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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Die Deutsche Wildtier Stiftung lädt zum 12. Rotwildsymposium ein

Veranstaltungsort der Tagung ist die Botschaft der Wildtiere in der Hamburger HafenCity. Hier können Sie sich anmelden.

Das 12. Rotwildsymposium findet vom 18. bis 20. Juni 2026 in Hamburg statt. In diesem Jahr werden wir uns dem Thema „Neue Lebensräume für den Rothirsch“ widmen. Denn um die bestehenden Vorkommen zu vernetzen und die aus genetischer Sicht so wichtige effektive Populationsgröße rasch erhöhen zu können, reichen Grünbrücken und Wanderkorridore nicht aus. Es braucht dafür unbedingt auch neue Lebensräume, die als Trittsteine zwischen den bestehenden Vorkommen dienen. Das 12. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung soll dabei helfen, dem Rothirsch den Weg in neue Lebensräume zu ebnen. Zur Anmeldung

 

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Mistviecher · Wildtiere in der Landwirtschaft

Ein Film von Ralf Bücheler

Seit 1977 ist die Saatkrähe geschützt. Mittlerweile gibt es in Bayern wieder rund 20.000 Brutpaare, vor allem um München und in Schwaben. Sie ernähren sich von Kleintieren und Samen, aber auch von frisch gekeimtem Mais, Sonnenblumen und sogar Gemüse. Weil die großen schwarzen Vögel in Schwärmen über Felder herfallen, bringen sie viele Landwirte zur Verzweiflung. Denn auf den Schäden bleiben sie zum großen Teil sitzen. Also müssen sie aufwändige Schreckanlagen errichten - oder etwas anderes anbauen.

Seit etwa 1.000 Jahren werden bei Tirschenreuth in der Oberpfalz Fische gezüchtet. Rund 5.000 Teiche bilden eine einmalige Kulturlandschaft, die auch ökologisch wertvoll ist: Viele seltene Tierarten finden hier Zuflucht. Unter ihnen der Fischotter, der neben Fischen auch Amphibien und Wasservögel frisst. Was weder im Sinne des Naturschutzes ist noch in dem von Teichwirten wie Thomas Beer, die um ihre Existenz bangen.

Biber fressen im Sommer Wildpflanzen und im Winter Holz. Und sorgen mit ihren Dämmen für ökologisch kostbare Feuchtgebiete. Trotzdem sind sie so manchem Landwirt ein Dorn im Auge, denn der Biber leitet Bäche auch so um, dass über Nacht kein Acker mehr da ist, sondern ein See.

Beim Biobauern Christoph Schreiber wird der neue, teure Schutzzaun gegen Wölfe unterspült. Da packt selbst den Naturfreund die Verzweiflung.

Der Film erzählt Geschichten vom alten Konflikt zwischen Landwirtschaft und Wildtieren - und von neuen Lösungen. (Video ansehen)

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Wald oder Wild - Mehr Jagd auf Rehe und Hirsche? | Doku | NDR Story

Zwischen Jägern und Förstern ist ein Streit um das Reh in deutschen Wäldern entbrannt. Viele Förster fordern ein Drittel mehr Wild zu schießen, weil vor allem Rehe junge Pflanzentriebe abfräßen und so einen klimaresistenten Zukunftswald verhinderten. Außerdem gebe es eine Zunahme an Wildunfällen, die den Menschen gefährde.

Jägerinnen und Jäger widersprechen. Sie befürchten, dass wirtschaftliche Interessen der Forstwirtschaft bei der Forderung nach höheren Abschüssen im Vordergrund stehen. Reh und Hirsch stünden zu Unrecht am Pranger. Wer hat recht? In der Doku sprechen Antje Büll und Felix Meschede mit Förstern, Waldbesitzern und Jägern.

Rehe und Hirsche gehören fest zur deutschen Kulturlandschaft. Was kaum einer weiß: Jährlich werden 1,3 Millionen Rehe und 80.000 Hirsche in Deutschland erlegt. Für viele Förster, die meist auch selbst jagen, ist das jedoch viel zu wenig. Sie sind überzeugt, die Rehe fressen die Knospen der jungen Bäume ab und behindern so den Waldumbau in einen klimaresistenten Mischwald.

"Wir haben deutschlandweit überhöhte Wildbestände, die dazu führen, dass der Wald sich nicht natürlich verjüngen kann, und das ist ein riesiger volkswirtschaftlicher Schaden", so Moritz von Maltzahn, Waldbesitzer aus Mecklenburg-Vorpommern. Der Förster ist überzeugt, dass man auch mit einem ökologischen Mischwald forstwirtschaftlich Gewinne erzielen kann. Doch dafür, sagt er, verbringe er 20 Prozent seiner Arbeitszeit mit dem Erlegen des Wildes.

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Jagdhütte im Außenbereich - Jagdpächter baut Jagdhütte - im falschen Jagdbezirk und ohne Baugenehmigung

Dr. Olaf Zinke, agrarheute am 18.04.2026

Ein Jagdpächter (der Kläger) erhielt eine Baugenehmigung zur Errichtung einer Jagdhütte. Das Baugrundstück liegt im Außenbereich. Die Jagdhütte wurde im Jagdbezirk x gebaut. Während der Kläger Jagdpächter im Nachbarbezirk C. ist. Außerdem errichtete der Jagdpächter neben der genehmigten Jagdhütte zwei weitere Bauten ohne Baugenehmigung.

Ein Jagdpächter (der Kläger) erhielt zunächst die Baugenehmigung zur Errichtung einer Jagdhütte. Die Grundfläche der errichteten Hütte beträgt ausweislich der Baugenehmigungsunterlagen 29,16 qm (5,4 m x 5,4 m). Das Baugrundstück liegt im Außenbereich sowie im Landschaftsschutzgebiet. Der Flächennutzungsplan sieht für das Gebiet, in dem das Grundstück liegt, Fläche für die Landwirtschaft vor. Die Jagdhütte liegt im Jagdbezirk X. Während der Kläger Jagdpächter im Nachbarbezirk C. ist.

Anlässlich einer Ortsbesichtigung stellte der Beigeladene fest, dass der Kläger auf dem streitbefangenen Grundstück neben der genehmigten Jagdhütte noch zwei weitere Bauten - eine Blechhütte und eine Holzhütte - errichtet hatte. Die Blechhütte hat der Kläger sodann wieder entfernt. Für die ohne Genehmigung errichtete Holzhütte stellte der Kläger nachträglich einen Antrag auf Genehmigung einer Holzhütte - Grundfläche 4,50 m x 4,30 m - mit Kühlzelle.    (weiterlesen)

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Den Wolf schützen oder schießen - notfalls auch ohne Jagdschein? 

BLICKWECHSEL  16.4.2026

Er würde einen Wolf schon dann erschießen, wenn er seine Schafe nur „dumm anschaut“ – notfalls auch ohne Jagdschein. Mit diesen zugespitzten Aussagen hat Max Mayr-Melnhof, Salzburger Landesjägermeister, eine neue Debatte über den Umgang mit dem Wolf entfacht. Tierschützer reagieren empört: Für sie steht der Schutz an oberster Stelle, sie setzen auf Zäune und Herdenschutzhunde zur Abschreckung. Wann endet der Schutz für das Raubtier, wo braucht es Grenzen? Darüber diskutieren Salzburgs Landesjägermeister Maximilian Mayr-Melnhof und die Präsidentin von Tierschutz Austria Madeleine Petrovic.

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Ermittlungen wegen Beleidigung: „Prunksüchtiger Landrat“ wäscht seine Hände in Unschuld

Teures Hotel, protziger Dienstwagen: Ein Mann reagierte bissig auf die jüngsten Berichte über Landrat Stefan Sternberg. Nun wird gegen ihn wegen angeblicher Beleidigung ermittelt.

Von Karin Koslik

13.04.2026

Die Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt wegen eines Facebook-Posts gegen den Journalisten und Verleger Lucas von Bothmer. Er hatte dort im Dezember 2025 auf den, wie er schrieb, „prunksüchtigen Landrat“ Stefan Sternberg Bezug genommen, der seinen „teuren Dienstwagen als notwendiges Fluchtfahrzeug bei drohendem Russeneinmarsch“ bezeichnet hätte.

Umfangreiche Ermittlungen bereits im Februar

„Vorgeworfen wird mir die Beleidigung eines Politikers nach § 188 StGB“, bestätigte von Bothmer auf Nachfrage unserer Redaktion. Wie der „Focus“ zuerst berichtet hatte, war der Chefredakteur des Jagdmagazins „Der Überläufer“ und Geschäftsführer der in Schwäbisch Hall ansässigen Waidsicht Media GmbH Anfang Februar angezeigt und seither umfangreich ermittelt worden - selbst in Irland, dem europäischen Firmensitz von Meta, dem Betreiber von Instagram.   (weiterlesen)

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11.04.2026

Problem Waschbären: Warum ihre Jagd nicht die Lösung ist

Berlin - Sie haben einen geringelten Schwanz, sind sehr anpassungsfähig und in Berlin immer wieder ein Gesprächsthema: die Waschbären. Sowohl in der Hauptstadt als auch bundesweit steigt ihre Anzahl, sagt Carolin Scholz, Biologin am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berlin. «Das Problem ist, dass wir keine konkreten Zahlen haben, weder für Deutschland noch für Berlin», erklärt sie.

Waschbären sind eine invasive Art - also in Deutschland nicht heimisch. 1934 wurden hierzulande erstmals vier Waschbären in Hessen gezielt freigelassen, erzählt die Biologin. «Das haben wir vielleicht damals noch nicht mitberechnet, aber eigentlich ist es ein hausgemachtes Problem», so Scholz. Weitere Tiere entkamen in den 1940er Jahren aus einer Pelzfarm in Wolfshagen bei Strausberg nahe der Berliner Grenze. Seitdem ist ihr Bestand rasant gewachsen.

Mehr Meldungen über Waschbären

«Es gibt ganz grobe Schätzungen, dass wir wohl in Deutschland ein bis zwei Millionen Waschbären mittlerweile haben», so Scholz. «Aber dadurch, dass man kein gezieltes Monitoring und keine wissenschaftliche Begleitung macht, kann man das immer nur von Nebenfaktoren ableiten.» Anhaltspunkte sind etwa Anrufe bei Tierorganisationen oder Behörden. So gab es vor 25 Jahren im Schnitt zwei Anrufe pro Jahr wegen der kleinen Säugetiere, berichtet der Berliner Wildtierexperte Derk Ehlert. Inzwischen rufen schätzungsweise zehn Menschen am Tag an, die sich über die Tiere ärgern. Heutzutage gebe es die Waschbären in der ganzen Stadt. (weiterlesen)

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Jagdpachtvertrag: Jagdpächter kriegt Geld für Wildschäden zurück – Gericht: Der Jagdpachtvertrag war ungültig

Der Kläger ging zum Zeitpunkt der Leistungen jeweils davon aus, aufgrund der vertraglichen Verpflichtung zur Zahlung der Leistung verpflichtet zu sein und wollte diese Schadensersatzpflicht gegenüber dem Beklagten tilgen. Diese Zahlungen erfolgten nach Auffassung des Gerichts ohne Rechtsgrund. Denn: Der zwischen den Parteien geschlossene Jagdpachtvertrag ist nichtig, da er dem Schriftformerfordernis nicht genügt. 

Dr. Olaf Zinke, agrarheute

9.04.2026 - 15:00 Uhr

Ein Jagdpächter fordert Zahlungen aus Wildschadensersatz zurück. Die Parteien streiten sich dabei um die Wirksamkeit eines Jagdpachtvertrages für den gemeinschaftlichen Jagdbezirk. Als Anlage zum Vertrag sollte eine Revierkarte aufgelistet sein. Dem Vertragsexemplar lag jedoch keine Revierkarte an. (weiterlesen)

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Massive Winderosion zu Ostern 2026 - warum Heckenpflege für alle Naturnutzer so wichtig ist

Über die Ostertage 2026 kam es im Landkreis Lüchow-Dannenberg zu massiver Winderosion auf den Feldern, weil frisch gedrillte Äcker durch die Sonne ausgetrocknet waren und ohne windabweisende Hecken dem Wind schutzlos ausgeliefert waren.

Dass das Deutsche Jagdportal mit Sitz im niedersächsischen Wendland sich aktiv für die Heckenpflege einsetzt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Aber es bedarf immer wieder großer Motivation, um am Ziel, großflächig Heckenpflege zu betreiben, festzuhalten, ist doch die Resonanz und die Unterstützung selbst in der Region sehr gering bzw. nicht vorhanden. Jäger, Jagdgenossenschaften Naturschützer und Landwirte sehen zwar den Sinn einer fachlich fundierten Heckenpflege ein und erkennen auch den Mehrfachnutzen, den unsere Umwelt davon hat, aber wenn es um konkrete Unterstützung geht, steht man dann mehr oder weniger alleine da.

Das diesjährige Osterwochenende spielte uns dann doch durch eine Naturkatastrophe in kleinerem Ausmaßes in die Hände. Das sonnige Wetter in der Karwoche trieb die Bauern auf die Felder, um die letzten Äcker zu drillen. Doch der Regen nach dem Drillen blieb aus, stattdessen trocknete sonniges Frühlingswetter über mehrere Tage die Oberfläche der frisch gedrillten Flächen ohne Bewuchs binnen Tagen völlig aus. Über die Osterfeiertage nahm die Katastrophe dann ihren Lauf: Der Wind frischte stark auf und strich über die ungeschützten Felder mit der ausgetrockneten Oberfläche.   (weiterlesen)

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Tier aus Alster gezogen - Wolf beißt Frau in Hamburg – erster Angriff auf einen Menschen seit Wiederansiedlung der Tiere

31.3.2026x In Hamburg hat die Polizei von Anrufern Hinweise auf einen Wolf im Stadtgebiet bekommen. Dann greift das Tier eine Frau an und verletzt sie. Es ist der erste Fall seit 1998, bei dem ein Mensch von einem Wolf in freier Wildbahn angegriffen wurde.

Ein Wolf hat im Hamburger Bezirk Altona eine Frau gebissen und verletzt. Polizeibeamte fingen den Wolf noch am späten Abend in der Hamburger Innenstadt ein: Am Anleger an der Binnenalster zogen sie das Tier mit einer Schlinge aus dem Wasser, wie ein Sprecher des Lagezentrums schilderte.

Behördenangaben zufolge ist das der erste Fall, bei dem ein Mensch von einem Wolf angegriffen wurde, seit sich dieser wieder in Deutschland ausgebreitet hat. „Es gab noch keinen solchen Fall seit der Wiederansiedlung seit 1998“, sagte eine Sprecherin des Bundesamts für Naturschutz der Deutschen Presse-Agentur. (weiterlesen)

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