Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
Tödlicher Jagdunfall: 23-Jähriger erschossen!
Am 9. Januar 2026 kam es in einem Waldgebiet bei Warburg in Ostwestfalen zu einem tragischen Jagdunfall. Eine Gruppe von vier jungen Jägern im Alter von 22 bis 24 Jahren war abends zum Ansitzen auf mehrere Hochsitze verteilt. Ein 22-jähriger Jäger befand sich mit zwei Begleitern auf einem Hochsitz, während ein 23-jähriger Bekannter allein einen anderen Hochsitz etwa 100 Meter entfernt besetzte.
Aus noch ungeklärter Ursache löste sich aus der Waffe des 22-Jährigen ein Schuss, der den 23-Jährigen traf. Trotz umgehender Reanimationsversuche starb dieser noch im Wald. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit von einem tragischen Jagdunfall aus und ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Zudem wird geprüft, ob alle Beteiligten die nötigen Jagd- und Waffenberechtigungen hatten.
- Details
Jagdpachtpreise 2024 nach Bundesländern: Das bestimmt den Preis
Die Jagd ist ein traditionelles Handwerk, das tief in der deutschen Kultur verwurzelt ist. Unser umfassender Leitfaden bietet einen detaillierten Einblick in die Jagdpachtpreise 2024, sortiert nach Bundesländern.
Die Jagd ist ein traditionelles Handwerk, das tief in der deutschen Kultur verwurzelt ist. Doch mit der Tradition kommen auch moderne Herausforderungen und Notwendigkeiten, insbesondere wenn es um die finanziellen Aspekte der Jagdverpachtung geht. Im Jahr 2024 stehen Jäger und Landbesitzer vor neuen Entwicklungen in den Jagdpachtpreisen, die von einer Vielzahl von Faktoren abhängig sind. Diese Preisgestaltung variiert signifikant zwischen den Bundesländern und wird von diversen lokalen Gegebenheiten und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflusst. Unser umfassender Leitfaden bietet einen detaillierten Einblick in die Jagdpachtpreise 2024, sortiert nach Bundesländern, und erläutert die Schlüsselelemente, die diese Preise bestimmen.
Durchschnittspreise der Jagdverpachtung nach Bundesland pro Hektar
Die Jagdpachtpreise in Deutschland variieren deutlich zwischen den Bundesländern und Regionen, was vor allem auf Unterschiede in der geografischen Lage, der Qualität der Jagdreviere und der lokalen Marktdynamik zurückzuführen ist. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die durchschnittlichen Jagdpachtpreise pro Hektar für das Jahr 2024:
Bayern: Bekannt für seine weitläufigen Wälder und reichen Wildbestände, weist Bayern traditionell höhere Jagdpachtpreise auf. Für das Jahr 2024 liegen die durchschnittlichen Jagdpachtpreise bei etwa 30 € pro Hektar. (weiterlesen)

- Details
Bejagung soll erlaubt werden - Der Wolf und die Angst kommen näher
Berlin · Beim Umgang mit dem Wolf muss gelten: Es braucht Abwehr und Begrenzung, weil die Population gewachsen ist und der Wolf zunehmend als Bedrohung empfunden wird. Dem kommt die Bundesregierung nun nach. Endlich.
Von Hagen Strauß Parlamentskorrespondent
14.01.2026
Die Rückkehr des Wolfes in Deutschland ist auch verbunden mit der Rückkehr der Angst. Zumindest gilt das in den Regionen, in denen der Wolf mittlerweile vermehrt gesichtet wird, und wo er schon andere Tiere gerissen hat.
Auch wenn objektiv die Gefahren für den Menschen als kaum gegeben eingeschätzt werden, die Population ist immens gewachsen. Und der Wolf kommt näher. Darüber hinaus fürchten gerade die Besitzer von Weidetieren um ihren Bestand - wer schon mal seine Schafe oder Kühe getötet vorgefunden hat, hat auch emotional großes Leid erlitten. Das darf man nicht ignorieren. Zäune, klar, schützen Herden. Aber es braucht nun beides – Abwehr und Begrenzung. (weiterlesen)

- Details
Spannende Pirsch auf Gams | Bergjagd mit Lucy und Maurice - Teil 2
Ein Wechselbad der Gefühle – diesmal ist alles ein bisschen anders. Statt hohem Schnee erwartet uns das Gebirge diesmal wieder bei eisigen Temperaturen und in fast sommerlichem Gewand – wir sind zurück, denn unsere letzte Jagd mussten wir leider abbrechen.
Deshalb jagt dieses Mal mein Bruder Maurice auf eine Gams. Gemeinsam begeben wir uns auf die Pirsch in vertrauter, aber doch ganz neuer Umgebung.
Die Gamsjagd im Alpenraum eine wichtige Rolle für den Lawinenschutz: Gämse verbeißen junge Baumtriebe. Wenn diese Pflanzen nicht hochwachsen können, fehlen später Bäume, die als natürlicher Schutz Lawinen bremsen und halten. Durch eine regulierte Jagd wird der Bergwald entlastet und seine Schutzfunktion erhalten.
- Details
Brief an alle Wolfsbefürworter: Hört auf, die Gesellschaft zu spalten!
geschrieben von Stefan Fügner
5.1.2026
Kommt es in den sozialen Medien zu einer Diskussion über die Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland, so werden die Diskussionen mit äußerster Härte geführt. Eine sachliche Diskussion ist kaum noch möglich. Die Beleidigungen und Beschimpfungen haben mittlerweile ein Ausmaß erreicht, die eine normale Diskussion unmöglich macht. Doch mittlerweile hat die Diskussion über das Für und Wider einer Bestandsreduzierung eine Dimension erreicht, die weit über eine normale Diskussion hinausgeht.
Eine kleine Gruppe von Naturschützern, die jede Reduktion der Bestände kategorisch ablehnen, erklären Weidetierhalter schlichtweg für unfähig, ihre Tiere vor Wolfsüberfällen schützen zu können. Ihnen wird generell Faulheit vorgeworfen, weil sie keine wolfssichere Gatterung ihrer Weidetiere vornehmen.
Und wo man gerade dabei ist, die Landnutzer pauschal für Vollidioten zu erklären, nimmt man alle Jäger gleich mit ins Visier. Hier werden alle Jäger pauschal als Mitglieder einer schießwütigen Lobbygruppe diffamiert, die nichts anderes im Sinn hat, als Jagd auf Wölfe zu machen, weil den Jägern der Wolf als jagdbares Wild noch fehlt. Ganz unverblümt erklärt man der Öffentlichkeit, vom Monitoring nicht mehr erfasste Wölfe wurden von Jägern illegal getötet. Ein anderes verschwinden wird gar nicht in Betracht gezogen.
Um der weiteren Spaltung der Gesellschaft vorzubeugen, mein Brief an alle bedingungslosen Wolfsbefürworter:
Liebe Wolfsbefürworter,
wir Landnutzer und Dorfbewohner kommen sehr gut miteinander klar. Auch wenn es hier auf dem Land mal den einen oder anderen Konflikt gibt, lösen wir den meistens selbst und sind dabei sehr erfolgreich. Aber den Konflikt, den wir seit einigen Jahren nun mit Euch und Eurem überzogenen Wolfsschutz haben, spaltet nicht nur die Landbevölkerung, sondern die gesamte Gesellschaft.
Wir brauchen niemanden, der uns erklärt, wie wir in Einklang mit der Natur zu leben haben. Schon gar nicht von Menschen, die nicht von der Natur leben. Seit uns die große Politik in den Städten vergessen hat, haben wir gelernt, alleine hier auf dem Land klar zu kommen und ihr werdet es kaum glauben, aber es klappt sehr gut auch ohne die Einmischung der Politiker aus den Großstädten. (weiterlesen)


- Details
Ausbreitung führt zu Konflikten - Wölfe in Deutschland: Von der streng geschützten zur bejagten Art?
25.12.2025
Die Zahl der Wolfsterritorien stagniert seit Jahren des Anstiegs wieder. Das Kabinett beschließt trotzdem neue Regeln, die den Abschuss erleichtern sollen. Ein Blick in die Daten erklärt, warum Konflikte zwischen Mensch und Raubtier zunehmen.
Seit 1990 steht der Wolf in Deutschland unter Artenschutz. Anfangs erholen sich die Bestände nur sehr langsam. Doch die Wiederansiedlung gelingt - vielleicht sogar besser als erhofft. Denn in den vergangenen Jahren hat die Zahl der Rudel so stark zugenommen, dass die Bundesregierung den Weg nun frei macht für die Jagd. Mitte Dezember hat das Kabinett eine Gesetzesänderung beschlossen, durch die sogenannte "Problemwölfe" künftig leichter zum Abschuss freigegeben werden können.
Ein Blick in die Daten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) erklärt, warum die Ausbreitung der Wildtiere immer öfter Ärger und Besorgnis auslöst. Demnach wurden im letzten Monitoringjahr 2024/2025 mehr als 270 Wolfsterritorien gezählt. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 waren es noch 72 Territorien, fünf Jahre davor gerade einmal 20. (weiterlesen)

- Details
Überhege ist der Misserfolg der Hege, oder warum das Regiejagdkonzept Zukunft hat

Den etablierten Jagdpächtern und den Regiejagdbetreibern fehlen erfahrene vor allem professionelle Jäger gleichermaßen
In den meisten Jagdbezirken ist die Verbisssituation nicht so ernst, dass man zu den Maßnahmen des Reduktionsabschusses durch einen Regiejagdbetrieb greifen muss, doch in immer mehr Revieren ist der Verbiss derart offensichtlich, dass die dortigen Jagdpächter um ihre Zukunft bangen müssen.
Die Gründe sind allerorts die gleichen und liegen zum einen in den veränderten Biotopen in unseren Revieren und zum anderen aber am Fehlen von erfahrenen Jägern und Begehern. Dies gilt für Jagdpächter gleichermaßen wie für Regiejagdbetreiber.
Den meisten Revieren fehlt bisher die Ermittlung des Jagdwerts, der überhaupt erst eine für das Revier verträgliche Wilddichte festlegt.
Die etablierte Jägerschaft, die durch die Einführung der Regiejagdbetriebe ihre Vorstellung von Hege bedroht sieht, sollte sich zuvor intensiv mit dem Begriff des Jagdwertes beschäftigen. Viele Reviere in Deutschland lassen die von vielen Jägern gewünschte Wilddichte überhaupt nicht (mehr) zu. Die etablierte Jägerschaft sollte sich statt der Hege viel mehr mit der Schaffung von Äsungsflächen mit ausreichender Deckung beschäftigen, um dadurch erst höhere Wildbestände durch die Verbesserung des Jagdwertes zu ermöglichen. (weiterlesen)
- Details
Die wahre Geschichte hinter der Wende in der Wolfspolitik
Von Lucas von Bothmer
26.12.2025
Jahrzehntelang behaupteten grüne NGOs und Brüsseler Bürokraten, die explosionsartige Ausbreitung des Wolfs sei gut fürs Klima – und ungefährlich für Kinder. Dass der Bund das Raubtier nun endlich zum Abschuss freigibt, hat mit Ursula von der Leyens Pony zu tun.
Ein Irrglauben, der im ländlichen Raum lange kursierte, lautet etwa so: „Erst wenn das erste Kleinkind von einem Wolf auf dem Weg in den Waldkindergarten angegriffen wird, schwenken die Medien ein – und die Politik kommt zur Vernunft.“
Dass dies ein Trugschluss ist, zeigte sich im Sommer 2025, als ein niederländisches Elternpaar bei einem Waldspaziergang bei Utrecht um ein Haar ihr Kind an einen hungrigen Wolf verlor – und in Deutschland kaum ein Hahn danach krähte. Den in der Wolle grün gefärbten Umweltressorts von A wie ARD bis Z wie ZDF war der Vorfall kaum eine Meldung wert. Dass da ein sechsjähriger Knirps zwei Autostunden vom Ruhrgebiet entfernt von einem zentnerschweren Wolfsrüden in einen Busch gezerrt wurde; dass das Tier ihm schwere Bisswunden an Achsel, Brust, Rücken und Gesicht zufügte; dass es sich nur durch verzweifelte Stockhiebe zweier Spaziergänger vertrieben ließ; all das wurde journalistisch genauso beharrlich bagatellisiert, wie jede Einordnung dieses Zäsur-Ereignisses fehlte.
Denn hier war passiert, was laut grünem „NGO-Komplex“ nie hätte passieren dürfen. (weiterlesen)

- Details
Brauchen wir noch Jagd? - Was alle übersehen
Der Tierarzt - Dr. Karim Montasser
8.12.2025
In diesem Video checke ich, ob wir Jagd im Jahr 2025 wirklich noch brauchen - und was die Wissenschaft zu Populationskontrolle, Artenschutz und „humanem“ Wildbret sagt.
- Details
Pressemitteilung des Bundesverbandes zivile Legalwaffen
BZL ( Bundesverbandes zivile Legalwaffen) veröffentlicht Broschüre zur Reform des Waffenrechts
26-mal Klartext
Unter dem Titel „Gemeinsam für ein besseres Waffenrecht“ hat der Bundesverband zivile Legalwaffen (BZL) eine Online-Broschüre erstellt, in der er seine 26 wichtigsten Forderung zur Reform des Waffenrechts klar benennt, argumentativ sauber untermauert und auf 28 Seiten kompetent und knackig präsentiert. (weiterlesen)


