Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Hans-Georg von der Marwitz folgt auf Philipp zu Guttenberg. 225. Hauptausschusssitzung der AGDW hat heute neuen Präsidenten gewählt. Empfang der Waldeigentümer heute zu Beginn der Grünen Woche mit über 1200 Gästen auf dem Messegelände.

Auf ihrer 225. Hauptausschusssitzung haben die Vorsitzenden der 13 Landesverbände der AGDW heute Hans-Georg von der Marwitz einstimmig zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Philipp zu Guttenberg, der das Amt neun Jahre innehatte. Hans-Georg von der Marwitz ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Märkisch Oderland-Barnim II im östlichen Brandenburg. Im Bundestag ist er Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung. „Als neuer Präsident möchte ich mich für die Interessen der Waldeigentümer in der Politik stark machen“, sagte von der Marwitz. „Unterstützung angesichts der zunehmenden Wetterextreme, Hilfen für den Kleinprivatwald und die Sicherung des Eigentums werden auf meiner politischen Agenda stehen.“

Auf dem traditionellen Empfang der Waldeigentümer, der heute – am Vorabend der Grünen Woche – in der Holzhalle 4.2 auf dem Messegelände in Berlin stattfindet, wird sich der neue Präsident den Gästen vorstellen. Der Empfang findet unter dem Motto „Wald ist unser Leben“ statt, über 1200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verbänden werden erwartet.

„Als Land- und Forstwirt und als selbständiger Unternehmer liegt mir die Bewirtschaftung der Wälder sehr am Herzen“, sagte der neue Präsident. Aufgewachsen im bayerischen Allgäu hat er nach dem Mauerfall ab 1990 einen landwirtschaftlichen Betrieb im östlichen Brandenburg bei Seelow aufgebaut. Parallel hat er sich in der CDU in Märkisch-Oderland engagiert und ist 2009 in den Deutschen Bundestag eingezogen. „Mit von der Marwitz erhält die AGDW einen erfahrenen Unternehmer und einen politisch versierten Kopf, der die Belange der Waldeigentümer mit viel Kompetenz in die Bundespolitik einbringen wird“, sagte Philipp zu Guttenberg. Der scheidende Präsident wünschte seinem Nachfolger alles Gute und viel Glück für seine neue Aufgabe.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Wetterextreme wie Stürme, Dürre oder die aktuellen Schneefälle in Süddeutschland wird sich von der Marwitz dafür stark machen, dass die Waldeigentümer schnelle Hilfen sowie eine langfristige Unterstützung für die Sicherung und den Umbau der Wälder erhalten. „Den Waldeigentümern wurden 25 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren im Rahmen der GAK zugesagt – das ist gut, jedoch zu wenig, um die Wälder klimafit zu machen und die langfristigen Auswirkungen von Dürre und Stürmen abzufedern“, so der neue Präsident. Gleichzeitig möchte er sich dafür einsetzen, dass der Beitrag der Wälder und der Holzverwendung zum Klimaschutz deutlich auf die politische Agenda gerückt wird. Darüber hinaus werden die Stärkung des Kleinprivatwaldes sowie die Sicherung des Eigentums eine zentrale Rolle für ihn spielen.

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff
Pressesprecherin

AGDW – Die Waldeigentümer
Reinhardtstr. 18 A
10117 Berlin
T: + 49 (0)30 / 31 16 67 6-25
F: + 49 (0)30 / 31 16 67 6-29
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www.waldeigentuemer.de

Donnerstag, 17 Januar 2019 17:37

Angesichts der massiven Verluste von Reh-, Gams- und Rotwild im bayerischen Berggebiet fordern Natur- und Tierschutzvereine im Schulterschluss ein sofortiges Jagdverbot im Bergwald und Akuthilfe.

Die plötzlich einsetzenden, massiven Schneefälle der vergangenen Woche haben ein weißes Leichentuch über die Wälder und Berggebiete der Alpen gelegt. Gerade die langbeinigen Pflanzenfresser stecken zum Teil wie einbetoniert in den nassen Schneemassen fest, ohne Chance irgendwie Nahrung zu erreichen.

Deshalb haben in einer ungewöhnlichen Allianz zwei Tierschutz- und zwei Naturschutzvereine einen Eilantrag an Regierung und Ministerium gestellt. Mit von der Partie sind der Deutsche Tierschutzbund (DTB), Landesverband Bayern, der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB). Die Federführung übernahm der Verein „Wildes Bayern“.

Unsere Forderungen sind klar und zielgerichtet, da gibt es kein Verhandeln, so Dr. Christine Miller, Vorsitzende des Wilden Bayern:

• Sofortige Einstellung der Jagd im Berggebiet

• Anordnung von Sofortmaßnahmen zur Linderung der Not von Wildtieren im Berggebiet und

• Keine erneute Bejagung, bevor nicht ermittelt wurde, wie es den überlebenden Tieren geht.

„Es darf 2019 kein Schuss im Berggebiet fallen, bevor nicht klar ist, wie es denn Wildtieren geht!“ Das große Sterben ist zum Teil hausgemacht. Im Staatsforst haben die Betriebsleiter die Fütterung von Rehwild verboten, sogar in den Gebirgslagen. Die Rotwildfütterungen wurden teilweise ersatzlos aufgelöst. Dort, wo noch Fütterungen betrieben werden, dürfen die Forstangestellten erst spät mit der Fütterung beginnen. Nach den massiven Schneefällen der vergangenen Tage stecken die Tiere jetzt oft in höheren Lagen fest und können sich nicht mehr zu den wenigen Futterstellen durchkämpfen.

Neben dem individuellen Leid, das die entkräfteten und erschöpften Tiere jetzt erleben, geht es beim Gamswild buchstäblich ums Ganze. Denn seit Jahren warnen Experten davor, dass die Bestände immer kleiner werden, ein Kollaps zu befürchten ist. Die kleinen Rudel wurden systematisch durch einen massiven Jagddruck aufgerieben.

Besonders schlimm ist dabei, dass die Gams in ihren wichtigen Überwinterungsgebieten den ganzen Winter hindurch geschossen werden. Genau in diesen Wintereinständen von Berchtesgaden bis Sonthofen wird seit Jahren die Schonzeit aufgehoben. Dazu kamen bereits im vergangenen Jahr schwere Verluste durch den langen Winter. „Ich gehe davon aus, dass wir die Jagd auf Gamswild, für mindestens ein oder zwei Jahre komplett einstellen müssen, damit diese, geschützte Tierart überhaupt noch überlebt,“ so Miller.

Notfallmaßnahmen müssen aber auch für andere besonders notleidende Wildarten ergriffen werden, wie zum Beispiel viele Greifvögel und Raufußhühner. „Wir haben den Tieren immer mehr Lebens- und Rückzugsräume genommen“, pflichtet auch Tessy Lödermann, die Vizepräsidentin des DTB, Landesverband Bayern, bei. „Jetzt müssen wir ihnen helfen, damit sie nach dieser Schneekatastrophe in unserer Kulturlandschaft zu überleben.“

Sogar die Bundeswehr steht Gewehr bei Fuß um in den unzugänglichen Gebieten Heu auszubringen. In den Hochlagen sind die Tiere sehr oft in den Schneemassen gefangen, weil mit sogenannten Kirrungen, die man aus jagdlichen Gründen anlegte, verhindert wurde, dass sie rechtzeitig in tiefere Gebiete zogen. „Soweit ich weiß, haben die Staatsforsten jedoch die Hilfe der Bundeswehr abgelehnt. Wenn dadurch jetzt unnötig Tiere verhungern, werden, wir die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen!“ so Miller. „Sollte unser Eilantrag – und die akute Nothilfe für unsere Wildtiere – nicht berücksichtigt werden, werden wir wohl die Frau Staatsministerin persönlich davon überzeugen müssen, dass zu Bayern auch Wildtiere gehören und die Regierung und ihre Forstbetriebe sich auch mal etwas anstrengen müssen um diesen landeskulturellen Schatz für künftige Generationen zu erhalten.“

Weitere Informationen zum Eilantrag (Kopie eines Antrags im Anhang) und Aktivitäten des „Wilden Bayern e.V.“ findet man auf der Webseite: www.wildes-bayern.de sowie auf www.facebook.com/wildesbayern

Kontakt unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder persönlich 0172 / 5874558 (Dr. Christine Miller)

Der Abdruck der beiliegenden Pressefotos ist kostenfrei nur in Verbindung mit der Pressemeldung. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage die Bilder auch in höherer Auflösung zu.

Wildes Bayern e.V.

Pressekontakt: Petra Sobinger

Tel: +49 171 423 10 72

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.wildes-bayern.de

Postadresse:

Wildes Bayern e.V.

Hirschbergstraße 1

83714 Miesbach

Jagdmesse

Dienstag, 15 Januar 2019 15:45

Liebe Jägerinnen und Jäger, 

im Rahmen meiner Masterthesis an der Hochschule Harz beschäftige ich mich mit der Erhebung von Reisemotiven potentieller Jagdtouristen. Diese Umfrage richtet sich an alle Jägerinnen und Jäger aus Deutschland, die einen gültigen Jagdschein besitzen. Die Fragen beziehen sich auf einen nachhaltigen Jagdtourismus in Deutschland. Dieser kennzeichnet sich durch die Beachtung gegenwärtiger sowie zukünftiger wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Auswirkungen. Es werden die Bedürfnisse von Touristen, Industrie, Umwelt sowie lokaler Bevölkerung berücksichtigt. Das Kernelement eines nachhaltigen Jagdtourismus, die Jagd, wird durch das Einhalten der Vorschriften des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) charakterisiert.

Die Testdurchführung nimmt ca. 10 Minuten in Anspruch und sollte möglichst ohne Unterbrechung und Störung erfolgen. Der Fragebogen beinhaltet insgesamt 20 Fragen. Jede Frage hat mehrere Antwortmöglichkeiten, von denen nur eine einzige ausgewählt werden soll. Die Beantwortung des Fragebogens wird anonym und vertraulich behandelt. Alle Antworten und Ergebnisse werden zusammengefasst und können nicht individuell zugeordnet werden.

Bei Interesse stelle ich Ihnen die Ergebnisse gerne zur Verfügung. Bei Fragen oder Unklarheiten zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.

Hier geht es zur Umfrage

Vielen Dank für Ihre Teilnahme
Lara Kleffmann
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Mobil: 0176 609 58818

 

Donnerstag, 13 Dezember 2018 15:15

Guten Morgen allseits,

ich bin gespannt, wie lange dieser Beitrag, der den tatsächlichen Ablauf und seine juristische Bewertung enthält, bei Ihnen stehen bleibt - schauen wir mal, ob Sie an einer wirklichen Diskussion interessiert sind. Unabhängig von Rechtsschreibfehlern liegen sie sachlich wie fachlich weit neben der Sache:

1) Ich habe niemals "einem Wolfsrudel an einem erlegten Reh vor die Füße geschossen", diese Angabe hat Ihr Sachbearbeiter völlig frei erfunden. Ich hatte ein solches, fressendes Rudel nicht einmal im Anblick, nirgends wird und wurde dies so beschrieben. Hier wurden Tatsachen bewusst wahrheitswidrig vollständig verdreht.

2) Der tatsächliche Sachverhalt ist meiner Veröffentlichung leicht zu entnehmen: EIN Wolf, der nichts mit einem Rudel oder einem Riss/einem erlegten Reh zu tun hatte, näherte sich an diesem Tag ohne besonderen Anlass urplötzlich in aggressiver Weise meiner am Fuße meines Hochsitzes angeleinten Dackelhündin. Zum abschreckenden Schutz dieser schoss ich ausdrücklich NICHT auf den Wolf, sondern in völlig ungefährlichem Winkel vor diesem in den weichen Waldboden, was auch den gewünschten Erfolg hatte: der Wolf liess von der Hündin ab und verschwand.

3) Sämtliche juristischen Ausführungen und Subsumtionen Ihrer vermeintlichen "Assessorin" -was bedeuten würde, die Dame hätte zwei Staatsexamen!- liegen weit neben jeder fachlichen Vertretbarkeit. Der Sachverhalt wurde falsch wiedergegeben, die angeführte Rechtsnorm bewusst verkürzt zitiert und die Subsumtion der dort aufgeführten Tatbestandsmerkmale offensichtlich ebenso bewusst, weil medienwirksam, falsch durchgeführt. In ihren Prüfungsarbeiten muss Ihre Assessorin besser gearbeitet haben, sonst hätte sie mit absoluter Sicherheit keines der Examen bestanden.
Ich will diesen Post nicht langatmig verjuristizieren, aber das Verbot des 44 I 2 NatG lautet richtig zitiert:
"... wild lebende Tiere der streng geschützten Arten und der europäischen Vogelarten während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten erheblich zu stören; eine erhebliche Störung liegt vor, wenn sich durch die Störung der Erhaltungszustand der lokalen Population einer Art verschlechtert."
Will man nicht populistisch verlautbaren, sondern nüchtern analysieren, erkennt jeder Laie sofort: Eine präventive Verteidigungshandlung, die unzweifelhaft deutlich außerhalb einer Fortpflanzungs- oder Aufzuchtszeit und ohne jegliche körperliche Beeinträchtigung eines geschützten Tieres abläuft, kann unmöglich "den Erhaltungszustand einer lokalen Population verschlechtern". Diese Annahme ist regelrecht absurd und zeugt nicht gerade von weitreichenden Naturkenntnissen.

4) Selbstverständlich hatten Sie keinerlei Erlaubnis, meine Namens- und Adressdaten eindeutig identifizierbar zu veröffentlichen, was Ihnen auch auf diesem Wege noch einmal ausdrücklich untersagt wird. Die entsprechenden strafbewährten Unterlassungserklärungen liegen Ihnen bereits vor, gleiches gilt für meine Strafanzeige gegen den Verein und seine verantwortlich Handelnden bei der Staatsanwaltschaft. Es spricht erneut nicht gerade für den juristischen Sachverstand Ihrer Assessorin, dass die Dame Ihnen offensichtlich immer noch nicht geraten hat, Ihre Veröffentlichungen zu ändern. In der gerichtlichen Bewertung wird sich die Fortdauer der Verstöße trotz Kenntnis der tatsächlichen Umstände sicher nicht zu Ihren Gunsten auswirken.

5) Generell gesprochen: Hätten Sie den Post vernünftig durchgelesen und seinen Sinn erfasst, hätten Sie ihn eher unterstützen sollen. Meine klar erkennbare Intention war es NICHT, irgendwelche Wölfe zu erschiessen oder dazu aufzurufen. Ich habe darauf hingewiesen, dass die in großen Teilen Deutschlands wie aus täglichen Handyvideos und Erfahrungsberichten leicht erkennbar inzwischen fast handzahmen Wölfe derzeit völlig falsch konditioniert sind. Diese mangelnde Scheu wird früher oder später neben den bereits bestehenden zu erheblichen weiteren Konflikten führen, gerade in Situationen wie den angesprochenen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, wann neben den Tausenden Nutztierrissen jährlich auch Hunde getötet werden -wie zB regelmäßig in Schweden, Rumänien oder der Türkei- oder höchstwahrscheinlich auch Menschen erheblich in Angst versetzt oder gar verletzt werden.

Sollten Sie wirklich Wolfsfreunde sein, so kann Ihnen diese Situation nicht gefallen. Sie müssten also ein Eigeninteresse daran haben, dass Konfliktsituationen IM VORFELD und PRÄVENTIV verhindert werden, OHNE dass einem Mensch, Hund oder eben auch WOLF etwas passiert. Und um nichts anderes hat mein Post gebeten.

Statt also kooperativ zusammen zu arbeiten oder einen Erfahrungsaustausch zu suchen, haben sie öffentlich totales Versagen im Begreifen tatsächlicher und juristischer Sachverhalte bewiesen und sich zivil- wie strafrechtliche, kostenintensive Schritte eingefangen. Wäre ich Mitglied Ihres Vereins, so wäre ein Tagesordnungspunkt auf der nächsten Hauptversammlung schon sicher. Spenden generieren ist Ihr gutes Recht, aber zu diesem auch moralischem Preis doch eher fraglich. Ein abgrundtiefer, für Realitäten blind machender Hass auf Jäger beispielsweise rechtfertigt nicht alles.

Montag, 26 November 2018 15:45

Zwei Vorstandsmitglieder legen ihr Amt nieder / „Durch mangelhafte Information in Mitwirkungsrechten beschnitten“

Überraschende Rücktritte beim Landesjagdverband Hessen: Zwei Vorstandsmitglieder haben Ende Oktober ihr Ehrenamt niedergelegt. Die beiden Jagdvereinsvorsitzenden Helmut Nickel und Thomas Schäfer sehen „aufgrund fortdauernd mangelhafter Information durch das LJV-Präsidium und die LJV-Geschäftsstelle keine Möglichkeit mehr, die jagdpolitischen Interessen der LJV-Mitglieder im Vorstand wirkungsvoll zu vertreten“ und sind deshalb zurückgetreten. Darauf weisen beide in einer Presseerklärung hin.
„Vorstandsmitglieder werden über den Haushaltsplan, die Jahresbilanz des Verbandes und dessen Personalpolitik nur unvollständig informiert“, berichtet Nickel, der die Jägervereinigung Oberhessen leitet. Ein Teil des fünfköpfigen LJV-Präsidiums stellt nach Angaben Nickels andere Vorstandsmitglieder immer wieder vor vollendete Entscheidungen. Dadurch würden diese in ihren Mitwirkungsrechten erheblich beschnitten.
Die beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder werfen Präsidiumsmitgliedern und LJV-Geschäftsführung vor, in der Einladung zu Vorstandssitzungen nur noch vage die Tagesordnungspunkte aufzulisten, aber keine weitergehende Sachinformationen oder Beschlussvorlagen beizufügen. Manchmal sei aus der Tagesordnung gar nicht ersichtlich, dass zu wichtigen Themen auch Beschlüsse zu fassen seien. Als besonders krasses Beispiel verweisen Schäfer und Nickel darauf, dass eine Abstimmung über die Absegnung der LJV-Jahresbilanz und des Jahresabschlusses von 2017 sowie die Annahme des LJV-Haushaltsplanentwurfs für 2018 im vergangenen April erst während der Vorstandssitzung auf die Tagesordnung gesetzt worden sei.
„Es gab zuvor keinerlei Einblick in das umfangreiche Zahlenwerk“, merkt Nickel an. „Wir sind in der Sitzung mit jeweils einer wenig aussagekräftigen DIN A 4-Seite zur Jahresbilanz 2017 und zum LJV-Haushaltplanentwurf für 2018 sowie mit mündlichen Erläuterungen des Schatzmeisters abgespeist worden.“ Aus den spärlichen Unterlagen sei noch nicht einmal die Zahl der LJV-Erstmitglieder ersichtlich gewesen, die den vollen Mitgliedsbeitrag zahlen. Fragen zu den vorgelegten Zahlen habe der Schatzmeister eher unzureichend beantwortet.
„Der LJV hielt es auch nicht für nötig, uns über seine Stellungnahmen gegenüber dem Umweltministerium zum versuchsweisen Einsatz von Saufängen im hessischen Staatswald sowie zu einer eventuellen Verlängerung des derzeitigen Hessischen Jagdgesetzes zu informieren“, stellt Thomas Schäfer fest. Schäfer fungiert als Vorsitzender des Jagdvereins Wetzlar. Ebenso wenig seien beide in die Entscheidung des LJV einbezogen worden, gegen das hessische Umweltministerium vier Klagen einzureichen, um eine Projektförderung aus der Jagdabgabe zu erhalten.
Kritik üben Nickel und Schäfer auch an der LJV-Personalpolitik. Es seien Mitarbeiter eingestellt worden, „ohne dass wir ihren Namen kannten, ihre Vita zur Einsicht hatten, geschweige denn wussten, welche finanziellen Größenordnungen auf den Verband zukamen“, erklärt Nickel. Die Folge sei ein erheblicher Anstieg der Personalkosten.
Darauf erwidert der LJV in einem Rundschreiben an die hessischen Jagdvereine zum Rücktritt der beiden Vorstandsmitglieder, dass für das Personal nicht der elfköpfige LJV-Gesamtvorstand, sondern das fünfköpfige Präsidium zuständig ist. Die LJV-Satzung besagt dazu: „Über die Einstellung eines Geschäftsführers und des für die Geschäftsstelle erforderlichen Personals beschließt das Präsidium im Rahmen des von der Delegiertenversammlung beschlossenen Haushalts.“ Nickel und Schäfer bezweifeln jedoch, dass die 2019 voraussichtlich stark steigenden Personalausgaben problemlos durch die Einnahmen gedeckt werden können.
Zur Informationspolitik des Jagdverbandes heißt es in dessen Rundschreiben: „Der LJV hat sich zum Ziel gesetzt, seine Mitgliedsvereine sowie jedes einzelne Mitglied stets transparent und zeitnah über Neuigkeiten zu informieren.“ Genau dies bezweifeln jedoch Nickel und Schäfer aufgrund ihrer negativen Erfahrungen als LJV-Vorstandsmitglieder.

Sonntag, 04 November 2018 15:02

Mit dem Artikel "Theorie und Praxis – oder wie es an der Basis wirklich aussieht" hat der Jagdpächter des Revieres Stromberg, Felix Ott, ein Zeichen gesetzt. Es schildert sehr anschaulich, in welcher Verantwortung sich die Jagdpächter befinden, wenn es darum geht, die Allgemeinheit vor der gefährlichen afrikanischen Schweinepest zu schützen.


"So muss Öffentlichkeitsarbeit für die Jägerschaft ausehen!" war der erste Gedanke, der mir beim Lesen des Artikels durch den Kopf ging!

Doch wie unterstützt man solche, oft im Schatten der öffentlichen Wahrnehmung stehende Jagdpächter? Beim Stöbern auf der sehr aufwendig gestalteten Internetseite des Revieres "Jagd in Stromberg" stieß ich auf die Wildbretseite. Sofort war mir klar, dass wir als Jagdportal hier dem Jagdpächter beim Wildverkauf helfen können.

Der normalerweise kostenpflichtige "Mehr-Lesen Eintrag" wurde von uns mit den aktuellen Preisen des Reviers mit Content versehen und unbefristet freigeschaltet.

Hier der Eintrag in der Datenbank "Wildbretverkauf" des Revieres Stromberg

Damit unterstützen wir den Jagdpächter mit unserer Datenbank beim Verkauf des Wildbrets.

Wir wünschen weiterhin den Jägern im Revier Stromberg alles Gute auf allen Wegen

Waidmannsheil

Das Team vom Deutschen Jagdportal

 

Jagdverein

Jagdpächter Felix Ott 

Freitag, 17 August 2018 15:08

Das Ende der Geduld ist erreicht:

Verbände legen „Acht-Punkte-Plan“ zum Umgang mit dem Wolf vor und fordern das Zurückziehen des Wolfsmanagementplans

Wendorff: „Der Wolf ist in Brandenburg unumkehrbar angekommen, die Verwaltung offenbar nicht! Das zukünftige Wolfsmanagement muss langfristig auch auf ein aktives Bestands- und Konfliktmanagement ausgerichtet sein!“

Die Verbände im ländlichen Raum zeigen sich vom Inhalt des vom Umweltministerium in Umlauf gebrachten Wolfsmanagementplans entsetzt. „Wir waren das erste deutsche Bundesland mit einem eigenen Wolfsmanagementplan. Und selbst der zweite Managementplan, trotz eines Kapitels ungelöster Probleme, war wenigstens noch ein Managementplan. Nun wird eine Loseblattsammlung bereits bestehender Verordnungen und Informationen als Grundlage für die Evaluierung zusammengeheftet: ziellos, visionslos, kraftlos“, fasst Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes und Vorstand im Forum Natur, den Eindruck der Verbände zusammen.

In einem „Acht-Punkte-Plan“ haben die Verbände nunmehr eine Reihe von Zielen und Forderungen für ein zukünftiges Wolfs- und Konfliktmanagement zusammengefasst, die sie als Voraussetzung für die Gespräche im September verstehen. Für die Verbände ist unmissverständlich klar, dass es auf Basis des Papiers des Umweltministeriums keine erfolgreiche Verhandlung des brandenburgischen Managementplans geben kann. Für besonderes Unverständnis sorgt unter den Landnutzern, dass der Minister beim letzten Bauerntag in seiner Rede festgestellt hatte, dass für ihn „der günstige Erhaltungszustand des Wolfes in Brandenburg erreicht sei. Wenn nunmehr wenige Wochen später ein Papier das Ministerium verlässt, in dem exakt das Gegenteil festgehalten werden soll, müsse man sich die Frage stellen, ob sich hier eine Verwaltung verselbstständigt hat.

Darüber hinaus zeigen sich die Verbände im Forum Natur zutiefst empört von den in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen Rissprotokollen zweier Wolfsübergriffe in der Prignitz. Am 29. und am 30. Juli hatten mehrere Wölfe die nach Brandenburger Wolfsverordnung aufgestellte Schutzvorrichtung mehrfach überwunden und dabei trotz zertifizierter Herdenschutzhunde drei Schafe gerissen. Auch der Rissgutachter geht zweifelsfrei von Wolfsübergriffen aus, unterstellt dem betroffenen Schäfer jedoch in seinem Protokoll, dass er die toten Schafe möglicherweise nachträglich in die wolfsgesicherte Umfriedung verbracht haben könnte.

„Ich stelle mich in aller Entschiedenheit vor unsere Weidetierhalter“, erklärt Wendorff. Die Verbände im ländlichen Raum werden es nicht akzeptieren, wenn „Wolfsbotschafter“ großer Naturschutzorganisationen in Personalunion als Gutachter des Landes auftreten und mit plumpen Unterstellungen versuchen, unsere Tierhalter zu diskreditieren. „Wenn man NABU Wolfsbotschafter zu Rissgutachtern macht, kann man den Dackel auch zum Sicherheitsbeauftragen für die Pausenbrote unserer Kinder ernennen“, stellt Wendorff klar. Dieser Widerspruch ist eine Provokation und erfordert ein unverzügliches Eingreifen der Verantwortlichen. Es muss sofort sichergestellt werden, dass die Rissbegutachtung unvoreingenommen stattfindet und staatlich bestellte Rissgutachter einen hinreichenden Sachkundenachweis vorweisen können.

Forum Natur Brandenburg e.V.
Am Kanal 16-18
14467 Potsdam

Vertreten durch:
Vorsitzender: Gernot Schmidt
Geschäftsführer: Gregor Beyer
Kontakt:
Telefon: +49 (331) 58 17 96 60
Telefax: +49 (331) 58 17 96 61

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.forum-natur-brandenburg.de/

Donnerstag, 16 August 2018 11:32

ICH SEH DICH !!!

Deutsches Jagdportal Administrator gesucht


DU passt wirklich perfekt in das Admin-Team des Deutschen Jagdportals, weil Du nämlich: 

1. Bock drauf hast, Deine Jagdfreunde über jagdlich interessante News aus Deiner Region zu informieren.

2. Weil Du Jäger/Jägerin bist, die leidenschaftlich gerne zur Jagd geht und die Jagd, so wie es sich gehört, waidmännisch betreibst.

3. Du große Achtung und Respekt gegenüber den Tieren und der Natur hast.

4. Einen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit in der Jagd leisten willst.

5. Du gut mit Menschen umgehen kannst und kein Extremist bist der/die andere Meinungen nicht akzeptieren kann/will.

6. Es ablehnst, dass abstoßende Erlegerbilder gepostet werden.

7. Dir das Schreiben von "einigermaßen" grammatikalisch korrekten Texten nicht schwer fällt (Du musst kein Germanistik Studium abgelegt haben dafür...).

8. Einen Teil Deiner Freizeit gerne im Internet verbringst um Dich über aktuelle und regionale Themen der Jagd zu informieren.

9. Lust auf eine Admin-Tätigkeit in einer unserer Regionalgruppnen hast (mit der Aussicht auf mehr...).

10. Dir die Arbeit vom Deutschen Jagdportal gefällt und Du gerne ein Teil unseres Teams werden möchtest.


Na dann, worauf wartest Du noch? Melde Dich bei uns!

Wir freuen uns über Dein Interesse und warten auf Deine Kontaktaufnahme. Schreib uns ein paar Zeilen per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und hinterlasse Deine Kontaktdaten, wir melden uns dann kurzfristig bei Dir. Wenn Du vorab Fragen hast, dann kannst Du uns gerne anrufen unter: Tel.: +49 (0) 33458 64247 (Stefan Fügner).


Hier noch ein paar Infos "über uns" 


Das Deutsche Jagdportal wächst seit seiner Geburtsstunde im Mai 2014 Jahren kontinuierlich. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum Vorjahr hatten wir z.B. im Juni 2018 eine Steigerung von über 45% und das, obwohl die Hauptaison, die Jagdverpachtungen noch gar nicht angefangen hat! Sobald die Saison für die Ausschreibungen beginnt, explodieren unsere Zugriffe förmlich. Wir beobachten konsequent, was unsere Leser interessiert und versuchen immer möglichst aktuell zu sein, damit der Leser auf dem Deutschen Jagdportal gebündelt alle wichtigen Neuigkeiten finden kann.

Das wäre in erster Linie Deine Aufgabe...

  • Informiere die Mitglieder in der regionalen Gruppe über aktuelle Nachrichten aus Deinem Bundesland
  • Kümmere Dich freundlich um die Mitglieder in Deiner Gruppe als Ansprechpartner
  • Sorge freundlich für Ordnung in Deiner Gruppe falls nötig
  • Bleibe in Kontakt mit uns, dem JP-Team und tausche Dich aus


Die wichtisten Themen die unsere Leser interessieren in der Reihenfolge der Prioritäten:

  • Ausschreibung von Jagdverpachtungen
  • Ausschreibung von Begehungsscheinen
  • Jagdliche Veranstaltungen in Deiner Region
  • Kurzfristige Drückjagdangebote und Erntejagdtrermine
  • Termine von Jagd- und Naturmessen
  • Schießstandtermine
  • Nachrichten aus dem Landesjagdverband und den Kreisgruppen der Jägerschaften


Was wir für Dich tun werden und können als Gegenleistung für Dein Engagement: Kurzum, profitiere von unserem Know-how und unseren Connetions!

  • Sammle Erfahrung als Administrator mit unserer Unterstützung
  • Lerne durch uns wie Du z.B. eine eigene Webseite oder ein eigenes Portal erfolgreich in die Suchmaschinen bringst
  • Du willst in den Vertrieb einsteigen, Dich eines Tages selbständig machen? Wir unterstützen Dich dabei
  • Wir verhelfen Dir falls gewünscht zu einem eigenen Internetauftritt/Portal egal für welche Branche
  • Du kannst unsere interessanten Kontakte nutzen
  • Du bist Jungjäger? Dann kannst Du auch noch viel über die Jagd von 2 erfahrenen Jägern lernen, die ihr Wissen gerne an Jungjäger weitergeben
  • Du brauchst kompetente Hilfe bei der Ausbildung Deines Jagdhundes


Last but not least...


Haben wir auch ein Bilderbuchhochwildrevier und bilden dort Jungjäger zum Jäger und nicht zum Kirrdödel aus... ;-)

Wie Du siehst, bieten wir Dir keinen bezahlten Minijob etc. an, sondern die Möglichkeit, mit uns gemeinsam im Team zu arbeiten und daraus Erkenntnisse und Profits zu ziehen, die Du vielleicht gar nicht für möglich gehalten hättest.

Du denkst wir spinnen??? Ja, da hast Du wohl Recht!!!

Welche "normalen" Leute würden wohl schon so lange durchhalten wie wir ganz ohne fette Profite und nicht im geringsten daran denken, künftig etwas anderes zu tun als das was uns Spaß macht?

Über das Jagdportal haben wir so viele tolle Menschen kennengelernt und wundervolle Erlebnisse gehabt die nicht mit Geld zu bezahlen sind.

Wir sind gepannt, was uns die Zukunft bringt und vielleicht bist Du ein Teil davon, wer weiß es schon :-)

Also melde Dich ganz einfach, wenn Du Lust auf eine Veränderung hast!

Die Gründer 

Stefan Fügner (Administrator Deutsches Jagdportal und aller Facebookgruppen, Vertrieb, Jagdhundeausbilder)
Manuela Kern (Entwicklung und Programmierung der Jagddatenbanken und Webseite)
Rainer Kern (Kfm. Leitung/Marketing/Vertrieb, Jagdhundeausbilder)

 

 

 

Dienstag, 10 Juli 2018 20:24

Der German Cup des Deutschen Retriever Clubs ist sicherlich eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr des Retrieverführers.

Aus ganz Europa kommen Richter und Gespanne zusammen , um an 2 Tagen das Niveau ihrer Hunde und Führer zu zeigen. In diesem Jahr wurde die Landesgruppe Ost des Deutschen Retrieverclubs mit der Organisation beauftragt. Vor einer traumhaften Kulisse des Schloss Liebenberg im Löwenberger Land im Norden Berlins wird der diesjährige German Cup stattfinden.

Neben den Prüfungen auf dem Gelände des Schlosses findet am Samstag, 28.4.2018 ab 19.00 Uhr ein Grillimbiss statt. Dort können Interessierte in ungezwungener Atmosphäre die Hundeführer, Richter und die Personen, die das Event organisiert haben, kennen lernen.

Auch besteht die Möglichkeit, die Personen hinter dem Deutschen Jagdportal und den anderen Sponsoren zu treffen. 

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Das Team vom Deutschen Jagdportal

Naturfotografie

 

Samstag, 14 April 2018 15:03

Du bist Jungjäger und suchst eine Jagdmöglichkeit in Deiner Nähe?

Du willst Deine Anzeige langfristig im Jagdportal mit täglich über 1.300 Besuchern platzieren?

Durch die vielen Angebote an Begehungsscheinen und Jagdverpachtungen ist das Deutsche Jagdportal zum meistgelesenen Portal für Jäger geworden, die eine Jagdmöglichkeit suchen und Jagdpächtern, die Begehungsscheine anbieten. Deshalb starten wir zum neuen Jagdjahr die Aktion:

„Suchanzeige Jagdmöglichkeit für 19,95 Euro für ein Jahr“

Sende uns einfach Deinen Text  mit Telefonnummer und emailadresse. Bei Zahlung von 19,95 Euro inkl. Mehrwertsteuer wird die Anzeige für ein Jahr freigeschaltet.

Die Anzeige erscheint zweimal. Einmal in der Jagddatenbank und außerdem im Marktplatz Jagd und ist in beiden Datenbanken für ein ganzes Jahr online.

Sende Deine Daten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff "Jungjägerangebot" oder ruf einfach an unter 033458 64247, wir nehmen Deine Bestellung auch telefonisch entgegen.

Das Angebot gilt bis zum 30.4.2018

Stefan Fügner
Deutsches Jagdportal

 

Waffenschränke

Mittwoch, 21 März 2018 15:04

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