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Grabenkämpfe unter Wolfsfreunden

Unter den Wolfsfreunden macht sich eine Spaltung bemerkbar, zwischen Fundamentalisten und Realisten – eine Analyse.

Zoff unter Wolfsfreunden: In der Szene bekannte Wortführer gehen aufeinander los, seit es in Sachsen den neuen Verein „Wolfsschutz Deutschland“ gibt. Eine Spaltung zwischen „Fundis“ und „Realos“ – wie bei den Grünen? Sicher ist: Die Akteure bekämpfen sich auf offener Bühne und mit harten Bandagen. „Einen solchen Verein haben die Wölfe nicht nötig“, schreibt der in diesem Umfeld geachtete Forstmann und Jäger Ulrich Wotschikowsky auf seiner „Wolfsite“. Dafür schimpft ihn die Gegenseite einen „selbsternannten Wolfsexperten“ und attackiert ihn mit einschlägiger Jäger-Schelte: „Ein Jägermeister auf Kriegszug!“
„Wotsch“, wie Wotschikowsky in der Szene gern genannt wird, ist einer der bekanntesten Wolf-Befürworter in Deutschland – und zugleich Jäger. Allein schon dieser Umstand macht den Mann aus den Ammergauer Bergen in solchen Kreisen offenbar verdächtig, obwohl er sich zugleich gerne mit dem traditionsbewussten Waidwerk anlegt. (weiterlesen)

Forstmann, Wolfsexperte und Jäger Ulrich Wotschikowsky

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"Müssen jetzt handeln" - Landwirtschaftsminister fordert Abschussquote für Wölfe

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) fordert eine Abschussquote für Wölfe in Deutschland.

"Wir kommen an den Punkt, wo wir im Rahmen der Bestandskontrolle über eine begrenzte Abschussfreigabe für Wölfe reden müssen", sagte der Minister der "Bild"-Zeitung. In anderen Ländern gebe es bereits solche Quoten für Wölfe. "So etwas brauchen wir in Deutschland auch."
Dabei gehe es nicht darum, jeden Wolf zu bekämpfen. "Er gehört zu unserem Öko-System und hat sein Existenzrecht. Aber wir können nicht warten, bis der Wolf zur Gefahr für uns Menschen wird. Wir müssen jetzt handeln", sagte Schmidt. Deutschland brauche ein Wolfsmanagement, um den Bestand so zu regulieren, dass der Wolf auch langfristig seinen Platz in Deutschland behalten könne. (weiterlesen)

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Jagdhundezucht: Weg ins Verderben ?

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Jörg T. Epplen, Humangenetiker an der Ruhr-Universität Bochum und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des VDH, über verbrecherische Zuchtstrategien, die Gefahren der Inzucht, den Einfluss von Genen, Umwelt und Erziehung auf die Leistung von Hunden und „die hohe Kunst des Züchtens“.

JAWINA: Wenn ich als Züchter oder Zuchtverband einer kleinen Spezialhunderasse diese Rasse durch züchterische Methoden und Entscheidungen möglichst stark schädigen wollte – wie müsste ich da vorgehen?

Prof. Dr. Epplen: Puh. Mit Geschwistern züchten und möglichst nur mit einem Geschwisterpaar. Oder Sie könnten es natürlich auch teuer machen und sagen, ich kloniere bzw. kopiere den Hund, der den Prototyp der Rasse darstellt für jeweils 56.000 Dollar. So ist es durchaus möglich, die Rasse zu Grunde zu richten.

JAWINA: Ähnelt das letztere nicht auf fatale Weise der Zuchtstrategie in manchen Vereinen, wo hochprämierte Rüden besonders häufig zum Zuchteinsatz kommen?

Prof. Dr. Epplen: Ja.  (weiterlesen)

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Beißattacke unter der Motorhaube

Ein kleiner, pelziger Räuber sorgt für viel Unmut unter Autofahrern. Steinmarder haben es besonders oft auf Zündkabel, Kühlwasserschläuche oder Antriebs- und Lenkmanschetten abgesehen. Bundesweit richten sie dabei Schäden in Millionenhöhe an.
Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) zählte 2015 bundesweit 207.000 Schadensfälle verursacht durch Marder. Dabei richteten sie einen Schaden von rund 63 Millionen Euro an. Im Vergleich zu 2014 sank die Anzahl gemeldeter Schadensfälle um rund vier Prozent. (weiterlesen)

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Sachsens Frauen drängt es zur Jagd

Immer mehr Frauen erwerben die Lizenz zum Waidwerk und streben auf die Hochstände. Aber anders als die Männer wollen sie vor allem ein Naturerlebnis - und erst dann das Wildbret.

Dresden. Die Jägerschaft in Sachsen wird weiblicher. 2016 hatten laut Behördenstatistik landesweit 774 Frauen die Erlaubnis zum Waidwerk. Damit hat sich die Zahl jagender Frauen nach Angaben des Umweltministeriums binnen zehn Jahren nahezu verdoppelt. (weiterlesen)

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Andreas Käslin: Portrait-Trailer: Auf der Jagd

Kinodokumentarfilm von Mario Theus

Ein Film von Mario Theus.
Ab Februar 2019 im Kino.
Im Kinodokumentarfilm «Auf der Jagd» kann das Publikum erstmals eine Jagdsaison hautnah aus unterschiedlichen Perspektiven miterleben. Die drei Protagonisten des Films vereint die archaische Motivation des Jagdinstinkts, des Jagdfiebers. Der Blick über ihre Schultern eröffnet dem Zuschauer Einblicke in eine ursprüngliche Welt der Freiheit. Er lernt das Handwerk des Jägers, der Wildhüterin und des Tierfilmers kennen, eingebettet in das zugehörige Erlebnis: Er ist dabei, wenn die Trennlinie zwischen Mensch und Wildtier durchbrochen wird, wenn der Jäger seine Beute tötet und sich diese aneignet, wenn die Wildhüterin die Jäger beim Weidwerken überwachen oder der Tierfilmer einem Hirschen aus 20 Meter Entfernung mit der Kamera direkt ins Auge blickt.

Produktion:
Lucky Film GmbH
Spiegelhofstrasse 32
CH-8032 Zürich
Tel: +41796171945
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: luckyfilm.tv    (Vorschau ansehen)

 

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Erstes Schwarzwildgatter in NRW fertiggestellt

In Lippstadt auf Gut Mentzelsfelde eröffnet im Oktober das erste Schwarzwildgatter in Nordrhein-Westfalen. Bislang lagen die 18 vorhandenen Schwarzwildgatter vor allem in den neuen Bundesländern sowie in Schleswig-Holstein (1), Baden-Württemberg (1) sowie Bayern (3).

In einem Schwarzwildgatter werden Jagdhunde für die Jagd auf Wildschweine vorbereitet, indem gezielt eine Begegnung herbeigeführt wird, erklärt das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben. Unter kontrollierten Bedingungen lässt sich dort auch feststellen, ob ein Hund überhaupt für die Jagd auf diese wehrhafte Wildart geeignet ist. Zugleich wird dem Hundeführer mehr Sicherheit gegeben, da er erfährt, wie sein Hund am Schwarzwild arbeitet. (weiterlesen)

 

Foto: Wikipedia

 

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Ein Ökosiegel von umstrittenen Wert

In Hessen wird mal wieder um die reine Waldbaulehre gestritten. Selbst im Staatsforst gibt es heftige Widerstände gegen die Zertifizierung nach den umstrittenen FSC Regeln. Jäger wissen: Ein Hauskrach, der Tradition hat, wenn der WWF mit im Boot sitzt.

Sicher ist: Um das Öko-Siegel gibt es seit vielen Jahren immer wieder Wirbel. Unterschiedlich strenge Regeln und lasche Kontrollen in fernen Ländern – so lauten die wesentlichen Vorwürfe – sorgen in der Praxis für Wettbewerbsverzerrung, aber oft genug nicht für mehr Naturschutz. Denn die Kunden in Baumärkten und Möbelhäusern fragen nicht weiter nach langen Transportwegen und mitunter fragwürdigen Standards, wenn sie den Verbraucher beruhigende Aufkleber sehen. (weiterlesen)

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Gemeinde finanziert Jägern und Feuerwehr Drohne

Eine Gemeinde stellt mehrere tausend Euro für den Kauf einer Drohne zur Verfügung. Sie will damit Jäger und Feuerwehrleute aus der Region unterstützen.
„Wenn Leute bei der Feuerwehr oder Jägerschaft ehrenamtlich tätig sind, gilt es diese so gut wie möglich zu unterstützen“, erklärt Hauke Christiansen, Bürgermeister von Risum-Lindholm (Schleswig-Holstein), gegenüber jagderleben. Daher beschlossen er und die Gemeindevertreter einstimmig, den Kauf einer 10.000 Euro teuren Drohne inklusive Wärmebildkamera mit 6.000 Euro mitzufinanzieren. (weiterlesen)

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Drückjagdeinladung Forstbezirk Eibenstock (Sachsen)

Wir jagen dabei in allen Revieren auch auf Rotwild mit. Die Jagdgebiete sind großräumig mit Drückjagdböcken ausgestattet. Die Größe der Gebiete beträgt immer ca. 1.000 ha. Wir setzen brauchbarer Stöberhunde ein, die das Wild an den Jagdtagen aus den Einständen bringen und für die Zeit der Jagdausübung auf den Läufen halten.

Zudem bieten wir an den Abenden vor und nach den Drückjagden Gruppenansitze an vorbereiteten Stellen in den Nachbarrevieren zum eigentlichen Drückjagdgebiet an. Im Rahmen unserer Möglichkeiten, können unserer Jagdhütten unentgeltlich durch Jagdteilnehmer genutzt werden. Für den Einsatz jagdlich brauchbarer Stöberhunde zahlt der Forstbezirk Eibenstock eine Aufwandspauschale von 20 € je Einsatztag und Hund. Zudem können Tierarztkosten für bei den Jagden verletzte brauchbare Hunde im Rahmen der Betriebsanweisung Jagd erstattet werden.

Geben Sie die Einladung gern an Hundeführer und Jäger weiter.

Anmeldungen bitte ich direkt bei mir vorzunehmen – entweder per Email oder telefonisch.

Mit freundlichen Grüßen

Clemens Weiser
Leiter Staatsforstbetrieb Forstbezirk Eibenstock

(Termine 2017/18)

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