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Jagdnachrichten
  • 28-Mär-2017

    Begehungsschein Angebot Raum Nürnberg

    Jagdmöglichkeit in einem sehr schönen Revier bei Hersbruck zu vergeben. (weiterlesen)

  • 28-Mär-2017

    Begehungsschein Angebot Brandenburg (Landkreis Oberhavel)

    Jagdgelegenheit nordwestlich von Berlin in 16766 Kremmen Brandenburg zu vergeben (weiterlesen)

  • 28-Mär-2017

    Jagdverpachtung Hessen (Schwalm-Eder-Kreis)

    Südlich von Kassel wird eine Genossenschaftsjagd mit 267 ha zum 1.4.2018 neu verpachtet. Submission ist am 1.8.2017. (weiterlesen)

  • 28-Mär-2017

    St. Johann: Kasse für Wildschäden verlängert

    Wenn Wildschweine einen Acker umpflügen, haftet für Schäden der jeweilige Jagdpächter. In St. Johann ist dies anders: Im Rahmen einer freiwilligen Vereinbarungen arbeiten die Gemeinde, Landwirte und Jagdpächter bei der Wildschadensregulierung zusammen. Insgesamt gibt es 4500 Hektar Fläche, welche die Gemeinde zur Jagd verpachtet. Dabei zahlt die Gemeinde je zwei Euro pro Hektar in die sogenannte Wildschadensausgleichskasse ein, die Jagdpächter künftig 0,50 Euro pro Hektar. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 28-Mär-2017

    Brandenburg: Biosphärenreservat Spreewald - Vogelsänger und Schilde auf Wolfswacht

    Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger wird sich am kommenden Freitag (31. März) an der ersten landesweiten Wolfswacht beteiligen.

    Vogelsänger wird in Dolgelin in Märkisch-Oderland mit Landrat Gernot Schmidt – hier in seiner Funktion als Vorsitzender des Forums Natur – und mit dem Präsidenten des Landesbauernverbands, Henrik Wendorff, ebenfalls Vorsitzender des Forums Natur, am Wachfeuer das Gespräch mit Weidetierhaltern und interessierten Bürgern suchen. Agrar- und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde trifft in Krielow im Landkreis Potsdam-Mittelmark auf den Präsidenten des Bauernbunds Brandenburg, Marco Hintze, sowie Dirk Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbands, und Lars Dettmann, Geschäftsführer des Landesfischereiverbands. (weiterlesen)

  • 28-Mär-2017

    PRODUKT-RÜCKRUF WALTHER CCP Kaliber 9 mm Luger

    Die Carl Walther Sportwaffen GmbH bittet alle Besitzer einer Walther CCP-Pistole um Beachtung: Über Kundenreklamationen und anschließende Qualitätsprüfungen hat das Unternehmen herausgefunden, dass bei Pistolen des Modells WALTHER CCP unter bestimmten Umständen ein Unfallrisiko bestehen kann. Es kann sich unbeabsichtigt ein Schuss lösen, wenn die geladene Waffe herunterfällt und in einer bestimmten Position aufschlägt (und zwar unabhängig davon, ob die manuelle Sicherung betätigt wurde oder nicht). In einem solchen Fall kann es – abhängig von den Umständen des Einzelfalls – zu Verletzungen von Personen kommen. Das Unternehmen hat sich daher entschlossen, einen freiwilligen Produktrückruf durchzuführen.  (weiterlesen)

  • 28-Mär-2017

    Wild fast tot, aber Lenker protestierten - Gnadenschuss für Reh: Polizei-Einsatz nach Tumult

    Zivilcourage oder falsch verstandene Tierliebe? Nach einem Wildunfall in Rannersdorf bei Schwechat musste ein Jäger anrücken, um dem Tier den Gnadenschuss zu geben. Aber: Mehrere erboste Lenker blieben stehen, wollten den Waidmann am Abdrücken hindern. Die Polizei musste schließlich anrücken!
    Wilde Szenen auf einer Landstraße bei Schwechat – der Auslöser: ein im Sterben liegendes Reh. Ein herbeigerufener Jäger sollte dem Tier den Gnadenschuss geben. Doch einige Autofahrer blieben stehen und griffen ein – wollten den Waidmann am Schießen hintern. Ein Tumult war die Folge, die Exekutive musste anrücken. (weiterlesen)

  • 28-Mär-2017

    Sauen verhungern im Schutzgebiet

    Tierrechtler in Erkärungsnot: In Brandenburg explodieren die Schwarzwild-Bestände ganz ohne Jagddruck.

    Wenn Tierrechtler von Nabu & Co. keine Märchen verbreiten, geschieht in der Mark Brandenburg gerade ein biologisches Wunder: Ausgerechnet in Heinz Sielmanns „Naturlandschaft Döberitzer Heide“ vermehren sich die Sauen bis zum kollektiven Selbstmord. Obwohl dort nicht gejagt wird – oder doch gerade deswegen?
    Sicher scheint: Das Totschlags-Argument mancher Tierschützer, dass erst die Jagd die die Schwarzwild-Explosion verursacht hat, entlarvt sich ausgerechnet unter der Verantwortung hoch motivierter Tierschützer als voll daneben. Nördlich von Potsdam vermehren sich die Schweine so heftig, dass ihnen das Futter ausgeht. Sie verhungern – oder müssen gegen die reine „Natur regelt sich von selbst“-Lehre gefüttert werden. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 28-Mär-2017

    Landesjägertag Bayern 2017: "Freundbild" Jäger

    Das Städchen Rothenburg o.T. war Schauplatz der Tagung des Bayerischen Jagdverbands (BJV). Der Innenminister des Freistaats stattete den 'Grünen' einen Besuch ab.
    Bei der Landesversammlung der bayerischen Jägerschaft lag Wahlkampfstimmung in der Luft; speziell während der nachmittäglichen Delegiertenversammlung. BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke ließ in seinem Bericht keinen Zweifel daran, dass er den Verband unter seiner Führung auf einem guten Kurs sieht. Etliche Delegierten verstanden dies so, dass im nächsten Jahr mit einer Bewerbung Vockes für eine weitere Amtszeit zu rechnen sei. (weiterlesen)

  • 28-Mär-2017

    Barrierefreiheit für die biologische Vielfalt

    Trotz Grünbrücken ist die Durchgängigkeit der Landschaft für Tiere noch nicht erreicht, die Tiermortalität an Straßen zu hoch. Die Wiedervernetzung von Lebensräumen wirkt dem entgegen und muss bundesweit Schule machen. Wie das funktionieren kann, erklären Experten während der Fachtagung „Lebensraumkorridore für Mensch und Natur“ in Berlin. Verkehrswege müssen keine Barriere für die biologische Vielfalt sein, wenn große Querungshilfen wie Grünbrücken und Ottertunnel ökologisch hochwertig an das Hinterland angebunden werden. Gleichzeitig können Verkehrsunfälle mit Wildtieren vermieden werden. (weiterlesen)

  • 28-Mär-2017

    Die Energiewende – ein sich anbahnendes Desaster? Interview mit Professor Vahrenholt

    Eifel: Professor Dr. Fritz Vahrenholt, ehemaliger Umweltsenator in Hamburg, Begründer des Windradproduzenten REpower und Gründungsmitglied von RWE Innogy, dem erneuerbaren Ableger des Stromkonzerns RWE, war im Januar zu einem Vortrag vor dem englischen Unterhaus, dem House of Commons, über die deutsche Energiewende eingeladen. „Deutschlands Energiewende – ein sich anbahnendes Desaster“ hatten er seinen Vortrag vor den britischen Abgeordneten genannt.

    EIFELON hat sich mit Professor Dr. Fritz Vahrenholt über seine Bedenken unterhalten:

    Sie sprechen im Zusammenhang mit der deutschen Energiewende von einem, sich anbahnenden Desaster. Damit vertreten Sie in Deutschland eine Minderheitenmeinung. Das Thema Energiewende ist bis jetzt noch nicht einmal Wahlkampfthema für die Bundestagswahl im Herbst. Warum sind Sie so pessimistisch? (weiterlesen)

  • 27-Mär-2017

    Gebirgsjagd: „Ich kenne keine Frau, die dafür geeignet wäre“

    Markus Meindl ist Chef der Lederbekleidungsfirma Meindl Fashions – und Jäger aus Leidenschaft. Sein Erfahrungsschatz bietet nicht nur atemberaubende Erlebnisse, sondern auch eine klare Botschaft.
    Im Keller ist das Lederlager. Die Regale sind randvoll mit Häuten von Hirschen, Gämsen, Rehen. In der Luft hängt ein Hauch des Duftes, der Gerbereien traditionell zu unbeliebten Nachbarn gemacht hat. „Hier haben sich Parasiten durch die Bauchdecke gefressen, und die Haut ist vernarbt“, sagt Markus Meindl während der Tour durch sein Familienunternehmen: „Kampfspuren, Narben, Makel, Stippen – für mich ist das ein Zeichen, dass der Hirsch gelebt hat.“ (weiterlesen)

  • 27-Mär-2017

    CDU Niedersachsen: Wolf soll ins Jagdrecht

    Die CDU-Fraktion des niedersächsischen Landtags hat einen Entschließungsantrag zum Umgang mit dem Wolf formuliert. Darin fordert sie u. a. eine Obergrenze sowie die Bejagung des Grauhundes.
    Der CDU-Plan sieht vor,

    1. die Beweislastumkehr für Billigkeitsleistungen bei Nutztierrissen nach dem Vorbild des Freistaates Sachsen sofort umzusetzen und die Mittel für Prävention und Entschädigungen unbürokratisch auszuzahlen

    2. Wölfe, die sich vermehrt menschlichen Siedlungen nähern oder durch wiederholte Nutztierrisse auffallen, zu entnehmen

    3. über die Umweltministerkonferenz – abgestimmt zwischen den Bundesländern und unter Einbeziehung der europäischen Nachbarstaaten – den niedersächsischen Beitrag zum stabilen Erhalt der Population (Anzahl der Rudel) des westeuropäischen Wolfes zahlenmäßig festzulegen

    4. die niedersächsischen Rudel, die in diesen Erhalt einbezogen werden, zu identifizieren zu schützen und mindestens ein Tier aus jedem Rudel (vorzugsweise Elterntiere) zu besendern, den Wolf ins niedersächsische Jagdrecht aufzunehmen und die Überführung in den Anhang V der FFH-Richtlinie anzustreben

    6. die Bejagung abwandernder Jungwölfe und Einzelgänger zu gestatten und

    7. Rudel, die sich durch Senderdaten auffällig zeigen (Sich Siedlungen nähern oder durch wiederholte Nutztierrisse auffallen), sollen durch die Tötung und Entfernung eines Jungtieres „konditioniert“ werden (weiterlesen)

  • 27-Mär-2017

    Beschluss auf Parteitag: Auch FDP will Wolf in Niedersachsen bejagen lassen

    Osnabrück. Bei einem Regierungswechsel in Niedersachsen dürfte es dem Wolf an das Fell gehen. Nach der CDU hat sich nun auch die FDP dafür ausgesprochen, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen und die Population im Land zu begrenzen. 175 Nutztiere riss der Wolf vergangenes Jahr. (weiterlesen)

  • 27-Mär-2017

    Behörden zahlten 1,05 Mio. Euro für Schutz gegen Wölfe

    Die Bundesländer haben 2015 rund 1,05 Millionen Euro für den Schutz von Nutztieren vor Angriffen durch Wölfe ausgegeben. Das teilte das Bundesamt für Naturschutz der "taz.am wochenende" mit. Die Behörden bezuschussen zum Beispiel höhere Zäune für Schafe oder Hunde, die die Tiere beschützen sollen.

    "Für die 715 im Jahr 2015 gemeldeten verletzten oder getöteten Nutztiere haben die Bundesländer Ausgleichszahlungen in Höhe von knapp 107.783 Euro geleistet", so das Bundesamt weiter. Diese Entschädigungen erhalten Tierhalter, wenn ein Wolf eindeutig oder mit hinreichender Sicherheit als Verursacher nachgewiesen werden konnte. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 27-Mär-2017

    Wildrezept der Woche: Reh-Medaillons im Speckmantel

    Jetzt kurz vor Beginn der Bockjagd wollen wir Ihnen einige Rezepttipps für das Wildbret vom Rehwild geben, dass in ein paar Wochen sicher reichlich vorhanden sein wird! Eines der leckersten Rezepte ist das für Reh-Medaillons im Speckmantel.
    Zutaten für die Reh-Medaillons im Speckmantel:

    400g Schalotten
    3El frische Rosmarinnadeln
    3 Wacholderbeeren
    50g Puderzucker
    250ml Rotwein
    200ml Gemüsefond
    Salz
    Pfeffer
    12 Scheiben durchwachsenen Speck
    12 Reh-Medaillons (à ca. 2,5 cm Dicke und ca. 60 g)
    je 150g blaue und grüne Trauben
    3El Öl
    2El Balsamessig
    (weiterlesen)

  • 27-Mär-2017

    Der Nutria geht es an den Kragen

    Landkreis Emsland investiert in bis zu 150 Lebendfallen, um die Ausbreitung der Nager zu stoppen.
    Der Landkreis Emsland will bis zu 150 spezielle Fallen anschaffen, um die Bejagung von Nutrias zu intensivieren. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, werden dafür bis zu 45.000 Euro bereitgestellt. Grund für den Beschluss des Kreis-Umweltausschusses ist die starke Ausbreitung der Nutrias in den vergangenen Jahren, die mit gewaltigen Schäden an Deichen und Ufern einhergeht. (weiterlesen)

  • 27-Mär-2017

    Meinung: „Weinerliche Verleumder“

    Polemik scheint zum Trend des Jahres zu werden. Auch in der Auseinandersetzung um die Zukunft der Jagd. Nicht schön, aber nicht unbedingt ein Schaden. Auch wenn Jagdgegner höchst empfindlich reagieren, wenn der Spieß umgedreht wird.
    Es gibt offenbar Leute, die für Kinderschänder mehr Verständnis empfinden als für das Waidwerk. Die schützen wollen, was einer großen Mehrheit ihrer Mitmenschen Angst und Kummer macht. Die mit Häme reagieren, wenn Tierhalter wegen der Wölfe um ihre Existenz fürchten. Die es in Ordnung finden, Schulkinder gegen Väter und Mütter aufzuhetzen, weil die zur Jagd gehen oder Fische fangen.   (weiterlesen)

    Foto: Dieter Göbel

  • 27-Mär-2017

    Vorsitzender der Jägerschaft Stendal kritisiert öffentliche Darstellung - „Wolfsproblem fußt auf Lügen“ – Vergrämen schwierig

    Stendal. „Beim Thema Wolf kommt die Gesellschaft der Realität immer näher. “ Mit diesen Worten eröffnet Bernhard Engelmann, Vorsitzender der Jägerschaft Stendal, seine Ausführungen zu Isegrim.
    Es sei ein Thema, zudem er sich anlässlich der Jahreshauptversammlung am Samstagvormittag noch einmal äußern müsse. Und Engelmann kritisiert die öffentliche Darstellung der Wolfssituation scharf. „Das Wolfsproblem fußt auf drei großen Lügen“, so Engelmann. (weiterlesen)

    Bernhard Engelmann (rechts), Vorsitzender der Kreisjägerschaft Stendal

  • 27-Mär-2017

    Interview: Der Vorsitzende der Rotenburger Jägerschaft, Ulrich Voß, über den Wolf „Einseitigkeit führt in eine Sackgasse“

    Hiddingen - Von Wieland Bonath. Immer mehr Wölfe kommen in der Region Rotenburg vor. In Niedersachsen waren Ende vergangenen Jahres elf Wolfsterritorien mit fast 100 Tieren offiziell bekannt. Von der Landespolitik so gewollt, in Hannover mit Eifer und Nachdruck gefördert, soll Isegrim dort wieder eine Heimat bekommen, wo er in der Vergangenheit jahrhundertelang zur Natur gehörte.
    Wölfe sind streng geschützt, auf der anderen Seite mehren sich jedoch die Probleme. Wo gibt es Grenzen für die wachsende Wolfspopulation? Ist die heutige Kulturlandschaft überhaupt in der Lage, weitere Wölfe aufzunehmen? Fragen, die besonders von Jägern und Bauern diskutiert werden. Wir haben mit dem Vorsitzenden der Rotenburger Jägerschaft Ulrich Voß (65) aus Jürshof bei Hiddingen gesprochen.  (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 26-Mär-2017

    Wildtierfreundlichere Straßen dank neuem Tierfund-Kataster

    Das Tierfund-Kataster ermöglicht in Deutschland erstmals eine bundesweit einheitliche Erhebung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden. Damit stellt es einen neuen wichtigen Bestandteil des vom Deutschen Jagdverband (DJV) durchgeführten WILD-Monitorings dar. Alle Verkehrsteilnehmer sind aufgerufen, verunfallte Wildtiere zu melden. Wissenschaftler werten die Datensätze an der Universität Kiel aus. (weiterlesen)

  • 26-Mär-2017

    „Schönfärberei, Unbedarftheit, Unwissenheit“

    Aus aktuellen Anlass: Wolfs-Brevier von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel – EU-Beamter Just versemmelte Prüfung – und zog vor Gericht

    JAWINA-Leser und -Autor Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel hat an der Sitzung des Landwirtschaftsausschusses des Potsdamer Landtags teilgenommen, in dem der hochrangige EU-Beamte Alexander Just von der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission mit Unkenntnis der Fakten für Irritationen gesorgt hatte (JAWINA berichtete). „Sowohl dessen Schönfärberei als auch die Unbedarftheit und Unwissenheit mancher MdLs“ hätten ihm „einen Schrecken eingejagt“, schreibt Prof. Pfannenstiel in einer Mail an die Redaktion. Er habe „deshalb mal einiges zum Thema aufgeschrieben und […] an den Ausschussvorsitzen zur Verteilung im Ausschuss geschickt“. (weiterlesen)

  • 26-Mär-2017

    Er kommt uns näher, immer näher

    Die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland ist ein Erfolg für den Naturschutz. Aber wollen wir, dass bei uns Raubtiere leben, die Menschen töten können?

    Aus Neuendorf am See und Hähnichen Jost Maurin

    Plötzlich steht der Wolf im Garten einer Kindertagesstätte der brandenburgischen Stadt Rathenow. Unter einem Baum frisst das Raubtier Äpfel. Durch eine Glastür habe es an jenem Tag Mitte Dezember die Kinder angeschaut, berichtet die Leiterin der Kita. Ein Tier, ungefähr so groß wie ein Schäferhund, die Beine länger, die Schnauze ausgeprägter und der Hals viel kräftiger. Im selben Ort erzählt eine elfjährige Grundschülerin ihrem Rektor, dass das Tier sich ihr sogar bis auf zwei Meter näherte, sie dann umkreiste und beschnupperte. Der Schulleiter warnt per Aushang: „Vorsicht auf dem Schulweg!“ Ein Glück, sagt er, „dass die Kinder nicht panisch reagiert haben und es nicht zu einem Vorfall kam.“ (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

     

  • 26-Mär-2017

    Pilotprojekt soll Schwarzwild eindämmen

    In Mecklenburg-Vorpommern vermehren sich Wildschweine explosionsartig. Der Kreis Vorpommern-Greifswald erprobt deshalb ein Pilotprojekt, um die Bestände stärker zu regulieren.
    Wildschweine in Mecklenburg-Vorpommern werden vermehrt bejagt – mit teilweise unkonventionellen Methoden. Der Kreis Vorpommern-Greifswald erprobt derzeit ein Pilotprojekt, bei dem unter anderem mehr Frischlinge geschossen werden sollen. Darüber hinaus sind auch Fallen im Einsatz, in die bis zu ein Duzend Tiere hineinpassen.
    Besonders Letzteres stößt in Jägerkreisen auf harsche Kritik: Die Fallen-Jagd, bei der das Schwarzwild in eine Art Gatter mit Falltür gelockt wird, ist „nicht waidgerecht“, kritisiert Ernst Weise-Pnischak, Leiter des Lehrreviers Moorgarten der Kreisjägerschaft Lübeck, das Pilotprojekt in einem Bericht der Lübecker Nachrichten. Werde eine führende Bache in einer solchen Falle erlegt, deren Frischlinge außerhalb geblieben seien, müssten diese elendig verhungern, führt Weise-Pnischak weiter an. (weiterlesen)

     

    Foto:Wikipedia

  • 25-Mär-2017

    Jagen, Sex und Tiere essen: Die Lust am Archaischen

    In einer Zeit, in der Fleischesser von bestimmten Gruppen zu rohen Monstern stilisiert werden, süße Bambis mordende Jäger der Inbegriff des Bösen sind und die freie Liebe der 68er zu einer politisch korrekten Geschlechtslosigkeit erschlafft ist, schreibt Asche ein Buch gegen den Dreiklang des post- sozialistischen, pseudoemanzipierten Ökoterrors?
    Der Genuss von Fleisch und die Jagd hängen irgendwie zusammen, das versteht auch jeder Vegetarier. Dass Jagd die ökologische Alternative zur Massentierhaltung ist und dass Fleisch frei lebender Wildtiere deutlich gesünder ist als jenes von Tieren aus industriellen Mastställen, das dürfte auch in den einen oder anderen Kopf zu bekommen sein. Doch was hat Sex damit zu tun? Was hat der Akt des Tötens bei der Jagd mit dem finalen Orgasmus beim Sex zu tun?
    Ist Fleisch-Essen doch eher ein Trieb wie die Fortpflanzung? Sind Jäger vielleicht doch böse? (weiterlesen)

  • 25-Mär-2017

    Jagdverpachtung Baden-Württemberg (Landkreis Rhein-Neckar)

    Im Rheintal des Rhein-Neckar-Kreises werden 4 Jagdbezirke der Gemeinde Altlußheim zum 1.4.2018 neu verpachtet.  Submission: 30.4.2018 (weiterlesen)

  • 25-Mär-2017

    Wildschweinplage in Brandenburg - Viele Wildschweine unterernährt

    Brandenburg leidet unter einer Wildschweinplage - besonders schlimm: nördlich von Potsdam in der Döberitzer Heide. Zum einen ein großes Problem für Landwirte und Anwohner. Zum anderen aber auch für die Wildschweine selbst: Viele von ihnen sind unterernährt, weil sie sich gegenseitig das Futter wegfressen... (Fernsehbericht ansehen)

  • 24-Mär-2017

    Baden-Württemberg: Wenn das Wildschwein Ärger macht

    Das neue Jagd- und Wildtiermanagement tritt im April in Kraft und sorgt schon jetzt für Ärger. Landwirte fürchten, bei Wildschäden in Zukunft schwieriger an Entschädigungen zu kommen.
    Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des örtlichen Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) stand neben den Regularien ein Vortrag von BLHV-Justitiar Michael Nödl. Sein Thema: das neue Jagd- und Wildtiermanagementgesetz, das Anfang April in Kraft tritt. Es könnte bei Wildschäden die geschädigten Bauern benachteiligen, fürchtet der BLHV. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 24-Mär-2017

    Bayern Waffenrecht und Wölfe verleiden Jägern die Jagd

    Rothenburg (dpa/lby) - Ein verschärftes Waffenrecht, viel Bürokratie und der Wolf machen den Jägern in Bayern nach Angaben ihres Verbandes zunehmend das Leben schwer. Immer weniger Menschen wollten noch eine Jagdpacht übernehmen, sagte der Präsident des Bayerischen Jagdverbands, Jürgen Vocke, vor dem Landesjägertag am Freitag im mittelfränkischen Rothenburg ob der Tauber. (weiterlesen)

  • 24-Mär-2017

    Illegales Elfenbein und Nashorn sichergestellt

    In Asien und Afrika haben in den vergangenen Tagen Zollfahnder und Strafvollzugsbehörden größere Mengen von illegalem Nashorn und Elfenbein beschlagnahmt. Das meldet der WWF.
    In Thailand wurden bei einer zufälligen Untersuchung 21 Nashörner mit einem geschätzten Wert von fünf Millionen Dollar gefunden. Die Besitzerinnen der Schmuggelware waren aus der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba zurückgeflogen. Kurz zuvor wurden ebenfalls in Thailand 33 Kilogramm Elfenbein in einem Frachtcontainer mit der Beschriftung „Schwere Steine“ gefunden. Das Schiff kam aus Malawi. (weiterlesen)

  • 24-Mär-2017

    Brandenburg vereinfacht Anlage von Bejagungsschneisen im Mais

    In Brandenburg gibt es kleine Erfolge bei der Verringerung der Bürokratie für den Agrarantrag. Die Anlage von Bejagungsschneisen im Mais ist nun wieder ohne gesonderte Digitalisierung möglich. Die Landwirte hoffen dadurch auf eine Eindämmung der Wildschweinpopulation.
    In Brandenburg sind seit Donnerstag die neuen Agraranträge online. Darin ist dann auch die Anlage von Bejagungsschneisen im Mais wieder möglich. Antragschluss ist der 15. Mai 2017, teilt das Landwirtschaftsministerium in Potsdam mit. „Ich habe darauf gedrängt, dass eine Anlage von Bejagungsschneisen möglich sein muss und freue mich, dass wir dies in Brandenburg nun wieder einführen können“, sagte Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD). (weiterlesen)

  • 24-Mär-2017

    Windrad bleibt wegen Rotmilan vorerst außer Betrieb

    Stuttgart - Ein Windrad darf wegen seiner Nähe zu einem Brutwald für den geschützten Rotmilan derzeit nicht in Betrieb gehen.
    Der baden-württembergische Landesnaturschutzverband und der Naturschutzbund setzten beim Verwaltungsgericht Stuttgart einen Stopp der erst kürzlich gebauten Anlage bei Braunsbach durch. (weiterlesen)

  • 24-Mär-2017

    Bezirk Landeck: Schönwieser Jagdvergabe wurde zum Alpenkrimi

    Für die Jagdverpachtung gingen sieben Angebote ein – der Höchstbieter kam nicht zum Zug. Ein Gemeinderat kündigte deshalb eine Beschwerde an.

    Schönwies – So voll war der Sitzungssaal der Gemeinde Schönwies schon lange nicht mehr. Die Bewerber um die beiden Jagden Alpe-Larsenn und Schönwies-Nordseite (insgesamt 2300 Hektar) standen bis vor die Türe, um zu kiebitzen. Nachdem die beiden Reviere der Gemeindegutsagrargemeinschaft Langesberg-Larsenn im Februar gemeinsam zur Neuverpachtung ausgeschrieben worden waren, meldeten sich sieben Interessenten. Mit einer erheblichen Spanne beim angebotenen Pachtzins zwischen 12.000 Euro und 23.700 Euro netto pro Jahr.  (weiterlesen)

  • 24-Mär-2017

    Nerven in Brandenburg liegen blank - Der Wolf kommt nicht im Schafspelz

    Lange verdrängt, jetzt wieder da: Wölfe. Das freut die Naturschützer und ärgert die Weidetierhalter. Das Land Brandenburg will nun zwei Wolfsbeauftragte einstellen, um die Konflikte zu entschärfen – denn noch liegen oft die Nerven blank. Von Amelie Ernst

    Es war wieder soweit: 22 Schafe hat der Wolf gerissen, auf einer Wiese bei Frankenfelde im Oderbruch. "Da steht eine Schafherde, auf jeder Seite Zäune, und ein Wolf springt drüber und fängt an zu schlachten. Die Schafe können nicht weg, und der kann sich darin bedienen, wie er möchte." Knut Kucznik vom Landesschafzuchtverband macht seinem Ärger Luft – im Umweltausschuss des Potsdamer Landtags. Den Weg für Entschädigungen haben die Abgeordneten bereits frei gemacht. Trotzdem: "Sie können mir soviel Geld geben, wie sie wollen. Das ist mit Geld nicht aufzuwiegen." (weiterlesen)

  • 24-Mär-2017

    Richtig Tiere essen?!

    Für mich ist es eine wunderbar ehrliche Sache, ein Tier selbst zu töten und es mit den eigenen Händen vom Lebewesen zum Lebensmittel zu verarbeiten. In Deutschland ist das nicht ganz einfach: Wer jagen möchte, braucht einen Jagdschein, Angeln darf man nur mit Fischereischein und auch um Tiere zu halten und zu schlachten muss man viele strenge Auflagen beachten. Zumindest den Jagdschein und den Fischereischein habe ich, und bin deshalb in der glücklichen Lage einige Lebensmittel selbst zu verarbeiten.
    In Großbritannien scheinen die Gesetze etwas lockerer zu sein, und so beginnt das Buch „Richtig Tiere essen?!“ damit, dass Louise Gray ihr erstes Wildkaninchen mehr schlecht als recht erlegt. Obwohl es noch flüchtet, findet sie das Tier schließlich und kann es mit nach Hause nehmen, zubereiten und als Erinnerung an diesen Tag präparieren lassen. (weiterlesen)

  • 23-Mär-2017

    Brandenburgweite Wolfswachen am 31.3.2017 ab 19.00 Uhr in verschiedenen Landkreisen in der Übersicht

    Wolfswachen gibt es am 31. März ab 19 Uhr in:

    • Leibsch (LDS), u. a. mit Frank Michelchen / Wolfsbeauftragter Bauernbund
    • Craupe (OSL), u.a. mit Heiko Terno / Vizepräsident Landesbauernverband
    • Baruth (TF), u. a. mit Gregor Beyer / Geschäftsführer Forum Natur, Helmut Dornbusch / Vorsitzender Kreisbauernverband
    • Krielow (PM), u. a. mit Marco Hintze / Präsident Bauernbund, Dr. Dirk Wellershoff / Präsident Landesjagdverband, Lars Dettmann / GF Landesfischereiverband
    • Guhrow (SPN), u. a. mit Marcus Schilka / Vorstandsmitglied Bauernbund
    • Gräben (PM), u. a. mit Dr. Simon Harnisch, Referent Landesbauernverband
    • Stücken (PM), u. a. Jens Schreinicke / Vorsitzender Kreisbauernverband
    • Dolgelin (MOL), u. a. mit Gernot Schmidt / Präsident Forum Natur, Henrik Wendorff / Präsident Landesbauernverband
    • Michaelisbruch (OPR), u. a. mit Reinhard Jung / Geschäftsführer Bauernbund
    • Maasdorf (EE), u. a. mit Dorsten Höhne / Vorsitzender Kreisbauernverband

    Als Ansprechpartner im Vorfeld stehen Ihnen sehr gerne zur Verfügung:

    o Reinhard Jung, Geschäftsführer des Bauernbundes (038791/80200)
    o Dr. Simon Harnisch, Referent des Bauernverbandes (0175/9329810)
    o Gregor Beyer, Geschäftsführer Forum Natur (0151/22655769)

  • 23-Mär-2017

    Bauernverbände organisieren landesweit Wolfswachen

    Potsdam (MOZ) Erstmals wird es am Freitag kommender Woche landesweite Wolfswachen geben. Damit wollen Landesbauernbund, der Bauernverband und das Forum Natur ihre Solidarität mit Weidetierhaltern bekunden. In der Nacht zum Mittwoch sind nahe Fürstenwalde erneut Lämmer durch einen Wolf gerissen worden.
    Es war der vierte Angriff innerhalb weniger Wochen - und bislang der schwerste: 23 Lämmer verlor Schäfer Armin Winnige in der Nacht zum Mittwoch. In Arensdorf (Oder-Spree), wo rund 250 Tiere seiner 400 Schafe umfassenden Herde grasen, treibt schon seit Wochen ein Wolf sein Unwesen. "Beim letzten Mal, vor zehn Tagen, hat er sich vier Lämmer geholt", berichtet der Schäfer. (weiterlesen)

  • 23-Mär-2017

    Was macht oder was ist eigentlich die D B B W ??

    Lange wurde es gefordert, lange ging man mit dem Gedanken schwanger. Schließlich wurde im Februar 2016 stolz verkündet, dass es ein bundesweit zuständiges „Wolfsbüro“ geben werde. Entsprechend dem langen Namen

    "Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf" oder kurz „DBBW“

    wurde es auch gleich mit einem Startkapital von 425.000 Euro bis 2018 ausgestattet. Unter der Leitung des Senckenberg Institutes in Görlitz sollen dort in Sachen Wolf bekannte Akteure wie LUPUS, das IZW und die Genetiker von Senckenberg in Gelnhausen Informationen und Daten zum Wolf sammeln und dokumentieren. (weiterlesen)

  • 23-Mär-2017

    Von der Jägerschaft organisiert: Wildessen in der Osnabrücker Wärmestube

    Osnabrück. Bei ihrer jährlichen Wild-Koch-Aktion hat die Jägerschaft Osnabrück Stadt vor Kurzem wieder die Gäste der Wärmestube zum Wildessen eingeladen.
    So etwas erleben die Gäste der Wärmestube im Franziskanerkloster auch nicht jeden Tag: Der Geruch von frischen Wildbratwürstchen zog zur Mittagszeit durch die Räume. Verantwortlich dafür war die Jägerschaft Osnabrück-Stadt, die alle Gäste zu einem besonderen Mittagessen einluden. (weiterlesen)

  • 23-Mär-2017

    Verfügung zum Abschuss eines Wolfes

    Zwischen dem 21. Januar und dem 8. Februar 2017 hat ein Wolf im Bergell, in der Leventina (Kanton Tessin) und im Misox mehr als 40 Schafe gerissen. In drei Fällen, nämlich in Stampa, in Faido und in Cama konnte aufgrund von genetischen Analysen ein und derselbe Wolfsrüde M75 als Verursacher identifiziert werden.

    Gestützt auf Art. 9bis der eidgenössischen Jagdverordnung kann eine Abschussbewilligung für einzelne Wölfe erteilt werden, die erheblichen Schaden an Nutztieren anrichten. Ein erheblicher Schaden an Nutztieren durch einen einzelnen Wolf liegt unter anderem dann vor, wenn in seinem Streifgebiet innerhalb eines Monats mindestens 25 Nutztiere, trotz Herdenschutzmassnahmen, getötet werden. Schäden, die auf dem Gebiet von zwei oder mehreren Kantonen entstanden sind, haben die betroffenen Kantone koordiniert zu beurteilen. Die Abschussbewilligung muss der Verhütung weiteren Schadens an Nutztieren dienen. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 23-Mär-2017

    EU-Wolfsexperte irritiert mit mangelnder Faktenkenntnis

    Potsdam Der Landwirtschaftsausschuss des Potsdamer Landtags diskutierte mit einem Abgesandten aus Brüssel über die Tiere. Doch man redete aneinander vorbei. Es wirkte wie ein Besuch von einem anderen Stern. Als sich am Mittwoch der Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Entwicklung im Potsdamer Landtag traf, ging es wieder einmal um den Wolf. Zum ersten Mal war mit Alexander Just von der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission ein Vertreter aus Brüssel bei einer Anhörung des Ausschusses zu Gast. Doch die Ergebnisse blieben mau. Denn der EU-Experte verteidigte nach Kräften die Position der EU zum Schutz des Wolfes. "Die Möglichkeiten einer direkten Begegnung zwischen Wolf und Mensch sind sehr gering", sagte Just. "Es gibt mehr tödliche Unfälle mit Weidekühen, welche Wanderer attackieren, als mit irgendwelchen anderen Tieren." (weiterlesen)

    Foto: Wiipedia

  • 23-Mär-2017

    Königsbrück: Nur der Wolf darf rein

    Manchmal entstehen Landschaften auch, weil der Mensch sich fernhält: Wie nahe Königsbrück, in Deutschlands erster Wildnis.

    Von Steffi Hentschke

    Oben auf dem Hügel – dort, wo Soldaten einst auf Pappfiguren schossen – wuchern jetzt Ginster und Silbergras. In der Ferne springt ein Reh. Auf 70 Quadratkilometern findet man mitten in der Königsbrücker Heide in Ostsachsen eine endlose verlassene Landschaft.
    Das, was heute unberührte Natur ist, war noch vor 25 Jahren militärisches Sperrgebiet: Hier, auf dem einstigen Truppenübungsplatz Königsbrück, war bis 1992 die Sowjetarmee stationiert. Kurz nach deren Abzug war von Vegetation nichts mehr zu sehen. Mit ihren Ketten hatten die Panzer der Russen den Boden zerpflückt. Der Zustand der Natur? Vergleichbar mit dem nach der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren – der absolute Nullpunkt. (weiterlesen)

  • 23-Mär-2017

    Hendricks: „Eigentlich dürften SUVs nur für Bauern und Jäger erlaubt sein“

    Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat die Nutzung von bestimmten Fahrzeugen kritisiert: „Eigentlich dürften SUVs nur für Bauern und Jäger erlaubt sein“, sagte Hendricks beim Treffen der G20-Staaten zum Thema Ressourceneffizienz am vergangenen Donnerstag in Berlin. (weiterlesen)

  • 23-Mär-2017

    Wildes Wien – Die Großstadt als attraktiver Lebensraum für Wildtiere

    In Wien, Österreichs bevölkerungsreichster Stadt, leben rund 1,8 Millionen Menschen auf einer Fläche von etwa 415 km2. Fast die Hälfte des Stadtgebietes, ca. 200 km2, besteht aus Wiesen, Buschland und Wäldern wie städtischen Grünanlagen und privaten Gärten, nicht zu vergessen der Wald- und Wiesengürtel und die ausgedehnten Erholungsflächen in Teilen des Nationalparks Donau-Auen. Selbst in den Innenbezirken prägen Bäume am Straßenrand und Parks das Stadtbild: Die Grünflächen im „steinernen Herzen Wiens“ umfassen 318 Hektar und damit rund ein Sechstel der Gesamtfläche. (weiterlesen)

  • 23-Mär-2017

    Landwirte in Brandenburg planen Wolfswache

    Potsdam - Mit einer landesweiten langen Nacht der Wolfswachen wollen Bürger, Jäger und Weidetierhalter in Brandenburg gemeinsam auf Gefahren für ihre Tiere aufmerksam machen.
    Am 31. März planen Landesbauernverband und Bauernbund zehn Veranstaltungen, wie am Mittwoch das Forum Natur Brandenburg mitteilte, in dem die Verbände Mitglied sind. Solidarität mit betroffenen Weidetierhaltern solle gezeigt werden. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 23-Mär-2017

    Letzte Ehre für Prinz Richard

    In Bad Berleburg haben am Morgen die Trauerfeierlichkeiten für Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg begonnen.
    Bad Berleburg. Unter den 400 internationalen Trauergästen zum Tod von Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg befanden sich zahlreiche Vertreter des Hochadels.
    vö - In Bad Berleburg haben am Dienstagmorgen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Vereine die Trauerfeierlichkeiten für Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg begonnen. Der „Ferscht“, wie er von vielen Wittgensteinern gerne genannt wurde, war am Montag vergangener Woche im Alter von 82 Jahren verstorben. Der Sarg mit seinem Leichnam wurde am Dienstag von sechs Trägern aus der Schlosskapelle gebracht, über den Schlosshof getragen und in ein dort wartendes Fahrzeug eines Bad Berleburger Bestatters übergeben. (weiterlesen)

  • 22-Mär-2017

    Ein Besuch bei der kleinsten Gamswild-Population Bayerns im Altmühltal

    Im Rahmen einer fotografischen Studie über außeralpine Gamslebensräume in Deutschland verschlug es mich ins bayerische Altmühltal. Wer an Gämse denkt, dem kommen eigentlich die Hochlagen der Alpen in den Sinn. Das es aber auch außeralpine Gamspopulationen in Deutschland gibt, ist vielen nicht bekannt.
    Geologische Funde beweisen, dass Gamswild ursprünglich in allen Mittelgebirgsregionen Deutschlands beheimatet war. Heute gibt es außenalpin nur noch Inselvorkommen, welche durch die Wanderlust des Gamswilds aber durchaus miteinander vernetzt sind. Die meisten dieser Vorkommen wurden von Menschenhand begründet, d.h. die Gämse irgendwann einmal ausgesetzt. Es soll aber auch Populationen geben, die sich durch natürliche Zuwanderungen selbst gegründet haben. (weiterlesen)

  • 22-Mär-2017

    Die Berufsgenossenschaft und der tödliche Jagdunfall

    Kommt ein freiwilliger Jagdhelfer bei der Suche nach einem angeschossenen Tier zu Schaden, so steht er unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das hat das Hessische Landessozialgericht mit einem gestern veröffentlichten Urteil vom 20. Februar 2017 entschieden (L 9 U 144/16).
    Der Entscheidung lag die Klage einer Witwe zugrunde, deren Mann im Rahmen einer freiwilligen Tätigkeit als Jagdhelfer tödlich verunglückt war.
    Genickbruch
    Der als Jagdaufseher tätige Schwager der Klägerin hatte seinen Bruder darum gebeten, mithilfe eines dafür ausgebildeten Jagdhundes nach einem bei einer Jagd angeschossenen Reh zu suchen. Im Rahmen der Suche stürzte der Mann eine Böschung hinab und brach sich das Genick. (weiterlesen)

  • 22-Mär-2017

    Gero Hocker: Niedersachsen braucht ein ganzheitliches Wolfsmanagement und die Möglichkeit zur Tötung verhaltensauffälliger Tiere – FDP legt Antrag vor

    Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, begrüßt, dass in Niedersachsen eine wachsende politische Mehrheit für ein vernünftiges, ganzheitliches Wolfsmanagement eintritt. „Ich bin froh, dass nun auch die CDU für ein ganzheitliches Konzept im Umgang mit dem Wolf eintritt und die Entnahme verhaltensauffälliger Tiere fordert. Das geht in die richtige Richtung. Allerdings bleibt etwa die Definition von „Verhaltensauffälligkeit“ sehr schwammig, so dass zu befürchten ist, dass Umweltminister Wenzel sich hier im Zweifel wieder herausreden könnte. (weiterlesen)

  • 22-Mär-2017

    Freie Bahn für Wildtiere

    Gemeinsame Pressemeldung von Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e. V. (ADAC), Deutscher Jagdverband e. V. (DJV), Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) und WWF Deutschland (WWF)

    Hunderttausende Rehe, Hirsche, Füchse und viele andere Tiere sterben jedes Jahr auf unseren Straßen. Wildunfälle stellen zudem für Autofahrer ein erhebliches Risiko dar. Zum anderen gefährden die Zerschneidung und Verinselung von Lebensräumen die biologische Vielfalt in Deutschland.
    ADAC, Deutscher Jagdverband, Naturschutzbund (NABU) und der WWF Deutschland begrüßen deshalb das heute vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Berlin vorgestellte „Bundeskonzept Grüne Infrastruktur“ als eine dringend notwendige Grundlage. Gleichzeitig kritisieren sie die schleppende Umsetzung des 2012 beschlossenen Bundesprogramms Wiedervernetzung sowie eines bundesweiten Biotopverbunds. Grund dafür ist neben der unzureichenden Finanzierung auch der bestehende Mangel von bundesweiten Planungsgrundlagen und Umsetzungsstrategien. (weiterlesen)



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