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München und Wien drängen auf wolfsfreie Zonen

Nicht nur Flüchtlingshelfer sind entsetzt über den Schulterschluss zwischen den Regierungen in München und Wien. Auch eine härtere Gangart mit dem Wolf im Alpenraum steht zur Debatte.

Bayerns neue Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und ihre österreichische Kollegin Elisabeth Köstinger forderten nach dem jüngsten Alpen-Gipfeltreffen in Linz gemeinsam wolfsfreie Zonen. Anders sei die traditionsreiche und landschaftsprägende Almwirtschaft in Gefahr.

Dass es zu solchen Vorstößen kommen wird, war abzusehen. Schon vor Monaten hatte Bayerns Staatsregierung vorrechnen lassen, welche horrenden Geldsummen ein wirksamer Herdenschutz in den Hochlagen kostet. Und auch zu den Problemen mit Herdenschutzhunden hat sich die bayerische Ministerin bald nach Amtsantritt geäußert: „Wer schon mal in meiner Heimatregion war, weiß, dass ein Zaunbau in solchen Hanglagen fast undenkbar ist. Wie sollen Schutzhunde funktionieren, wenn dort ständig Touristen unterwegs sind? Da bin ich sehr skeptisch.“ (weiterlesen)

Foto: Wikpedia

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Sind die Belastungen durch Wildgänse für Weidetierhaltung und Küstenschutz noch tragbar?

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz Olaf Lies hat namens der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Hillgriet Eilers, Dr. Stefan Birkner, Hermann Grupe, Horst Kortlang, Jörg Bode und Dr. Marco Genthe (FDP) geantwortet.

Wir vom FVNJ haben die Antwort der Landesregierung genauer unter die Lupe genommen:

Vorbemerkung der Abgeordneten

Die Ostfriesen-Zeitung berichtete am 28. März 2018 über die zunehmende Gefährdung der Weidetierhaltung und des Küstenschutzes durch Wildgänse (Seite 13). „Sie fressen den Schafen im Frühjahr das Futter weg“, erklärt Oberdeichrichter Heiko Albers von der Moormerländer Sielacht ein durch die Wildgänse verursachtes Problem für die zum Zweck des Küstenschutzes betriebene Schafhaltung auf den Deichen. Darüber hinaus verunreinigten die Gänse mit ihrem Kot das Gras auf den Deichen, das sie nicht fressen. (weiterlesen)

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Tierschutz absurd

Müssen 7.000 Nashörner in Südafrika zu Gulasch verarbeitet werden? Die sukzessive Abschaffung der Trophäenjagd und die bestehenden Handelsverbote befördern die Wilderei und setzen die Nashornzüchter unter finanziellen Druck.

7.000 Nashörner auf privaten Farmen in Südafrika können bald nicht mehr geschützt werden. Das angeblich dem Schutz der Dickhäuter dienende Handelsverbot verhindert, dass ihre Besitzer Einnahmen haben. Die jährlichen Kosten für den Schutz dieser gefährdeten Hornträger betragen im Jahr an die 20 Millionen Euro. Tendenz steigend. Wenn es nicht bald eine Lösung gibt, dann müssen die Farmer ihre Nashörner schlachten und zu Gulasch verarbeiten.

Dabei müssten alle Naturschützer diese Züchter unterstützen, denn überall sonst in Afrika werden die Nashörner weiterhin gewildert. Ihr Horn wird in China zu Medizin verarbeitet, und die Neureichen in Shanghai und Peking rühren es als Modedroge in ihre Cocktails. Jeder soll sehen, dass sie sich das pulverisierte und völlig unwirksame Keratin für 100 Dollar pro Gramm leisten können. (weiterlesen)

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FDP warnt vor „Kuscheltier-Romantik“ - Zahl der Wölfe in Deutschland steigt auf über 1000

Hunderte Wolfswelpen sind auch in diesem Jahr in Deutschland dazugekommen. Der Bestand steigt jährlich um 30 Prozent. Damit wachsen die Sorgen.

Der Wolf breitet sich in Deutschland offenbar schneller aus als erwartet. „Nach unseren Schätzungen hat der Wolfsbestand in diesem Jahr die Zahl 1000 überschritten“, sagte der Sprecher des Deutschen Jagdverbandes (), Torsten Reinwald, unserer Redaktion. Damit steigen auch die Gefahren. Binnen neun Jahren habe sich die Zahl der von Wölfen verletzten oder getöteten Tiere mehr als verzehnfacht. Deshalb wächst nun der Druck, den Schutz der Wölfe zu lockern: „Wenn wir in Deutschland Tiere auf der Weide sehen wollen, dann brauchen wir ein aktives Wolfsmanagement, das im Einzelfall auch die Entnahme von Wölfen beinhaltet.“ (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Christian Lindner besteht Jägerprüfung

Politischer Nachwuchs für die Jägerchaft. Als Jungjäger kann sich der FDP Politiker Christian Lindner nun hautnah und verantwortungsvoll mit den brennenden Themen der Jägerschaft beschäftigen.

Der FDP-Politiker Christian Lindner gehört nun ebenfalls dazu. An der privaten Jagdschule „Gut Grambow“ in Mecklenburg-Vorpommern hat er die Jägerprüfung erfolgreich bestanden, hat uns Dr. Helmut Herbold vom Gut Grambow erzählt. Er lobte ausdrücklich Lindners Engagement: „Christian Lindner hatte wirklich ein sehr enges Zeitfenster. (weiterlesen)

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"Jagd und Artenschutz enden nicht an Ländergrenzen"

Seit Juni 2018 ist Forstwirt Stephan Wunderlich Koordinator für Auslandsjagd und internationalen Artenschutz in der Geschäftsstelle des DJV in Berlin. Der 43-jährige Vater von vier Kindern ist leidenschaftlicher Jäger, Falkner und Hundeführer und wird künftig CIC und DJV vor allem in der Außenkommunikation zum Thema Auslandsjagd unterstützen.

DJV: Stephan, seit der Ausschreibung deiner Stelle erreichen uns teils bitterböse Briefe: Ob wir mit der Jagd in Deutschland nicht genug Baustellen haben, fragen Mitglieder und warum jetzt Auslandsjagd?

Wunderlich: Nun ja, Jagd im Ausland bleibt eben nicht im Ausland. Ein Löwe, der 2015 von einem amerikanischen Zahnarzt in Simbabwe erlegt worden ist, wird von der internationalen Tierrechteszene zum „Märtyrer“ gemacht.  (weiterlesen)

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Südtirol: Millionen-Forderung wegen Abschuss-Freigaben

Dekrete, die den Abschuss von Murmeltieren, Steinböcken oder Dachsen frei gaben, führten jetzt zu hohen Geldforderungen an zwei prominente Südtiroler.

Kein geringerer als Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder von der Südtiroler Volkspartei (SVP) soll über 500.000 Euro Schadensersatz zahlen. Die selbe Summe wird auch vom ehemals in Südtirol für die Jagd zuständigen Ex-Amtsdirektor Heinrich Erhard verlangt. Der Vorwurf: „Zerstörung von öffentlichem Gut“ durch Abschuss-Freigaben.

Erhoben hat diesen der italienische Rechnungshof in Rom, obwohl ein Gericht der Autonomen Provinz Südtirol dazu bereits 2016 ein Urteil fällte, das die beiden Beschuldigten in der Sache frei gesprochen hat. Konkret handelt es sich um Abschussfreigaben in den Jahren 2010 bis 2014 auf Murmeltier, Steinbock, Dachs oder Kormoran. Durnwalder und Erhard weisen die Vorwürfe laut Medienberichten zurück und bestehen darauf, dass die Freigaben rechtskonform erfolgt seien. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Rheinland-Pfalz (Landkreis Altenkirchen)

Jagdaufseher in einem wunderschönen Niederwildrevier im Landkreis Altenkirchen gesucht. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Niedersachsen (Landkreis Northeim)

Biete Begehungsschein gegen Hegebeitrag in einem verkehrsgünstig gelegenen Jagdrevier in einem Ortsteil von 37154 Northeim. (weiterlesen)

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Labrador Welpen aus spezieller jagdlicher Leistungszucht suchen noch ein neues Zuhause!

2 schwarze Labrador Retriever Welpen (Rüden), geboren am 19. Mai 2018, sind im Österreichischen Labrador Retriever Kennel „Lesser Burodock“ derzeit noch abzugeben! (weiterlesen)

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