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05-Mär-2026
5. März 2026
Jagd auf den Wolf: Bundestag beschließt neues Jagdrecht
Zu Beginn der Weidesaison gelten beim Wolf neue Entnahmeregeln. Die Länder müssen aber bis dahin noch einiges erledigen.
Der Wolf ist jetzt in Deutschland leichter bejagbar. Für viele Weidetierhalter geht eine langjährige Hoffnung in Erfüllung. Der Bundestag hat die Novelle des Bundesjagdgesetzes am Donnerstag (5.3.) beschlossen. Damit wird nicht nur die Entnahme von Problemwölfen schneller möglich, sondern die Jäger können nun auch die Wolfsbestände unter bestimmten Voraussetzungen aktiv regulieren. Eine Besonderheit gilt aber für alpine Regionen und an den Deichen. Ende März muss der Bundesrat das neue Bundesrecht noch beschließen. Das gilt aber als Formsache.
Problemwölfe leichter zu entnehmen (weiterlesen)

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05-Mär-2026
Bundestag entscheidet über künftige Bejagung des Wolfes
Liveübertragung: Donnerstag, 5. März, 15.25 Uhr
Der Wolf soll als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Über den dahingehenden Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes“ (21/3546, 21/4090) entscheidet der Bundestag am Donnerstag, 5. März 2026, nach einer 30-minütigen Debatte. Zu der Abstimmung hat der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat eine Beschlussempfehlung (21/4371) vorgelegt. Abgestimmt wird zudem über Entschließungsantrag der AfD-Fraktion (21/4472), der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4473) und der Fraktion Die Linke (21/4474).
Gesetzentwurf der Bundesregierung
Die Rückkehr des Wolfs in Deutschland und Europa sei ein Erfolg der Artenschutzpolitik, heißt es in dem Entwurf. Mit zunehmender Ausbreitung des Wolfs steige allerdings auch das Konfliktpotenzial in Bezug auf die Bevölkerung sowie in Bezug auf die Weidetierhaltung. So seien im Jahr 2024 bei rund 1.100 Übergriffen rund 4.300 Nutztiere durch Wölfe gerissen oder verletzt worden. Gleichzeitig hätten sich im Jahr 2024 die Ausgaben für Herdenschutzmaßnahmen in Deutschland auf rund 23,4 Millionen Euro belaufen, zuzüglich weiterer rund 780.000 Euro für Ausgleichzahlungen für Nutztierübergriffe. (weiterlesen)

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04-Mär-2026
DAS UNSICHTBARE SICHTBAR GEMACHT. Warum SICHERHEIT bei der Jagd immer an erster Stelle stehen muss
Hinweis: Das Video dient zu Schulungszwecken der Jägerschaft im Kontext der weidgerechten Jagd und zur Vertiefung besonders sicherheitsrelavter Punkte bei der verantwortungsvollen Jagdausübung. SICHERHEIT ist das A & O! Die gezeigten Aufnahmen wurden uns von unterschiedlichen Jägern und Jägerinnen über die letzten Jahre hinweg zur Verfügung gestellt und sollen zur Überprüfung und Sensibilisierung des eigenen Verhaltens bei der Schussabgabe dienen. Besonders wollen wir auf die Themem "sicherer Kugelfang gegeben?!" sowie "vorderes und hinteres Schussfeld frei?!" hinweisen. (Video ansehen)
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28-Feb-2026
Bundesförderprogramm für Drohnen mit Wärmebildkamerasystem zur Rehkitzrettung 2026
Das Bundesförderprogramm Rehkitzrettung ist ein Instrument der Digitalisierungsstrategie. Durch den Einsatz von Drohnen mit geeigneten Wärmebildkameras steht eine effiziente Technik zur Verfügung, um Wildtiere und vor allem Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren.
Aus diesem Grund hat sich das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) auch in diesem Jahr dazu entschlossen, die Anschaffung solcher Drohnen für einen festgelegten Kreis von Anwendern mit einem Volumen von 2,1 Millionen Euro zu fördern.
Im Förderjahr 2026 wird ein Festbetrag von maximal 3.000,00 Euro pro Drohne gefördert.x Antragsberechtigt sind: (weiterlesen)

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26-Feb-2026
Die Wahrheit über Hunt on Demand – Die HOD Story
Jetzt kommt die ganze Wahrheit ans Licht!
Auch als Free Episode auf Hunt on Demand verfügbar: https://www.hunt-on-demand.com/jagdvideos/die-hod-story-die-wahrheit-ueber-hunt-on-demand/1321
Mit der „Die HOD Story - Die Wahrheit über Hunt on Demand", gibt Hunt on Demand einen offenen und authentischen Einblick in seine eigene Entstehungsgeschichte. Die über einstündige Dokumentation, erzählt den Weg von der ersten Idee bis zur heutigen Plattform - mit allen Höhen und Tiefen.
Im Mittelpunkt stehen die Menschen hinter Hunt on Demand: Mitarbeiter, Publisher und Wegbegleiter, die trotz unterschiedlicher Interessen, Spannungen und Unsicherheiten an einer gemeinsamen Vision festgehalten haben. Freundschaften, Konflikte, glückliche Zufälle und viele Entscheidungen haben den Weg geprägt und letztlich möglich gemacht. Der Film beleuchtet diese entscheidenden Momente, die den Aufbau der Plattform geprägt haben, die sich zunächst gegen Widerstände, Zweifel und zahlreiche Herausforderungen behaupten musste! (Video ansehen)
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25-Feb-2026
Verkehrssicherungspflicht - Keine Haftung des Jagdpächters bei Sturz eines Dritten von einem Hochsitz
25.2.2026
Verkehrssicherungspflichten im Zusammenhang mit der Sicherheit eines Hochsitzes bestehen grundsätzlich nur gegenüber befugten Nutzern. Dazu zählen Inhaber einer Jagderlaubnis, nicht aber Dritte. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) wies mit heute veröffentlichtem Beschluss den Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe für eine Berufungsverfahren zurück, mit dem Schadensersatzansprüche nach einem tödlichen Sturz vom Hochsitz weiterverfolgt werden sollten.
Die Kläger nehmen die Beklagten nach dem Tod ihres Lebensgefährten bzw. ihres Vaters in Anspruch. Die Beklagten sind jagdausübungsberechtigte Revierpächter des streitgegenständlichen Jagdbezirkes. Sie hatten dem Zeugen K. eine Jagderlaubnis erteilt. Der Zeuge K. befand sich im November 2020 auf dem ca. 4 m hohen Hochsitz, als auch der Verunfallte nach Kontaktaufnahme zum Zeugen K. hochstieg. Nach Beendigung des gemeinsamen Ansitzes stürzte der Lebensgefährte beim Versuch, den Hochsitz über die Leiter zu verlassen, zu Boden und verstarb. Die obere Sprosse der Leiter des Hochsitzes war in der Mitte durchgebrochen. (weiterlesen)

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21-Feb-2026
Produktinformation: Artemis Plus – Dein Wild. Dein Vorteil
Artemis Plus ist das innovative Vorteils- und Rückvergütungssystem für Jäger in Deutschland. Das Programm verbindet nachhaltige Wildverwertung, faire Vergütung und moderne Digitalisierung in einem einzigartigen Kreislauf:
Jäger liefern ihr Wild an Artemis – und erhalten immer ein Guthaben, das sie flexibel im Artemis-Onlineshop gegen hochwertige Produkte einlösen können.
Was ist Artemis Plus?
Artemis Plus ist ein digitales Bonus- und Bindungssystem für
Jäger,
Forstbetriebe und
Wildlieferanten.
Für jedes abgegebene Stück Wild wird dem Jäger automatisch ein Guthaben gutgeschrieben. Dieses Guthaben kann anschließend im Artemis-Onlineshop eingelöst werden – zum Beispiel für:
Wildprodukte & Spezialitäten
Wildwurst und Fertigprodukte
Wichtig: Es gibt keine Entweder-oder-Lösung – Jäger erhalten immer ein Guthaben, das flexibel eingelöst werden kann. (weiterlesen)

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17-Feb-2026
Amateure am Werk - Wenn selbsternannte Tierschützer einen Wolf quälen
Von Alexander Heiden
16.2.2026
In Sachsen ist ein viel zu zutraulicher Wolf eingefangen und besendert worden. Aktivisten ließen ihn dann mit einem sogenannten „Hard Release“ wieder frei. Was dabei gefilmt wurde, ist jetzt ein Fall für den Staatsanwalt.
Am Anfang sollten wir kurz ein Missverständnis abwenden: Das hier ist kein Text für den Wolf. Ich halte es für eine fürchterliche Idee, dass im Industriestaat Deutschland – der nach Belgien am dichtesten besiedelten Nation des ganzen Kontinents – diese großen und gefährlichen Beutegreifer wieder angesiedelt werden.
Doch ganz gleich, wie man zu dem Vorhaben steht, Europa wieder zu einer Wildnis wie vor ein paar hundert Jahren zu machen: Der Wolf ist ein hochentwickeltes Lebewesen. Er hat – wie alle Geschöpfe auf Gottes Erde – Achtung und Respekt des Menschen verdient.
Das bedeutet nicht, dass man ihn nicht bejagt. Aber es bedeutet ganz sicher, dass man ihn nicht quält.
Die sächsische Wolfs-Affäre (weiterlesen)

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03-Feb-2026
Das hier ist kein schlechter Jagdhund- das ist menschliches Versagen! Hund wurde im Stich gelassen!
3.02.2026
Rechtliche Einordnung (bitte lesen)
In diesem Video werden Ausschnitte aus einem zuvor öffentlich zugänglichen YouTube-Video gezeigt.
Diese Ausschnitte werden ausschließlich in dem Umfang verwendet, der für eine kritische, fachliche Auseinandersetzung notwendig ist. Die Nutzung erfolgt auf Grundlage des Zitatrechts gemäß § 51 UrhG.
Die gezeigten Sequenzen dienen nicht der Unterhaltung, nicht der Weiterverbreitung des Originals, sondern der sachlichen Analyse, Einordnung und Kritik.
In diesem Video werden keine eigenen Tatsachenbehauptungen über strafbares Verhalten von Personen aufgestellt. Es werden wörtliche Aussagen aus dem Originalvideo wiedergegeben und anschließend fachlich eingeordnet. (Video ansehen)
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26-Jan-2026
Tödlicher Jagdunfall: 23-Jähriger erschossen!
Am 9. Januar 2026 kam es in einem Waldgebiet bei Warburg in Ostwestfalen zu einem tragischen Jagdunfall. Eine Gruppe von vier jungen Jägern im Alter von 22 bis 24 Jahren war abends zum Ansitzen auf mehrere Hochsitze verteilt. Ein 22-jähriger Jäger befand sich mit zwei Begleitern auf einem Hochsitz, während ein 23-jähriger Bekannter allein einen anderen Hochsitz etwa 100 Meter entfernt besetzte.
Aus noch ungeklärter Ursache löste sich aus der Waffe des 22-Jährigen ein Schuss, der den 23-Jährigen traf. Trotz umgehender Reanimationsversuche starb dieser noch im Wald. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit von einem tragischen Jagdunfall aus und ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Zudem wird geprüft, ob alle Beteiligten die nötigen Jagd- und Waffenberechtigungen hatten. (Video ansehen)
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19-Jan-2026
Jagdpachtpreise 2024 nach Bundesländern: Das bestimmt den Preis
Die Jagd ist ein traditionelles Handwerk, das tief in der deutschen Kultur verwurzelt ist. Unser umfassender Leitfaden bietet einen detaillierten Einblick in die Jagdpachtpreise 2024, sortiert nach Bundesländern.
Die Jagd ist ein traditionelles Handwerk, das tief in der deutschen Kultur verwurzelt ist. Doch mit der Tradition kommen auch moderne Herausforderungen und Notwendigkeiten, insbesondere wenn es um die finanziellen Aspekte der Jagdverpachtung geht. Im Jahr 2024 stehen Jäger und Landbesitzer vor neuen Entwicklungen in den Jagdpachtpreisen, die von einer Vielzahl von Faktoren abhängig sind. Diese Preisgestaltung variiert signifikant zwischen den Bundesländern und wird von diversen lokalen Gegebenheiten und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflusst. Unser umfassender Leitfaden bietet einen detaillierten Einblick in die Jagdpachtpreise 2024, sortiert nach Bundesländern, und erläutert die Schlüsselelemente, die diese Preise bestimmen.
Durchschnittspreise der Jagdverpachtung nach Bundesland pro Hektar
Die Jagdpachtpreise in Deutschland variieren deutlich zwischen den Bundesländern und Regionen, was vor allem auf Unterschiede in der geografischen Lage, der Qualität der Jagdreviere und der lokalen Marktdynamik zurückzuführen ist. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die durchschnittlichen Jagdpachtpreise pro Hektar für das Jahr 2024:
Bayern: Bekannt für seine weitläufigen Wälder und reichen Wildbestände, weist Bayern traditionell höhere Jagdpachtpreise auf. Für das Jahr 2024 liegen die durchschnittlichen Jagdpachtpreise bei etwa 30 € pro Hektar. (weiterlesen)

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15-Jan-2026
Bejagung soll erlaubt werden - Der Wolf und die Angst kommen näher
Berlin · Beim Umgang mit dem Wolf muss gelten: Es braucht Abwehr und Begrenzung, weil die Population gewachsen ist und der Wolf zunehmend als Bedrohung empfunden wird. Dem kommt die Bundesregierung nun nach. Endlich.
Von Hagen Strauß Parlamentskorrespondent
14.01.2026
Die Rückkehr des Wolfes in Deutschland ist auch verbunden mit der Rückkehr der Angst. Zumindest gilt das in den Regionen, in denen der Wolf mittlerweile vermehrt gesichtet wird, und wo er schon andere Tiere gerissen hat.
Auch wenn objektiv die Gefahren für den Menschen als kaum gegeben eingeschätzt werden, die Population ist immens gewachsen. Und der Wolf kommt näher. Darüber hinaus fürchten gerade die Besitzer von Weidetieren um ihren Bestand - wer schon mal seine Schafe oder Kühe getötet vorgefunden hat, hat auch emotional großes Leid erlitten. Das darf man nicht ignorieren. Zäune, klar, schützen Herden. Aber es braucht nun beides – Abwehr und Begrenzung. (weiterlesen)

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05-Jan-2026
Spannende Pirsch auf Gams | Bergjagd mit Lucy und Maurice - Teil 2
Ein Wechselbad der Gefühle – diesmal ist alles ein bisschen anders. Statt hohem Schnee erwartet uns das Gebirge diesmal wieder bei eisigen Temperaturen und in fast sommerlichem Gewand – wir sind zurück, denn unsere letzte Jagd mussten wir leider abbrechen.
Deshalb jagt dieses Mal mein Bruder Maurice auf eine Gams. Gemeinsam begeben wir uns auf die Pirsch in vertrauter, aber doch ganz neuer Umgebung.
Die Gamsjagd im Alpenraum eine wichtige Rolle für den Lawinenschutz: Gämse verbeißen junge Baumtriebe. Wenn diese Pflanzen nicht hochwachsen können, fehlen später Bäume, die als natürlicher Schutz Lawinen bremsen und halten. Durch eine regulierte Jagd wird der Bergwald entlastet und seine Schutzfunktion erhalten. (Video ansehen)
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05-Jan-2026
Brief an alle Wolfsbefürworter: Hört auf, die Gesellschaft zu spalten!
geschrieben von Stefan Fügner
5.1.2026
Kommt es in den sozialen Medien zu einer Diskussion über die Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland, so werden die Diskussionen mit äußerster Härte geführt. Eine sachliche Diskussion ist kaum noch möglich. Die Beleidigungen und Beschimpfungen haben mittlerweile ein Ausmaß erreicht, die eine normale Diskussion unmöglich macht. Doch mittlerweile hat die Diskussion über das Für und Wider einer Bestandsreduzierung eine Dimension erreicht, die weit über eine normale Diskussion hinausgeht.
Eine kleine Gruppe von Naturschützern, die jede Reduktion der Bestände kategorisch ablehnen, erklären Weidetierhalter schlichtweg für unfähig, ihre Tiere vor Wolfsüberfällen schützen zu können. Ihnen wird generell Faulheit vorgeworfen, weil sie keine wolfssichere Gatterung ihrer Weidetiere vornehmen.
Und wo man gerade dabei ist, die Landnutzer pauschal für Vollidioten zu erklären, nimmt man alle Jäger gleich mit ins Visier. Hier werden alle Jäger pauschal als Mitglieder einer schießwütigen Lobbygruppe diffamiert, die nichts anderes im Sinn hat, als Jagd auf Wölfe zu machen, weil den Jägern der Wolf als jagdbares Wild noch fehlt. Ganz unverblümt erklärt man der Öffentlichkeit, vom Monitoring nicht mehr erfasste Wölfe wurden von Jägern illegal getötet. Ein anderes verschwinden wird gar nicht in Betracht gezogen.
Um der weiteren Spaltung der Gesellschaft vorzubeugen, mein Brief an alle bedingungslosen Wolfsbefürworter:
Liebe Wolfsbefürworter,
wir Landnutzer und Dorfbewohner kommen sehr gut miteinander klar. Auch wenn es hier auf dem Land mal den einen oder anderen Konflikt gibt, lösen wir den meistens selbst und sind dabei sehr erfolgreich. Aber den Konflikt, den wir seit einigen Jahren nun mit Euch und Eurem überzogenen Wolfsschutz haben, spaltet nicht nur die Landbevölkerung, sondern die gesamte Gesellschaft.
Wir brauchen niemanden, der uns erklärt, wie wir in Einklang mit der Natur zu leben haben. Schon gar nicht von Menschen, die nicht von der Natur leben. Seit uns die große Politik in den Städten vergessen hat, haben wir gelernt, alleine hier auf dem Land klar zu kommen und ihr werdet es kaum glauben, aber es klappt sehr gut auch ohne die Einmischung der Politiker aus den Großstädten. (weiterlesen)


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31-Dez-2025
Ausbreitung führt zu Konflikten - Wölfe in Deutschland: Von der streng geschützten zur bejagten Art?
25.12.2025
Die Zahl der Wolfsterritorien stagniert seit Jahren des Anstiegs wieder. Das Kabinett beschließt trotzdem neue Regeln, die den Abschuss erleichtern sollen. Ein Blick in die Daten erklärt, warum Konflikte zwischen Mensch und Raubtier zunehmen.
Seit 1990 steht der Wolf in Deutschland unter Artenschutz. Anfangs erholen sich die Bestände nur sehr langsam. Doch die Wiederansiedlung gelingt - vielleicht sogar besser als erhofft. Denn in den vergangenen Jahren hat die Zahl der Rudel so stark zugenommen, dass die Bundesregierung den Weg nun frei macht für die Jagd. Mitte Dezember hat das Kabinett eine Gesetzesänderung beschlossen, durch die sogenannte "Problemwölfe" künftig leichter zum Abschuss freigegeben werden können.
Ein Blick in die Daten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) erklärt, warum die Ausbreitung der Wildtiere immer öfter Ärger und Besorgnis auslöst. Demnach wurden im letzten Monitoringjahr 2024/2025 mehr als 270 Wolfsterritorien gezählt. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 waren es noch 72 Territorien, fünf Jahre davor gerade einmal 20. (weiterlesen)

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28-Dez-2025
Überhege ist der Misserfolg der Hege, oder warum das Regiejagdkonzept Zukunft hat

Den etablierten Jagdpächtern und den Regiejagdbetreibern fehlen erfahrene vor allem professionelle Jäger gleichermaßen
In den meisten Jagdbezirken ist die Verbisssituation nicht so ernst, dass man zu den Maßnahmen des Reduktionsabschusses durch einen Regiejagdbetrieb greifen muss, doch in immer mehr Revieren ist der Verbiss derart offensichtlich, dass die dortigen Jagdpächter um ihre Zukunft bangen müssen.
Die Gründe sind allerorts die gleichen und liegen zum einen in den veränderten Biotopen in unseren Revieren und zum anderen aber am Fehlen von erfahrenen Jägern und Begehern. Dies gilt für Jagdpächter gleichermaßen wie für Regiejagdbetreiber.
Den meisten Revieren fehlt bisher die Ermittlung des Jagdwerts, der überhaupt erst eine für das Revier verträgliche Wilddichte festlegt.
Die etablierte Jägerschaft, die durch die Einführung der Regiejagdbetriebe ihre Vorstellung von Hege bedroht sieht, sollte sich zuvor intensiv mit dem Begriff des Jagdwertes beschäftigen. Viele Reviere in Deutschland lassen die von vielen Jägern gewünschte Wilddichte überhaupt nicht (mehr) zu. Die etablierte Jägerschaft sollte sich statt der Hege viel mehr mit der Schaffung von Äsungsflächen mit ausreichender Deckung beschäftigen, um dadurch erst höhere Wildbestände durch die Verbesserung des Jagdwertes zu ermöglichen. (weiterlesen)
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26-Dez-2025
Die wahre Geschichte hinter der Wende in der Wolfspolitik
Von Lucas von Bothmer
26.12.2025
Jahrzehntelang behaupteten grüne NGOs und Brüsseler Bürokraten, die explosionsartige Ausbreitung des Wolfs sei gut fürs Klima – und ungefährlich für Kinder. Dass der Bund das Raubtier nun endlich zum Abschuss freigibt, hat mit Ursula von der Leyens Pony zu tun.
Ein Irrglauben, der im ländlichen Raum lange kursierte, lautet etwa so: „Erst wenn das erste Kleinkind von einem Wolf auf dem Weg in den Waldkindergarten angegriffen wird, schwenken die Medien ein – und die Politik kommt zur Vernunft.“
Dass dies ein Trugschluss ist, zeigte sich im Sommer 2025, als ein niederländisches Elternpaar bei einem Waldspaziergang bei Utrecht um ein Haar ihr Kind an einen hungrigen Wolf verlor – und in Deutschland kaum ein Hahn danach krähte. Den in der Wolle grün gefärbten Umweltressorts von A wie ARD bis Z wie ZDF war der Vorfall kaum eine Meldung wert. Dass da ein sechsjähriger Knirps zwei Autostunden vom Ruhrgebiet entfernt von einem zentnerschweren Wolfsrüden in einen Busch gezerrt wurde; dass das Tier ihm schwere Bisswunden an Achsel, Brust, Rücken und Gesicht zufügte; dass es sich nur durch verzweifelte Stockhiebe zweier Spaziergänger vertrieben ließ; all das wurde journalistisch genauso beharrlich bagatellisiert, wie jede Einordnung dieses Zäsur-Ereignisses fehlte.
Denn hier war passiert, was laut grünem „NGO-Komplex“ nie hätte passieren dürfen. (weiterlesen)

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17-Dez-2025
Brauchen wir noch Jagd? - Was alle übersehen
Der Tierarzt - Dr. Karim Montasser
8.12.2025
In diesem Video checke ich, ob wir Jagd im Jahr 2025 wirklich noch brauchen - und was die Wissenschaft zu Populationskontrolle, Artenschutz und „humanem“ Wildbret sagt. (weiterlesen)
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03-Dez-2025
Pressemitteilung des Bundesverbandes zivile Legalwaffen
BZL ( Bundesverbandes zivile Legalwaffen) veröffentlicht Broschüre zur Reform des Waffenrechts
26-mal Klartext
Unter dem Titel „Gemeinsam für ein besseres Waffenrecht“ hat der Bundesverband zivile Legalwaffen (BZL) eine Online-Broschüre erstellt, in der er seine 26 wichtigsten Forderung zur Reform des Waffenrechts klar benennt, argumentativ sauber untermauert und auf 28 Seiten kompetent und knackig präsentiert. (weiterlesen)

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27-Nov-2025
Auf Gamsjagd mit Lucy | Bergjagd im Winter
25.11.2025
Freude, Dankbarkeit, Erleichterung – Gefühle, die man nur kennt, wenn man stundenlang bei –15 °C im steilen Berggelände unterwegs war, auf der Pirsch, Schritt für Schritt, bis man genau die eine Gams gefunden hat, die man gesucht hat.
Für mich war dieser Moment etwas ganz Besonderes. Durch das Wandern und Klettern habe ich damals die Natur – und damit auch die Jagd – lieben gelernt. An diesem Wochenende durfte ich beides verbinden. Schöner hätte es nicht sein können. 🥹🧡
Und am Ende geht’s vor allem um die Menschen, mit denen man solche Augenblicke teilt. Dieses Abenteuer in Österreich – gemeinsam mit meinem Bruder Maurice und unserem Jagdfreund Hubertus – bleibt für immer. 🌿x Warum wird die Gams überhaupt bejagt?
Die Gams im Video war rund 11 Jahre alt – eine sogenannte Entnahmegeiß. Sie hatte ihren Beitrag zur Reproduktion geleistet und war nicht mehr wichtig für den Nachwuchs im Bestand. Nachhaltige Jagd bedeutet, gezielt solche Tiere zu entnehmen, um ein gesundes, stabiles Wildvorkommen zu erhalten.
Außerdem spielt die Gamsjagd im Alpenraum eine wichtige Rolle für den Lawinenschutz: Gämse verbeißen junge Baumtriebe. Wenn diese Pflanzen nicht hochwachsen können, fehlen später Bäume, die als natürlicher Schutz Lawinen bremsen und halten. Durch eine regulierte Jagd wird der Bergwald entlastet und seine Schutzfunktion erhalten.
Ganz viele weitere Informationen über den Natur- und Artenschutz findet ihr auch auf meinem Instagram Account, also schaut da gerne vorbei :) (Video ansehen)






































