Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Pirschbezirke beim Staat – Was bekomme ich als Jäger wo?

Eine Alternative zum eigenen Revier oder privaten Begehungsscheinen sind Pirschbezirke beim Landesforst – doch was bieten sie?

Etwa 29 Prozent der Waldfläche in Deutschland sind Staatswald. Wer also im Wald jagen will und das im besten Fall vor der eigenen Haustür, kommt in einigen Ecken Deutschlands nicht umhin, bei den staatlichen Forstämtern bzw. -betrieben nach einer Jagdmöglichkeit zu fragen. Zumal ein Pirschbezirk (PB) beim Staat ganz im Gegensatz zur Pacht eines Reviers nicht mit mehrjährigen ortsgebundenen Verpflichtungen verknüpft ist.

Gerade für Jäger und Jägerinnen, die sich in einem Alter befinden, in denen sie sich beruflich oder familiär noch viel verändern, kann diese Freiheit von Vorteil sein. Wenngleich man in einem Pirschbezirk jagdlich nicht die Freiheiten genießt, die man in einem eigenen Revier hätte. Wir haben uns angeschaut, was in den einzelnen Ländern geboten wird, auch wenn klar ist, dass der Westfale sich nicht für einen Pirschbezirk in Bayern entscheiden wird und der Bayer nicht für eine Jagderlaubnis beim Landesforst Mecklenburg-Vorpommern.

Reform in Baden-Württemberg (weiterlesen)

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Produktvorstellung: Das beste Hundebett aller Zeiten kommt aus Tschechien von ANADI unter dem Markennamen „Bed4Dogs“

Ich weiß gar nicht, wie viele Hundebetten ich in den letzten 20 Jahren für unser Rudel von 4 bis 5 großen Hunden gekauft habe, es waren auf jeden Fall ganz schön viele. Viel zu viele sagt mein Mann.

Warum also kauft man im Schnitt 1-2 neue Hundebetten pro Jahr? Ich habe weder einen Fetisch für Hundebetten, noch zu viel Geld übrig und mir ist auch nicht langweilig.

Hatte ich einfach nur zu hohe Ansprüche bei meiner Suche nach einem perfekten Hundebett, war mir kein Bett gut genug?
Ganz klar NEIN, ich habe ganz einfach jedes Mal nur den Produktbeschreibungen vertraut und hoffte bei jeder Bestellung, endlich das richtige Hundebett gefunden zu haben.
Ich muss dazu sagen, dass ich ein Fan von online-Einkäufen bin und mein Plan war „erst mal 1 Bett bestellen und testen und wenn es die Anforderungen erfüllt, dann schmeiße ich sofort alle anderen Betten raus und bestelle gleich noch ein paar meines neuen Lieblingshundebetts nach“. (weiterlesen)

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Neues Jagdjahr: Heute letzte Chance für Jagdscheinverlängerung

Hans-Jürgen Thies vom Jagdverband NRW erklärt, wie Sie heute noch schnell ihren Jagdschein verlängern können, obwohl die Ämter geschlossen sind.

In der gegenwärtigen Situation haben viele Kreisverwaltungsbehörden ihre Amtsräume für Publikumsverkehr geschlossen. Dennoch besteht die Notwendigkeit, den Jagdschein bis zum 31.3.2020 zu verlängern. Wichtige Hinweise hierzu gibt Rechtsanwalt und Vizepräsident des Landesjagdvertbandes (LJV) NRW, Hans-Jürgen Thies MdB:

Die Ausübung der Jagd ohne dann gültigen Jagdschein über den 31.3. eines Jahres hinaus stellt eine Ordnungswidrigkeit gem. § 39 Abs. 2 Nr. 1 BJG dar. Von der Verfolgung einer entsprechenden Ordnungswidrigkeit kann die untere Jagdbehörde nach dem Opportunitätsprinzip in der gegenwärtigen Ausnahmesituation (Corona-Virus) freilich absehen. (weiterlesen)

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Schießen oder schonen? Der Streit um die Gämsen

Die Alpengams hat keine Ruhe mehr. Seit Jahren streiten Naturfreunde, Förster und Tierschützer darüber, ob sie genug Lebensraum bekommt. Das größte Problem: Niemand weiß genau, wie viele Gämsen es in Bayern eigentlich gibt.

Die Kürnach ist ein kleiner Höhenzug im Oberallgäu und natürlicher Lebensraum für Gämsen. Im vergangenen Jahr gab es dort heftige Auseinandersetzungen, weil der zuständige Forstbetrieb Sonthofen die erlaubten Abschusszahlen deutlich erhöht hat: Anstatt zehn Tiere wie bisher gab er für einen Zusammenschluss von Jagd-Revieren zwischen Bayern und Baden-Württemberg 28 Tiere zum Abschuss frei. Der Bayerische Jagdverband und der Tierschutzverein "Wildes Bayern" lehnten sich dagegen auf. Sie schätzen den Gesamtbestand deutlich kleiner ein als die Bayerischen Staatsforsten und haben Sorge, dass die Gams in der Kürnach ausgerottet werden könnte. "Dieser Bestand, den es jetzt in der Kürnach gibt, das ist ein Restbestand, und den wollen wir erhalten", sagt Hegeringleiter Reinhard Ochsenbauer.  (weiterlesen)

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Handlungsbedarf beim Schutz von exotischen Wildtieren

Auch deutscher Heimtermarkt gefährdet seltene Reptilien und Amphibien.

er Handel mit exotischen Wildtieren wie Reptilien und Amphibien trägt mit zum Artensterben bei. Das ist ein Ergebnis einer neuen Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), die Pro Wildlife e.V. erstellt hat. Nötig ist daher die Reduzierung der Nachfrage nach wilden Reptilien, Amphibien und kleine Säugetieren, die dann als Heimtiere gehalten werden – auch in Deutschland.

Nach dem Bericht des Weltbiodiversitätsrates ist die direkte Ausbeutung von Tier- und Pflanzenarten durch den Menschen der zweitwichtigste Treiber des weltweiten Artensterbens. Hierzu trägt die auch in Deutschland steigende Nachfrage nach „exotischen“ Arten für den Heimtiermarkt bei. Insbesondere Reptilien, Amphibien und „exotische“ Säugetiere werden in Deutschland und der EU immer häufiger gehandelt, obwohl sie oft in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gefährdet sind. (weiterlesen)

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Das Bärenreservat von Zărneşti

Am Stadtrand von Zărneşti im Landkreis Braşov liegt das größte Bärenreservat der Welt, offiziell im Jahr 2008 vom Verein "Millionen von Freunden" und dem Weltverband für Tierschutz eingeweiht.

Jeder Bär hat seine eigene Geschichte. Einige wurden aus erstickenden Käfigen gerettet; sie dienten für Restaurants, Hotels, Fabriken, Tankstellen, Zirkusse oder sogar Klöster nur als Unterhaltung. Andere wurden aus rumänischen Zoos gebracht, die ihnen keine normalen Lebensbedingungen anboten oder wurden illegalen Besitzern weggenommen. Auf 70 Hektar Wald und Weide, profitieren Bären hier, in Zărneşti von Wasserbecken, Kletterbäumen, Futterplätzen und individuellen Schutzräumen. Das Reservat entstand aufgrund einer schmerzhaften Erfahrung: Cristina Lapis, Präsidentin des Vereins "Millionen von Freunden", gründete es nachdem die von ihr gerettete Bärin Maya starb, die in Gefangenschaft zur Unterhaltung von Touristen gehalten wurde: (weiterlesen)

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ASP: So arbeiten Forscher weltweit an der Bekämpfung

Die ASP hält Schweinehalter weltweit in Atem. Was Forscher bisher bei der Bekämpfung des Virus erreicht haben, lesen Sie hier.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) beschäftigt die Schweinebranche weltweit. Immer wieder gibt es Meldungen von neuen Fällen. Um das Virus nachhaltig zu bekämpfen, arbeiten Wissenschaftler auf Hochtouren – und das mit Erfolg. Zuletzt gelang es einem isländischen Forscherteam einen Gentest zu entwickeln, der in der Lage ist das Virus der Afrikanischen Schweinepest in infizierten Schweinen und Schweinefleischprodukten nachzuweisen.

Das US-Heimatschutzministerium gab nun bekannt, dass die US-amerikanische US-amerikanische Wissenschaft- und Technikdirektion und das Unternehmen MatMaCorp eine erfolgreiche Bewertung des Gentests abgeschlossen haben. (weiterlesen)

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Corona-Krise: Auswirkungen auf den Wildbrethandel

Der größte Wildverarbeitungsbetrieb sieht enorme Probleme beim Wildbret-Absatz und plädiert für das Aussetzen der Schusszeit.

Für viele Jäger stellt sich derzeit die Frage, wie sie ihr Wildbret, das über den eigenen Bedarf bzw. die Lagekapazitäten hinausgeht, vermarkten können. Schließlich haben Gastronomien, ausgenommen Betriebe mit Liefer- bzw. Abholservice, derzeit aufgrund des Coronavirus und den damit einhergehenden Beschränkungen geschlossen. Wie lange dieser Zustand noch bestehen bleibt, lässt sich bisher nicht abschätzen. Eine Lockerung der Einschränkungen stellte Gesundheitsminister Jens Spahn frühestens für die Zeit nach Ostern in Aussicht. Ob diese dann auch für Gastronomien gilt, lässt sich momentan genauso wenig vorhersagen, wie der weitere Verlauf der Corona-Krise. Außerdem muss damit gerechnet werden, dass trotz Soforthilfemaßnahmen der Bundesregierung einige dieser Betriebe auf der Strecke bleiben. (weiterlesen)

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Brandenburg: Über 300 Wölfe in Brandenburg

Brandenburg hat mit mehr als 300 Wölfen bundesweit die meisten, und seit November 2019 einen neuen Wolfsmanagementplan. Fragt sich allerdings, wer gemanagt werden muss: der Mensch oder der Wolf?

Eine der letzten Veranstaltungen vor Corona am Vormittag des 6. März: Gut 30 Wolfsinteressierte haben sich unterm Dach des LBV-Hauses in Teltow zur Winterschulung versammelt. Auf dem Programm: der Wolf. Jens Schreinecke, Wolfsbeauftragter des Landesbauernverbandes (LBV) führt ins Thema ein: deutlich mehr als 300 Wölfe, so viele wie in Schweden bei deutlich weniger Fläche. Das hat Folgen: 91.695 € Ausgleichszahlungen für 409 nachweislich vom Wolf gerissene ­Nutztiere allein 2018/19. Und die Risszahlen steigen trotz immer höherer Ausgaben für den Herdenschutz. Allein 2019 zahlte das Land Brandenburg für präventive Maßnahmen 1,2 Mio. €. Dabei würden Schadensausgleich und Auszahlung der Präventionsleistungen meist korrekt laufen, so Schreinicke. (weiterlesen)

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Hommage an (m)eine Wachtel

Der Deutsche Wachtelhund - mehr als nur ein Stöberhund

Mein erster Kontakt

Seit meinen Kindertagen bin ich mit der Jagd eng verbunden. Schon vor der bestandenen Jägerprüfung mit dem 16. Lebensjahr kümmerte ich mich zu Hause um die Hunde. Da ich jagdlich in Niederwildrevieren groß wurde, war mir anfangs der Wachtelhund weitestgehend unbekannt. Erst meine jagdlichen Kontakte zu waldreichen Hochwildrevieren während meines Studiums brachte mir den Wachtelhund näher. Nach dem Studium musste wieder ein Hund her, denn die hundelose Zeit war für mich nicht länger hinnehmbar. Auch ich war als passionierter Jäger und natürlich auch als Hundeliebhaber von der unbändigen Passion dieser Rasse fasziniert. Doch beim Einholen von Erfahrungen anderer Jäger über diese Rasse kamen mir Zweifel.
Da ich großen Wert auf Führigkeit und Gehorsam lege, rieten mir die meisten Jäger ab. Aussagen wie: “Die hören nicht, die jagen nur“ oder scherzhaft: Frage an einen Wachtelhundbesitzer: „Wo ist denn Ihr Wachtel?“ Antwort: „Entweder noch im Wald oder schon zu Hause“.  (weiterlesen)

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