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Jägerpräsident kritisiert Arbeit des Senckenberg-Instituts harsch

Man glaubt, im falschen Film gelandet zu sein: Helmut Dammann-Tamke (CDU), Landtagsabgeordneter in Niedersachsen und Präsident der Landesjägerschaft dort, glaubt im Falle des nicht nachgewiesenen Wolfsübergriffs auf einen Friedhofsmitarbeiter im Landkreis Rotenburg offenbar, das wissenschaftlich renommierte Senckenberg-Institut verantwortlich machen zu müssen.

Er habe es schon fast erwartet, dass bei der Untersuchung durch Senckenberg nichts herauskommt, so Dammann-Tamke gegenüber Kreiszeitung-Wochenblatt. Und zweifelt nachfolgend die Analysemethoden des renommierten Instituts grundlegend an.
Dammann-Tamke geht dabei sogar noch einen Schritt weiter: Auch hinsichtlich der Arbeit des Instituts im Hinblick auf mögliche Wolfsattacken bei Pferden sei er skeptisch: Statistisch gebe es bisher nur eine Wolfsattacke auf Pferde, die das Institut bestätigt habe, obwohl etliche andere Vorfälle gemeldet worden seien. (weiterlesen)

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Aus Liebe zur Natur: Wie werde ich Revierjäger/in?

Sie kennen mehr als 250 Pflanzen, waten bei Minusgraden durch Flüsse und gehen Wildunfällen nach: Revierjäger machen weit mehr als mit der Büchse durch den Wald zu laufen. Und der Beruf wandelt sich: Auch Wild- und Waldpädagogik spielen eine immer größere Rolle.

Frühmorgens bei Sonnenaufgang auf dem Ansitz Tiere beobachten: Solche Momente gehören zu den schönsten in seinem Beruf, erzählt Yannick Wachholz, der eine Ausbildung zum Revierjäger absolviert.
Wer von Beruf Jäger ist, sorgt in Jagdrevieren für die Gesundheit und Artenvielfalt des Wildbestandes, versorgt Tiere im Winter mit Futter, erkennt Krankheiten und reguliert den Wildbestand. (weiterlesen)

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Zweiter Wolfsnachweis im Nordschwarzwald

Stuttgart - Das Senckenberg-Institut hat das Ergebnis der Untersuchung einer Kotprobe bekannt gegeben, die am 30. September in Forbach gefunden wurde.

Demnach hat sich zumindest vor gut zwei Monaten ein zweiter Wolf neben dem schon bekannten Tier mit der offiziellen Bezeichnung GW852m im Nordschwarzwald aufgehalten.

Der nun analysierte Haplotyp (HW01) wurde in Baden-Württemberg bislang noch nicht nachgewiesen. Ob es sich bei dem jetzt nachgewiesenen Wolf um ein durchziehendes Tier handelt oder ob es sich noch in der Region aufhält, ist nicht bekannt. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Jagdverpachtung Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Ücker-Randow)

Der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern vertreten durch das Forstamt Rothemühl verpachtet eine Eigenjagd direkt an der polnischen Grenze mit Rot- und Damwild im Abschussplan. Submission ist am 15.1.2019. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Kulmbach)

In Oberfranken wird eine Genossenschaftjagd zum 1.4.2019 neu verpachtet. Submission ist am 31.1.2019 (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Bayern (Landkreis Dillingen/Donau)

Eine Jagdgenossenschaft in Schwaben verpachtet eine Jagd zum 1.4.2019 mit 442 ha.Submission ist am 30.12.2018 (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Bayern/Franken (verschieden Landkreise)

Die Bayerischen Staatsforsten verpachten 7 Eigenjagdbezirke in Bayern und Franken Arnstein (3) , Bad Brückenau (1), Flossenbürg (1), München (1), Selb (1) Submissionstermine stehen noch nicht fest,werden nachgereicht. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Bayern (Landkreis Ostallgäu)

Hier biete ich einen Begehungsschein für das Jagdjahr 2019 im Raum Marktoberdorf (weiterlesen)

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Drückjagdplanung – wo den Stand platzieren?

Eine gute Bewegungsjagd steht und fällt mit der Drückjagdplanung. Besonders bei der richtigen Standwahl sollte der Beständer alles richtig machen.

Auf der Drückjagd gilt es neben den Sauen auch dem Rot – und Rehwild. Drei verschiedene Schalenwildarten die Kugel anzutragen ist nicht einfach, besonders da alle drei unterschiedlich flüchten. Wie welcher Stand aussehen muss, damit ordentlich Strecke gemacht wird, zeigt Bruno Hespeler.

Drückjagdplanung - wo kommt das Rehwild?

Grundsätzlich müssen wir bei der Drückjagdplanung immer die Wahl des Standes und damit das Verhalten der zu bejagenden Wildart berücksichtigen. Und da haben wir schon den ersten Knackpunkt. Fast immer sollen mehrere Schalenwildarten gleichzeitig bejagt werden, die sich aber, von uns in Bewegung gesetzt, ganz unterschiedlich verhalten. Daher liegen bei guten Hochwildstrecken selten viele Rehe und umgekehrt. (weiterlesen)

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Thema Wolf: Mehr Transparenz nötig

CDU-Politiker fordert, das Untersuchungsmonopol bei DNA-Proben zu durchbrechen

(jd). Ist im benachbarten Landkreis Rotenburg tatsächlich ein Mensch von einem Wolf angegriffen worden? Diese Frage lässt sich offenbar nicht eindeutig beantworten. Jedenfalls konnten die eingeschickten DNA-Proben nicht zur Klärung des Falls beitragen. Laut Experten vom Senckenberg-Institut im hessischen Gelnhausen - dort werden bundesweit alle Spuren von (vermeintlichen) Wolfs-attacken analysiert - fanden sich keinerlei Hinweise, dass ein Wolf im Spiel war. Andererseits soll das Probenmaterial wenig brauchbar gewesen sein, so dass ein genetischer Nachweis ohnehin schwer zu führen gewesen wäre. Die Menschen in der Region sind jedenfalls verunsichert: Das Dörfchen Steinfeld, wo der Gemeindearbeiter in der vergangenen Woche angeblich von einem Wolf attackiert wurde, liegt nur knapp 25 Kilometer von der Stader Kreisgrenze entfernt. Das ist eine Distanz, die ein Wolf in nicht einmal einem halben Tag zurücklegt. (weiterlesen)

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