Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Die LiebeJagd veranstaltet zusammen mit Forst Eibenstein ein Drückjagd-Erlebnis der besonderen Art für Jägerinnen und Jäger, die auf der Suche nach einem Partner sind!

Ein lustiges Speed-Dating sorgt dafür, dass sich die Singles gleich am ersten Abend etwas "beschnuppern" können :-)

   


Revierbeschreibung

Die Forstreviere liegen im nördlichen Sachsen-Anhalt. Das Rot-, Schwarz- und Rehwild kommt als Standwild vor. Die Waldgebiete sind geprägt durch Nadelwaldbestände mit Laubwaldanteil sowie durchzogen von aue-typischen Beständen. Sie bieten einen idealen Lebensraum für das Rotwild, Schwarzwild und Rehwild und lassen die Jagd zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ort: Das Revier befindet sich in 39539 Havelberg im Bundesland Sachsen-Anhalt 

Gesamtpreise inkl. aller genannten Leistungen inkl. MwSt.: 

im Einzelzimmer   € 594,- pro Person

im Doppelzimmer € 554,- pro Person

Im Gesamtpreis sind folgende Leistungen enthalten:

  • 2 Übernachtungen inkl. Halbpension (3-Gänge Menü am Abend)
  • Organisation und Bearbeitungsgebühren
  • Sektrunde zum Start des SpeedDatings
  • SpeedDating
  • Treiber, Hunde und Hundeführer
  • Abschüsse von: Rotwild (Kälber, Schmaltiere, Alttiere - keine Leittiere, Spießer)
  • Schwarzwild (Frischlinge, Überläufer, Bachen - nicht führend -,Keiler) Rehwild (Kitze, Schmalrehe, Ricke)
  • Raubwild (Fuchs, Marderhund, Waschbär, Mink)
  • Jede Menge Spaß, Frischluft mit Glück ein Waidmannsheil und neue Kontakte!


Zur Ausschreibung hier klicken!

 

Offensichtlich möchte der e.V. nicht, dass wir Ihnen als Nutzer des Deutschen Jagdportals den kostenlosen Service bieten, auf Begehungsscheine  aufmerksam zu machen und Ihnen den Link zur Ausschreibung zusammen mit der Info zur Verfügung stellen.

Wo gibts denn auch sowas, dass man Informationen, die im Internet für jeden Benutzer frei und öffentlich zugänglich sind im Netz verbreitet?

Kann es sein, dass manche Webseitenbetreiber noch immer nicht begriffen haben, wie das Internet funktioniert?

Vielleicht droht die auf Abmahnungen spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Nieding und Barth, die vom Pfälzer Verein mit der Abmahnung beauftragt wurde, demnächst auch den Suchmaschinen wie Google & Co. mit einer Klage und möchte abkassieren für die Verbreitung von Informationen?

Ich denke es tut Not, dass ich, Stefan Fügner, als inhaltlich Verantwortlicher des Deutschen Jagdportals einmal öffentlich erkläre, wofür das Jagdportal steht und meine persönliche Meinung zu dieser Abmahnung äußere.  (Zum Weiterlesen bitte unten klicken)

Donnerstag, 11 April 2019 15:19

Pressemitteilung vom 11. April 2019 JagdundNatur.TV

geschrieben von

 

Die Zerstörung einer großen Chance

Mit tiefem Bedauern, aber auch mit sachlich begründetem Zorn wollen wir Sie informieren, dass der einzige TV Kanal der Jagd im deutschsprachigen Raum nach sieben Jahren aus wirtschaftlichen Gründen nicht länger betrieben werden kann.

Damit verliert die Jagd das einzige deutschsprachige Bewegt Bild Medium, das sich um eine moderne und professionelle Öffentlichkeitsarbeit gekümmert hat und dessen vorwiegende Zielsetzung es war, die jagdlichen Traditionen und die Zusammenhänge der Natur in unserem Lebensraum einer sich rasch wandelnden Gesellschaft nahe zu bringen und ein zukunftsfähiges Bild der Jagd für kommende Generationen zu gestalten. Denn unsere globalisierte und urban ausgerichtete Gesellschaft will zunehmend keinerlei Verständnis für Jagd und Jäger aufbringen, der ideologische Kampf gegen die „Lizenz zum Töten“ von Wildtieren nimmt rasant zu. Das Vermitteln von Verständnis und Information an Nichtjäger war eine wesentliche Aufgabe von JagdundNatur.TV, eine Aufgabe, die letztlich aber dazu geführt hat, dass es die eigenen interessenspolitischen Vertreter der Jagd in Österreich waren, die diesem, ihrem eigenen Medium in eifersüchtigem und eitlem Machtgehabe die wirtschaftlichen Grundlagen entzogen und es so bewusst vernichtet haben.

Die Hintergründe dieser Zerstörung einer großen Chance:
Gegründet Ende 2011 als moderner TV-Kanal der über Online-Netze verbreitet wurde, war JagdundNatur.TV das erste Medium, das die verstaubte und unwirksame Selbstdarstellung der Jagd neu definiert hat. Dies war notwendig, um überhaupt der Gesellschaft ein verständliches, aber auch ethisch korrektes Bild der Faszination von Natur, Lebensräumen, Wildtieren und Jagd zu vermitteln. Allerdings zeigte sich rasch, dass es gerade hohe Jagdfunktionäre sind, die mit dem zitierten Motto: „Was und wie die Jagd ist, bestimmen nur wir Landesjägermeister“, sich von der neuen und unabhängigen Berichterstattung bedroht fühlten und JagdundNatur.TV eher bekämpften als förderten. Es waren der damalige LJM Dr. Ernst Albrich aus Vorarlberg, sein Nachfolger Reinhard Metzler, aber auch bald Generalsekretär Dr. Peter Lebersorger und LJM DI Josef Pröll, die den historischen Wert und die Chance durch JagdundNatur.TV erkannten. Aber selbst die scheiterten immer wieder am selbstgefälligen Gehabe und an den Animositäten ihrer Amtskollegen aus den waldreichen Bundesländern. Die hatten keinerlei Vorstellung von moderner Öffentlichkeitsarbeit, fühlten sich aber durch JagdundNatur.TV in ihrer selbstbestimmten eitlen Deutungs-Hoheit der Jagd bedroht.

Dennoch ist es gelungen, JagdundNatur.TV mit modernen und professionellen Sendungen, Reportagen, Formaten und einem TV Studio zum meistverbreiteten Medium der Jagd im deutschsprachigen Raum zu machen. Ende 2015 wurde eine Beteiligungsgesellschaft gegründet und einige Privatpersonen – ganz vorrangig der große Förderer der Jagd Dr. Rudolf Gürtler – brachten notwendiges Produktionskapital ein, um die Chancen zu entwickeln. Da JagdundNatur.TV keine spekulativen Jagdberichte und Abschussvideos verbreiten wollte, war die Bereitschaft der Jagdindustrie gering, sich zu engagieren. Man hatte – auch das war eine Erfahrung – wenig Interesse, für Öffentlichkeitsarbeit Geld auszugeben, lediglich für spekulative Verkaufsförderung, was ja das Bild der Jagd bis heute derart unvorteilhaft für Nichtjäger und die gesellschaftliche Wahrnehmung geprägt hat. Da JagdundNatur.TV aber gerade die Gewinnung gese llschaftlicher Akzeptanz und von Verständnis für die Jagd als wesentliche Aufgabe hatte, war auch klar, dass eine nachhaltige Finanzierung nur durch die jagdlichen Interessensgruppen möglich war. Dort gab es aber wenig Konsens zwischen der fortschrittlichen Sicht weniger moderner Funktionärs-Persönlichkeiten und den rückwärtsgewandten machtorientierten Jägermeistern, die die Jagd möglichst lange als herrschaftliches Privileg in streng hierarchischen Gefügen hochhalten wollten und die gesellschaftliche Entwicklungen von Jahrzehnten nicht zur Kenntnis genommen haben.

Dennoch gab es mit der aufwendigen Entwicklung der Dachmarke „Jagd Österreich“ – ursprünglich vorgeschlagen vom weitblickenden damaligen Vorarlberger LJM Reinhard Metzler – eine kleine Perspektive für eine moderne überregionale Kommunikationsöffnung jagdlicher Interessen in Österreich.

Als 2017 die Dachmarke „Jagd Österreich“ mit Pomp in Kufstein gegründet wurde und JagdundNatur.TV von Beginn an wesentliche Inhaltsdarstellungen übernommen hatte, war bereits zuvor - mit dem damaligen GS der Zentralstelle Dr. Peter Lebersorger - klar besprochen und strategisch vereinbart, die neu geschaffene gemeinsame Darstellung der Jagd als "Dachmarke Jagd Österreich" wesentlich über das aufgebaute Medium JagdundNatur.TV zu kommunizieren. Tragischer Weise verstarb Ende 2017 Dr. Peter Lebersorger und bald danach auch Dr. Ernst Albrich. Seit diesem Zeitpunkt ist in den Landesjagdverbänden ein völliger Rückzug zu egoistischen Regionalinteressen zu beobachten. Die geplante Kooperation zwischen der neuen Dachmarke Jagd Österreich und JagdundNatur.TV kam plötzlich und völlig zum Stillstand, Planungen zwischen den verantwortlichen Funktionären und Jagdund Natur.TV fanden nicht mehr statt.

Dennoch wurde seit Herbst 2017 der Betrieb des Senders JagdundNatur.TV weiter vorfinanziert, um die mediale Präsenz zu bewahren. Als bis Sommer 2018 noch immer keine konstruktiven Gespräche zwischen der mittlerweile mit einem eigenen Büro in Wien etablierten Dachmarke "Jagd Österreich" und den Verantwortlichen geführt wurden, informierte der Herausgeber von JagdundNatur.TV Hannes Krautzer alle LJM persönlich und brieflich über die dringliche Notwendigkeit von Entscheidungen, da absehbar war, dass der Betrieb von JagdundNatur.TV nicht mehr lange ohne Budgets finanziert werden konnte. Zusätzlich hatte der damalige Vorsitzende der LJM Konferenz, DI Gorton und damit Verantwortliche für die „Jagd Österreich“ bereits vorab geplante Budgets an JagdundNatur.TV für 2018 aus eigenem Ermessen gestrichen. Es gab keine einzige Reaktion der Landesjägermeister auf das offizielle Schreiben von Ja gdundNatur.TV!

In dieser Phase wurden Angebote erarbeitet, der Dachmarke "Jagd Österreich" wesentliche Anteile am Sender JagdundNatur.TV zu schenken und auch eine Komplettübernahme des Mediums war angeboten. Zusätzlich gab es eine Finanzierungszusage deutscher Stiftungen, die eine länderübergreifende Kommunikationschance für die Jagd ermöglichen wollten, in der Höhe von € 100.000.- p.a. Damit hätte Jagd Österreich nicht nur Eigentum und auf Wunsch auch die alleinige Verantwortung am Sender übertragen bekommen, der Finanzierungsaufwand hätte sich für alle neun Verbände auf € 120.000.- p.a. belaufen. Für jeden Landesverband hätte dies äußerst geringe Mittel bedeutet und die Dachmarke Jagd Österreich hätte eine starke Präsenz in der Öffentlichkeit bekommen.

Über dieses Angebot wurde unter der Regie des Vorsitzenden DI Gorton nicht einmal verhandelt, es wurde ungeprüft abgelehnt und die deutschen Finanziers und Förderer einer wirksamen Kommunikationschance für die Jagd wurden von DI Gorton einfach ignoriert und brüskiert.

In dieser Phase gab es auch klare Hinweise, dass viele Landesverbände die eigens gegründete Dachmarke als eine Art Konkurrenz empfanden und diese überhaupt nicht als Stimme der Jagd in Österreich sehen wollten. Unter diesem Aspekt und wegen dem absehbaren Schaden an der neuen Dachmarke und am eigenen Sender JagdundNatur.TV hat Hannes Krautzer - durch den Druck der Umstände vielleicht ein wenig scharf formuliert, aber sachlich mittlerweile mehrfach bestätigt - in einer Sendung "KlarText" versucht, die Verantwortlichen noch einmal aufzurütteln und damit die Widmung der Dachmarke "Jagd Österreich" und den erfolgreich aufgebauten TV Sender JagdundNatur.TV zu retten.

Dieser Versuch war vergeblich und ist am zunehmend sichtbar gewordenen "neuen" Föderalismus der LJM und an heftigen Animositäten, wer denn das Recht hat über die Jagd zu berichten, gescheitert.

Nachdem am 28.1.2019 bei der LJM Konferenz vor dem Jägerball ein letzter Versuch einer Lösung - wiederum ohne jede Verhandlung mit JagdundNatur.TV - von den LJM abgelehnt wurde, war auch klar, dass das strategische Ziel die Vernichtung von JagdundNatur.TV war. Nach letzten gescheiterten Verhandlungen mit möglichen Interessenten musste am 3.4.2019 nicht nur JagdundNatur.TV die Insolvenz anmelden, auch die Produktionsfirmen, die das Medium über ein Jahr ohne Einnahmen weiter finanziert hatten, um es zu bewahren, mussten den Weg in die Insolvenz antreten, da alle Rechnungen nicht mehr einbringlich waren.

Anmerkung des Herausgebers:
Dieses Scheitern, diese Zerstörung einer großen Chance für die Jagd, aus ihrer selbstverschuldeten Wahrnehmungsecke heraus zu kommen und von einer breiteren Öffentlichkeit akzeptiert und geachtet zu werden, wirft den Fokus auf die völlig verfehlte und unzeitgemäße Vertretung jagdlicher Interessen in Österreich. Absolutistisches Machgehabe und eitler Provinzialismus muss im Interesse aller anständigen Jägerinnen und Jäger verhindert und neu organisiert werden. Die Finanzgebarung der Landesjagdverbände hat transparent und öffentlich durchleuchtet zu werden. Geplante Millionenprojekte zur Selbstdarstellung von Landesjägermeistern in ihrem lokalen Umfeld sind zu hinterfragen und zu überprüfen. Das Desaster der Dachmarke Jagd Österreich und das damit vernichtete materielle und immaterielle Kapital erfordert eine unabhängige Untersuchung, denn es sind die Mitgliedsbeiträ ge der Jäger, die hier verwaltet und vergeudet wurden. Es haben endlich modere Vertretungsstrukturen geschaffen zu werden, professionelle und hauptberuflich Verantwortliche haben der Jagd als Manager vorzustehen und dürfen nicht länger von ehrenamtlichen Funktionären interessenspolitisch entmündigt werden. Jedes Mitglied, jeder Jäger muss direkt die Möglichkeit haben, für seinen Beitrag auch sein Stimmrecht auszuüben. Und die (in etwa sieben) Landesjäger nach altem Geist haben einfach zu gehen. Sie schaden mit ihrem historisch verzweigten Netzwerk der egoistischen System-Nutznießer tatsächlich der Jagd. Nachhaltig und irreversibel.
JagdundNatur.TV wird diesen notwendigen Prozess nicht mehr begleiten können, wird nicht mehr darüber berichten können. Aber es werden Neue aufstehen, aufrechte junge Jäger, die nicht länger wegsehen und selbst KlarText reden. Und sie werden die Verantwortung für den jahrzehntelang verhinderten und blockierten Veränderungsprozess der Jagd in Österreich übernehmen. Denn nur dann wird diese wunderbare Tradition eine Chance haben, auch von den Folgegenerationen in Achtung ausgeübt zu werden.

Der Herausgeber und Miteigentümer von JagdundNatur.TV Hannes Krautzer ist persönlich ebenfalls von dieser Zerstörung betroffen und durch Haftungen wirtschaftlich ruiniert. Dennoch steht er für Rückfragen ab sofort unter seiner neuen Blogadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Hans-Georg von der Marwitz folgt auf Philipp zu Guttenberg. 225. Hauptausschusssitzung der AGDW hat heute neuen Präsidenten gewählt. Empfang der Waldeigentümer heute zu Beginn der Grünen Woche mit über 1200 Gästen auf dem Messegelände.

Auf ihrer 225. Hauptausschusssitzung haben die Vorsitzenden der 13 Landesverbände der AGDW heute Hans-Georg von der Marwitz einstimmig zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Philipp zu Guttenberg, der das Amt neun Jahre innehatte. Hans-Georg von der Marwitz ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Märkisch Oderland-Barnim II im östlichen Brandenburg. Im Bundestag ist er Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung. „Als neuer Präsident möchte ich mich für die Interessen der Waldeigentümer in der Politik stark machen“, sagte von der Marwitz. „Unterstützung angesichts der zunehmenden Wetterextreme, Hilfen für den Kleinprivatwald und die Sicherung des Eigentums werden auf meiner politischen Agenda stehen.“

Auf dem traditionellen Empfang der Waldeigentümer, der heute – am Vorabend der Grünen Woche – in der Holzhalle 4.2 auf dem Messegelände in Berlin stattfindet, wird sich der neue Präsident den Gästen vorstellen. Der Empfang findet unter dem Motto „Wald ist unser Leben“ statt, über 1200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verbänden werden erwartet.

„Als Land- und Forstwirt und als selbständiger Unternehmer liegt mir die Bewirtschaftung der Wälder sehr am Herzen“, sagte der neue Präsident. Aufgewachsen im bayerischen Allgäu hat er nach dem Mauerfall ab 1990 einen landwirtschaftlichen Betrieb im östlichen Brandenburg bei Seelow aufgebaut. Parallel hat er sich in der CDU in Märkisch-Oderland engagiert und ist 2009 in den Deutschen Bundestag eingezogen. „Mit von der Marwitz erhält die AGDW einen erfahrenen Unternehmer und einen politisch versierten Kopf, der die Belange der Waldeigentümer mit viel Kompetenz in die Bundespolitik einbringen wird“, sagte Philipp zu Guttenberg. Der scheidende Präsident wünschte seinem Nachfolger alles Gute und viel Glück für seine neue Aufgabe.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Wetterextreme wie Stürme, Dürre oder die aktuellen Schneefälle in Süddeutschland wird sich von der Marwitz dafür stark machen, dass die Waldeigentümer schnelle Hilfen sowie eine langfristige Unterstützung für die Sicherung und den Umbau der Wälder erhalten. „Den Waldeigentümern wurden 25 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren im Rahmen der GAK zugesagt – das ist gut, jedoch zu wenig, um die Wälder klimafit zu machen und die langfristigen Auswirkungen von Dürre und Stürmen abzufedern“, so der neue Präsident. Gleichzeitig möchte er sich dafür einsetzen, dass der Beitrag der Wälder und der Holzverwendung zum Klimaschutz deutlich auf die politische Agenda gerückt wird. Darüber hinaus werden die Stärkung des Kleinprivatwaldes sowie die Sicherung des Eigentums eine zentrale Rolle für ihn spielen.

Mit freundlichen Grüßen

Larissa Schulz-Trieglaff
Pressesprecherin

AGDW – Die Waldeigentümer
Reinhardtstr. 18 A
10117 Berlin
T: + 49 (0)30 / 31 16 67 6-25
F: + 49 (0)30 / 31 16 67 6-29
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.waldeigentuemer.de

Angesichts der massiven Verluste von Reh-, Gams- und Rotwild im bayerischen Berggebiet fordern Natur- und Tierschutzvereine im Schulterschluss ein sofortiges Jagdverbot im Bergwald und Akuthilfe.

Die plötzlich einsetzenden, massiven Schneefälle der vergangenen Woche haben ein weißes Leichentuch über die Wälder und Berggebiete der Alpen gelegt. Gerade die langbeinigen Pflanzenfresser stecken zum Teil wie einbetoniert in den nassen Schneemassen fest, ohne Chance irgendwie Nahrung zu erreichen.

Deshalb haben in einer ungewöhnlichen Allianz zwei Tierschutz- und zwei Naturschutzvereine einen Eilantrag an Regierung und Ministerium gestellt. Mit von der Partie sind der Deutsche Tierschutzbund (DTB), Landesverband Bayern, der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB). Die Federführung übernahm der Verein „Wildes Bayern“.

Unsere Forderungen sind klar und zielgerichtet, da gibt es kein Verhandeln, so Dr. Christine Miller, Vorsitzende des Wilden Bayern:

• Sofortige Einstellung der Jagd im Berggebiet

• Anordnung von Sofortmaßnahmen zur Linderung der Not von Wildtieren im Berggebiet und

• Keine erneute Bejagung, bevor nicht ermittelt wurde, wie es den überlebenden Tieren geht.

„Es darf 2019 kein Schuss im Berggebiet fallen, bevor nicht klar ist, wie es denn Wildtieren geht!“ Das große Sterben ist zum Teil hausgemacht. Im Staatsforst haben die Betriebsleiter die Fütterung von Rehwild verboten, sogar in den Gebirgslagen. Die Rotwildfütterungen wurden teilweise ersatzlos aufgelöst. Dort, wo noch Fütterungen betrieben werden, dürfen die Forstangestellten erst spät mit der Fütterung beginnen. Nach den massiven Schneefällen der vergangenen Tage stecken die Tiere jetzt oft in höheren Lagen fest und können sich nicht mehr zu den wenigen Futterstellen durchkämpfen.

Neben dem individuellen Leid, das die entkräfteten und erschöpften Tiere jetzt erleben, geht es beim Gamswild buchstäblich ums Ganze. Denn seit Jahren warnen Experten davor, dass die Bestände immer kleiner werden, ein Kollaps zu befürchten ist. Die kleinen Rudel wurden systematisch durch einen massiven Jagddruck aufgerieben.

Besonders schlimm ist dabei, dass die Gams in ihren wichtigen Überwinterungsgebieten den ganzen Winter hindurch geschossen werden. Genau in diesen Wintereinständen von Berchtesgaden bis Sonthofen wird seit Jahren die Schonzeit aufgehoben. Dazu kamen bereits im vergangenen Jahr schwere Verluste durch den langen Winter. „Ich gehe davon aus, dass wir die Jagd auf Gamswild, für mindestens ein oder zwei Jahre komplett einstellen müssen, damit diese, geschützte Tierart überhaupt noch überlebt,“ so Miller.

Notfallmaßnahmen müssen aber auch für andere besonders notleidende Wildarten ergriffen werden, wie zum Beispiel viele Greifvögel und Raufußhühner. „Wir haben den Tieren immer mehr Lebens- und Rückzugsräume genommen“, pflichtet auch Tessy Lödermann, die Vizepräsidentin des DTB, Landesverband Bayern, bei. „Jetzt müssen wir ihnen helfen, damit sie nach dieser Schneekatastrophe in unserer Kulturlandschaft zu überleben.“

Sogar die Bundeswehr steht Gewehr bei Fuß um in den unzugänglichen Gebieten Heu auszubringen. In den Hochlagen sind die Tiere sehr oft in den Schneemassen gefangen, weil mit sogenannten Kirrungen, die man aus jagdlichen Gründen anlegte, verhindert wurde, dass sie rechtzeitig in tiefere Gebiete zogen. „Soweit ich weiß, haben die Staatsforsten jedoch die Hilfe der Bundeswehr abgelehnt. Wenn dadurch jetzt unnötig Tiere verhungern, werden, wir die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen!“ so Miller. „Sollte unser Eilantrag – und die akute Nothilfe für unsere Wildtiere – nicht berücksichtigt werden, werden wir wohl die Frau Staatsministerin persönlich davon überzeugen müssen, dass zu Bayern auch Wildtiere gehören und die Regierung und ihre Forstbetriebe sich auch mal etwas anstrengen müssen um diesen landeskulturellen Schatz für künftige Generationen zu erhalten.“

Weitere Informationen zum Eilantrag (Kopie eines Antrags im Anhang) und Aktivitäten des „Wilden Bayern e.V.“ findet man auf der Webseite: www.wildes-bayern.de sowie auf www.facebook.com/wildesbayern

Kontakt unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder persönlich 0172 / 5874558 (Dr. Christine Miller)

Der Abdruck der beiliegenden Pressefotos ist kostenfrei nur in Verbindung mit der Pressemeldung. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage die Bilder auch in höherer Auflösung zu.

Wildes Bayern e.V.

Pressekontakt: Petra Sobinger

Tel: +49 171 423 10 72

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.wildes-bayern.de

Postadresse:

Wildes Bayern e.V.

Hirschbergstraße 1

83714 Miesbach

Jagdmesse

Liebe Jägerinnen und Jäger, 

im Rahmen meiner Masterthesis an der Hochschule Harz beschäftige ich mich mit der Erhebung von Reisemotiven potentieller Jagdtouristen. Diese Umfrage richtet sich an alle Jägerinnen und Jäger aus Deutschland, die einen gültigen Jagdschein besitzen. Die Fragen beziehen sich auf einen nachhaltigen Jagdtourismus in Deutschland. Dieser kennzeichnet sich durch die Beachtung gegenwärtiger sowie zukünftiger wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Auswirkungen. Es werden die Bedürfnisse von Touristen, Industrie, Umwelt sowie lokaler Bevölkerung berücksichtigt. Das Kernelement eines nachhaltigen Jagdtourismus, die Jagd, wird durch das Einhalten der Vorschriften des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) charakterisiert.

Die Testdurchführung nimmt ca. 10 Minuten in Anspruch und sollte möglichst ohne Unterbrechung und Störung erfolgen. Der Fragebogen beinhaltet insgesamt 20 Fragen. Jede Frage hat mehrere Antwortmöglichkeiten, von denen nur eine einzige ausgewählt werden soll. Die Beantwortung des Fragebogens wird anonym und vertraulich behandelt. Alle Antworten und Ergebnisse werden zusammengefasst und können nicht individuell zugeordnet werden.

Bei Interesse stelle ich Ihnen die Ergebnisse gerne zur Verfügung. Bei Fragen oder Unklarheiten zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.

Hier geht es zur Umfrage

Vielen Dank für Ihre Teilnahme
Lara Kleffmann
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mobil: 0176 609 58818

 

Guten Morgen allseits,

ich bin gespannt, wie lange dieser Beitrag, der den tatsächlichen Ablauf und seine juristische Bewertung enthält, bei Ihnen stehen bleibt - schauen wir mal, ob Sie an einer wirklichen Diskussion interessiert sind. Unabhängig von Rechtsschreibfehlern liegen sie sachlich wie fachlich weit neben der Sache:

1) Ich habe niemals "einem Wolfsrudel an einem erlegten Reh vor die Füße geschossen", diese Angabe hat Ihr Sachbearbeiter völlig frei erfunden. Ich hatte ein solches, fressendes Rudel nicht einmal im Anblick, nirgends wird und wurde dies so beschrieben. Hier wurden Tatsachen bewusst wahrheitswidrig vollständig verdreht.

2) Der tatsächliche Sachverhalt ist meiner Veröffentlichung leicht zu entnehmen: EIN Wolf, der nichts mit einem Rudel oder einem Riss/einem erlegten Reh zu tun hatte, näherte sich an diesem Tag ohne besonderen Anlass urplötzlich in aggressiver Weise meiner am Fuße meines Hochsitzes angeleinten Dackelhündin. Zum abschreckenden Schutz dieser schoss ich ausdrücklich NICHT auf den Wolf, sondern in völlig ungefährlichem Winkel vor diesem in den weichen Waldboden, was auch den gewünschten Erfolg hatte: der Wolf liess von der Hündin ab und verschwand.

3) Sämtliche juristischen Ausführungen und Subsumtionen Ihrer vermeintlichen "Assessorin" -was bedeuten würde, die Dame hätte zwei Staatsexamen!- liegen weit neben jeder fachlichen Vertretbarkeit. Der Sachverhalt wurde falsch wiedergegeben, die angeführte Rechtsnorm bewusst verkürzt zitiert und die Subsumtion der dort aufgeführten Tatbestandsmerkmale offensichtlich ebenso bewusst, weil medienwirksam, falsch durchgeführt. In ihren Prüfungsarbeiten muss Ihre Assessorin besser gearbeitet haben, sonst hätte sie mit absoluter Sicherheit keines der Examen bestanden.
Ich will diesen Post nicht langatmig verjuristizieren, aber das Verbot des 44 I 2 NatG lautet richtig zitiert:
"... wild lebende Tiere der streng geschützten Arten und der europäischen Vogelarten während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten erheblich zu stören; eine erhebliche Störung liegt vor, wenn sich durch die Störung der Erhaltungszustand der lokalen Population einer Art verschlechtert."
Will man nicht populistisch verlautbaren, sondern nüchtern analysieren, erkennt jeder Laie sofort: Eine präventive Verteidigungshandlung, die unzweifelhaft deutlich außerhalb einer Fortpflanzungs- oder Aufzuchtszeit und ohne jegliche körperliche Beeinträchtigung eines geschützten Tieres abläuft, kann unmöglich "den Erhaltungszustand einer lokalen Population verschlechtern". Diese Annahme ist regelrecht absurd und zeugt nicht gerade von weitreichenden Naturkenntnissen.

4) Selbstverständlich hatten Sie keinerlei Erlaubnis, meine Namens- und Adressdaten eindeutig identifizierbar zu veröffentlichen, was Ihnen auch auf diesem Wege noch einmal ausdrücklich untersagt wird. Die entsprechenden strafbewährten Unterlassungserklärungen liegen Ihnen bereits vor, gleiches gilt für meine Strafanzeige gegen den Verein und seine verantwortlich Handelnden bei der Staatsanwaltschaft. Es spricht erneut nicht gerade für den juristischen Sachverstand Ihrer Assessorin, dass die Dame Ihnen offensichtlich immer noch nicht geraten hat, Ihre Veröffentlichungen zu ändern. In der gerichtlichen Bewertung wird sich die Fortdauer der Verstöße trotz Kenntnis der tatsächlichen Umstände sicher nicht zu Ihren Gunsten auswirken.

5) Generell gesprochen: Hätten Sie den Post vernünftig durchgelesen und seinen Sinn erfasst, hätten Sie ihn eher unterstützen sollen. Meine klar erkennbare Intention war es NICHT, irgendwelche Wölfe zu erschiessen oder dazu aufzurufen. Ich habe darauf hingewiesen, dass die in großen Teilen Deutschlands wie aus täglichen Handyvideos und Erfahrungsberichten leicht erkennbar inzwischen fast handzahmen Wölfe derzeit völlig falsch konditioniert sind. Diese mangelnde Scheu wird früher oder später neben den bereits bestehenden zu erheblichen weiteren Konflikten führen, gerade in Situationen wie den angesprochenen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, wann neben den Tausenden Nutztierrissen jährlich auch Hunde getötet werden -wie zB regelmäßig in Schweden, Rumänien oder der Türkei- oder höchstwahrscheinlich auch Menschen erheblich in Angst versetzt oder gar verletzt werden.

Sollten Sie wirklich Wolfsfreunde sein, so kann Ihnen diese Situation nicht gefallen. Sie müssten also ein Eigeninteresse daran haben, dass Konfliktsituationen IM VORFELD und PRÄVENTIV verhindert werden, OHNE dass einem Mensch, Hund oder eben auch WOLF etwas passiert. Und um nichts anderes hat mein Post gebeten.

Statt also kooperativ zusammen zu arbeiten oder einen Erfahrungsaustausch zu suchen, haben sie öffentlich totales Versagen im Begreifen tatsächlicher und juristischer Sachverhalte bewiesen und sich zivil- wie strafrechtliche, kostenintensive Schritte eingefangen. Wäre ich Mitglied Ihres Vereins, so wäre ein Tagesordnungspunkt auf der nächsten Hauptversammlung schon sicher. Spenden generieren ist Ihr gutes Recht, aber zu diesem auch moralischem Preis doch eher fraglich. Ein abgrundtiefer, für Realitäten blind machender Hass auf Jäger beispielsweise rechtfertigt nicht alles.

Sonntag, 04 November 2018 15:02

Überraschende Rücktritte beim LJV Hessen

geschrieben von

Zwei Vorstandsmitglieder legen ihr Amt nieder / „Durch mangelhafte Information in Mitwirkungsrechten beschnitten“

Überraschende Rücktritte beim Landesjagdverband Hessen: Zwei Vorstandsmitglieder haben Ende Oktober ihr Ehrenamt niedergelegt. Die beiden Jagdvereinsvorsitzenden Helmut Nickel und Thomas Schäfer sehen „aufgrund fortdauernd mangelhafter Information durch das LJV-Präsidium und die LJV-Geschäftsstelle keine Möglichkeit mehr, die jagdpolitischen Interessen der LJV-Mitglieder im Vorstand wirkungsvoll zu vertreten“ und sind deshalb zurückgetreten. Darauf weisen beide in einer Presseerklärung hin.
„Vorstandsmitglieder werden über den Haushaltsplan, die Jahresbilanz des Verbandes und dessen Personalpolitik nur unvollständig informiert“, berichtet Nickel, der die Jägervereinigung Oberhessen leitet. Ein Teil des fünfköpfigen LJV-Präsidiums stellt nach Angaben Nickels andere Vorstandsmitglieder immer wieder vor vollendete Entscheidungen. Dadurch würden diese in ihren Mitwirkungsrechten erheblich beschnitten.
Die beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder werfen Präsidiumsmitgliedern und LJV-Geschäftsführung vor, in der Einladung zu Vorstandssitzungen nur noch vage die Tagesordnungspunkte aufzulisten, aber keine weitergehende Sachinformationen oder Beschlussvorlagen beizufügen. Manchmal sei aus der Tagesordnung gar nicht ersichtlich, dass zu wichtigen Themen auch Beschlüsse zu fassen seien. Als besonders krasses Beispiel verweisen Schäfer und Nickel darauf, dass eine Abstimmung über die Absegnung der LJV-Jahresbilanz und des Jahresabschlusses von 2017 sowie die Annahme des LJV-Haushaltsplanentwurfs für 2018 im vergangenen April erst während der Vorstandssitzung auf die Tagesordnung gesetzt worden sei.
„Es gab zuvor keinerlei Einblick in das umfangreiche Zahlenwerk“, merkt Nickel an. „Wir sind in der Sitzung mit jeweils einer wenig aussagekräftigen DIN A 4-Seite zur Jahresbilanz 2017 und zum LJV-Haushaltplanentwurf für 2018 sowie mit mündlichen Erläuterungen des Schatzmeisters abgespeist worden.“ Aus den spärlichen Unterlagen sei noch nicht einmal die Zahl der LJV-Erstmitglieder ersichtlich gewesen, die den vollen Mitgliedsbeitrag zahlen. Fragen zu den vorgelegten Zahlen habe der Schatzmeister eher unzureichend beantwortet.
„Der LJV hielt es auch nicht für nötig, uns über seine Stellungnahmen gegenüber dem Umweltministerium zum versuchsweisen Einsatz von Saufängen im hessischen Staatswald sowie zu einer eventuellen Verlängerung des derzeitigen Hessischen Jagdgesetzes zu informieren“, stellt Thomas Schäfer fest. Schäfer fungiert als Vorsitzender des Jagdvereins Wetzlar. Ebenso wenig seien beide in die Entscheidung des LJV einbezogen worden, gegen das hessische Umweltministerium vier Klagen einzureichen, um eine Projektförderung aus der Jagdabgabe zu erhalten.
Kritik üben Nickel und Schäfer auch an der LJV-Personalpolitik. Es seien Mitarbeiter eingestellt worden, „ohne dass wir ihren Namen kannten, ihre Vita zur Einsicht hatten, geschweige denn wussten, welche finanziellen Größenordnungen auf den Verband zukamen“, erklärt Nickel. Die Folge sei ein erheblicher Anstieg der Personalkosten.
Darauf erwidert der LJV in einem Rundschreiben an die hessischen Jagdvereine zum Rücktritt der beiden Vorstandsmitglieder, dass für das Personal nicht der elfköpfige LJV-Gesamtvorstand, sondern das fünfköpfige Präsidium zuständig ist. Die LJV-Satzung besagt dazu: „Über die Einstellung eines Geschäftsführers und des für die Geschäftsstelle erforderlichen Personals beschließt das Präsidium im Rahmen des von der Delegiertenversammlung beschlossenen Haushalts.“ Nickel und Schäfer bezweifeln jedoch, dass die 2019 voraussichtlich stark steigenden Personalausgaben problemlos durch die Einnahmen gedeckt werden können.
Zur Informationspolitik des Jagdverbandes heißt es in dessen Rundschreiben: „Der LJV hat sich zum Ziel gesetzt, seine Mitgliedsvereine sowie jedes einzelne Mitglied stets transparent und zeitnah über Neuigkeiten zu informieren.“ Genau dies bezweifeln jedoch Nickel und Schäfer aufgrund ihrer negativen Erfahrungen als LJV-Vorstandsmitglieder.

Mit dem Artikel "Theorie und Praxis – oder wie es an der Basis wirklich aussieht" hat der Jagdpächter des Revieres Stromberg, Felix Ott, ein Zeichen gesetzt. Es schildert sehr anschaulich, in welcher Verantwortung sich die Jagdpächter befinden, wenn es darum geht, die Allgemeinheit vor der gefährlichen afrikanischen Schweinepest zu schützen.


"So muss Öffentlichkeitsarbeit für die Jägerschaft ausehen!" war der erste Gedanke, der mir beim Lesen des Artikels durch den Kopf ging!

Doch wie unterstützt man solche, oft im Schatten der öffentlichen Wahrnehmung stehende Jagdpächter? Beim Stöbern auf der sehr aufwendig gestalteten Internetseite des Revieres "Jagd in Stromberg" stieß ich auf die Wildbretseite. Sofort war mir klar, dass wir als Jagdportal hier dem Jagdpächter beim Wildverkauf helfen können.

Der normalerweise kostenpflichtige "Mehr-Lesen Eintrag" wurde von uns mit den aktuellen Preisen des Reviers mit Content versehen und unbefristet freigeschaltet.

Hier der Eintrag in der Datenbank "Wildbretverkauf" des Revieres Stromberg

Damit unterstützen wir den Jagdpächter mit unserer Datenbank beim Verkauf des Wildbrets.

Wir wünschen weiterhin den Jägern im Revier Stromberg alles Gute auf allen Wegen

Waidmannsheil

Das Team vom Deutschen Jagdportal

 

Jagdverein

Jagdpächter Felix Ott 

Das Ende der Geduld ist erreicht:

Verbände legen „Acht-Punkte-Plan“ zum Umgang mit dem Wolf vor und fordern das Zurückziehen des Wolfsmanagementplans

Wendorff: „Der Wolf ist in Brandenburg unumkehrbar angekommen, die Verwaltung offenbar nicht! Das zukünftige Wolfsmanagement muss langfristig auch auf ein aktives Bestands- und Konfliktmanagement ausgerichtet sein!“

Die Verbände im ländlichen Raum zeigen sich vom Inhalt des vom Umweltministerium in Umlauf gebrachten Wolfsmanagementplans entsetzt. „Wir waren das erste deutsche Bundesland mit einem eigenen Wolfsmanagementplan. Und selbst der zweite Managementplan, trotz eines Kapitels ungelöster Probleme, war wenigstens noch ein Managementplan. Nun wird eine Loseblattsammlung bereits bestehender Verordnungen und Informationen als Grundlage für die Evaluierung zusammengeheftet: ziellos, visionslos, kraftlos“, fasst Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes und Vorstand im Forum Natur, den Eindruck der Verbände zusammen.

In einem „Acht-Punkte-Plan“ haben die Verbände nunmehr eine Reihe von Zielen und Forderungen für ein zukünftiges Wolfs- und Konfliktmanagement zusammengefasst, die sie als Voraussetzung für die Gespräche im September verstehen. Für die Verbände ist unmissverständlich klar, dass es auf Basis des Papiers des Umweltministeriums keine erfolgreiche Verhandlung des brandenburgischen Managementplans geben kann. Für besonderes Unverständnis sorgt unter den Landnutzern, dass der Minister beim letzten Bauerntag in seiner Rede festgestellt hatte, dass für ihn „der günstige Erhaltungszustand des Wolfes in Brandenburg erreicht sei. Wenn nunmehr wenige Wochen später ein Papier das Ministerium verlässt, in dem exakt das Gegenteil festgehalten werden soll, müsse man sich die Frage stellen, ob sich hier eine Verwaltung verselbstständigt hat.

Darüber hinaus zeigen sich die Verbände im Forum Natur zutiefst empört von den in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen Rissprotokollen zweier Wolfsübergriffe in der Prignitz. Am 29. und am 30. Juli hatten mehrere Wölfe die nach Brandenburger Wolfsverordnung aufgestellte Schutzvorrichtung mehrfach überwunden und dabei trotz zertifizierter Herdenschutzhunde drei Schafe gerissen. Auch der Rissgutachter geht zweifelsfrei von Wolfsübergriffen aus, unterstellt dem betroffenen Schäfer jedoch in seinem Protokoll, dass er die toten Schafe möglicherweise nachträglich in die wolfsgesicherte Umfriedung verbracht haben könnte.

„Ich stelle mich in aller Entschiedenheit vor unsere Weidetierhalter“, erklärt Wendorff. Die Verbände im ländlichen Raum werden es nicht akzeptieren, wenn „Wolfsbotschafter“ großer Naturschutzorganisationen in Personalunion als Gutachter des Landes auftreten und mit plumpen Unterstellungen versuchen, unsere Tierhalter zu diskreditieren. „Wenn man NABU Wolfsbotschafter zu Rissgutachtern macht, kann man den Dackel auch zum Sicherheitsbeauftragen für die Pausenbrote unserer Kinder ernennen“, stellt Wendorff klar. Dieser Widerspruch ist eine Provokation und erfordert ein unverzügliches Eingreifen der Verantwortlichen. Es muss sofort sichergestellt werden, dass die Rissbegutachtung unvoreingenommen stattfindet und staatlich bestellte Rissgutachter einen hinreichenden Sachkundenachweis vorweisen können.

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