Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Waschbären-Invasion: Die neuen ungebetenen Nachbarn | BR24 vor Ort
Sie plündern Gärten, sitzen mit am Frühstückstisch und nutzen die Katzenklappe: Waschbären. So niedlich der kleine nordamerikanische Bär mit der schwarzen Zorro-Maske auch ist – bei vielen löst er Frust aus. Je größer die Population in freier Wildbahn ist, umso mehr Tiere dringen in Dörfer und Städte vor.
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Gedanken zur Rehwildbejagung
Um auf zu aktuellen Fragen und Entwicklungen rund ums Thema Wildtiere auf dem Laufenden zu bleiben, empfehlen wir auch unseren Instagramkanal
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Rehkitze verwaist im Revier
Das hier ist das Ergebnis, wenn im Revier alles zusammenkommt. Normalerweise gilt bei der Rehkitzrettung: Anfassen verboten. Aber dieses Kitz war eine Ausnahme, die wir uns alle lieber erspart hätten.
Nach einem Zaun-Unfall blieb eine Ricke aus. Zwei Kitze wurden verwaist aufgefunden – doch was machen mit den Kitzen ? Dank schneller Reaktion, Spezialmilch und der Wildtierauffangstation von Andrea haben Kitze eine Chance. Ich erzähle Euch im Video was bei uns im Revier passiert ist und wie es für die Kitze in der Wildtierauffangstation weiter ging.
Leider soll genau diese Station soll jetzt behördlich geschlossen werden. Andrea ist die Einzige weit und breit, die unter anderem Rehkitze fachgerecht aufzieht, mit minimalem Menschenkontakt führt und anschließend ordnungsgemäß auswildert. Wenn wir als Jäger Verantwortung übernehmen wollen, brauchen wir solche Einrichtungen !
Hier könnt Ihr Andrea Siegmund unterstützen: Petition zum Erhalt der Station:
https://c.org/9pRW8fKr5m Spenden an Andrea (für Milch, Medikamente, Futter, Tierarzt): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Unterstützung für die Kitzretter e.V.: https://kitzretter-ev.de
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Ethik der Jagd – Sprachlosigkeit der Jagdverbände!
11. Mai 2026 Die moderne deutsche Jagd erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Im Jahre 2024 durften ca. 471000 Menschen, 90000 mehr als noch 10 Jahre zuvor, bewaffnet in Wald und Feld umherstreifen, und haben in dem Jahr auch, neben anderem Getier, ca. 1,3 Millionen Rehe und ca. 550.000 Wildschweine erlegt.
Aber weil die Jagd eben Wildtiere tötet, wird sie von sehr vielen Menschen abgelehnt – ihre Zahl nimmt zu, und sie organisieren sich immer mehr im Internet und auf der politischen Ebene und nehmen an Wirksamkeit zu. Gleichzeitig wird die deutsche Jagd auch durch innere Vorgänge immer mehr verändert und sogar in Frage gestellt.
Umso verwunderlicher ist es, wie weitgehend sprachlos die Jägerinnen und Jäger, insbesondere aber die Organisationen der Jägerschaft, sind, wenn es um die Erklärung und Rechtfertigung der Jagd geht – wenn man sich die Podiumsdiskussion über „Leben nehmen – Verantwortung tragen“ auf dem Bundesjägertrag 2025 des Deutschen Jagdverbandes (DJV) anhört, dann hat man nach einer Stunde viel gehört und nichts mitgenommen. Andere Diskussionen erschöpfen sich in wenig sachkundigen Plattitüden und wohlfeilen Leerformeln.
Jagdethik v. Tierethik
Wie jedes menschliche Handeln in einer zivilisierten Gesellschaft unterliegt die Jagd auf Wildtiere nicht nur strengen Rechtsregeln, sondern muss auch ethisch vertretbar sein – schließlich ist das Tier nicht mehr nur eine Sache, sondern ein Mitgeschöpf. (weiterlesen)

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Neues Jagdgesetz: Jagd auf Wölfe – warum das neue Probleme schaffen könnte
von Helmut Broeg
8. Mai 2026
Das neue Jagdrecht macht’s möglich: Künftig wollen Jäger fast die Hälfte aller Jungwölfe töten. Dabei schützt das kein einziges Nutztier, sagt ein Experte. Den Wölfen in Deutschland geht es nun vermutlich bald an den Pelz. Nach der vom Bundestag im März beschlossenen Änderung des Bundesjagdgesetzes dürfen Wölfe künftig zwischen Juli und Oktober geschossen werden. „40 Prozent des jährlichen Zuwachses“ sollen erlegt werden, forderte der Deutsche Jagdverband bereits im Dezember. „Konkret bedeutet das, dass 40 Prozent der Wolfswelpen geschossen werden sollen“, sagt Axel Gomille.
Der Zoologe und Buchautor („Deutschlands wilde Wölfe“) hält eine generelle Bejagung von Wölfen jedoch für unsinnig: „Das angebliche Ziel des neuen Gesetzes ist es, die Zahl der Nutztierrisse zu verringern. Mehrfach wurde in verschiedenen wissenschaftlichen Studien jedoch belegt, dass für das Ausmaß der Schäden nicht die Zahl der Wölfe entscheidend ist, sondern die Haltungsform der Nutztiere.“
„Die Jagd auf Wölfe schafft einige Probleme erst selbst“ (weiterlesen)

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Fall Grupp: Wer prüft Hobby-Jäger psychisch wirklich?
Der ehemalige Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat nach seinem öffentlich gemachten Suizidversuch Revolver und Jagdschein abgegeben und macht damit unfreiwillig sichtbar, was im deutschsprachigen Jagd- und Waffenrecht strukturell fehlt: eine systematische, wiederkehrende Eignungsprüfung für bewaffnete Privatpersonen. Redaktion Wild beim Wild
6. Mai 2026
Wolfgang Grupp, 84-jähriger ehemaliger Patron der Textilfirma Trigema, hatte Mitte 2025 einen Suizidversuch öffentlich gemacht und in einem Brief an ehemalige Mitarbeitende von einer schweren Altersdepression gesprochen.
Erst rund ein Jahr später teilte er der Deutschen Presse-Agentur mit, dass sein bislang «aus Sicherheitsgründen» gehaltener Revolver nicht mehr in seinem Zugriff sei und sein Sohn die Waffe unter Verschluss halte. Auch der Jagdschein sei weg.
Die persönliche Geschichte gehört Grupp. Der jagdpolitische Befund ist aber unabhängig vom Einzelfall: Wer in Deutschland einmal einen Jagdschein und eine Waffenbesitzkarte erhalten hat, behält diese in der Regel über Jahrzehnte, ohne dass die psychische Eignung systematisch und regelmässig überprüft wird. Eine waffenrechtliche Begutachtung erfolgt erst dann, wenn Behörden konkrete Zweifel an der Zuverlässigkeit haben, häufig erst nach aktenkundigen Vorfällen. Die Initiative geht im aktuellen Fall vom Sohn aus, nicht vom Staat.
Schweizer Realität: 30’000 bewaffnete Privatpersonen, kaum Kontrolle (weiterlesen)

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Gänseplage XXL
5.05.2026 LEER (OSTFRIESLAND)
Tausende Hektar Grünland werden momentan von Gänsen zerstört Den Landwirten fehlt es an Weideflächen für ihr Vieh und an Ernteflächen für das Winterfutter
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Größter Wolfsangriff in Niedersachsen: Mindestens 57 Schafe getötet
6.05.2026
In Füchtenfeld in der Grafschaft Bentheim wurden in zwei Nächten hintereinander zahlreiche Schafe gerissen. Das ist der größte von der Landesjägerschaft dokumentierte Fall von Wolfsrissen in Niedersachsen.
Nach Angaben der Landwirtschaftskammer sind bei beiden Angriffen in der vergangenen Woche in Füchtenfeld (Landkreis Grafschaft Bentheim) mindestens 57 Schafe getötet und mehr als 100 verletzt worden. Die Rissbegutachtung läuft allerdings noch. Es sei deshalb wahrscheinlich, dass sich diese Zahl noch ändert, so ein Sprecher der Landwirtschaftskammer. Wie die "Grafschafter Nachrichten" berichten, fanden die Besitzer Michael und Andrea Dircks die ersten toten Tiere am Freitag im Dalum-Wietmarscher-Moor. Am Tag darauf bereits die nächsten.
Kein vergleichbarer Fall bekannt (weiterlesen)

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Die Deutsche Wildtier Stiftung lädt zum 12. Rotwildsymposium ein
Veranstaltungsort der Tagung ist die Botschaft der Wildtiere in der Hamburger HafenCity. Hier können Sie sich anmelden.
Das 12. Rotwildsymposium findet vom 18. bis 20. Juni 2026 in Hamburg statt. In diesem Jahr werden wir uns dem Thema „Neue Lebensräume für den Rothirsch“ widmen. Denn um die bestehenden Vorkommen zu vernetzen und die aus genetischer Sicht so wichtige effektive Populationsgröße rasch erhöhen zu können, reichen Grünbrücken und Wanderkorridore nicht aus. Es braucht dafür unbedingt auch neue Lebensräume, die als Trittsteine zwischen den bestehenden Vorkommen dienen. Das 12. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung soll dabei helfen, dem Rothirsch den Weg in neue Lebensräume zu ebnen. Zur Anmeldung

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Mistviecher · Wildtiere in der Landwirtschaft
Ein Film von Ralf Bücheler
Seit 1977 ist die Saatkrähe geschützt. Mittlerweile gibt es in Bayern wieder rund 20.000 Brutpaare, vor allem um München und in Schwaben. Sie ernähren sich von Kleintieren und Samen, aber auch von frisch gekeimtem Mais, Sonnenblumen und sogar Gemüse. Weil die großen schwarzen Vögel in Schwärmen über Felder herfallen, bringen sie viele Landwirte zur Verzweiflung. Denn auf den Schäden bleiben sie zum großen Teil sitzen. Also müssen sie aufwändige Schreckanlagen errichten - oder etwas anderes anbauen.
Seit etwa 1.000 Jahren werden bei Tirschenreuth in der Oberpfalz Fische gezüchtet. Rund 5.000 Teiche bilden eine einmalige Kulturlandschaft, die auch ökologisch wertvoll ist: Viele seltene Tierarten finden hier Zuflucht. Unter ihnen der Fischotter, der neben Fischen auch Amphibien und Wasservögel frisst. Was weder im Sinne des Naturschutzes ist noch in dem von Teichwirten wie Thomas Beer, die um ihre Existenz bangen.
Biber fressen im Sommer Wildpflanzen und im Winter Holz. Und sorgen mit ihren Dämmen für ökologisch kostbare Feuchtgebiete. Trotzdem sind sie so manchem Landwirt ein Dorn im Auge, denn der Biber leitet Bäche auch so um, dass über Nacht kein Acker mehr da ist, sondern ein See.
Beim Biobauern Christoph Schreiber wird der neue, teure Schutzzaun gegen Wölfe unterspült. Da packt selbst den Naturfreund die Verzweiflung.
Der Film erzählt Geschichten vom alten Konflikt zwischen Landwirtschaft und Wildtieren - und von neuen Lösungen. (Video ansehen)


