mai hatte ein örtlicher Agrarbetrieb entschieden, einen Rapsschlag umzubrechen. Als der beauftragte Traktorfahrer den Schlag befuhr, stellte er angeblich rund 100 Wildschweine fest. Er entschloß sich daher, die zuständigen Jäger anzurufen.

    In der Folge sollen durch den Maschineneinsatz mehrere Sauen angefahren und getötet worden sein. Die anwesenden Jäger hätten währenddessen 30 bis 50 Schuss abgegeben. Am Ende nahmen sie einen Teil der Strecke (ungefähr 15 Sauen) mit. Weitere Stücke sollen demnach einfach auf dem Acker verblieben sein. Auch Nachsuchen hätten nicht stattgefunden. (weiterlesen)

  • 14-Jun-2018

    Jäger wollen klare Regeln für Umgang mit Wölfen

    Bremen - Der Deutsche Jagdverband (DJV) sieht dringenden Handlungsbedarf beim Thema Wolf. Jährlich wachse die Wolfspopulation in Deutschland um rund 30 Prozent.

    «Wir müssen jetzt handeln. Es darf kein Tabu sei, verhaltensauffällige Wölfe oder auch Rudel zu töten», sagte DJV-Sprecher Torsten Reinwald der Deutschen Presse-Agentur vor dem am Donnerstagabend in Bremen beginnenden Bundesjägertag in Bremen.

    2007 seien bundesweit noch etwa 100 Nutztiere von Wölfen verletzt oder getötet worden. 2016 sei erstmals die Grenze von 1.000 Nutztieren überschritten worden. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 14-Jun-2018

    Begehungsschein Angebot Bayern Oberpfalz (Landkreis Neustadt/Waldnaab)

    Biete ab 2019 An ehrlichen und fleißigen Jäger einen Begehungsschein Raum Grafenwöhr (weiterlesen)

  • 14-Jun-2018

    Umweltminister: Keine Einigung zum Wolf

    Die Politiker von Bund und Ländern haben sich anlässlich der Umweltministerkonferenz (UMK), die vom 6. bis zum 8. Juni in Bremen stattfand, abermals nicht darauf geeinigt, wie mit dem Wolf umgegangen und ob er beispielsweise ins Jagdrecht aufgenommen werden soll. Stattdessen baten die Umweltminister den Bund, zur kommenden UMK im November einen ausführlichen Sachstandsbericht vorzulegen. Dieser sei notwendig, um auf dessen Grundlage weitere Diskussionen über den Grauhund führen zu können. Zudem solle der Bund dann ein Konzept zum Schutz der Weidetierhaltung vorlegen. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 14-Jun-2018

    Umweltbildung mit Jägern immer beliebter

    Innerhalb von sechs Jahren hat die Bildungsinitiative Lernort Natur weiter an Bedeutung gewonnen. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Zahl der pädagogisch tätigen Jäger ist in sechs Jahren um 80 Prozent gestiegen – mehr als 7.000 waren es 2017. Mehr als 800.000 Menschen haben im selben Jahr an Veranstaltungen teilgenommen. Für Bildungsarbeit investierten Jägerschaften 2017 knapp 410.000 Euro – plus 24 Prozent gegenüber 2011.

    Lernort Natur, das naturpädagogische Angebot der Jäger, wird immer beliebter, zeigt eine aktuelle Befragung: Mehr als 800.000 Menschen haben 2017 an Veranstaltungen teilgenommen oder Stände besucht. (weiterlesen)

  • 13-Jun-2018

    Marke Jagd auf neuen Wegen

    Rund 400 Delegierte und Gäste nehmen ab morgen in Bremen am Bundesjägertag 2018 teil. Gastgeber sind der Deutsche Jagdverband und die Landesjägerschaft Bremen. Wolf, Afrikanische Schweinepest, Artenschutz in der Agrarlandschaft – kontroverse Themen sind Inhalt einer Podiumsdiskussion. Eine Exkursion führt zudem zu einem vorbildlichen Artenschutzprojekt.

    Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die Landesjägerschaft Bremen laden ab morgen zum Bundesjägertag 2018 ein. Etwa 400 Gäste aus ganz Deutschland werden erwartet – darunter Delegierte der Landesjagdverbände sowie Vertreter von Verbänden und Unternehmen. Unter dem Motto „Die Marke Jagd auf neuen Wegen“ stehen unter anderem Felle aus heimischer Jagd als nachhaltige Ressource im Fokus. (weiterlesen)

  • 13-Jun-2018

    "Im Lebensraum der Wildtiere ist auch das seelische Zuhause des Jägers zu finden, hier fühlen wir uns eins mit der Natur, hier gehören wir hin."

    In diesem neuen Jagdfilm folgen wir Henrik Lott durch eine komplette Jagdsaison in Deutschland. Wir begleiten ihn bei der Jagd auf Rehwild in verschiedenen Habitaten und mit verschiedenen Jagdmethoden!

    Epilog:
    "Jagd bedeutet für mich: die Herausforderung annehmen, die Verantwortung tragen. Jagd ist lebensfüllend, erfüllend, und Teil meiner Natur.
    Wir leben in einer Kulturlandschaft, mit einem jahreszeitlich sehr schwankenden Angebot von Nahrung und Deckung, haben es aber geschafft die artenreichsten Wildbestände Europas und gleichzeitig hohe gesunde Wilddichten zu etablieren, die sich weitestgehend im Einklang mit der Land- und Forstwirtschaft befinden.
    Die verantwortungsvolle und nachhaltige Jagd ist der Grund dafür. Unsere Passion für das Wild und unser tiefes Wissen über die natürlichen Zusammenhänge in Revier bilden die Grundlage für eine waidgerechte Jagdausübung. Der fühlen wir uns traditionell verpflichtet. Die Jagd ist die natürlichste und schonendste Form der Landnutzung überhaupt, weil sie ein untrennbarer Teil der Natur ist."

    Ein Film von Sebastian Steinbrink-Minami 

  • 13-Jun-2018

    Schweiz: Ständerat gibt den Wolf zum Abschuss frei

    Das Parlament lockert die Regeln für die Wolfjagd stärker als der Bundesrat. Tierschützer kündigen ein Referendum an.

    Der Ständerat ist bei der Beratung des Jagdgesetzes in zentralen Punkten dem Bundesrat gefolgt. Die Regeln für die Jagd auf Wölfe lockerte er jedoch weiter. Tierschützer kündigen ein Referendum an. Gut möglich, dass das Volk das letzte Wort haben wird.

    Nach stundenlanger Debatte in der vergangenen Woche beriet die kleine Kammer am Mittwoch die Vorlage zu Ende. In der Gesamtabstimmung hiess der Ständerat die Revision des Jagdgesetzes mit 28 zu 14 Stimmen bei 2 Enthaltungen gut.
    Zum Ende der Detailberatung gaben erneut einige Punkte zu reden. Die Jägerfreunde - die meisten bürgerlichen Ständeräte und Vertreter der Bergkantone - setzten sich mehrheitlich durch. Nicht in allen Punkten befolgten sie den Appell von Umweltministerin Doris Leuthard, Augenmass zu bewahren.

    Keine Schutzgebiete für den Wolf (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 13-Jun-2018

    Kabinett beschließt Änderung des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes

    Im Zuge der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat die Bundesregierung in ihrer Sitzung am 6. Juni den Entwurf zur Änderung des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes beschlossen. Laut Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Änderung das Ziel, dass die Behörden im Falle eines Ausbruchs der ASP schnell Maßnahmen ergreifen können, um eine Seuchenausbreitung zu verhindern. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 13-Jun-2018

    Wölfe machen Jägern die Nachsuche schwer

    Im Kreis Görlitz (Sachsen) haben Wölfe offenbar gelernt, dass Beutetiere offenbar "bereitliegen" , sobald ein Schuss gefallen ist.

    Für die Jägerschaft im sächsischen Landkreis Görlitz gestaltet sich die Nachsuchearbeit zunehmend schwieriger. Wie die Sächsische Zeitung berichtete, scheinen die Wölfe in der Region dazugelernt und eine „neue Jagdmethode für sich entdeckt zu haben“.

    Jäger Gerd Eberle sagte der Zeitung: „Die Wölfe haben gelernt, dass das Wild quasi auf dem Teller liegt, wenn ein Schuss gefallen ist.“ Als Jäger müsse man sich folglich beeilen, von seinem Hochsitz herunterzuklettern und den Hund aus dem Auto zu holen, um bei dem erlegten Stück zu sein, bevor ein Wolf sich darüber hermacht. Teilweise gebe es bereits Stellen, an denen die Wölfe so stark präsent seien, dass man als Jäger dort gar nicht mehr hingehe, sagte Eberle weiter. Die Nachsuche mit dem Hund sei in diesen Bereichen schon „völlig unmöglich“ geworden. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 12-Jun-2018

    ASP: DJV kritisiert Regierungspläne

    Die Änderung des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes muss präzisiert werden: Weitreichende Befugnisse der Behörden dürfen nur örtlich begrenzt im Seuchenfall gelten. Die Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest ist nur durch eine kooperative Zusammenarbeit mit Jägern möglich.

    Die Bundesregierung hat vergangene Woche einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes beschlossen. Damit sollen Behörden schneller reagieren können, um die Afrikanische Schweinepest (ASP) im Ernstfall zu bekämpfen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) kritisiert, dass die sehr weitreichenden Befugnisse bereits vor einem möglichen Seuchenfall ausgeschöpft werden könnten. Dies wäre nach Ansicht des DJV unverhältnismäßig und damit rechtswidrig. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 12-Jun-2018

    "Jäger haben mit Veganern über den Sinn von Jagd diskutiert"

    Aktuell läuft der Dokumentarfilm „Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?“ in den Kinos. Im Gespräch mit dem DJV erzählt Regisseurin Alice Agneskirchner über die vielen bundesweiten Filmvorführungen, die von Jägervereinigungen mit Aktionen begleitet wurden.

    DJV: Frau Agneskirchner, „Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?“ ist seit dem 10. Mai im Kino, mehr als 30.000 Besucher haben den Film bislang gesehen. Wie ist diese Zahl einzuschätzen?

    Agneskirchner: Also erstmal muss und darf ich sagen, das ist ein absoluter Erfolg für diesen Film. Nach dem Tag der bundesweiten Previews am 9, Mai war „Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?“ sogar auf Platz 2 der deutschen Kino-Charts. Nach Avengers, aber vor allen anderen Hollywood-Filmen, Disney-Produktionen, Jim Knopf und Fuck U Göthe. Der Film lief in den ersten zwei Wochen in über 120 Kinos. Für einen Dokumentarfilm eine Sensation.

    Sie haben selbst zahlreiche Vorführungen besucht und bei Publikumsgesprächen mit den Besuchern über den Film diskutiert. Welche Erfahrungen haben Sie hier gemacht?

    Hier ist zum einen erstaunlich, wie viele Besucher jahrelang kein Kino mehr besucht haben, aber für diesen Film in die Kreisstadt oder in das kleine Kino im Nachbarort oder in das große Multiplex-Kino im Gewerbegebiet der nächsten Stadt gefahren sind. „Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?“ ist ein filmischer Spaziergang durch unsere Natur, mit großen Natur- und Tierbildern, den Geräuschen des Waldes und einer Musik, die genau dafür komponiert wurde. Dieses Erlebnis ist im Kino was Besonderes und ich freue mich, wenn die Zuschauer das so erleben. (weiterlesen)

  • 12-Jun-2018

    Jagdverpachtung Niedersachsen (Landkreis Northeim)

    In Südniedersachsen wird eine Genossenschaftsjagd mit 250 ha neu verpachtet. Submission ist am 1.10.2018. (weiterlesen)

  • 12-Jun-2018

    Servus,

    dieser Kurzfilm soll den Werdegang des Lebensmittels Wildfleisch vom Reh im Wald bis zum Reh in der Tiefkühltruhe aufzeigen. Es wird ein Rehbock erlegt, aufgebrochen (ausgenommen) und dann zerwirkt (zerlegt).

    An diesen Film schließen sich kleinere Verwertungsvideos an mit kleinen einfachen Kochgerichten.

    Ich weise darauf hin, dass ich kein Metzger bin. Ich möchte den Werdegang des Lebensmittels aus meiner Sicht aufzeigen. Detaillierte Lehrvideos von Fachleuten zum Aufbrechen und Zerlegen von Wild gibt es auf YouTube bereits ausführlich.

    Ich wünsche viel Spaß beim Zusehen.

    Der Film enthält Poduktplazuierungen der Unternehmen RWS Ammotec, Deerhunter, Tikka und Kahles.

    Beste Grüße und Waidmannsheil,
    Felix

  • 10-Jun-2018

    128 ha Eigenjagd / 160 ha Jagd in den Karawanken

    Die 128 ha große Eigenjagd liegt in einem Talkessel, teilweise aufgeschlossen mit Forstwegen. Die Jagdhütte wurde liebevoll vor dem Reviereingang gebaut. Der Forst ist gut bestockt und zusammenfassend kann man von einer sehr schönen Gams-, Reh- und Rotwildjagd sprechen. Durch die öffentliche Bundesstraße ist die Jagd sehr gut erreichbar. Auch der Wörthersee ist nur ca. 30 km entfernt.  (weiterlesen)

  • 10-Jun-2018

    Begehungsschein Angebot Brandenburg (Landkreis Prignitz)

    Vergebe ein Begehungsschein (Kyritz) für Mithilfe im Revier (weiterlesen)

  • 10-Jun-2018

    Begehungsschein Angebot Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Wismar)

    Jagdmöglichkeit in Wismar zu vergeben  (weiterlesen)

  • 10-Jun-2018

    Wider den Öko-Pessimismus

    Zwei bemerkenswerte Bücher könnten die Diskussion um Naturschutz und Tierrechte vom Kopf auf die Beine stellen. Sie netlarven eine oft selbstverliebte Debatte um die Rolle des Menschen in der Schöpfung . Und sie macht Mut - auch zur Jagd.

    Der Planet ernährt – allen Pessimisten zum Trotz – immer mehr Menschen. Diese leben länger und besser als frühere Generationen. Das Wissen und die Anstrengungen zur Bewahrung der Umwelt wachsen rasant. Aber zugleich verbreitet sich Endzeitstimmung, auch unter dem Schlachtruf „Zurück zur Natur“.

    Der schwedische Medizinprofessor Hans Rosling hat solchen Zeitgeist früh durchschaut. Immer wieder fragte er seine Studenten nach dem Zustand des Planeten und seiner Menschen. Und bis zu seinem Tod im vergangenen Jahr änderte sich nichts an der kollektiven Fehleinschätzung, dass sich unsere Welt zum Schlechteren entwickelt. (weiterlesen)

  • 10-Jun-2018

    Umweltministerium torpediert Gänsemanagement

    Mit seinem Veto könnte Deutschland einen "europäischen Managementplan" für Grau- und Weisswangengänse stoppen.

    Das deutsche Bundesumweltministerium (BMU) will mit seinem Veto einen „Europäischen Managementplan“ für Grau- und Weißwangengänse stoppen. Über den Plan will das „Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel“ (AEWA) nach jahrelangen Verhandlungen bei einem Treffen in den Niederlanden in wenigen Tagen entscheiden. (weiterlesen)

  • 10-Jun-2018

    Seuchenschutz: Entmachtung von Revierinhabern im ASP-Fall

    Die Bundesregierung schafft derzeit die Voraussetzung, um bei einem Ausbruch der ASP eine effektive Bejagung auch durch revierfremde Jäger zu ermöglichen.

    Die Bundesregierung hat Änderungen des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetztes beschlossen, um im Fall eines Seuchenausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) rasche behördliche Maßnahmen einleiten zu können. Dazu gehören die Möglichkeit vorher bestimmte Gebiete mit Zäunen abzusperren, den Personen- und Fahrzeugverkehr zu beschränken und beispielsweise Ernteverbote auszusprechen. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 10-Jun-2018

    Dackel: Kleiner Hund, großes Herz

    Dackel – stur, dickköpfig, unberechenbar und schwer erziehbar sein. Doch das liegt immer nur an den Menschen, sagen Dackelfreunde. Wir haben einige besucht.

    Meiner hieß „Waldmann“ und bewachte meinen Kinderwagen. Außerdem klaute er öfter mal den Braten vom Tisch. Einmal soll er ein krankgeschossenes Reh bei einer Nachsuche niedergezogen und erlöst haben. Waldmann war ein Langhaardackel und schon da, als ich auf die Welt kam, einer in einer langen, niemals endenden Reihe von Langhaardackeln in meiner Försterfamilie. (weiterlesen)

  • 10-Jun-2018

    Grünbrücken – Forum Natur beklagt katastrophale Fehlplanung der Naturschutzverwaltung

    Achtung: „Glosse“

    „Wir verstehen uns in erster Linie als „Brückenbauer“, weil wir es sind, die die Brücken zwischen Schutz und Nutzung in unserer Umwelt schlagen“, sagt Gregor Beyer, Geschäftsführer des Forum Natur Brandenburg und ausgewiesener Naturfreund. Und ergänzt: „Und deshalb tut es uns weh, wenn wir mitansehen müssen, wie durch nicht ausreichende Schaffung von sicheren Übergängen über stark befahrene Straßen gerade auch Wölfe ihr Leben lassen müssen.“

    Damit spielt er an auf die gestrige stundenlange Vollsperrung des nördlichen Berliner Rings, weil dort ein Wolf auf dem Weg nach Berlin bei der Fahrbahnquerung angefahren worden war, schwer verletzt erst die in seinem Falle geltenden besonderen Verwaltungsprozeduren über sich ergehen lassen musste, bis er auf amtstierärztliche Entscheidung zur Erlösung von seinen stundenlangen Qualen endlich eingeschläfert werden konnte. „Unerträglich für jeden, der ein Herz für Tiere hat“, so Beyer.  (weiterlesen)

  • 09-Jun-2018

    Wolf oder Wolfshybrid?

    Die Hamburger Forensikerin Dr. Nicole von Wurmb-Schwark sorgt mit ihren Untersuchungsergebnissen zum Thema Wolfshybrid für Aufsehen – sind die europäischen Wölfe größtenteils Hybriden?

    Biologin Dr. Nina Krüger hat sich mit ihr und ihrem Kritiker Dr. Carsten Nowak vom Senckenberg Institut zum Gespräch getroffen. Mit erstaunlichen Erkenntnissen.

    Von der Kriminalstatistik zum Wolfshybrid

    Dr. Nicole von Wurmb-Schwark hat mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der genetischen Abstammungsanalyse und bringt routinemäßig Serienmörder hinter Gitter. Sie ist Biologin und Spezialistin auf dem Gebiet der DNA-Untersuchung. Die ehemalige Leiterin der Forensischen Genetik an der Universität Kiel eröffnete vor drei Jahren gemeinsam mit Kollegen ihr eigenes Labor. Sie wird von Anwälten und Gerichten beauftragt, zum Beispiel wenn an einem Tatort Hundehaare gefunden werden, die einer bestimmten Rasse oder einem bestimmten Hund zugeordnet werden müssen. (weiterlesen)

     

    Dr. Nicole von Wurmb-Schwark

  • 09-Jun-2018

    Waschbär intensiv bejagen statt kastrieren

    Die Jagd auf invasive Arten wie Waschbär, Mink oder Marderhund mit Falle und Waffe ist nach Ansicht des Deutschen Jagdverbandes (DJV) wirkungsvoll und tierschutzgerecht. Kastrationspläne der Tierschutzlobby für den Waschbär hätten in Managementplänen keinen Platz.

    Die eingeschleppten Arten bedrohen nach Ansicht des Verbandes die heimische Artenvielfalt und sollen nach EU-Vorgaben reduziert werden. Anlässlich der in dieser Woche stattfindenen Umweltministerkonferenz fordert der DJV von der Politik ein wissensbasiertes und praxisorientiertes Vorgehen bei der Umsetzung der EU-Verordnung zum Management invasiver Arten. Dies könne nur auf Basis bundeseinheitlicher Standards gelingen, da Tiere keine Ländergrenzen kennen.  (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 09-Jun-2018

    Jagdhund ist Familienmitglied mit Beruf

    Am 9. und 10. Juni feiert der Verband für das Deutsche Hundewesen den Tag des Hundes. In zwei von drei Jägerhaushalten lebt mindestens ein Vierbeiner – im Bundesschnitt sind es lediglich 11 Prozent der Haushalte. Es muss nicht immer der Dackel sein, zeigt eine aktuelle Befragung des DJV.

    Morgen und übermorgen begeht der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) den Tag des Hundes. Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Jagdverbands (DJV) zeigt: Jäger sind besonders hundelieb, in zwei von drei Haushalten lebt mindestens ein Vierbeiner. Bundesweit gesehen lebt übrigens nur in etwa jedem zehnten Haushalt ein Hund. Für Jäger sind Hunde Jagdbegleiter und vollwertige Familienmitglieder zugleich. Die Bindung von Mensch und Hund ist alt: Bereits etwa 10.000 vor Christus jagten sie gemeinsam. (weiterlesen)




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