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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

  • 22-Jun-2017

    Ist das Küken glücklich, wenn der Fuchs es frisst?

    PETA protestiert wieder gegen die Jagd: Weil alle Lebewesen ein Recht auf Leben haben und nach Glück streben sollen. Und um Spenden zu sammeln. Der DJV stellt in Frage, ob Beutetiere glücklich sind, wenn sie gefressen werden. Jagd auf Fuchs und Waschbär dient dem Artenschutz. Eine Umprogrammierung von Fleisch- zu Pflanzenfressern zum Wohle der Tierwelt hält der DJV für Unsinn.
    „Eine Ratte ist ein Schwein ist ein Hund ist ein Mensch“: Die Gründerin der Tierrechtsorganisation PETA, Ingrid Newkirk, hat diesen Satz geprägt. Dahinter steht der Gedanke, dass jedes empfindungsfähige Wesen ein Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück hat. Aus diesem Verständnis heraus protestieren Anhänger der Tierrechtsszene nicht nur gegen Jagd, sondern in letzter Konsequenz auch gegen Schädlingsbekämpfung und sogar Haustiere. Die philosophische Theorie vom allgemeinen Glücksempfinden besteht allerdings nicht den Härtetest im wahren Leben und führt Anti-Jagd-Proteste von PETA ad absurdum, meint der Deutsche Jagdverband (DJV): Der Waschbär mag Glück empfinden, wenn er vom Hunger getrieben eine seltene Rotbauchunke verstümmelt. Ebenso der Fuchs, der ein Küken der bedrohten Trauerseeschwalbe bei lebendigem Leibe frisst. Aber wie viel Glück empfinden dabei die Beutetiere? (weiterlesen)

  • 22-Jun-2017

    Stellenausschreibung Projektleiter Marketing der Firma Blaser

    UNSERE KARRIERELEITER STEHT MITTEN IN DER NATUR

    Blaser ist der führende Hersteller von Premium Jagd- und Sportwaffen, Zubehör und Outdoor-Bekleidung. Unser Erfolg basiert auf hoher Innovationskraft, einem kompromisslosen Qualitäts­an­spruch sowie 400 hochengagierten Mitarbeitern. Für unseren Standort in Isny im Allgäu suchen wir ab sofort folgenden fachlich und persönlich überzeugenden Mitarbeiter:

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  • 22-Jun-2017

    Was Zecken so gut haften lässt

    Dresden / Kiel - Ein in den Krallen anderer Spinnentiere und Insekten bisher nicht gefundenes Protein macht Zecken zu Andock-Meistern.

    «Dass nicht nur das Haftkissen, sondern auch die transparenten Krallen fast vollständig mit dem elastischen Protein Resilin gefüllt sind, ist eine Überraschung», erklärte Dagmar Voigt vom Institut für Botanik der Technischen Universität Dresden (TUD).
    Zusammen mit Stanislav Gorb von der Universität Kiel hat sie auch herausgefunden, an welchen Oberflächen selbst Zecken versagen. Resilin ist eine Art Supergummi. Es kommt in der Natur oft vor, vor allem Insekten machen sich die hohe Elastizität des Proteins zunutze - Libellen zum Beispiel in Gelenken, die so Millionen Flügelschläge aushalten, Flöhe in kurzzeitigen Energiespeichern der Hinterbeine für ihre Sprünge. (weiterlesen)

  • 22-Jun-2017

    Touren auf Wolfsspuren

    „Der Wolf ist da - was nun?“ Bremen entwickelt sich immer mehr zu Hotspot für Wolfsfreunde und Aktionen rund um das Wildtier.Bremen dürfte neben Hamburg das letzte norddeutsche Bundesland sein, in dem sich noch kein Wolf niedergelassen hat. Und das dürfte wohl auch so bleiben. Dafür entwickelt sich Bremen gerade zum Hotspot für Wolfsfreunde und Aktionen rund um das Wildtier. Der Naturschutzbund (Nabu) sucht zu Beginn des neuen Schuljahres Wolfsbotschafter in Bremer Stadtrandschulen.

    Thema: „Der Wolf ist da – was nun?“ Das Projekt, das der Nabu zusammen mit dem Wolfcenter Dörverden aufgelegt hat, soll ein Jahr laufen. Die sogenannten Bürgerwissenschaftler, die sich vom Bremer Flughafen aus zu Wolfsexpeditionen in Niedersachsen aufmachen, sind dagegen zum Ferienende wieder weg. Dass ihr Einsatz Nachhall haben wird, klingt schon jetzt an. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 22-Jun-2017

    Bundesamt schlägt Alarm : Auf Feldern stirbt die Natur aus

    Die Lage für Vögel, Insekten, Pflanzen und ganze Lebensräume in Agrarlandschaften verschlechtert sich einem Bericht des Bundesamts für Naturschutz zufolge dramatisch. „Praktisch alle Tier- und Pflanzengruppen in der Agrarlandschaft sind von einem eklatanten Schwund betroffen“, teilte die Präsidentin des Bundesamts, Beate Jessel, gestern mit. Es brauche dringend eine Kehrtwende in der Agrarpolitik.
    Der Report mache einmal mehr deutlich, dass sich Artenvielfalt in der Agrarlandschaft im rasanten Sinkflug befinde, hieß es in einer Reaktion des Naturschutzbundes (Nabu). „Pestizid-Einsatz und monotone Kulturen sorgen dafür, dass Insekten weniger werden, Vögeln Nahrung und Lebensraum fehlt.“ Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat für seinen Agrar-Report mehrere Studien zur Entwicklung der Natur in der Agrarlandschaft zusammengeführt. (weiterlesen)

     

  • 22-Jun-2017

    "Müssen irgendwie mit dem Wolf klarkommen"

    Mit Blick auf die dynamische Populationsentwicklung der Wölfe fordert der mecklenburg-vorpommersche Agrar-Staatssekretär Dr. Jürgen Buchwald bundesweit abgestimmte Lösungen. Es würden bereits Gespräche laufen. "Ziel ist, eine Population sowie Maßnahmen zu definieren, die eine Vereinbarkeit der verschiedenen Anforderungen an die Kulturlandschaft auch zukünftig ermöglicht. Der Austausch mit den Landwirten ist dabei von großer Bedeutung." Daher nehme er auch am aktuellen Mahnfeuer der Tierhalter teil.
    „Dennoch bitte ich die Betroffenen darum, die Herausforderungen, die mit der Rückkehr des Wolfes verbunden sind, nicht auszunutzen, um generell Stimmung gegen ihn zu machen. Die Gefahr für den Menschen ist erwiesenermaßen gering. Über Jahrzehnte sind keine Fälle aus Europa bekannt geworden, in denen ein Mensch von einem Wolf angegriffen wurde. (weiterlesen)

    Dr. Jürgen Buchwald

     

  • 21-Jun-2017

    Tierschützer empört über angebliche Mülleimer-Mentalität

    Verbände haben gemeinsam mit dem Forstministerium in Rheinland-Pfalz beschlossen: Das Schwarzwild muss stärker reguliert werden. Doch mit der Art und Weise sind nicht alle einverstanden – insbesondere Tierschützer nicht.

    Was von dem Artikel des Trierischen Volksfreunds vor allem hängenbleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack ob der unverhohlenen Vermischung von Fakten und Meinung. Denn schon in der Überschrift heißt es: „Frischlinge sollen öfter vor die Flinte“ – ganz klar der Versuch, Leser mit einem möglichst krassen Aufreger einzufangen. Es sollen süße Tierbabys abgeknallt werden? Scheußlich! Dabei ist die Faktenseite des Artikels durchaus informativ.

    Dass es nicht immer schön ist, Wildtiere zu töten, weil man es muss, kann wohl jeder Jäger bestätigen. Gerade in Regionen, in denen das Schwarzwild überhandnimmt. Es verwüstet Felder, Vorgärten und Weinberge, zerstört die Ernte und kann zudem Hausschweine bedrohen, weil es Krankheiten wie die Afrikanische Schweinepest überträgt. Daher hat man in Rheinland-Pfalz nun beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen, dass sich die Wildschweine immer stärker vermehren. Jagdverbände, Jagdgenossenschaften, der Bauern- und Winzerverband, der Gemeinde- und Städtebund sowie das rheinland-pfälzische Forstministerium haben einen 15-Punkte-Plan entworfen, der die Wildschweindichte verringern soll. Dafür müssen mehr Tiere getötet werden, auch Frischlinge. (weiterlesen)

  • 21-Jun-2017

    Startschuss für Bundesjägertag 2017

    Rund 400 Delegierte und Gäste besuchen ab morgen den Bundesjägertag. Auf der zweitägigen Veranstaltung kommen Vertreter aus Jagd, Politik, Verbänden und Unternehmen zusammen, um über Zukunftsfragen des Verbandes und die Bedeutung der Jagd in Deutschland zu diskutieren.
    Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern (LJV) laden ab morgen zum Bundesjägertag nach Rostock-Warnemünde ein. Am 22. und 23. Juni 2017 werden etwa 400 Gäste aus ganz Deutschland erwartet, darunter Delegierte der Landesjagdverbände, Landes- und Bundespolitiker sowie Vertreter von Verbänden und Unternehmen. (weiterlesen)

  • 21-Jun-2017

    Begehungsscheinangebot Niedersachsen (Landkreis Uelzen)

    Begehungsschein zwischen Bad Bevensen und Lüneburg zu vergeben (weiterlesen)

  • 21-Jun-2017

    Pressemitteilung AGDW – Die Waldeigentümer - 21. Juni 2017 - Waldeigentümer warnen vor erhöhter Waldbrandgefahr

    Höchste Waldbrandgefahrenstufe in Brandenburg und Bayern / Waldbrand gefährdet Menschenleben und Existenz von Forstbetrieben / Regeln beachten: Kein Feuer machen, Rauchverbot beachten

    In Teilen Bayerns und im Südosten Brandenburgs hat der Deutsche Wetterdienst in dieser Woche die höchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen. In weiten Teilen Deutschlands, vor allem im Süden, im mittleren und östlichen Teil, gilt außerdem bereits Stufe 4. „Angesichts anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen sollten Waldbesucher besonders vorsichtig sein“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer. „Waldbrände gefährden sowohl Menschenleben wie auch die Existenz von Waldbauern und privaten Forstbetrieben.“ Zeihe wies darauf hin, dass ein Wald, der durch einen Brand beschädigt oder vernichtet wurde, nicht zu ersetzen ist. „Wälder wachsen über Generationen. Daher braucht es viele Jahrzehnte, bis ein zerstörter Wald wieder nachgewachsen ist.“ (weiterlesen)

  • 21-Jun-2017

    Jagdverband ehrt Journalisten

    Was ist ein Bericht über ein Wild-Rezept wert? Mehrere Tausend Euro, wie man sieht.

    PIRSCH-Autorin Eva Schrödel hat den mit 3000 Euro dotierten Journalistenpreis des Bayerischen Jagdverbands gewonnen. Der Beitrag „Gerupfte Sau im Brötchen“ aus PIRSCH 7/2016 hat sich gegen zahlreiche Konkurrenz durchgesetzt und unter anderem Beiträge aus der „Südwestpresse“ und der „Mittelbayerische Zeitung“ auf die Plätze verwiesen. „Ich hatte mich beworben, mir aber eigentlich keine großen Chancen ausgerechnet. Gerade weil das Thema Wildbret derzeit so populär ist und viele darüber schreiben. Als ich dann die Nachricht bekommen habe, war ich doch sehr überrascht“, freute sich die Gewinnerin bei der Preisübergabe. (weiterlesen)

  • 21-Jun-2017

    Fleisch und Moral

    Warum Vegetarismus das Leben der Tiere nicht verbessert

    Manche mögen einfach kein Fleisch, manche wollen ihren CO2-Abdruck reduzieren, manche glauben, es sei gesünder, aber wahrscheinlich die meisten Vegetarier verzichten zumindest teilweise deshalb auf Fleisch, weil ihnen die Tiere leidtun und sie es ethisch für falsch halten, sie zu essen.

    Tun sie das Richtige? Vegetarier, die ihren Verzicht auf das Fleischessen ethisch begründen, handeln nicht konsequent, sagt Thomas M. Sittler-Adamczewski von der Oxford University in einem Aufsatz in der Zeitschrift Journal of Practical Ethics. Vegetarier behaupten letztlich, das Dasein der vom Menschen gehaltenen Schlachttiere sei so schlecht, dass es für sie besser wäre, nicht zu existieren. Indem Vegetarier auf Fleisch verzichten, sorgen sie dafür, dass weniger Tiere zur Fleischgewinnung erzeugt und gehalten werden. Sie wollen das Leiden reduzieren, indem sie die Zahl der Tiere reduzieren. Das höhere Ziel ihres Verzichts ist also die Nichtexistenz der Tiere, die sonst für ihren Bedarf erzeugt würden. Würden sie glauben, die Tiere hätten ein Leben, dass zwar mit Leiden verbunden ist, aber immer noch besser sei, als gar nicht erst auf die Welt zu kommen, dann wäre nicht Fleischverzicht die richtige Strategie, um den Tieren zu helfen, sondern ein Engagement für bessere Haltungsbedingungen. (weiterlesen)

  • 20-Jun-2017

    Sinnloses Töten - Ruf nach Wildtier-Cops

    Immer wieder werden in Bayern Luchse, Fischotter und Greifvögel wie Bussarde oder Milane gewildert. Die Täter? Werden nicht erwischt. Die jüngsten Fälle: in der Nähe von Cham in der Oberpfalz. Was tun? Fälle zentral sammeln und gegen die Täter konsequent ermitteln, fordern Naturschutzverbände und einzelne Politiker.

    Weltweit werden jedes Jahr mit Umweltkriminalität Beträge im dreistelligen Milliarden-Bereich eingenommen. Auch in Deutschland finden Verbrechen an der Natur statt, oftmals grausame Gewalttaten gegen geschützte Tiere.
    Inzwischen sind es acht Greifvögel, die in einem eng begrenzten Gebiet von etwa einem Quadratkilometer südlich von Tasching, einem Ortsteil der Stadt Cham, tot aufgefunden wurden. Und das innerhalb von nur wenigen Wochen. Dieser Fall erinnert an die getöteten Luchse, die 2015 im Bayerischen Wald für Aufruhr gesorgt haben. Die Suche nach den Tätern gestaltet sich oft als sehr schwierig. (weiterlesen)

  • 20-Jun-2017

    Instagram-Fotograf in Finnland: Der Fuchsflüsterer

    Magie gibt es nicht? Wer Konsta Punkkas Fotografien aus finnischen Wäldern sieht, könnte denken, der 23-Jährige spreche die Sprache der Tiere. Ganz falsch liegt man damit nicht.
    Wenn die ganze Stadt schläft, ist einer hellwach: Konsta Punkka. Der 23-jährige Fotograf radelt derzeit nach Mitternacht kreuz und quer durch Helsinki. Er ist auf der Suche nach Füchsen. "Wenn ich einen entdecke, folge ich ihm. Mittlerweile weiß ich, wo sich zwei Familien aufhalten, eine mit drei Jungen. Mich fasziniert, dass sie so menschliche Züge haben," sagt Punkka. (weiterlesen)

  • 20-Jun-2017

    Aufregung um Hunde-Paarung

    Eine Aktionskünstlerin aus Slowenien ist mit einem Preis ausgezeichnet worden – weil sie Hunde-Erbgut in eine körpereigene Eizelle einsetzen ließ.

    Die slowenische Aktionskünstlerin Maja Smrekar ließ Hunde-Erbgut in eine körpereigene Eizelle einsetzen und wurde dafür in Österreich preisgekrönt. Für rechtskonservative Politiker ein Stück aus dem Tollhaus.
    Zungenküsse mit norwegischen Gehege-Wölfen gibt’s schon länger. Frau Smrekar geht ein Stück weiter: Sie will einen Mensch-Wolf-Mischling „zur Welt bringen“ und bemühte dafür die moderne Fortpflanzungsmedizin. Sie ließ sich eine ihrer Eizellen „ausräumen“ und mit Hunde-Erbgut präparieren. (weiterlesen)

     

  • 20-Jun-2017

    Aus purer Lust am Töten

    Im niedersächsischen Landkreis Peine treiben offensichtlich Wilderer ihr Unwesen. Es häufen sich Fälle, in denen Rehe geschossen und achtlos liegen gelassen werden.

    Allein in den vergangenen drei Wochen wurden acht Fälle in den Revieren erfasst. Die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen. Betroffen waren laut Polizei die Reviere Groß Gleidingen, Bortfeld, Neubrück, Stederdorf und der Bereich Woltorf. (weiterlesen)

     

  • 20-Jun-2017

    Rheinland-Pfalz: Handlungsprogramm zur Intensivierung der Schwarzwildbejagung verabschiedet

    Geplant unter anderem: Keine Abschussgebühren für Schwarzwild bei staatlichen Regiejagden – Weitgehende Einschränkungen von Kirrungen – Förderung des Jagdhundewesens

    Angesichts ausufernder Wildschäden, weiterhin steigender Schwarzwildbestände und der Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) haben das Forstministerium RLP und involvierte Verbände (s.u.) ein 16 Punkte umfassendes Handlungsprogramm zur Intensivierung der Schwarzwildbejagung verabschiedet. Zur Erklärung der Dringlichkeit dieses Vorhabens heißt es in der Einleitung: „Seit Anfang der 1980er Jahre stiegen die Schwarzwildpopulation sowie die Jagdstrecke dieser Wildart enorm an. Damit einhergehend waren und sind zum Teil sehr hohe Wildschäden in der Landwirtschaft und im Weinbau zu beklagen. Hinzu kommen die Wildseuchenproblematik und die gestiegenen Verkehrsunfallzahlen. Gerade hinsichtlich der in Osteuropa vorkommenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist festzuhalten, dass flächendeckend Wildschweinpopulationen mit hohen Tierdichten vom Baltikum bis nach Deutschland bestehen. Eingeschleppt in nicht infizierte Gebiete besteht die Gefahr, dass sich die ASP dort mit der Tendenz der weiteren Ausbreitung dauerhaft festsetzen wird. Die Folgen sind schwerwiegende Restriktionen für schweinehaltende Betriebe und Jagende. Eine Impfung gegen ASP ist derzeit nicht möglich. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 20-Jun-2017

    Jagdscheinentzug gefordert – Rehe ohne Lauscher und Läufe

    In einem angrenzenden Jagdrevier des Betriebs Forchheim des Unternehmens Bayerische Staatsforsten (BaySF) sind schwer krank geschossene Rehe durch Wildkameras fotografiert worden. Die Stücke haben teils mehrere Streifschüsse und einigen Rehen wurden die Lauscher oder Läufe abgeschossen.
    Im Januar wurden bei einer Drückjagd im Revier des Betriebs 61 Rehe auf rund 150 Hektar erlegt und der Abschussplan für 2016/17 damit um rund 280 Prozent überschossen (WuH berichtete). Der Jägerausschuss Oberfranken hat bei der Unteren Jagdbehörde den Jagdscheinentzug für Betriebsleiter Stephan Keilholz und Jagdleiter Berthold Schultheiß gefordert. (weiterlesen)

  • 20-Jun-2017

    Vom fühlenden Lebewesen zum Gegenstand – wann tritt die Verwandlung ein?

    Nachdenkliches über den Wolf und seine Beute von Eva Nessenius

    Für viele Wolfsfans verwandelt sich ein fühlendes Lebewesen angeblich automatisch in einen Gegenstand, wenn es vom Wolf angefallen wird. Sie nennen den Gegenstand „Beute“. Eine Beute ist eine Sache. Sie nennen das Tier dann nicht mehr bei seinem Artnamen oder seinem individuellen Namen, sondern sie nennen es „Beutetier“ oder ganz einfach „Beute“.

    Sie begründen die behauptete Verwandlung in einen Gegenstand mit seiner Funktion. Kann diese Funktion ein fühlendes Lebewesen denn in einen Gegenstand verwandeln?

    (vollständigen Artikel lesen)

  • 19-Jun-2017

    Bleifreie Munition als Ursache für Fehlschuss?

    Eigentlich wollte der Jäger ein Reh treffen, der Schuss prallte aber ab und schlug in den verglasten Eingangsbereich eines Hauses ein. Der Jäger macht die bleifreie Munition dafür verantwortlich.

    Bei der Jagd auf ein Reh setzte ein Jäger zum Schuss an. Das Reh wurde verfehlt, stattdessen landete das Projektil im verglasten Eingangsbereich eines Hauses – ein Vorfall, der sich schon 2014 ereignete. Wie die österreichische Tageszeitung „Die Presse“ berichtet, wurde aber jetzt vom Verwaltungsgerichtshof geklärt, ob der Jäger seine Jagdkarte behalten durfte.
    Die genauen Positionen von Jäger und Reh ließen sich nicht mehr richtig nachempfinden. Fest steht aber: Der Jäger schoss nicht von einem Hochsitz, sondern vom Boden, von einer Kuppe aus, auf das Reh. Da das Projektil verformt war, muss es von einem harten Gegenstand, wie etwa einem Stein, abgeprallt und dann in dem verglasten Eingangsbereich gelandet sein. Durch die niedrige Schussposition konnte sich der Jäger nicht sicher sein, ob der Erdboden einen sicheren Kugelfang bieten würde. Die Bezirkshauptmannschaft sah darin die öffentliche Sicherheit gefährdet. Dementsprechend sollte der Jäger seine Jagdkarte für ein Jahr und zehn Monate abgeben, ebenso lange wurde er als Jagdschutzorgan abberufen. (weiterlesen)

  • 19-Jun-2017

    „Sicherung der Biodiversität durch einen angemessenen Umgang mit Rotwild“

    TU Dresden und Hegegemeinschaft entwickeln Managementkonzept für Rotwild im Erzgebirge

    An der Technischen Universität Dresden läuft ein Projekt, dass sich der „Entwicklung eines integrierten Wildtiermanagementkonzeptes auf wildbiologischer Grundlage am Beispiel der Hegegemeinschaft Erzgebirge“ widmet. Das Forschungsvorhaben wird im Wesentlichen aus Mitteln der Jagdabgabe finanziert, einen großen Beitrag leisten aber auch die zahlreichen ehrenamtlichen Leistungen aller Beteiligten. Am 10. Juni wurde der erste Workshop mit den Mitgliedern der Hegegemeinschaft abgeschlossen.
    Mittelfristig soll zusammen mit der Hegegemeinschaft ein Wildmanagementkonzept erarbeitet werden, welches den Anforderungen der Land- und Forstwirtschaft, des Naturschutzes, des Tierschutzes, des Tourismus und der Jagd gerecht wird und welches in der vorliegenden Konfliktlage zwischen forstlichen, jagdlichen und Artenschutzinteressen eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung darstellt. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 19-Jun-2017

    Warum wir Gülle brauchen und was Ochsenschwanzsuppe mit dem Vogelsterben zu tun hat

    Die „Gülle-Artikel“ sind zur Zeit irgendwo im Sonderangebot, also schreibe ich auch mal einen. Als typisches Beispiel für zahlreiche andere so nicht auszuhaltende Veröffentlichungen habe ich mir den Bericht von Jule Reimer im Deutschlandfunk / Deutschlandfunk Nova ausgesucht, den zerlegen wir jetzt erstmal ganz gepflegt.

    Erster Satz: „Gülle verdirbt unser Trinkwasser“
    Falsch. Wenn überhaupt etwas unser Trinkwasser „verdirbt“ (ob oder ob nicht soll hier nicht das Thema sein, dazu gibt es anderswo gute Analysen und Quellen, mehrfach), dann ist es Nitrat. Nitrat (NO3-) ist ein Molekül, und hat als solches im Gegensatz zu Fleisch und im Einklang mit Veganen Produkten keinen Herkunftsnachweis. Es steht nicht dran, ob ein Nitratmolekül aus Gülle stammt, aus Mineraldünger, aus Kunstdünger oder aus den natürlichen Um- und Abbauprozessen im Boden. Man kann also nur betrachten, was auf dem Boden ankommt. Woher das stammt, was im Grundwasser landet, muß man schätzen. (weiterlesen)

  • 18-Jun-2017

    Österreich: Jäger wollen ihren Ruf verbessern

    Die Jäger wollen ihren Ruf verbessern und die Bevölkerung besser über ihre Aufgaben informieren. Zehn Prozent der Befragten, die für eine Studie befragt wurden, halten Jäger für überflüssig.

    Die Natur könne sich selber regulieren, sagen viele Gegner der Jagd oder Befragte, die dem Thema eher gleichgültig gegenüberstehen. Diese Studie unter 500 Salzburgern hatte die Jägerschaft selbst in Auftrag gegeben. 90 Prozent der Salzburger sagen, sie würden ihre Freizeit häufig in der Natur verbringen. Dennoch wisse mehr als die Hälfte nicht wirklich über Jäger und ihre Aufgaben Bescheid, sagen die Jäger.

    Auf drei Zielgruppen abgestimmt

    Nun soll es eine stärkere Informationsarbeit geben, sagt Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof: „Wir wollen aufklären, was die Jagd im Grunde macht. Sie macht ökologische Verbesserungen, regeln die Wildbestände und arbeiten mit anderen touristischen Angeboten zusammen.“  (weiterlesen)

    Foto: Dieter Göbel

  • 18-Jun-2017

    Unsere Wälder (X): Der Hunsrück – Hotspot für Natur und Kultur

    Neben einer einzigartigen Naturlandschaft ist der Hunsrück auch ein Gebiet mit eindrucksvoller Geschichte.

    Wo genau der Name „Hunsrück“ herkommt, weiß vielleicht nur der beheimatete Schwarzstorch wirklich. Man munkelt, das Mittelgebirge sei nach den Hunnen benannt. Es könnte aber auch einfach eine Verbindung zum althochdeutschen Begriff „Hohun“ sein – was so viel bedeutet wie „hoher Bergrücken“.
    Der Titel des höchsten Hohun, mitten im Herzen von Rheinland-Pfalz, gebührt dabei mit seinen 816 Metern Höhe dem Erbeskopf. Dieser ist bei den Besuchern zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ziel: im Winter vor allem bei Ski- und Snowboardfahrern und in wärmeren Jahreszeiten bei Mountainbikern, Sommerrodlern und Wanderern. Er liegt im Naturpark Saar-Hunsrück, einem der größten Naturparks in ganz Deutschland. Als erster seiner Art wurde im Jahr 2015 der Nationalpark Hunsrück-Hochwald eröffnet. (weiterlesen)

  • 18-Jun-2017

    Wolfsrisse im Waldviertel bestätigt

    Nachdem im Mai bei Bad Traunstein (Bezirk Zwettl) sieben Schafe getötet wurden, steht jetzt fest, dass sie von Wölfen gerissen wurden. Das haben genetische Tests ergeben. Bauern sind besorgt, die Jäger beobachten die Entwicklung.
    Die Viehzüchter im Waldviertel sind wegen der Wolfsrisse verängstigt, sagt der Zwettler Bezirksjägermeister im Gespräch mit noe.ORF.at, denn eingezäunte Weiden würden die Tiere nicht vor Wölfen schützen. Laut Bezirksjägermeister Gottfried Kernecker sammeln die Jäger jetzt Daten über Sichtungen von Wölfen und über Wolfsrisse. Damit wollen sie die Ausbreitung der Raubtiere genau dokumentieren. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 18-Jun-2017

    Praxistest: Sellier & Bellot TXRG exergy blue

    Schon vor längerer Zeit habe ich auf bleifreie Munition umgestellt. Zum einen ist das gewonnene Wildbret frei von möglichen Bleirückständen, zum anderen ist in manchen Bundesländern, wie z.B. Baden-Württemberg, die Verwendung bleifreier Munition bereits Pflicht – damit gibt es bei Jagdeinladungen dorthin keine Probleme.
    Ein großer Nachteil der Bleifreien ist allerdings die schlechtere Wirkungsweise im Wildkörper verglichen mit bleihaltiger Munition. Damit ist gemeint, dass das Wildtier nach dem Schuss manchmal noch eine längere Fluchtstrecke zurücklegt, bevor es tot zusammenbricht. Aufgrund der geringeren Deformationsbereitschaft des harten Materials soll es bei Drückjagden auch schon zu Unfällen bei Jägern durch abgelenkte Geschosse gekommen sein. Nicht umsonst haben sich die weicheren Bleigeschosse in puncto Zuverlässigkeit und Sicherheit über Generationen bewährt.

    Spielt in einer anderen Preisliga als RWS  (weiterlesen)

  • 18-Jun-2017

    Handwerkskunst auf höchstem Niveau

    Ein Besuch bei den weltbekannten Büchsenmachern der Heym AG im südthüringischen Gleichamberg.

    Spätestens als die von Friedrich Wilhelm Heym gegründete Waffenfabrik 1891 den weltweit ersten Drilling ohne außenliegende Hähne präsentierte, wurde sie weltweit bekannt. Dem Patent folgten weitere, unter anderem auch ein Gebrauchsmusterschutz für den ersten Drilling mit Anson & Deeley-Schlossen. Schon diese beiden Beispiele zeigen, dass der gute Ruf von Heym ganz wesentlich auf der Fertigung von Kipplaufwaffen basiert. Das ist bis heute so, auch wenn Vertriebsleiter und Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Eisenbrand die Mengenverhältnisse zurechtrückt: 1200 bis 1400 Repetierbüchsen der Modelle SR 21 und SR 30 machen den größten Teil der Jahresproduktion aus. „Weil immer mehr Jäger inzwischen die Möglichkeit haben, einen Schalldämpfer zu verwenden, erhalten heute annähernd 40 Prozent dieser Waffen ein Mündungsgewinde. Die Tendenz ist ungemein zunehmend“, so der 54-Jährige. Hinzu kommen 250 bis 300 kombinierte Waffen aus der Serienfertigung – Bock- und Kipplaufbüchsen sowie Bockbüchsflinten. (weiterlesen)

  • 18-Jun-2017

    „Die Gefahr durch den Wolf ist sehr gering“

    Naturschutz Für Menschen gefährliche Tiere würden schon jetzt geschossen, sagt Umwelt­staatssekretär Jochen Flasbarth. Er kritisiert Tierrechtler, die Wolf und Mensch gleichsetzen

    taz.am wochenende: Herr Flasbarth, wie groß ist das Risiko, von einem Wolf angegriffen zu werden?

    Jochen Flasbarth: Über Jahrzehnte sind keine Fälle aus Europa bekannt geworden. Das gilt auch für Länder mit sehr viel größeren Wolfpopulationen als hier. Der Wolf ist ein wild lebendes Raubtier. Deshalb muss man vorsichtig sein. Aber Panik ist nicht angesagt. Die Gefahr durch den Wolf ist sehr gering.

    Allein im 20. Jahrhundert töteten Wölfe weltweit mindestens 446 Menschen. 2005 starb ein Mann in Kanada, 2010 eine Frau in Alaska. Zeigt das nicht, dass das Risiko real ist? (Interview weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 17-Jun-2017

    Jagdverbindungen trafen sich

    Vom 25. bis zum 28. Mai trafen sich Mitglieder von Jagdverbindungen aus ganz Deutschland in Wernigerode (Sachsen-Anhalt).

    95. Verbandstagung des Wernigeroder Jagdcorporationen Senioren-Convent (WJSC) begrüßten Oberbürgermeister Peter Gaffert und Senats­präsident des WJSC Georg Graf v. Kerssenbrock-Praschma die anwesenden Studenten und Alten Herren bei der Eröffnung der Tagung von der Rathaustreppe des historischen Rathauses. Bis zum Sonntag des Himmelfahrtswochenendes fanden unter anderem ein Vergleichsschießen, ein Festkommers, ein Festball, eine Waldrallye für Kinder und eine Hubertusmesse statt. (weiterlesen)

  • 17-Jun-2017

    Jagd auf Sommersauen

    Um den Schwarzkitteln in der warmen Jahreszeit erfolgreich auf die Schwarte zu rücken, sind die richtige Taktik und frühes Aufstehen entscheidend.

    Bis der Mais geerntet ist, stecken die meisten Rotten den Sommer über Tag und Nacht in den Feldern. Sauen sind in den großen Schlägen außerordentlich standorttreu. Je größer die Schläge, umso sicherer fühlen sich die Schwarzkittel. Sie sind äußert intelligent und anpassungsfähig. Ihre Lernfähigkeit ist bewundernswert. Stets müssen wir die Bejagungsstrategien ändern. Das gilt besonders für Pirsch und Ansitz in der sommerlichen Feldflur.
    Für die Jagd bei Mond ist in dieser Jahreszeit zu wenig Licht vorhanden. Am Abend stecken die Sauen ihren Wurf nur ungern aus dem Getreide. Sicheres Ansprechen im letzten Büchsenlicht ist oft nicht möglich, das Risiko von Fehlabschüssen groß. Findet man eine am Abend beschossene Sau nicht sofort, wird sie über Nacht aufgrund der hohen Temperaturen verhitzten. Frühmorgens sind die Chancen, Sauen in Anblick zu bekommen, jetzt am größten. (weiterlesen)

  • 17-Jun-2017

    Unesco erkennt Teil des Schwarzwalds als Biosphärenreservat an

    Paris - Ein Teil des Schwarzwalds darf sich künftig mit dem Titel Unesco-Biosphärenreservat schmücken.Die Kultur- und Wissenschaftsorganisation der Vereinten Nationen erkannte ein Gebiet im südlichen Teil des Mittelgebirges am Mittwoch an, wie eine Sprecherin in Paris mitteilte. Das neue Reservat ist 630 Quadratkilometer groß - ein gutes Stück größer als der Bodensee - und liegt überwiegend westlich und südlich des Feldbergs.
    Die Fläche war bereits im vergangenen Jahr nach Landesrecht als Biosphärengebiet anerkannt worden. Neben Mischwäldern ist die Region durch Bergweiden und urige Ortschaften geprägt. Die offizielle Urkunde soll am 8. Oktober bei einem Bürgerfest in Bernau (Kreis Waldshut) übergeben werden. (weiterlesen)

     

  • 17-Jun-2017

    Zurückgelassen: Heuler-Waise aufgenommen

    Ende Mai hat der erste Seehund des Jahres 2017 die Quarantänestation der Seehundstation im Waloseum erreicht. Nicht selten sind Menschen dafür verantwortlich, dass die Jungen verwaisen.
    Mit 7,6 Kilogramm und 70 Zentimeter Länge war "Lea" bei ihrer Ankunft vermutlich grade einmal zwei bis fünf Tage alt. Sie „trägt“ noch ihr Embryonalhaar, das Lanugo, dass sie eigentlich vor der Geburt hätte verlieren müssen. Das Lanugo deutet auf eine Frühgeburt hin.
    „Alle Jungtiere, die vermeintlich verwaist am Badestrand oder Festlandsdeich aufgefunden, müssen von den ehrenamtlich für die Seehundstation tätigen, speziell geschulten Wattenjagdaufsehern, aus der Distanz beobachtet werden. Ein Jungtier darf erst geborgen werden, nachdem eine Rückkehr des Muttertieres ausgeschlossen wurde. Leider wurde in diesem Jahr bereits ein Tier von Touristen aus falsch verstandener Tierliebe aus dem Wattbereich „gerettet“ - das Muttertier hätte in diesem Fall keine Chance mehr den Kontakt zum Jungtier wieder herzustellen“, erklärt Stationsleiter Dr. Peter Lienau. (weiterlesen)

     

  • 17-Jun-2017

    Das Geschäft mit dem Wolf Naturschützer locken Touristen mit Wolfsbeobachtung

    In Niedersachsen auf Safari gehen? Der Wolf macht es möglich: Die Naturschutzorganisation Biosphere Expeditions bietet in Niedersachsen in diesem Sommer für Touristen die Möglichkeit an, Spuren von Wölfen und ihren Rissen für das Wolfsbüro des Landes zu dokumentieren - das kostet allerdings: rund 1770 Euro pro Woche und Person.

    Hannover . Es gebe ein großes Interesse aus aller Welt, freut sich die Organisation. In Niedersachsen teilt aber nicht jeder die Begeisterung: Die Landesjägerschaft sieht das Verhältnis zum Land wegen der Abenteuerurlauber als „sehr belastet“ an. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 17-Jun-2017

    Der Hund als Sozialkleber und -spalter

    Obwohl ich Hunde habe und mich gerne mit Tieren umgebe, mag ich Menschen. Nicht ohne Grund habe ich mir einen Beruf ausgesucht bei dem ich mit Menschen arbeite. Ich bin durchaus gesellig und präferiere immer das Zusammenleben mit anderen Menschen gegenüber dem Leben alleine. Ob Wohngemeinschaft, Freunde, Familie oder der Partner – ich habe gerne jemanden um mich.
    Trotzdem komme ich nur schwer in Kontakt mit neuen Leuten. Ich bin weder schüchtern, noch besonders still. Sicher bin ich kein Mensch der besonders lauten Töne, aber unterhalten tue ich mich durchaus gerne. Das große Problem was ich habe, ist schlicht, dass es mich in der Regel nicht interessiert, was mein Gegenüber sagt. Ich bin ein bekennender Feind des Small-Talks. Diese Oberflächlichkeiten und völlig sinnfreien Gespräche empfinde ich als persönliche Zeitverschwendung. Es graust mir vor Situationen, wo ich Small-Talk betreiben muss. Krampfiges Reden über die Wetteraussichten, das gegenseitige Imponieren durch die eigene berufliche Stellung, der Kauf des neuen Autos, Kochtopfs oder Nagellacks – es gibt nichts was mich weniger interessieren würde. Es ist mir völlig egal, welchen Beruf mein Gegenüber hat, wie das Wetter wird, sehe ich selber und ich bin noch nie jemand gewesen, der anderen Frauen ein „OOOOOOH MEIN GOTT DU BIST SOOOO HÜBSCH“ entgegen kreischt. Das liegt nicht daran, dass ich keine anderen Frauen hübsch finden würde, sondern weil solch ein Gebaren schlicht nicht „meins“ ist. Genauso wenig habe ich dementsprechend den Drang zu erzählen, was ich zuletzt für einen Nagellack gekauft habe oder welches Auto ich fahre – natürlich gehe ich davon aus, dass auch mein Gegenüber sich dafür nicht interessiert. (weiterlesen)

  • 16-Jun-2017

    Österreich: Problemfall - Der Wolf im Schafspelz

    Fachleute fordern bisher vergeblich Lösungen für das Zusammenleben mit den Wildtieren.

    Der Verdacht hat sich bestätigt: Jene sieben Schafe, die Ende Mai auf einer Weide bei Bad Traunstein im niederösterreichischen Waldviertel getötet wurden, wurden von einem oder mehreren Wölfen gerissen. Das belegt die Untersuchung von Genproben.
    Für Maria Hackl, deren Familie die Schafe besaß, stellt sich – wie für andere Weidehalter – die Frage, welcher Aufwand nötig wäre, um zukünftig Tiere zu schützen. Und welchen Einsatz man sich überhaupt leisten kann. Von Hilfe ist bisher keine Rede. Denn obwohl Fachleute die Politik bereits 2012 aufgefordert haben, Maßnahmen zu ergreifen, die ein Zusammenleben mit dem Wolf erleichtern, scheint beispielsweise die geforderte Unterstützung der öffentlichen Hand beim Herdenschutz in weiter Ferne. (weiterlesen)

  • 16-Jun-2017

    Bundesjägertag 2017 - Rostock Warnemünde

    Der Bundesjägertag 2017 findet am 22. und 23. Juni im Hotel Hohe Düne in Warnemünde statt.

    Programm:

  • 16-Jun-2017

    Wölfe um jeden Preis

    Mit zunehmender Einkreuzung von Hunden wird der Schutz „echter“ Wölfe schnell zur Farce.

    Im Lager der Raubtier-Fans trennt sich zunehmend die Spreu vom Weizen. Zum Beispiel an der absurden Frage, ob Wolfsmischlinge in die freie Wildbahn gehören.
    Sicher ist: Je emotionsgeladener die Hardcore-Fans argumentieren, desto mehr schwindet deren Rückhalt in der Bevölkerung, auch unter bisher wohlmeinenden Politikern. Das Super-Wahljahr befördert dort offenbar das Realitätsbewusstsein. Jüngstes Beispiel: Niedersachsens SPD-Ministerpräsident Stephan Weil und seine Pläne, die Wolfspopulation auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. (weiterlesen)

  • 16-Jun-2017

    Internationale Jagdkonferenz 2017 beendet

    Auf der 55. Internationalen Jagdkonferenz trafen sich Vertreter der Jagdverbände aus fünf deutschsprachigen Ländern. Diskutiert wurde insbesondere über die Bedeutung der Jagd im Natur- und Artenschutz und über ein einheitliches Erscheinungsbild der Jagd in Mitteleuropa.
    Vertreter der Jagdverbände aus Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich und der Schweiz trafen sich Anfang Juni auf der Internationalen Jagdkonferenz (IJK) in Masserberg, Thüringen. Eingeladen haben der DJV und der Landesjagdverband Thüringen. (weiterlesen)

  • 16-Jun-2017

    Stellenausschreibung Firma Sodia Jagdwaffen

    Die Firma Sodia Jagdwaffen und Bekleidung ist ein alt eingesessenes Einzelhandelsunternehmen mit 3 Filialen in Salzburg, Eggelsberg und Golling. Wir verkaufen Jagd- und Sportwaffen, Revierzubehör und Outdoorbekleidung.

    Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen:

    Verkäufer/in Vollzeit

    Die Aufgaben:
    • Beratung und Verkauf von Jagd- und Sportwaffen, Optik, Revierzubehör und Outdoorbekleidung
    • Betreuung der Kunden am Schießstand und auf Veranstaltungen
    • Selbstständige Nachsortierung des Produktsortiments
    • Bedienung unseres Warenwirtschaftssystems und Kassenprogramms, sowie Durchführung der gesetzlichen Formalitäten
    • Kenntnisse in Word, Excel und Outlook

    Dein Profil:  (weiterlesen)

     

  • 16-Jun-2017

    Die Stille in der Feldmark

    Manche Vogelarten wie Rebhuhn oder Feldlerche sind in Deutschland in den vergangenen Jahren um mehr als 95 Prozent zurückgegangen. Schuld daran ist die moderne Landwirtschaft.

    Die Bremsung auf der Wiese kam zu spät: Lucas Häusling hatte das Rebhuhn noch erwischt. Zerfleddert im Kreiselmäher. "Mist", fluchte der Jungbauer aus Bad Zwesten-Oberurff in Nordhessen. Der Hahn war davon geflitzt, aber die Henne, die war tot. Aus dem Nest gemäht. Und die Eier des Rebhuhnpaars? Da lagen sie, dicht am Rad des Bulldogs, 15 Eier unversehrt, eines nur zerstört. Was tun mit dem Gelege einer einst häufigen Feld-Vogelart? Konnte Häusling wenigstens den Nachwuchs retten? (weiterlesen)

  • 15-Jun-2017

    Neue Beschäftigungsfelder für Berufsjäger

    Der Bund Deutscher Berufsjäger wird ab dem 1. August Berufsjäger speziell für neue Beschäftigungsfelder ausbilden. Es würden zunehmend speziell ausgebildete Berufsjäger für die Tätigkeit in Hegegemeinschaften, Nationalparks und anderen Schutzgebieten gesucht werden.

    Das geht aus der Mitgliederversammlung hervor, die vom 29. bis 31.Mai in Weißenhäuser Strand (Schleswig Holstein) stattfand.

    Der Vizepräsident des Deutschen Jagdverbands (DJV), Herr Dr. Hallermann, stellte in seinem Grußwort zwei neuen Aktivitäten des DJV vor: Mit der Aktion „Wild auf Wild aus der Region“ sollen vor allem junge Menschen für das Lebensmittel Wild begeistert werden. Die Aktion „Fellwechsel“ möchte die Nutzung und Akzeptanz des „nachwachsenden Rohstoffs Raubwildbalg aus nachhaltiger Jagd“ vorantreiben. Gleichzeitig sollen die wichtigen Effekte der Raubwildbejagung für den Artenschutz mittransportiert werden. Es ist geplant Balgbeauftragte in den Kreisgruppen zu gewinnen, die dann zentrale Balgsammelstellen organisieren. In einer Abbalgestation in Rastatt sollen dann die Bälge professionell verarbeitet, individuell dauerhaft markiert und vermarktet werden. (weiterlesen)

  • 15-Jun-2017

    Jagdkunst: 2 Stiche mit jagdlichen Motiven von Elias Ridinger stehen zum Verkauf

    Für Sammler barocker Jagdszenen ist er ein Begriff: Elias Ridinger. Er wirkte als Maler in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts und fertigte viele Kupferstiche von Jagdszenen der damaligen höfischen Jagd.
    Aus Privatbesitz stehen 2 Stiche mit jagdlichen Motiven zum Verkauf. Auf dem einen Bild wird die Jagd vom Ansitz auf Wild dargestellt, auf dem zweiten Bild sieht man eine Jagdhundemeute nach der Jagd. Beide Stiche haben eine Größe von 40 cm x 50 cm und sind in einem sehr guten Zustand. (weiterlesen)

  • 15-Jun-2017

    Ein Hochsitz als Kinderstube

    Beim Besteigen seines Hochsitzes machte ein Jäger in Thüringen eine außergewöhnliche Entdeckung: Eine Wildkatze nutze den Ansitz, um ihr Junges großzuziehen.

    Wie gewohnt machte sich Jäger Jens Erdmann auf den Weg zu seinem Ansitz im thüringischen Hainleitewald. Er wollte sich für die Bockjagd am 1. Mai in Position bringen. Doch als er diesen betritt, merkt er, dass er nicht allein ist: Eine Wildkatze blickt ihm entgegen. Sie hatte es sich auf dem Hochsitz gemütlich gemacht, um ihr Junges großzuziehen, berichtet die Thüringer Allgemeine. (weiterlesen)

    Foto; Wikipedia

  • 15-Jun-2017

    Der stumme Frühling: Wo sind denn unsere Vögel hingekommen?

    Wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere, dann ist das erste, was im Sommer morgens hörte, die Vögel vor meinem Kinderzimmerfenster. Und wenn ich auch sonst gerne länger geschlafen hätte, so haben die mir das Aufstehen schon erleichtert.
    Heute, obwohl ich ein Fenster zum Garten hab, hör ich kaum noch Vögel, was sicherlich weder an meinen fortgeschrittenen Alter noch am Tinitus liegt; denn ich seh auch kaum noch Vögel im Garten. Nach der Lektüre einer kleinen Anfrage der Grünen im Bundestag verwundert mich meine Feststellung nun gar nicht mehr. (weiterlesen)

  • 15-Jun-2017

    Wilde City – Wildtiere im urbanen Raum

    In den letzten Jahrzehnten haben immer mehr Wildtiere den Lebensraum Stadt für sich entdeckt. Nicht nur Tauben und Enten, auch Marder, Wildschweine, Füchse und vor einiger Zeit sogar ein Luchs in der Schweiz erkunden diesen Raum, der nicht konfliktfrei bleibt. So werden Wildschweine in Berlin bereits seit einigen Jahren als eine Plage gesehen, der man schwer Herr werden kann.
    Durch das reichhaltige Nahrungsangebot und den Schutz vor der Bejagung ist das Wildtiermanagement in der Stadt eine besondere Herausforderung. (Talk ansehen)

  • 15-Jun-2017

    500 tote Rehe am Tag

    Laut der DJV-Wildunfallstatistik kamen in Deutschland im Zeitraum 2015/2016 knapp 190.000 Rehe unter die Räder. Gemeldet wurden exakt 194.410 Stück Fallwild, die in erster Linie durch den Straßenverkehr zu Tode gekommen sind.
    Was in dem Kopf einer passionierten Jägerin bei einem Wildunfall vorgeht, schildert Natalie Bernhard in diesem großartig geschriebenen, gefühlvollen Gastbeitrag. Vielen Dank für die Zusendung. (weiterlesen)

     

  • 15-Jun-2017

    Huntingroom: Bockjagd in der Eifel 2017 - 6er, Abschussböcke und ein Abnormer!

    Die letzten Wochen haben wir uns natürlich der Bockjagd angenommen. Ein Bekannter Tierfotograf saß auch bei uns an und konnte zwei Böcke bestätigen, einen altern 6er und einen abnormen Bock! Am Abend saßen wir auf beide an und konnten sie tatsächlich erlegen. Schöne Jagdtage in der Eifel mit reichlich Waidmannsheil.

  • 15-Jun-2017

    Unheimliche Wilderei-Serie - Im Wald ist eine Bestie unterwegs

    DORSTEN Bernhard von Blanckenburg findet deutliche Worte für das, was seit März in Dorstens Wäldern und Jagdrevieren passiert. „Das ist bestialisch, einfach nur pervers“, sagt der Stadtförster. Die unheimliche Wilderei-Serie geht ihm merklich nahe.

    Der Täter – oder sind es mehrere? – tötet seit Mitte März in unterschiedlichen Revieren Rehwild und schneidet ihm fein säuberlich die Köpfe ab. Meistens lässt er die Kadaver zurück, zuletzt jedoch legte er den Kopf einer Hirschkuh auf einem Feld ab – neben dem Kopf eines kleinen Hundes.
    Von einer „neuen Dimension der Wilderei“ spricht nun die Polizei, Stadtförster Bernhard von Blanckenburgr ist ebenfalls alarmiert. „Ich halte ohnehin ständig die Augen offen und spreche auch Menschen an, wenn mir etwas verdächtig vorkommt. Aber Anzeichen für solche Taten habe ich bisher nicht bemerkt.“ Von Blanckenburg hat deshalb schon darüber nachgedacht, ob „die nicht woanders verübt und die Kadaver dann in Dorsten abgelegt wurden“. Anhaltspunkte für diese Theorie gibt es derzeit nicht. (weiterlesen)

  • 15-Jun-2017

    Studie: Die erworbene Schläue der Leittiere

    Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse können viele Jäger bestätigen: Ein Forscherteam der kanadischen University of Alberta hat sich mit dem Lernverhalten weiblichen Rotwilds beschäftigt. Je älter die Tiere werden, desto geschickter weichen sie menschlichen Jägern aus.

    In der Verhaltensforschung ist es ein entscheidendes Anliegen, zwischen angeborenem und erworbenem Verhalten zu unterscheiden. In der Studie „Learning from the mistakes of others: How female elk (Cervus elaphus) adjust behaviour with age to avoid hunters“ wollten Henrik Thurfjell, Simone Ciuti und Mark S. Boyce herausfinden, ob unterschiedliche Verhaltensmuster von Rottieren unterschiedlichen Alters eher darauf zurückzuführen sind, dass bei der Bejagung überwiegend unvorsichtige Stücke geschossen werden, so dass die (angeborenerweise) vorsichtigen, misstrauischen Stücke übrig bleiben – also alt werden. (weiterlesen)

     Foto: Wikipedia

  • 15-Jun-2017

    Verhängnisvolles Zutrauen

    Weil sie sich partout nicht von Menschen fernhalten wollte, wurde in der Slowakei jetzt eine Bärenmutter erlegt.

    Wieder mal ein Stück zum Herzzerreißen: In der Slowakei wurde eine Bärenmutter erlegt, weil sie sich nicht aus den Touristenzentren der Hohen Tatra vertreiben ließ. Die Empörung reicht bis in diverse Foren im Internet. Schließlich führte die Bärin „Ingrid“ zwei Junge, die ihr vor dem finalen Schuss weggenommen wurden und jetzt im Gehege aufgepäppelt werden. Wohl für ein Leben hinter Gittern. (weiterlesen)



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