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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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5. März 2026

Jagd auf den Wolf: Bundestag beschließt neues Jagdrecht

Zu Beginn der Weidesaison gelten beim Wolf neue Entnahmeregeln. Die Länder müssen aber bis dahin noch einiges erledigen.

Der Wolf ist jetzt in Deutschland leichter bejagbar. Für viele Weidetierhalter geht eine langjährige Hoffnung in Erfüllung. Der Bundestag hat die Novelle des Bundesjagdgesetzes am Donnerstag (5.3.) beschlossen. Damit wird nicht nur die Entnahme von Problemwölfen schneller möglich, sondern die Jäger können nun auch die Wolfsbestände unter bestimmten Voraussetzungen aktiv regulieren. Eine Besonderheit gilt aber für alpine Regionen und an den Deichen. Ende März muss der Bundesrat das neue Bundesrecht noch beschließen. Das gilt aber als Formsache.

Problemwölfe leichter zu entnehmen (weiterlesen)

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Bundestag entscheidet über künftige Bejagung des Wolfes

Liveübertragung: Donnerstag, 5. März, 15.25 Uhr

Der Wolf soll als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Über den dahingehenden Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes“ (21/3546, 21/4090) entscheidet der Bundestag am Donnerstag, 5. März 2026, nach einer 30-minütigen Debatte. Zu der Abstimmung hat der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat eine Beschlussempfehlung (21/4371) vorgelegt. Abgestimmt wird zudem über Entschließungsantrag der AfD-Fraktion (21/4472), der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4473) und der Fraktion Die Linke (21/4474).

Gesetzentwurf der Bundesregierung

Die Rückkehr des Wolfs in Deutschland und Europa sei ein Erfolg der Artenschutzpolitik, heißt es in dem Entwurf. Mit zunehmender Ausbreitung des Wolfs steige allerdings auch das Konfliktpotenzial in Bezug auf die Bevölkerung sowie in Bezug auf die Weidetierhaltung. So seien im Jahr 2024 bei rund 1.100 Übergriffen rund 4.300 Nutztiere durch Wölfe gerissen oder verletzt worden. Gleichzeitig hätten sich im Jahr 2024 die Ausgaben für Herdenschutzmaßnahmen in Deutschland auf rund 23,4 Millionen Euro belaufen, zuzüglich weiterer rund 780.000 Euro für Ausgleichzahlungen für Nutztierübergriffe.  (weiterlesen)

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DAS UNSICHTBARE SICHTBAR GEMACHT. Warum SICHERHEIT bei der Jagd immer an erster Stelle stehen muss

Hinweis: Das Video dient zu Schulungszwecken der Jägerschaft im Kontext der weidgerechten Jagd und zur Vertiefung besonders sicherheitsrelavter Punkte bei der verantwortungsvollen Jagdausübung. SICHERHEIT ist das A & O! Die gezeigten Aufnahmen wurden uns von unterschiedlichen Jägern und Jägerinnen über die letzten Jahre hinweg zur Verfügung gestellt und sollen zur Überprüfung und Sensibilisierung des eigenen Verhaltens bei der Schussabgabe dienen. Besonders wollen wir auf die Themem "sicherer Kugelfang gegeben?!" sowie "vorderes und hinteres Schussfeld frei?!" hinweisen.

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Bundesförderprogramm für Drohnen mit Wärmebildkamerasystem zur Rehkitzrettung 2026

Das Bundesförderprogramm Rehkitzrettung ist ein Instrument der Digitalisierungsstrategie. Durch den Einsatz von Drohnen mit geeigneten Wärmebildkameras steht eine effiziente Technik zur Verfügung, um Wildtiere und vor allem Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren.

Aus diesem Grund hat sich das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) auch in diesem Jahr dazu entschlossen, die Anschaffung solcher Drohnen für einen festgelegten Kreis von Anwendern mit einem Volumen von 2,1 Millionen Euro zu fördern.

Im Förderjahr 2026 wird ein Festbetrag von maximal 3.000,00 Euro pro Drohne gefördert.x Antragsberechtigt sind: (weiterlesen)

 

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Jetzt kommt die ganze Wahrheit ans Licht!

Auch als Free Episode auf Hunt on Demand verfügbar: https://www.hunt-on-demand.com/jagdvideos/die-hod-story-die-wahrheit-ueber-hunt-on-demand/1321

Mit der „Die HOD Story - Die Wahrheit über Hunt on Demand", gibt Hunt on Demand einen offenen und authentischen Einblick in seine eigene Entstehungsgeschichte. Die über einstündige Dokumentation, erzählt den Weg von der ersten Idee bis zur heutigen Plattform - mit allen Höhen und Tiefen.

Im Mittelpunkt stehen die Menschen hinter Hunt on Demand: Mitarbeiter, Publisher und Wegbegleiter, die trotz unterschiedlicher Interessen, Spannungen und Unsicherheiten an einer gemeinsamen Vision festgehalten haben. Freundschaften, Konflikte, glückliche Zufälle und viele Entscheidungen haben den Weg geprägt und letztlich möglich gemacht. Der Film beleuchtet diese entscheidenden Momente, die den Aufbau der Plattform geprägt haben, die sich zunächst gegen Widerstände, Zweifel und zahlreiche Herausforderungen behaupten musste!  (Video ansehen)

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Verkehrssicherungspflicht - Keine Haftung des Jagdpächters bei Sturz eines Dritten von einem Hochsitz

25.2.2026

Verkehrssicherungspflichten im Zusammenhang mit der Sicherheit eines Hochsitzes bestehen grundsätzlich nur gegenüber befugten Nutzern. Dazu zählen Inhaber einer Jagderlaubnis, nicht aber Dritte. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) wies mit heute veröffentlichtem Beschluss den Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe für eine Berufungsverfahren zurück, mit dem Schadensersatzansprüche nach einem tödlichen Sturz vom Hochsitz weiterverfolgt werden sollten.

Die Kläger nehmen die Beklagten nach dem Tod ihres Lebensgefährten bzw. ihres Vaters in Anspruch. Die Beklagten sind jagdausübungsberechtigte Revierpächter des streitgegenständlichen Jagdbezirkes. Sie hatten dem Zeugen K. eine Jagderlaubnis erteilt. Der Zeuge K. befand sich im November 2020 auf dem ca. 4 m hohen Hochsitz, als auch der Verunfallte nach Kontaktaufnahme zum Zeugen K. hochstieg. Nach Beendigung des gemeinsamen Ansitzes stürzte der Lebensgefährte beim Versuch, den Hochsitz über die Leiter zu verlassen, zu Boden und verstarb. Die obere Sprosse der Leiter des Hochsitzes war in der Mitte durchgebrochen. (weiterlesen)

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Produktinformation: Artemis Plus – Dein Wild. Dein Vorteil

Artemis Plus ist das innovative Vorteils- und Rückvergütungssystem für Jäger in Deutschland. Das Programm verbindet nachhaltige Wildverwertung, faire Vergütung und moderne Digitalisierung in einem einzigartigen Kreislauf:

Jäger liefern ihr Wild an Artemis – und erhalten immer ein Guthaben, das sie flexibel im Artemis-Onlineshop gegen hochwertige Produkte einlösen können.

Was ist Artemis Plus?

Artemis Plus ist ein digitales Bonus- und Bindungssystem für

Jäger,

Forstbetriebe und

Wildlieferanten.

Für jedes abgegebene Stück Wild wird dem Jäger automatisch ein Guthaben gutgeschrieben. Dieses Guthaben kann anschließend im Artemis-Onlineshop eingelöst werden – zum Beispiel für:

Wildprodukte & Spezialitäten

Wildwurst und Fertigprodukte

 Wichtig: Es gibt keine Entweder-oder-Lösung – Jäger erhalten immer ein Guthaben, das flexibel eingelöst werden kann.  (weiterlesen)

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Amateure am Werk - Wenn selbsternannte Tierschützer einen Wolf quälen

Von Alexander Heiden

16.2.2026

In Sachsen ist ein viel zu zutraulicher Wolf eingefangen und besendert worden. Aktivisten ließen ihn dann mit einem sogenannten „Hard Release“ wieder frei. Was dabei gefilmt wurde, ist jetzt ein Fall für den Staatsanwalt.

Am Anfang sollten wir kurz ein Missverständnis abwenden: Das hier ist kein Text für den Wolf. Ich halte es für eine fürchterliche Idee, dass im Industriestaat Deutschland – der nach Belgien am dichtesten besiedelten Nation des ganzen Kontinents – diese großen und gefährlichen Beutegreifer wieder angesiedelt werden.

Doch ganz gleich, wie man zu dem Vorhaben steht, Europa wieder zu einer Wildnis wie vor ein paar hundert Jahren zu machen: Der Wolf ist ein hochentwickeltes Lebewesen. Er hat – wie alle Geschöpfe auf Gottes Erde – Achtung und Respekt des Menschen verdient.

Das bedeutet nicht, dass man ihn nicht bejagt. Aber es bedeutet ganz sicher, dass man ihn nicht quält.

Die sächsische Wolfs-Affäre (weiterlesen)

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Das hier ist kein schlechter Jagdhund- das ist menschliches Versagen! Hund wurde im Stich gelassen!

3.02.2026

Rechtliche Einordnung (bitte lesen)

In diesem Video werden Ausschnitte aus einem zuvor öffentlich zugänglichen YouTube-Video gezeigt.

Diese Ausschnitte werden ausschließlich in dem Umfang verwendet, der für eine kritische, fachliche Auseinandersetzung notwendig ist. Die Nutzung erfolgt auf Grundlage des Zitatrechts gemäß § 51 UrhG.

Die gezeigten Sequenzen dienen nicht der Unterhaltung, nicht der Weiterverbreitung des Originals, sondern der sachlichen Analyse, Einordnung und Kritik.

In diesem Video werden keine eigenen Tatsachenbehauptungen über strafbares Verhalten von Personen aufgestellt. Es werden wörtliche Aussagen aus dem Originalvideo wiedergegeben und anschließend fachlich eingeordnet.

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Tödlicher Jagdunfall: 23-Jähriger erschossen!

Am 9. Januar 2026 kam es in einem Waldgebiet bei Warburg in Ostwestfalen zu einem tragischen Jagdunfall. Eine Gruppe von vier jungen Jägern im Alter von 22 bis 24 Jahren war abends zum Ansitzen auf mehrere Hochsitze verteilt. Ein 22-jähriger Jäger befand sich mit zwei Begleitern auf einem Hochsitz, während ein 23-jähriger Bekannter allein einen anderen Hochsitz etwa 100 Meter entfernt besetzte.

Aus noch ungeklärter Ursache löste sich aus der Waffe des 22-Jährigen ein Schuss, der den 23-Jährigen traf. Trotz umgehender Reanimationsversuche starb dieser noch im Wald. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit von einem tragischen Jagdunfall aus und ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Zudem wird geprüft, ob alle Beteiligten die nötigen Jagd- und Waffenberechtigungen hatten.

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