Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Jagdpacht: Worauf sollte man bei der Wahl des Jagdreviers achten?

Mobilität und Flexibilität machen es möglich, dass sich Jagdpacht-Interessenten weit über lokale Grenzen hinweg um ein Revier bewerben. Gut, wenn sie wissen, worauf sie bei der Suche und Auswahl achten sollten.

Thomas Fuchs
|
29. Februar 2024

Deutschland besitzt eine Jagdfläche von vielen Millionen Hektar, die in mehrere zehntausend Jagdreviere unterteilt sind. Die Regionen der Reviere unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht: Wälder, Mittelgebirge, Moore, Wiesen, Gewässer oder Alpen. Welche Tiere (und in welcher Zahl) dort vorkommen, unterscheidet sich zum Teil deutlich voneinander.

Insofern stellt sich jedem Jäger die Frage, in welch einem Revier er jagen möchte. Lautet der erste Gedanke: „Vor der Haustür“, ist die Antwort klar. Doch vor allem Jäger, die in Städten wohnen, haben diese Möglichkeit eher nicht. Sie müssen erst ein Stück fahren, um jagen zu können. Für sie ist die Auseinandersetzung mit der Auswahl eines Reviers umso bedeutender, da Internet und Mobilität es heute ermöglichen, sich über Grenzen hinweg, um ein Revier zu bewerben.

Große Preisspanne bei der Jagdpacht   (weiterlesen)

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Video zum Urteil des OVG Münster zum Thema Aufbewahrung der Waffenschrankschlüssel

Dieses Video sollte sich jeder ansehen, der noch einen Waffenschrank mit Doppelbartschlüsseln hat!

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Moderne Jagd in Deutschland: Wildregulierung vs. Tierschutz - Wildschweine & Rehe

Für die einen eine große Leidenschaft, für die anderen ein blutiges Hobby. Etwa 400.000 Jagdscheine zählt der Deutsche Jagdverband. Die Reportage begleitet die Instagram-Influencer „Hunter Brothers“ auf der Pirsch, besucht die bayrische Jagdkönigin in ihrem Revier und spricht mit der Tierschutzvereinigung PETA. Außerdem werden die Tücken der Jagdscheinprüfung, des „grünen Abiturs“, unter die Lupe genommen.

Die Jagd in Deutschland, einst als elitäres Brauchtum alter Männer bekannt, hat sich zu einem Hobby entwickelt, das junge Generationen anzieht und verbindet. Gerold und Paul Reilmann, bekannt als die @hunterbrothersofficial "Hunter Brothers", verkörpern diesen Wandel. Mit Mitte 20 ist die Jagd ihr Leben, ein Hobby, das sie über soziale Medien teilen und das ihnen Sponsorengelder einbringt. Doch hinter der Faszination und Polarisation der Jagd steckt mehr als nur das Erlegen von Wild.

In der Morgendämmerung Mecklenburg-Vorpommerns beginnt für die Reilmann-Brüder ein typischer Jagdtag. Sie nutzen Schalldämpfer für einen reduzierten Mündungsknall und folgen der Jägerfaustregel: "Augenwind ist gut, Nackenwind ist schlecht." Die Jagd in Deutschland unterliegt strengen Gesetzen, und nur in ausgewiesenen Jagdbezirken darf gejagt werden. Die Brüder, die in ihrem Wald jagen, zeigen Respekt für das erlegte Wild durch die traditionelle Bruchübergabe.

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Klarstellung durch den Bundesverband Copterpiloten: Kein pauschaler Abstand von 150 m zu Menschen mit Bestandsdrohnen in A3 nötig

Die gute Nachricht, gleich vorweg… was auf der Digitalen Plattform für unbemannte Luftfahrt (dipul.de) des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr leider missverständlich formuliert und daher in manchen Medien falsch dargestellt wurde, ist nun klargestellt: Rehkitzretter, die Drohnen ohne C-Zertifizierung einsetzen (auch Bestandsdrohnen genannt), müssen nicht pauschal 150 m Abstand zu Menschen halten und sind daher auch nicht gezwungen, neue C2-klassifizierte Drohnen anzuschaffen.
In Berichten wie „Neue Regeln für Kitzrettung mit Drohnen – fast alle Copter betroffen“ wurde warnend auf einzuhaltende Mindestabstand von 150 m zu Menschen für Flugeinsätze in der Unterkategorie A3 der Offenen Kategorie hingewiesen.

Grund dafür war die in dipul.de vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) veröffentlichte textliche Beschreibung der Begrenzungen für A3, unter die ja die Bestandsdrohnen ohne C-Klassifizierung ab 250 g Abfluggewicht fallen. Dies ist zwar in der Tabelle korrekt aufgeführt, in dem einleitenden Textabsatz zur Unterkategorie A3 war das jedoch wie folgt beschrieben worden:

"Die Unterkategorie A3 erlaubt Flüge mit Drohnen mit einem Startgewicht von bis zu 25 kg. Allerdings muss beim Betrieb in dieser Kategorie ein Sicherheitsabstand von mindestens 150 m zu allen Menschen, besiedelten Gebieten, Erholungsgebieten, Industrieanlagen usw. im Rahmen der geografischen Gebiete eingehalten werden."

Leider wurde diese Formulierung bereits von vielen Medien und z. T. auch anderen offiziellen Seiten übernommen und sorgten so für große Verunsicherung in der Community der Rehkitzretter und Landwirte. Demnach hätten nicht nur die Drohnen zu Passanten, sondern auch die Fernpiloten und die eingewiesene Flight-Crew selbst 150 m Abstand zur Drohne halten müssen, was bereits den Start und die Landung deutlich erschwert hätte.

Wir haben die Medien und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) auf die missverständlicher Formulierung aufmerksam gemacht. Die entsprechende Textstelle wurde schnell korrigiert und „Menschen“ durch „besiedelte Wohngebiete“ ersetzt, wie es auch in der EU-Verordnung festgelegt ist. Nun heißt es in der neuen Textbeschreibung bei Dipul richtigerweise:

"Die Unterkategorie A3 erlaubt Flüge mit Drohnen mit einem Startgewicht von bis zu 25 kg. Allerdings muss beim Betrieb in dieser Kategorie ein Sicherheitsabstand von mindestens 150 m zu besiedelten Wohngebieten, Gewerbegebieten, Industriegebieten und Erholungsgebieten im Rahmen der geografischen Gebiete eingehalten werden."

Solltet Ihr ebenfalls die ursprüngliche Formulierung auf Euren Webseiten übernommen haben, bitten wir Euch, diese entsprechend zu ändern und uns auch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mitzuteilen, wenn Euch das auf anderen Webseiten, in Social-Media-Kanälen oder in anderen Veröffentlichungen auffällt.

Maßgeblich ist die europäische Regulierung:
Ohne C-Klassifizierung fliegt man mit seinen bisherigen Bestandsdrohnen ab 250 g Abfluggewicht in der Unterkategorie A3 der offenen Kategorie und hierfür gelten folgende horizontalen Mindestabstandsregeln zu nicht involvierten Personen (s. auch: EASA Easy Access Rules „AMC1 UAS.OPEN.040(1) Operations in subcategory A3“ auf S. 177):

Mindestens 30 m Abstand: 
Mindesthöhe gemäß 1:1-Regel ist zu beachten (mindestens soviel Abstand wie Flughöhe)
Mindestens den Abstand, den die Drohne bei Höchstgeschwindigkeit in 2 Sekunden zurücklegen kann (Bsp.: bei 18 m/sec. Maximalgeschwindigkeit wären das 36 m)
Wichtiger Hinweis: es gilt jeweils die Regelung mit dem größten Abstand.

Übrigens: der BVCP hatte bereits im Dezember letzten Jahres in einem Treffen mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) und dem Luftfahrt-Bundesamt (LBA) klären können, dass Naturschutzgebiete nicht grundsätzlich als Erholungsgebiete anzusehen sind und daher zu diesen kein Abstand von 150 Metern eingehalten werden muss. Wir haben darüber in unserem Artikel „Rehkitzrettung 2024 – auch mit Bestandsdrohnen“ berichtet.    (weiterlesen)

 

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Grünlandbewirtschaftung: Neue Regeln für Kitzrettung mit Drohnen - 50.000 Euro Bußgeld drohen

Rasso Walch, Redaktion Pirsch
28.02.2024
Seit Anfang des Jahres gelten neue Regeln für das Fliegen mit Drohnen. Bei der Kitzrettung mit Wärmebilddrohnen sind auch Landwirte und Jäger betroffen.

Am 1. Januar 2024 traten mehrere Änderungen der EU-Drohnenverordnung in Kraft. Die Regelungen waren schon lange vorgesehen, aber mehrfach verschoben worden. Betroffen davon sind fast alle Drohnen und somit auch diejenigen, die zur Kitzrettung eingesetzt werden.

Grund dafür ist, dass unter anderem die Übergangsregelung für Bestandsdrohnen ausgelaufen ist. Denn seit dem 1. Januar müssen alle verkauften Drohnen einer Drohnenklasse (Risikoklassen C0 bis C4) zugeordnet und zertifiziert sein.

Copter, die älter sind und demnach noch keiner Klasse zugeordnet sind, dürfen nur noch mit entsprechenden Einschränkungen betrieben werden.   (weiterlesen)

Auch interessant: Rechtsfragen zur Kitzrettung: Das müssen Landwirte beachten

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Dresden: Kamera filmt Wilderer bei nächtlicher Jagd

27.2.2024

Seit einem Jahr gibt es auf den Feldern und in den Waldstücken im Dresdner Westen wiederholt Hinweise auf Wilderei. Dort wurde auch unweit von Häusern geschossen. Die Täter zu stellen, ist schwer. Aber ein Jagdpächter konnte illegale Schützen mit seiner Wildkamera einfangen. Die Aufnahme zeigt, wie professionell die Täter unterwegs sind.

von Madeleine Arndt und Steffen Hengst

Am rechten Rand der Aufnahme der Wildkamera kann man sie sehen: Zwei Männer sind im November gegen halb 10 Uhr abends durch einen Wald im Dresdner Westen gestreift. In ihren Händen halten sie Waffen und einen Zielstock. Einer sieht durch ein Nachtsichtgerät, wie der Jagdpächter des betroffenen Waldes bei Dresden beschreibt.

Namentlich will der Pächter nicht genannt werden. Er hatte Anzeige gegen die Wilderer erstattet und fürchtet Stress. Schließlich habe man es hier mit Kriminellen zu tun, erklärt der Jäger. Für ihn ist die Sache Neuland. Bisher hatte seine Wildkamera neben ihrer eigentlichen Bestimmung allenfalls durch den Wald springende Nudisten geknipst, fügt er hinzu.

"Wenn man weiß, dass man bewaffnete Leute im Jagdrevier hat, geht man im Dunkeln mit einem mulmigen Gefühl rein."   Jagdpächter aus Dresden     (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Schlüssel zum Waffenschrank – ein kurzer Leitfaden 2024 von Jagdrechtler Dr. Wolfang Lipps

26.2.2024
Schusswaffen müssen in Waffenschränken aufbewahrt werden, die im Einzelnen im Waffenrecht genau geregelt sind.[1] Wer Anlass zu dem Verdacht gibt, dass er Waffen oder Munition nicht vorsichtig oder sachgemäß behandelt oder nicht sorgfältig verwahrt, kann die Jagderlaubnis (den Jagdschein) verlieren [2].

Das Gesetz sagt allerdings nichts dazu, wie man Schlüssel zu Waffenschränken aufbewahren muss. Klar ist jedoch: wenn unbefugte Dritte relativ leicht an den Schlüssel gelangen können, dann verlieren die Waffenschränke ihre Wirksamkeit.
OVG Münster

Das Oberverwaltungsgericht für NRW hat im August 2023 wörtlich rechtskräftig entschieden [3] (Leitsatz 2):

Die Schlüssel zu Waffen- oder Munitionsbehältnissen, sind, soweit der Waffen- oder Munitionsbesitzer die tatsächliche Gewalt über sie nicht ausübt, in Behältnissen aufzubewahren, die ihrerseits den gesetzlichen Anforderungen an die Aufbewahrung der im Waffen oder Munitionsbehältnis verwahrten Waffen und Munition genügen.
Was tun?

Das ist zwar „nur“ ein Urteil eines Gerichts, aber das Urteil ist in sich logisch und vertretbar. Man kann davon ausgehen, dass andere Gerichte sich dieser Rechtsauffassung anschließen werden. Deshalb sollte jeder Waffenbesitzer, insbesondere jede Jägerin und jeder Jäger, sich nach diesem Urteil richten.
Das bedeutet:

Das bedeutet:

Neuen Waffenschrank mit Zahlenschloss kaufen, oderKleinen Waffenschrank (Kurzwaffenwürfel) mit Zahlenschloss für die Schlüsselaufbewahrung kaufen – beachten: gleiche Sicherheitsstufe wie Waffenschrank! OderSchloss auf Zahlenschloss umrüsten, wo das geht – beachten: entweder vom Hersteller machen lassen oder abnehmen lassen, damit die Zertifizierungsstufe nicht verloren geht!

Bis dahin aber jedenfalls immer:

Tresorschlüssel am eigenen Schlüsselring jederzeit bei sich behalten!

Was bedeutet das?

Das OVG Münster sagt ausdrücklich, dass Aufbewahrungsvorschriften natürlich nur da greifen, „soweit … die tatsächliche Gewalt (über die Waffen) nicht ausgeübt“ wird – s. Zitat oben. Das ist auch richtig. Soweit der befugte Waffeneigner den Schlüssel in der Tasche hat, kann ein Unbefugter nicht darauf zugreifen – hier gilt nichts anderes, als wenn der Befugte mit der Waffe selbst unterwegs ist! Das OVG hat sich dazu in Randziffer 64 seines Urteils ausführlich geäußert.

Problem Zweitschlüssel: entweder wie oben verwahren oder auch in der Tasche haben, allenfalls einem legalen Mitbenutzer [4] überlassen oder sonst in den Waffenschrank selbst einschließen!

Problem Zahlenschloss

Beachten: Wenn unbefugte Dritte eine wenn auch entfernte Möglichkeit haben können, die Zahl des Zahlenschlosses zu kennen oder durch Ausprobieren darauf zu kommen, wird das als fahrlässig und damit als waffenrechtliche Unzuverlässigkeit angesehen werden können. Deshalb: nicht das eigene Geburtsdatum [5] wählen oder das eines Ehepartners, oder eine ähnliche Zahl, auch nicht das umgekehrte [6] Geburtsdatum!

Kleiner Hinweis – behördliches Nachweisverlangen:

Nirgendwo ist gesetzlich vorgesehen, dass Waffenbesitzer der Behörde auf deren, auch noch fristgebundene, Aufforderung hin nachweisen müssen, dass sie die Maßnahmen zur Sicherung der Schlüssel für den Waffenschrank durchgeführt haben. Derartige Verlangen haben letzthin etliche Waffenbehörden versandt. Diese Aufforderungen halten wir für rechtswidrig und unbeachtlich – das ist allerdings verwaltungsrechtlich vielleicht streitig; denn wenn man eine derartige Aufforderung als Verwaltungsakt ansehen wollte, müsste Widerspruch eingelegt werden – allerdings innerhalb eines Jahres nach Zugang, wenn eine Rechtsmittelbelehrung fehlen sollte. Wir halten diese Aufforderungen mangels gesetzlicher Ermächtigung und im Hinblick darauf, dass es genügt, den Schlüssel ständig bei sich zu tragen, für nichtig.

Dr. Wolfgang Lipps Februar 2024    hier geht es zum vollständiger Artikel mit Fußnoten, Urteilen und Beschlüssen 

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Mega-Andrang auf Salzburger "Jagd und Fischerei"-Messe

Klickt euch durch die Bilder

23.2.2024 

Die diesjährige Auflage der Messe "Hohe Jagd und Fischerei" ist am Donnerstag im Messezentrum der Stadt Salzburg angelaufen. Klickt euch durch die Bilder in den Fotoblogs.

Zum 34. Mal findet noch bis Sonntag die "Hohe Jagd und Fischerei" im Salzburger Messezentrum statt. Der Andrang ist groß, auch am Freitag waren die Parkplätze rasch voll.

Marlene Svazek eröffnet Hohe Jagd

Eröffnet wurde die Messe am Donnerstag um 10.30 Uhr von Landeshauptmann-Stellvertreterin Marlene Svazek (FPÖ). Grußworte gab es auch von Staatssekretärin Claudia Plakolm (ÖVP). Für musikalische Begleitung sorgten die Jagdhornbläser Sindelburg und der Mostviertler Jägerchor. Darüber hinaus war die Salzburger Politik stark vertreten – mit dabei waren unter anderen die Landesräte Martin Zauner und Christian Pewny (beide FPÖ) sowie der Salzburger SPÖ-Chef David Egger und Vizebürgermeister Florian Kreibich (ÖVP).   (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Verbiss bestimmen mit Weiserzäunen und Traktverfahren

Verbiss durch Wild im Wald: So arbeiten Jäger und Waldbauern zusammen

Das Traktverfahren hilft, die Verbissentwicklung in dieser Bergahorn-Naturverjüngung qualifiziert zu schätzen und anschließend die Jagd daran auszurichten. Ein Trakt sollte zwischen 40 m und 60 m lang sein.
Johann Koch 23.02.2024

Passt die Jagd - oder ist die Wilddichte doch zu hoch? Jäger und Waldbauern können bestimmte Verfahren zur Beurteilung nutzen.

Miteinander reden statt übereinander, diese geflügelte Empfehlung gilt auch für die Jagd. Besonders effizient wird dieses Vorgehen, wenn man vor Augen hat, worüber man redet. Im Wald, in der Verjüngungsfläche stehend, kann niemand Verbiss hin- oder wegdiskutieren – ganz nach dem Motto: Einsicht durch Ansicht. Deshalb sollten regelmäßige Revierbegänge fester Bestandteil des Miteinanders von Waldbesitzern und Jägern sein.

Als hilfreich für kritisch-konstruktive Diskussionen haben sich das sogenannte Traktverfahren, sowie Weiserflächen zur Beurteilung der Waldverjüngungs- und Verbisssituation erwiesen. Diese Verfahren können Waldbesitzer, Jagdgenossenschaft und Jagdpächter problemlos selbst durchführen.

Weiserzäune zeigen Verjüngungspotential des Waldes   (weiterlesen)

Die Entmischung außerhalb des Weiserzauns ist offensichtlich: Fichte dominiert und es sind im Vergleich zum Zaun nur wenige Laubhölzer und nur einzelne Tannen zu finden. © Fotos: Johann Koch
Notification
Kommentar schreiben (1 Kommentar)

Wie werden Jagdhunde ausgebildet?

„Ein Jagdhund ist ein Familienmitglied, das zusätzlich einen Job hat“, sagt Ingrid Gatterbauer.

Die Ex-Generalsekretärin des Österreichischen Jagdgebrauchshundeverbands (ÖJGV) spricht damit vielen Jägerinnen und Jägern aus der Seele, die sich mit ihrem vertrauten Vierbeiner regelmäßig auf die Jagd begeben. Nur: Wer Job sagt, sagt auch Ausbildung. Und so sehr ein versierter Jagdhund auch Familienmitglied seines Herrchens oder Frauchens sein mag – diesen Status muss er sich, so seltsam es klingt, auch verdienen. Denn aus einer Jagdhunderasse auch einen wirklichen Jagdhund zu machen, ist ziemlich viel Arbeit. Was heißt das im Detail? Und wie kann man sich die Ausbildung eines Jagdhundes genau vorstellen?

Ab wann beginnt man mit der Jagdhunde-Ausbildung?

„So gut wie jeder Hund hat einen Jagdtrieb, außer er wurde vollkommen weggezüchtet“, sagt Gatterbauer. „Und genau dieser Jagdtrieb gehört durch den Grundgehorsam in richtige Bahnen gelenkt. Als Basis heißt das: Ein Jagdhund muss wissen, wann er beispielsweise einen Hasen jagen darf – und wann nicht.“ Spoiler: Wenn ein Hase angeschossen oder anderweitig verletzt ist – ansonsten nicht. Was auf den ersten Blick relativ einfach klingt, verlangt in der Praxis aber viel Geduld, Disziplin und Fingerspitzengefühl.   (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)