Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Vogelgrippe: Mehr als 10.000 tote Wildvögel in SH

30.11.2020  Die Zahl der gefundenen toten Vogelkadaver in Schleswig-Holstein ist inzwischen fünfstellig. Auch wenn nicht alle Funde auf das Virus getestet wurden, soll ein Großteil im Zusammenhang mit der Vogelgrippe stehen.

Seit Beginn der aktuellen Geflügelpest-Welle - auch Vogelgrippe genannt - sind inzwischen rund 10.200 tote Vogelkadaver gefunden worden. Die Anzahl der vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigten Nachweise bei Wildvögeln in Schleswig-Holstein liegt nach Angaben des Umweltministeriums bei rund 270 Nachweisen, allerdings werden nicht alle Funde getestet. Der Spitzentag mit fast 1.000 verendeten Wildvögeln liegt nun schon knapp zwei Wochen zurück. Seitdem geht die Kurve nach unten. Am Wochenende wurden gar keine Kadaver mehr eingesammelt. Dennoch sei das keine Entwarnung, stellt Hendrik Brunckhorst, der Sprecher des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz fest. 

Vogelgrippe hauptsächlich in Nordfriesland  (weiterlesen)

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EU: Kommission will auf einem Zehntel der Fläche der Europäischen Union die Jagd verbieten

Die Europäische Kommission will auf einem Zehntel der Landfläche in der Europäischen Union die Jagd verbieten. Dies ist Teil der Biodiversitätsstrategie für 2030, die in Brüssel gerade ausgebrütet wird.

30% der Landflächen sollen als Schutzgebiete eingerichtet werden und 10% wären „streng geschützt.“ Im EU-Text heißt es: “Dies bedeutet, dass streng geschützte Gebiete von natürlich vorkommenden Lebensräumen und Arten eingenommen werden und für sich alleine, oder zusammen mit Pufferzonen mit einem niedrigen Schutzniveau, eine ausreichende Größe haben sollten, um sicherzustellen, dass natürliche Prozesse, von denen sie abhängen, nicht gestört werden. Extraktive Tätigkeiten wie Bergbau, Fischerei, Jagd oder Forstwirtschaft sind mit diesem Schutzniveau nicht vereinbar.“   (weiterlesen)

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Wildnisfonds nimmt Fahrt auf

Die Stiftung Naturschutz Thüringen sowie die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg erwerben mit Mitteln aus dem Wildnisfonds der Bundesregierung insgesamt 400 ha, auf denen nun Wildnis entstehen darf. Ziel ist es das 2%-Wildnisziel der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt zu erreichen. Weitere Projekte stehen vor der Bewilligung.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Große, zusammenhängende Gebiete, in denen sich die Natur vom Menschen ungestört entwickeln kann, sind sehr selten. Dabei sind wilde Ökosysteme unverzichtbar für den Schutz unserer Lebensgrundlage, der biologischen Vielfalt. Um diese natürlichen Lebensräume wieder zu aktivieren, ist es das Ziel der Bundesregierung, mindestens zwei Prozent der Landesfläche Deutschlands wieder zu Wildnis werden zu lassen. Diesem Ziel wollen wir mit dem Wildnisfonds ein großes Stück näherkommen. Jetzt machen wir den Anfang mit zwei bemerkenswerten Flächen. Mit der Förderung des Ankaufs einer bedeutenden Fläche Waldwildnis im Frankenwald setzen wir einen starken Impuls für die laufende Wildnisentwicklung in Thüringen. In Brandenburg wird das bestehende große Wildnisgebiet „Heidehof“ um einen weiteren wertvollen Teil erweitert.“

Wildnisgebiet mit bundesweiter Bedeutung  (weiterlesen)

 

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Das Deutsche Jagdportal sagt „Danke!“

Die erste professionelle Umfrage des Deutschen Jagdportals zum Thema Jagdhundeausbildung übertrifft Dank der kräftigen Unterstützung unserer treuen Leser sowohl inhaltlich, als auch bezüglich der großen Teilnahme alle Erwartungen

Am Anfang stand eigentlich nur eine einzige Frage im Raum:

Warum wird die Diskussion über den Weg zum gehorsamen Jagdhund in den Jagdhundeforen so hochemotional geführt?

Am Ende konnte die Frage nicht hinreichend zufriedenstellend beantwortet werden und wir entschlossen uns in der Redaktion vom Deutschen Jagdportal dazu, unter Jagdhundehaltern eine Umfrage zu starten.

Umfrage Jagdhundeausbildung: Besteht die Gefahr, dass der riesige Hundeschulmarkt nun auch die Jagdhundeausbildung erobert?              (weiterlesen)

 

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29.11.2020 Schweineseuche: Gut 50 Prozent mehr ASP-Wildschweine in der EU

Bonn - In Deutschland ist die Zahl der mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweine bis einschließlich Donnerstag, 26.11.2020, auf 185 gestiegen und hat damit innerhalb einer Woche um 15 zugenommen.

Alle neuen Fälle ereigneten sich in den bisher bekannten Kernzonen Brandenburgs, wo seit Mitte September insgesamt 177 ASP-Wildschweine entdeckt wurden; in Sachsen waren es bislang acht. In der gesamten Europäischen Union einschließlich der Ukraine, Serbiens und Moldawiens hat es nach Angaben des Tierseuchenmeldesystems (ADNS) vom Jahresbeginn bis zum 26. November insgesamt 9.634 ASP-Nachweise bei Wildschweinen gegeben. Damit wird schon jetzt die Fallzahl des gesamten Kalenderjahres 2019 um gut 50 % übertroffen.

Neben Deutschland nahmen zuletzt vor allem in Polen, Ungarn, der Slowakei und Rumänien die ASP-Nachweise zu. Ausbrüche in Hausschweinebeständen gab es im November bisher nur in der Ukraine und Rumänien. Erfreulich ist, dass im bisherigen Jahresverlauf weniger Nutzschweinehaltungen von der Tierseuche betroffen waren als im Vorjahr. (weiterlesen)

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28.11.20  Schweinepest in Märkisch-Oderland - Waschsalon für Kadaver-Suchhunde

Seit Anfang Oktober kommen im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest auch eigens in Brandenburg ausgebildete Suchhunde zum Einsatz. Um die Tierseuche nicht aus den betroffenen Gebieten herauszutragen, müssen die Hunde nach der Arbeit unter die Dusche.

Neben Corona beschäftigt auch die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiterhin die Landkreise in Ostbrandenburg. Vor allem im Oderbruch (Märkisch-Oderland) sind aktuell Soldaten, Mitarbeiter des Technisches Hilfswerks und der Kreisverwaltung unterwegs, um weiter nach kranken oder verendeten Wildschweinen zu suchen. In für den Menschen schwer zugängliche Gebiete, wie etwa moderige Uferbereiche, kommen Spürhunde bei der Suche zum Einsatz.

Anlagen der Hunde fördern  (weiterlesen)

 

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Jagen mit Vorstehhunden -Dennis Panthen Jagdhundeausbildung

Hier nochmal ein Video zur Hasenjagd mit einzigartigen Bildern - Für diese Jagd Art benötigt man maximale Kontrolle - das Abbruch Signal (Triller-Platz) ist hier unerlässlich, da sonst die Gefahr besteht, dass die Hunde in den Schuss laufen und schwer verletzt werden. Gerade in dieser Jagdart benötigen wir die punktuelle Kontrolle, aber auch die Härte und Schärfe, Stücke die nicht sofort verendet sind, über lange Strecken zu verfolgen und zu packen und dem Hundeführer zuzutragen.

Aber auch hier bei schlechten Wind- und Witterungsverhältnissen (fast komplette Windstille), passiert es, dass die Hunde kaum ins Vorstehen kommen und die Hasen eher "Raus schubsen". Auch hier gilt es dann sehr schnell die Schuss anzutragen.

Die Erfahrung der Hunde wächst von Jagd zu Jagd. In der ersten Aufnahme aus der Drohnenperspektive sieht man wie die Hündin sofort stoppt, sich sogar kurz abdreht, sodass geschossen werden kann.

Kontrolle ist das A und O bei Jagdhunden im Einsatz.

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Jagdgelegenheit finden Teil 2: Wie Du Jagdpächter kennenlernst Jagdmöglichkeiten für Jungjäger

Du bist auf der Suche nach einer Jagdgelegenheit? Du weißt aber noch nicht, wo Du Jagdpächter in Deiner Region finden und kennenlernen kannst?

Auf mein erstes Video zum Thema „Jagdgelegenheiten“ haben mich viele Fragen erreicht, wo man mit der Suche nach einer Jagdmöglichkeit am besten anfängt und wie man mit den Pächterinnen und Pächtern in Kontakt kommt.

In diesem Video aus der Serie „So findest Du Dein Wunschrevier“ erfährst Du, worauf es dabei ankommt und an wen Du Dich wenden kannst, wenn Du die Pächterinnen und Pächter in Deiner Region kennenlernen möchtest.

 

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Bestandsjagd: Finnland reduziert im Herbst 2021 seinen Wolfbestand

Trotz erbitterter Widerstände von Naturschützern geht das finnische Modell des Wolfsmanagements in eine neue Runde. Es sieht ausdrücklich auch die Regulierung auf nur noch 25 Wolfsrudel vor.

Finnland bereitet eine erneute Regulierung des Wolfbestandes vor. Das Landwirtschaftsministerium in Helsinki hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die nun den aktuellen Bestand ermittelt und einen günstigen Erhaltungszustand für das Raubtier definiert.

Wenn diese planmäßig im kommenden Jahr ihre Analyse abgeschlossen und einen günstigen Erhaltungszustand für die Tierart bestätigt hat, sind nach Einschätzung von Landwirtschaftsminister Jari Leppä die rechtlichen Voraussetzungen für die Regulierung des Wolfbestandes erfüllt. Im Winter 2021/22 könne dann unter Beachtung der rechtlichen Auflagen mit der „Bestandsjagd“ der Wolfspopulation begonnen werden. (weiterlesen)

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Pressegespräch: Riesige Schäden durch Nonnengänse und kein politischer Wille

Die Bestände der Nonnengans nehmen in Schleswig-Holstein immer weiter zu. Die Bauern beklagen teilweise Totalverluste. Die EU erlaubt Jagd und Entschädigungen, das Land sperrt sich jedoch.

Naturschutz kontra Landwirtschaft: Wie fast nirgendwo sonst in Deutschland zeigt sich dieser Konflikt so deutlich und mit so großen Folgen für hunderte Bauern wie in Norddeutschland. Hier breitet sich die weitgehend geschützte Nonnengans massiv aus. Sind die Rastvögel aus Osteuropa früher im Winter weiter Richtung Atlantik geflogen, bleiben sie inzwischen an den Küsten, insbesondere in Schleswig-Holstein.

Die Bauern fühlen sich allein gelassen mit den großen Schäden durch das sehr tiefe Abgrasen, die Verkotung und die lange Verweildauer der Tiere bis weit in den Frühling hinein. Der Bauernverband SH hatte daher am Freitag zu einem virtuellen Pressetermin geladen, bei dem neben dem Verbandspräsidium u.a. Landwirt Melf Melfsen, der CDU-Europaabgeordnete Niclas Herbst und der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Jensen teilnahmen. Die Bundestagsabgeordnete Astrid Damerow entschuldigte sich kurzfristig wegen einer parallel noch laufenden Debatte. (weiterlesen)

 

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