Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Wölfe in Deutschland: "Im Gespräch mit …" Prof. Dr. H.-D. Pfannenstiel

Das Thema Wolf polarisiert und erhitzt die Gemüter. Diskussionen und Meinungen sind in der Regel ideologisch geprägt. Umso wertvoller ist es, dass unser Experte Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel ganz offen und objektiv mit dem Chefredakteur von unsere Jagd, Christian Schätze, über das Thema Wölfe in Deutschland und den Umgang mit den Grauhunden spricht. Der derzeitige Totalschutz sei wildbiologisch beispielsweise völlig unbegründet. Zudem spricht sich der Biologe für die Bejagung der Wölfe aus und erläutert, wie diese aussehen könnte.

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Deutsch Langhaar Rüde Pherro stellt mit über 23.000 Besucher in 10 Stunden einen neuen Rekord auf

Der Deutsch Langhaar Rüde Pherro sitzt schon seit langem im Tierheim in Graz und wurde in wenigen Stunden zum Star in den sozialen Medien der Jäger.

Die Dame rannte mit ihrer Bitte, einen Jagdhund kostenlos auf unserer Regionalseite in Österreich einstellen zu dürfen, bei mir offene Türen ein, schließlich habe ich selbst viele Jahre selbst im Jagdhundetierschutz gearbeitet.

Besonders aber war ich von der aufwenig gestalteten Anzeige fasziniert, die die Dame selbst aufgesetzt hatte, handelt es sich doch bei der Dame um eine Nichtjägerin. Doch neben einer aussagekräftigen Beschreibung des Hundes hatte sie sich mit unserer Facebookgruppe Jäger und Freunde der Jagd in Österreich mit über 3.200 Mitgliedern für genau die richtige Gruppe entschieden.   (weiterlesen)

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Nach Strafanzeige der Tierrechtsorganisation Peta - Im Hunsrück Hunde auf Katze gehetzt: Jäger muss Geldbuße zahlen

15.9.2021
Ein Jäger hat gestanden, 2017 mehrere Jagdhunde auf eine Katze gehetzt zu haben: Ein Video sorgte damals für viel Aufsehen. Jetzt wurde das Verfahren vor dem Amtsgericht Simmern beendet.

2018 wurde der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nach eigenen Angaben das Video zugespielt. Darin ist zu sehen, wie der heute 32-jährige Jäger offenbar absichtlich seine Jagdhunde auf eine Katze hetzt. Auf dem Video ist zu hören, wie der Mann seine Hunde dabei anfeuert. Die Hunde töteten die Katze.

Deshalb hatte die Organisation den Jäger angezeigt, der bislang nach ihren Angaben in Rheinland-Pfalz auch Jagdhunde gezüchtet hat. Demnach hatte er außerdem ein Gewerbe mit 26 Meutehunden, mit denen er professionell auf Drückjagden ging, laut PETA sogar ins Ausland.

Staatsanwaltschaft ermittelte nach Vorfall im Hunsrück    (weiterlesen)

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Jagd vor Färöer-Inseln: Hunderte Delfine getötet

14.09.2021

Das Meer ist blutrot, aufgeschlitzte Tiere liegen am Strand: Am Wochenende wurden vor den Färöer-Inseln mehr als 1400 Delfine erlegt. Nicht nur Umweltschützer sind empört - auch Jäger zeigen sich kritisch.Die Massentötung von Weißseitendelfinen vor den Färöer-Inseln hat eine Tierschutzdebatte ausgelöst. Am Sonntag waren Hunderte Tiere in den Skálafjord getrieben worden. Nach Angaben des färöischen Rundfunksenders KVF wurden mehr als 1400 Delfine erlegt.Die traditionsreiche Jagd auf Meeressäuger ist auf den Färöer-Inseln gesetzlich geregelt und nicht kommerziell. Die Bewohner treiben jedes Jahr etwa 1000 Tiere auf die Küste zu und schlachten sie im flachen Wasser. Meistens handelt es sich jedoch um Grindwale, Weißseitendelfine sind nur wenige dabei. Fleisch und Speck teilen sich die Einwohnerinnen und Einwohner. (weiterlesen)

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"Die Öffentlichkeit muss uns zuhören"

CIC, DJV Und FACE haben sich auf dem Weltnaturschutzkongress für nachhaltige Jagd eingesetzt. Vertreter aus dem südlichen Afrika kritisieren Bündnis 90/Die Grünen für ihre Verbotspläne. Ein Zusammenschluss betroffener Kommunen bietet wiederholt den Dialog an.

Nachhaltige, regulierte Jagd als Teil weltweiter Naturschutzstrategien: Europäischer Dachverband der Jäger (FACE), Internationaler Jagdrat (CIC) und Deutscher Jagdverband (DJV) haben sich auf dem vergangenen Weltnaturschutzkongress der Weltnaturschutzunion (IUCN) dafür eingesetzt. Zahlreiche Vertreter aus dem südlichen Afrika unterstützen die Initiative und kritisierten auf der Konferenz, dass Bündnis 90/Die Grünen ein "effektives Ende der Trophäenjagd" fordern.

Bupe Banda, diplomierte Umweltschützerin aus Sambia sagte: "Große, einflussreiche politische Parteien wie die Grünen sollten vor solchen Entscheidungen zu uns nach Sambia kommen. Wir führen sie gerne zu verschiedenen Gemeinden und zeigen, welchen negativen Einfluss diese auf viele Leben in unseren Kommunen hätten." Im April dieses Jahres hatte sich das "Community Leaders Network" (CLN) in einem Schreiben an die Parteispitze von Bündnis 90/Die Grünen gewandt. (weiterlesen)

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Thüringen erlaubt Nachtzielgeräte für Jagd auf Schwarzwild

von Guido Fischer

Stand: 11. September 2021

Ab sofort dürfen Jäger in Thüringen Nachtzielgeräte verwenden. Die künstlichen Lichtquellen erleichtern bei Dunkelheit die Sicht. Anlass der Freigabe ist der Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest. Die neue Verordnung erleichtert zudem die Jagd auf Rot- und Damwild.

Thüringer Jägerinnen und Jäger dürfen ab sofort Nachtzielgeräte für die Wildschweinjagd benutzen. Das hat das Landwirtschaftsministerium mitgeteilt. Demnach sind künftig auch künstliche Lichtquellen für Jagd auf Schwarzwild zugelassen.

Darauf haben Thüringer Jäger lange gewartet. Während die meisten Bundesländer schon im vergangenen Jahr Nachtzieltechnik für die Jagd freigegeben haben, mussten sich Waidmänner und- frauen hierzulande noch gedulden. Politisch in Bewegung kamen die Dinge dann Anfang Juli, als der Landtag auf Antrag der FDP beschloss, die Nachtzieltechnik zuzulassen.

Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest als Anlass (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Luchse fühlen sich wohl im Wald: EU-Projekt abgeschlossen

11. September 2021
Mainz (dpa/lrs) - Sechs Jahre nach dem Start eines EU-Projekts zur Wiederansiedlung des Luchses im Pfälzerwald und in den Nordvogesen hat Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne) eine positive Abschlussbilanz gezogen. «Die Wiederansiedlung der bedrohten Luchse im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen ist eine Erfolgsgeschichte für den Artenschutz», erklärte die Ministerin am Samstag auf einer Abschlussveranstaltung des EU-Life-Projekts. Mittlerweile habe sich ein neuer Populationskern im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen gebildet. In der Region, in der die Tiere einst natürlich verbreitet, dann aber ausgerottet worden seien, hätten sie sich neu etabliert.

Experten der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz siedelten im Verlauf von fünf Jahren zusammen mit Projektpartnern wie Landesforsten und WWF Deutschland 20 Tiere an, die aus den slowakischen Karpaten und der Schweiz stammten. Dabei wurden Weidetierhalter, Jäger und Naturschützer beteiligt, um eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zu sichern.   (weiterlesen)

 

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Eine Portion Gelassenheit: Ohne Hund ist Schund - Warum Weißenfelserin „Deutsch Kurzhaar“ züchtet?

Die Weißenfelserin Nicole Heinecke züchtet die Rasse Deutsch Kurzhaar für den Jagdgebrauch. Worauf es dabei ankommt.

Von Franz Ruch

09.09.2021  Weissenfels/MZ - „Um für die Zucht geeignet zu sein, müssen Hunde einiges mitbringen“, sagt Nicole Heinecke. Nicht jeder Jagdhund sei auch gleichzeitig ein guter Zuchthund. Bei der dreijährigen Deutsch-Kurzhaar-Hündin Astra mit dem Schwarzschimmel-Fell passt aber beides. Es sind alle Anlagen vorhanden, auf die es auch bei der Jagd ankommt: „Sie ist ruhig und bringt eine Portion Gelassenheit mit, was sehr wichtig ist, wenn im Wald geschossen wird. Außerdem hat sie eine ausgeprägte Wasserpassion und nicht zuletzt eine sehr gute Nase“, sagt Nicole Heinecke.

Astra ist die aktuelle Zuchthündin der 34-jährigen Weißenfelserin. Nicole Heinecke ist momentan auf der Suche nach einem Deckrüden für ihre junge Hundedame. „Bis November muss einer gefunden sein“, sagt sie. Dann komme Astra in die sogenannte Hitze, also die buchstäbliche heiße Phase von ungefähr drei Wochen, in denen Hündinnen läufig und deckbereit sind. (weiterlesen)

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Landwirte und Jäger beklagen unzureichende Bekämpfung der Schweinepest

Potsdam - Brandenburger Landwirte und Jäger haben die unzureichende Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Land beklagt.

Seit der amtlichen Bestätigung des ersten Falles vor einem Jahr habe sich die Tierseuche zu einem Flächenbrand entwickelt, sagte der Präsident des Landesjagdverbandes, Dirk-Henner Wellershoff, am Donnerstag in einer Mitteilung.

Der Präsident des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff, forderte dringend ein Unterstützungsprogramm für Schweinehalter in den betroffenen Gebieten. Konkret bedeute das den Ausgleich von Verlusten aufgrund behördlicher Anordnungen sowie die Förderung nur der vorübergehenden Stilllegung der Schweinehaltung. «Ansonsten geht uns dort die Schweinehaltung für immer verloren», sagte Wendorff.

Beide Verbände appellierten an die Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene, alle Kräfte für die Umsetzung als richtig erkannter Maßnahmen zu mobilisieren. Der zweite Zaun an der Grenze zu Polen müsse so schnell wie möglich fertig gestellt werden, um den Seuchendruck aus Polen zu minimieren, sagte Wendorff. Auf keinen Fall dürften sich Baumaßnahmen wieder über viele Monate hinziehen.

Auch müsse konsequent das Schwarzwild bejagt werden, um die Seuche zu tilgen und «weiße Zonen» möglichst wildschweinfrei zu bekommen, sagte Wendorff. Der Landesjagdverband forderte die Bereitstellung mobiler Kühlzellen in ausreichender Zahl sowie eine attraktive Abnahmegarantie für erlegtes Schwarzwild aus dem gefährdeten Gebiet. Über ein Online-Portal können Jäger aus dem gefährdeten Gebiet sich Hilfe bei anderen Jägern für die Wildschweinjagd suchen.(weiterlesen)

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Der „Herr der Kraniche“

8.09.2021 Carl-Albrecht von Treuenfels, ehemaliger Präsident des WWF Deutschland, verstarb am 7. September 2021 im Alter von 82 Jahren. Ein Nachruf.

„Ein Leben für die Natur“, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung zu seinem Tod. Besser lässt sich das Wirken und die Arbeit von Carl-Albrecht von Treuenfels nicht zusammenfassen.

„Sein Tod ist ein schmerzlicher Verlust für den Naturschutz in Europa und weltweit. 'Colli' – wie seine zahllosen Freund:innen ihn nannten – war einer der profiliertesten deutschen Naturschützer. Er hat den modernen Natur- und Umweltschutz mit seinen Aktivitäten und Publikationen geprägt und zukunftsfähig gemacht. Für 'Colli' war das eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe, die die unterschiedlichsten Interessen in sich vereinen muss. Die weltweite WWF-Familie verliert einen ihrer prägenden Gestalter, aber unsere Gedanken sind in diesen Stunden vor allem bei seiner Familie“, sagt Valentin von Massow, Vorsitzender des Stiftungsrats des WWF Deutschland. (weiterlesen)

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