Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Weitschuss nachts mit Wärmebild: Wie weit ist wirklich waidgerecht?
16.03.2026
Weitschuss nachts mit Wärmebild wirkt oft „kontrolliert“ – ist jagdlich aber eine ganz andere Liga. In diesem Video ordne ich ehrlich ein, wo die Grenzen liegen, warum Distanz nicht das eigentliche Problem ist und warum „messen“ keine Entscheidung ersetzt.
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Keiler oder Bache - Ansprechhilfen für Wärmebildtechnik
16.03.2026
Hallo Leute, in diesem Video gebe ich mal ein paar Tipps zum ansprechen von Schwarzwild mit Hilfe einer Wärmebildkamera.
Ich hoffe meine Ausführungen helfen euch bei der schwierigen Aufgabe Schwarzwild mit Wärmebildtechnik richtig anzusprechen.
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Wildschaden auf Maisfeld: Landwirt zerstören Wildschweine das Maisfeld – Jagdpächter will Wildschaden nicht zahlen
7.03.2026
Ein Landwirt und ein Jagdpächter streiten nach einem Wildschaden über den Wildschadensersatz auf einer landwirtschaftlichen Fläche. Dabei wurde auf der Fläche Mais angebaut, der später zum Betrieb einer Biogasanlage verwendet wurde. In erster Instanz hatte das Gericht entschieden, dass der Maisanbau zum Betrieb einer Biogasanlage keine landwirtschaftliche, sondern eine gewerbliche Nutzung darstelle..
Ein Landwirt (Kläger) betreibt auf dem Grundstück auf einer Größe von 29.678 m² den Anbau von Mais für den Betrieb einer Biosgasanlage. Der Kläger ist hierbei Pächter der Grundstücke. Der Beklagte ist Jagdpächter und unter anderem für das streitbefangene Grundstück. Der Kläger zeigte einen Schadensfall durch Schwarzwild nahe der Stadt Plettenberg an und bat um Durchführung eines Vorverfahrens. Nach einem Termin am Schadensort wurde ein Wildschaden beziffert.
Der Landwirt behauptet, er sei Alleinpächter und Bewirtschafter der Grundstücksflächen. Den angebauten Mais verwende er auch zur Fütterung seiner Tiere, sodass eine landwirtschaftliche Nutzung vorliege. Der Landwirt ist der Ansicht, dass ihm der Beklagte als Jagdpächter zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet sei.
Der Jagdpächter behauptet, die Flächen des Landwirts werden nicht landwirtschaftlich, sondern gewerblich genutzt. Das Betreiben der Biogasanlage stelle eine gewerbliche Nutzung dar. (weiterlesen)

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Produktinformation: Hubertus-Schutzbrief – Ein Rucksack voller Sicherheit für Jäger und Förster
Der Hubertus-Schutzbrief bündelt alle wichtigen Versicherungen für Jäger und Förster in einem umfassenden Versicherungspaket. So erhalten Sie optimalen Schutz für alle Situationen rund um die Jagd:
Jagdhaftpflichtversicherung
Jagdwaffenversicherung
Jagd-Rechtsschutzversicherung
Jagdunfallversicherung
Warum ist eine Jagdhaftpflichtversicherung wichtig?
Die Jagdhaftpflichtversicherung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und Voraussetzung für die Beantragung eines Jagdscheins. Sie schützt Jäger vor finanziellen Folgen, wenn bei der Jagdausübung Dritte zu Schaden kommen.
Da insbesondere Personenschäden schnell sehr hohe Kosten verursachen können, bietet der Hubertus-Schutzbrief eine Versicherungssumme von bis zu 20 Millionen Euro. Jagdhunde sowie Schäden im Ausland sind automatisch mitversichert, sodass kein zusätzlicher Versicherungsschutz erforderlich ist.
Schutz für Waffen und technische Ausrüstung (weiterlesen)

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Waschbär-Jagd: Neuer Rekord in Deutschland
Der Waschbär bleibt als invasive Art in Deutschland ein Problem für die heimische Fauna. Der Deutsche Jagdverband (DJV) konnte bei der Entnahme der invasiven Raubtiere in den vergangenen Jahren wachsende Erfolge feststellen. Was geht aus dem Monitoring hervor?
15. März 2026
In den letzten 10 Jahren hat sich die Anzahl der durch Jäger erlegten Waschbären mehr als verdoppelt. 284.220 Waschbären haben Jägerinnen und Jäger im Jagdjahr 2025/25 entnommen. Das geht aus einer Mitteilung des DJV hervor. Die Fangjagd auf die invasive Art in Deutschland ist demnach von hoher Relevanz für die lokale Artenvielfalt. In der Laichzeit sind besonders die oft gefährdeten Amphibien bedroht. (weiterlesen)

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Der Wolf im Bundesjagdgesetz – bislang keine Meisterleistung!
12. März 2026
Unser Blogpost vom 10. November 2025: „Der Wolf ist zurück in Deutschland. Er ist schön und gefährlich, eine Bereicherung und ein wachsendes Problem. Er tötet Weidetiere und Hunde und er ängstigt Menschen – kurzum er spaltet unsere Gesellschaft! Tierfreunde lieben ihn, Jäger müssen mit ihm auskommen, Stadtbewohner finden ihn interessant, aber Bauern und Schäfer leiden unter ihm und wünschen ihn zum Teufel“.
Mit diesen Worten leiten wir unser Buch über den Wolf ein und zeigen, dass eigentlich eine weitgehende Einigkeit darüber besteht, dass unser Umgang mit dem Wolf jetzt endlich einmal eindeutig geregelt werden muss – das heißt: der Wolf muss ins Jagdrecht, und er muss vernünftig und wirkungsvoll bewirtschaftet werden. „Bewirtschaftet“ heißt im modernen Jagdrecht immer: Gejagt und geschützt, reguliert und gehegt – zu unserem, aber auch zu seinem Nutzen! Das allein ist modernes Jagdrecht (zugleich modernes „Tierrecht“), gegründet auf die Prinzipien Tierschutz, Biodiversität und Nachhaltigkeit!
Was bisher geschah
Am 19. Dezember 2025 hat die Bundesregierung dem Bundesrat den „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes“ mit 37 Seiten vorgelegt (Bundesratsdrucksache 765/25). Am 12. Januar 2026 hat sie den verbesserten Entwurf von 38 Seiten in den deutschen Bundestag eingebracht (Bundestags-Drucksache 21/3546). Es folgte die Stellungnahme des Bundesrats und eine Gegenäußerung der Bundesregierung dazu vom 11.02.2026 mit 9 Seiten (Bundestags-Drucksache 21/4090). Der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat sich am Montag, 23. Februar 2026, mit dem Bundesjagdgesetz beschäftigt. Grundlage der öffentlichen Anhörung war der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes“ (21/3546, 21/4090). (weiterlesen)

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Jagd – Mehr als nur Spaß am Schießen? | Agree to Disagree! | ARTE
Die Jagd ist ein kontroverses Thema: Für die einen ein unverzichtbares Kulturgut und Beitrag zum Naturschutz, für die anderen steht die ethische Frage und das Tierwohl im Vordergrund. Die Wissenschaft beschäftigt sich ihrerseits mit der Thematik und sucht nach Lösungen im Umgang mit Wildtieren. Kann auf natürliche Weise der Erhalt des ökologischen Gleichgewichts garantiert werden?
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ZWISCHEN den FRONTEN. Warum REHWILD eine weidgerechte Jagd verdient hat!
Die "Jäger der neuen Zeit"- Community ist der Ort, wo es ausschließlich um Jagdpraxis geht. Ein Ort für Austausch, des Lernen’s und der Inspiration. Alles unter dem Motto: „Was hat das Wild davon, dass es uns gibt?“ - mit dem Ziel, Dich schnell und sicher zu einem besseren Jagdpraktiker zu machen. Moderiert von erfahrenen Jagdexperten mit echtem Gemeinschaftssinn. Eine motivierende und hilfreiche Community mit Wirgefühl und „jagdlichem Geist“, ohne Störungen.
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5. März 2026
Jagd auf den Wolf: Bundestag beschließt neues Jagdrecht
Zu Beginn der Weidesaison gelten beim Wolf neue Entnahmeregeln. Die Länder müssen aber bis dahin noch einiges erledigen.
Der Wolf ist jetzt in Deutschland leichter bejagbar. Für viele Weidetierhalter geht eine langjährige Hoffnung in Erfüllung. Der Bundestag hat die Novelle des Bundesjagdgesetzes am Donnerstag (5.3.) beschlossen. Damit wird nicht nur die Entnahme von Problemwölfen schneller möglich, sondern die Jäger können nun auch die Wolfsbestände unter bestimmten Voraussetzungen aktiv regulieren. Eine Besonderheit gilt aber für alpine Regionen und an den Deichen. Ende März muss der Bundesrat das neue Bundesrecht noch beschließen. Das gilt aber als Formsache.
Problemwölfe leichter zu entnehmen (weiterlesen)

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Bundestag entscheidet über künftige Bejagung des Wolfes
Liveübertragung: Donnerstag, 5. März, 15.25 Uhr
Der Wolf soll als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Über den dahingehenden Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes“ (21/3546, 21/4090) entscheidet der Bundestag am Donnerstag, 5. März 2026, nach einer 30-minütigen Debatte. Zu der Abstimmung hat der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat eine Beschlussempfehlung (21/4371) vorgelegt. Abgestimmt wird zudem über Entschließungsantrag der AfD-Fraktion (21/4472), der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4473) und der Fraktion Die Linke (21/4474).
Gesetzentwurf der Bundesregierung
Die Rückkehr des Wolfs in Deutschland und Europa sei ein Erfolg der Artenschutzpolitik, heißt es in dem Entwurf. Mit zunehmender Ausbreitung des Wolfs steige allerdings auch das Konfliktpotenzial in Bezug auf die Bevölkerung sowie in Bezug auf die Weidetierhaltung. So seien im Jahr 2024 bei rund 1.100 Übergriffen rund 4.300 Nutztiere durch Wölfe gerissen oder verletzt worden. Gleichzeitig hätten sich im Jahr 2024 die Ausgaben für Herdenschutzmaßnahmen in Deutschland auf rund 23,4 Millionen Euro belaufen, zuzüglich weiterer rund 780.000 Euro für Ausgleichzahlungen für Nutztierübergriffe. (weiterlesen)


