Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Sonntag, 29 November 2020 17:50

Das Deutsche Jagdportal sagt „Danke!“

geschrieben von

Die erste professionelle Umfrage des Deutschen Jagdportals zum Thema Jagdhundeausbildung übertrifft Dank der kräftigen Unterstützung unserer treuen Leser sowohl inhaltlich, als auch bezüglich der großen Teilnahme alle Erwartungen

 

Am Anfang stand eigentlich nur eine einzige Frage im Raum:

Warum wird die Diskussion über den Weg zum gehorsamen Jagdhund in den Jagdhundeforen so hochemotional geführt?

Am Ende konnte die Frage nicht hinreichend zufriedenstellend beantwortet werden und wir entschlossen uns in der Redaktion vom Deutschen Jagdportal dazu, unter Jagdhundehaltern eine Umfrage zu starten.

Umfrage Jagdhundeausbildung: Besteht die Gefahr, dass der riesige Hundeschulmarkt nun auch die Jagdhundeausbildung erobert?

Dass wir nicht alleine mit der unbeantworteten Frage dastanden, wurde schon nach wenigen Stunden klar. Nicht nur dass der Hinweis auf die Umfrage uns in den Jagdnachrichten und in den Facebookgruppen rekordverdächtige Zugriffe bescherte. Alleine über 50 % der Umfragestarter, die an der Umfrage teilnahmen beendeten die Umfrage vollständig! Mit dieser hohen Umfragebeteiligung wird klar, dass das Thema wohl den meisten Jagdhundehaltern auf den Nägeln brennt.

Nun möchte ich der sicherlich hochinteressanten Auswertung der Umfrage durch die Redaktion nicht vorgreifen, aber ich darf Euch versichern, die Auswertung wird hochinteressant und wir werden sie in den nächsten Tagen online stellen.

Wir werden heute Abend die Umfrage schließen und mit der Auswertung beginnen.

Ich möchte Euch schon jetzt für Eure Unterstützung im Namen der gesamten Redaktion des Deutschen Jagdportals recht herzlich danken und kann Euch versichern, dass es in den nächsten Wochen noch weitere hochinteressante Umfragen vom Deutschen Jagdportal geben wird.

Bis dahin wünsche ich Euch

waidmannsheil

Euer

 

Stefan

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Mobil: 0178 6141856

Vorfall im Harz: Angetrunkener Jäger rastet aus und schießt

 

Wellershoff: „Wir wollen nicht auf ein Gesetz warten, welches den Anforderungen der Landnutzer nicht genügt, sondern gehen in die Offensive und unterbreiten der Gesellschaft ein Angebot!“

Weber: „Die aktuellen Herausforderungen in der Kulturlandschaft sind ohne jagdliches Management nicht zu meistern. Dabei gilt es zusammenzuarbeiten und die Gesellschaft in den Dialog mit einzubeziehen!“

Wendorff: „Jagd ist von je her Dialog in der Kulturlandschaft – wir rufen die Politik dazu auf, bei der Novelle des Jagdgesetzes auf die Expertise derer zu setzen, die diesen Dialog seit je her leben!“

Potsdam ● Die Verbände des ländlichen Raums haben heute einen umfassenden Vorschlag für die Novelle des brandenbur-gischen Jagdgesetzes vorgelegt. Anlass dafür ist die Festlegung im Koalitionsvertrag der Landesregierung, dass das Gesetz umfassend überarbeitet werden soll. „Wir schlagen daher einen offensiven Weg ein und unterbreiten der Landespolitik einen umfassenden Vorschlag, der mit Augenmaß den praktischen Bedarf für die Überarbeitung in den Fokus nimmt und sich dabei der Herausforderung stellt, die Jagd unter den gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen zu justieren“, so Dr. Dirk-Henner Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbandes und Vorstand im Forum Natur. Der Novellierungsvorschlag beinhalte daher für annähernd alle Regelungsgegenstände des Gesetzes Vorschläge, gehe aber nicht den Weg, durch ein sogenanntes Vollgesetz quasi alles, so auch das Bewährte, infrage zu stellen.
So hätten im Rahmen der Vorschläge insbesondere auch Fragen der Betroffenheit der Grundeigentümer und der Landnutzer im Fokus gestanden. „Mit der neuen Möglichkeit der Bildung von Jagdbezirken durch Forstbetriebsgemeinschaften, der Neu-regelung der Abschussplanung inklusive einem landesweiten System zur Aufnahme des Wildeinflusses auf die Vegetation und den Möglichkeiten einer Wildschadensgeneralklausel stehen gute Vorschläge im Raum, die das Jagdrecht als Bestandteil des Eigentumsrechts stärken“, so Thomas Weber, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes und Vorstand im Forum Natur. Damit dieses jedoch auch in der Praxis gelingen könne, läge ein weiterer Schwerpunkt auf Vorschlägen zum praktikablen Handlungs-rahmen für die Jägerschaft, die ihr Handwerk zukünftig stärker zielorientiert ausüben muss. Daher seien auch viele Detailfra-gen, wie beispielsweise der Einsatz von Jagdhunden, die Schaffung der Institution eines Stadtjägers und die Frage der Entbü-rokratisierung bei der Abschussplanung, in den Katalog der Vorschläge eingeflossen.
„Jagdlicher Erfolg ist vom Dialog verschiedener Partner abhängig, weshalb die Landnutzer bei der Vermeidung von Wildschä-den mitwirken müssen“, so auch Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes und Vorstand im Forum Natur. Erstmalig solle daher auch Mitwirkung an der Wildschadensvermeidung, die Duldung von jagdlichen Ansitzeinrichtungen und die Anlage von Schussschneisen im Gesetz geregelt werden. Dabei gelte es sich im Rahmen der Wildschadensfrage auch völlig neuen Herausforderung zu stellen, so unter anderem bezüglich neu oder verstärkt auftretender Wildarten wie dem Elch, für die zukünftig ein Schadensausgleich aus der Staatskasse vorgesehen werden müsse.
„Jagd ist angewandter Naturschutz, Kulturlandschaftsschutz und essenzielle Voraussetzung für die Erreichung der Ziele der Flächeneigentümer. Die brandenburgische Kulturlandschaft ist ohne jagdliches Management nicht denkbar, weshalb die No-velle sich dem Anspruch stellen muss, die Jagd unter dem heute gängigen Begriff des Wildtiermanagements zu justieren“, so abschließend Dirk Wellershoff. Man verstehe den Vorschlag daher insbesondere als Appell an den politischen Raum. Die Novelle müsse das Ziel verfolgen, dass sowohl die Jägerinnen und Jäger als auch weite Teile der Gesellschaft das neue Jagd-gesetz als ihr Gesetz anerkennen und zukünftig mit Motivation und Freude nach ihm verfahren.


Ansprechpartner: Gregor Beyer, Geschäftsführer (+49 151 22655769)

Forum Natur Brandenburg Verband für Schutz und Nutzung der Kulturlandschaft
Am Kanal 16 – 18, 14467 Potsdam Vorsitzender: Gernot Schmidt / Stv: Rüdiger Müller, Henrik Wendorff
Telefon: +49 (331) 58 17 96 60 Geschäftsführer: Gregor Beyer
Telefax: +49 (331) 58 17 96 61
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Jagdverpachtung Mecklenburg-Vorpommern

Was ist Mediation / Jagdmediation?

Der Begriff Mediation steht für Schlichtung und den Mediator bezeichnet man umgangssprachlich als den Schlichter.

Die Mediation als außergerichtliche Schlichtung kommt aus dem angelsächsischen Raum, wo in einigen Rechtsgebieten die Mediation schon über 50% der gerichtlichen Auseinandersetzungen klärt.

Der Grund, weshalb angelsächsische Gesellschaften die Mediation als Alternative zu staatlichen Gerichten wählen, liegt in einer weit weniger gesetzlich geregelten Gesellschaft. Somit haben Richter dort bei ihrer Entscheidung weit mehr Spielraum, als bei uns in Deutschland.

Um sich aber nicht von der Beliebigkeit einer richterlichen Entscheidung abhängig zu machen, wählt man in den angelsächsischen Staaten immer häufiger den Weg der Mediation als Alternative zum regulären Gerichtsverfahren.

Warum Jagdmediation?

Ein Grundsatz unter Jägern lautet: "Willst Du mit einem guten Freund Streit bekommen, so pachte mit ihm eine Jagd".

Durch diese Aussage wird klar, dass die vertragliche Ausgestaltung von Jagdgemeinschaften eine Menge Sprengstoff enthalten kann, der sich aber erst bei der Ausübung der Jagd entlädt.

Besonderheiten der Jagdausübung über mehrer Jahre des Zusammenjagens sind nicht immer alle vertraglich vereinbar.

Dass gerichtliche Auseinandersetzungen wenig sinnvoll und vor allem in den wenigsten Fällen wirtschaftlichen Erfolg nach sich ziehen, habe ich bereits unter dem Thema Kalkulation von Gerichtserfahren nachgewiesen.

Da zudem viele Gerichte in Deutschland mittlerweile eine Vergleichsquote bei gerichtlichen Auseinandersetzungen von 80 % erreicht haben, erfolgt in Deutschland die Schlichtung häufig bereits, jedoch zu hohen Gerichtskosten.

Völlig unabhängig von den wirtschaftlichen Risiken einer gerichtlichen Auseinandersetzung wiegt das lebenslange Zerwürfnis der streitenden Parteien viel schwerer. Oft sind selbst die Kinder von den zerstrittenen Parteien betroffen, ohne überhaupt zu wissen, was der ursprüngliche Grund der Auseinandersetzung war.

Allein dieser Aspekt sollte alle Jäger dazu bewegen, eine alternative Streitschlichtung außerhalb der Gericht zu suchen, damit man sich bei aller Meinungsverschiedenheiten, die es immer wieder geben wird, auch danach bei späteren Treibjagden, bei denen man ich begegnet, noch in die Augen schauen kann.

Wo findet Jagdmediation Anwendung?

Zwar liegen mir keinerlei Auswertungen seitens der Gerichte vor, wie häufig und auf welchen Gebieten sich Jäger vor Gericht streiten, aber da Grundlage einer Streitigkeit in der Regel bestehende Verträge sind, kann man die Jagdmedation auf 3 Gebiete beschränken:

1. Schlichtung zwischen 2 oder mehreren Jägern, die gemeinsam eine Jagd gepachtet haben.

2. Schlichtung zwischen einem Begehungsscheininhaber und einem oder mehreren Jagdpächtern des Jagdbogens, für den der Begehungsschein ausgestellt wurde.

3. Schlichtung zwischen dem/den Jagdpächter(n) und einer Jagdgenossenschaft, mit der ein Pachtvertrag abgeschlossen wurde.

Oft lassen sich durch Zusatzvereinbarungen oder gegenseitige Aufhebungsvereinbarungen Lösungen erzielen, die ein gerichtliche Auseinandersetzung obsolet werden lassen.

Wer kann als Mediator dienen?

Grundsätzlich muss ein Mediator von beiden streitenden Parteien als kompetente Autorität anerkannt werden. Es sind weniger juristische oder jagdliche Fachkenntnisse notwendig, sondern es sind Erfahrungen und Kompetenzen in der zielorientierten Lösungssuche und Einfühlungsvermögen gefragt.

Der Mediator darf nicht aus dem familiären oder freundschaftlichen Umfeld kommen, idealerweise auch nicht aus der unmittelbaren Umgebung der Parteien, sondern sollte aus einem von beiden Seiten bisher unbekannten Personenkreis stammen.

Was kostet eine Mediation?

Die meisten Mediatoren betreiben Mediation im Nebenberuf und kommen aus den Bereichen Psychologie und der Kommunikationswissenschaften. Auch gibt es zahlreiche Rechtsanwälte, die Mediation als zusätzliche Beratung anbieten.

Als Kosten sind die Stundensätze eines Freiberufler zugrunde zu legen, wobei zu berücksichtigen ist, dass schon nach einem einstündiges Gespräch mit den Parteien erkennbar werden muss, ob eine außergerichtliche Einigung erreichbar ist, oder ob eine friedliche Lösung in weiter Ferne liegt.

 

Waidmannsheil

Euer

Stefan

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Wurfmeldung Deutsch Langhaar Bayern

Samstag, 21 November 2020 09:44

Meine Gedanken zur Nutzung der Natur

geschrieben von

von Norbert Wolf

Dieser Tage lese ich wieder viel den Slogan: Natur ist nicht ansteckend – ich gehe raus. Das ist an sich begrüßenswert. Diese Freizeitbeschäftigung hat uns der Virus noch nicht genommen. Und die Landesgesetze sichern uns in der Regel ein fast uneingeschränktes Betretungsrecht von Wald und Flur, zum Teil sogar ein lückenloses Gewässer Betretungsrecht. Das ist eine tolle Sache. Und so hat die Zahl der verschiedenen Freizeitaktivitäten in der Natur in den letzten Jahren enorm zugenommen.

Wenn ich mich Frühmorgens vor Sonnenaufgang an den Waldrand setze, kann ich den Tag über beobachten, wer die Natur so alles nutzt. Die Rehe springen ab, wenn der erste Jogger mit Kopflampe noch in tiefer Finsternis angestapft kommt und die Natur geschwind nutzt bevor er zur Arbeit geht. Es folgen schnell die ersten Hundespaziergänger, verständlich, der Hund soll nochmal raus, bevor er dann bis zum Feierabend in der Wohnung sein muss. Dann geht es Schlag auf Schlag. Es kommen Mountainbiker, Nordic Walker, Reiter, Spaziergänger, Jogger, Geocacher, Pilzsammler, unzählige Hundeausführer mit oft frei und raumgreifend laufenden, kaum kontrollierbaren Hunden. Der Waldkindergarten ist täglich unterwegs. Die Gäste des Baumhaushotels, das trotz Bebauungsverbotes im Landschaftsschutzgebiet gebaut werden durfte. Natur und Tierfotografen, die Flora und Fauna für ein tolles Twitterbild nachstellen. Mitglieder von BUND, Nabu und Co., die eine Wildkatzenzählung machen oder auf den Schutz irgendeiner anderen Tierart fixiert sind. Von allem anderen drumherum haben sie oft nicht viel Ahnung. Es kommen Förster, Waldarbeiter, Privatwaldbesitzer und Jäger. Ein Heißluftballon treibt laut fauchend dicht über die Wipfel und versetzt die Tierwelt in Panik. Verfolgt wird er von sechs, sieben Fahrzeugen, die offensichtlich berechtigt sind, zu seiner Bergung querfeldein überall unterwegs zu sein. Es kommt die geführte Quadgruppe – logisch, mit so einem Teil will man nicht nur auf der Straße fahren. Der Endurofahrer mit seiner nichtangemeldeten Maschine sieht das genauso, als er durch die Natur brettert. Das junge Liebespaar sucht sich ein verstecktes Plätzchen in der sommerlichen Abendluft und schließlich, als es schon wieder tiefe Nacht ist, kommt die letzte Joggergruppe mit Kopflampen, die sich lauthals gegenseitig von den Ereignissen des Tages berichtet und vor dem zu Bett gehen noch geschwind die Natur genießt. Es ist Mitternacht, als sich die Bewohner des Waldes wieder sehen lassen.

Durch Corona hat die Anzahl dieser Freizeitaktivitäten nochmal enorm zugenommen. Der erste Lockdown fiel katastrophaler Weise in die Brut- und Setzzeit

Alle diese Naturnutzer haben das Recht dazu. Und ich habe Verständnis für jeden einzelnen von Ihnen. Aber fast keiner dieser Naturnutzer hat irgendeine Ahnung von der Natur. Im Zeitalter des Individualismus und der Egomanie interessiert man sich nur für seine eigenen Bedürfnisse und will etwas machen, was sonst keiner macht und irgendwo sein, wo sonst keiner ist. Leute, so geht das nicht.
Die Natur ist übernutzt und gleichzeitig haben sich die Menschen von der Natur entfremdet.
Mein Lieblingsbeispiel – frag einen dieser Naturnutzer nach fünf Unterschieden zwischen Hase und Kaninchen. Oder zwischen Reh und Hirsch. Oder gar unter was für einem Baum er steht. Im Allgemeinen sind die Antworten erschreckend.
Wie bereits gesagt, ich habe volles Verständnis für jeden dieser Naturnutzer. Ich selbst nutze sie ja auch auf vielfältige Weise. Ich habe auch keine Lösung für diese Übernutzung. Ich kann nur an alle appellieren:

Denkt daran, dass ihr nicht die einzigen seid. Nehmt Rücksicht. Beschäftigt Euch mit den Zusammenhängen des Lebensraumes, den ihr nutzt. Wenn das so weitergeht, wird für künftige Generationen der Lebensraum Natur, wie wir ihn heute noch kennen, aufgebraucht sein.

 

Luchs Friedl streift durchs Donautal

Norbert Wolf
Telefon: 0174-3211352
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: https://www.wolfs-pack.com/

 

Wir kommen zu Ihnen, damit Sie die Wärmebildkameras in Ihrem Revier selbst testen können! 

Der tschechische Hersteller ZÁHOŘÍ TRADE s.r.o. vertreibt unter dem Markennamen Night Pearl hochwertige Wärmebildkameras (WBK). Das Deutsche Jagdportal bietet Ihnen ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Möglichkeit, die Wärmebildkameras persönlich bei Ihnen vor Ort in Ihrem Revier zu testen!

Gerne besuchen wir Ihre Hegeringversammlung oder ein Treffen Ihrer Kreisjägerschaft, um Ihnen die Produkte persönlich vorzustellen. Im Anschluss an die Produktvorstellung, fahren mit Ihnen bei Einbruch der Dämmerung in ein nahegelegenes Revier, damit Sie sich selbst von der Leistungsfähigkeit der Night Pearl WBK`s überzeugen können.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir die Details besprechen- und einen Termin bei Ihnen vor Ort vereinbaren können. Gelegentlich ergibt sich auch die Möglichkeit, ein Vorführgerät zu Sonderkonditionen inkl. 3 Jahre Garantie von uns zu erwerben. Sprechen Sie uns einfach auch auf diese Möglichkeit an.

Dies ist für das Deutsche Jagdportal die erste Kooperation dieser Art und sicherlich nicht die Letzte! Auf unserem Marktplatz können Sie die Geräte auch direkt bei uns bestellen.

Waidmannsheil
Rainer Kern
Inhaber / Ansprechpartner WBK`s

Kontaktaufnahme bitte vorab per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Leistungsvergleich der Night Pearl Wärmebildkameras > Schieben Sie die Tabelle nach rechts um alle Produkte sehen zu können

  Ausstattung Night Pearl Scops 13 Night Pearl Scops 25 PRO Night Pearl Scops 19PRO Night Pearl IR510SE n Night Pearl IR510X n Night Pearl IR510X nw Nigth Pearl Scops 35 MAX II Night Pearl Scops 50 MAX II Night Pearl Scops 35 ELITE
1 Vergrösserung  1x, digital 2x 2x, digital 2x, 4x 1,4x, digital 2x, 4x 1x, digital 2x, 4x 1,3x, digital 2x, 4x 1,3x, digital 2x, 4x 2,5 x, digital 2x, 4x 3,5 x, digital 2x, 4x 3,5 x, digital 2x, 4x
2 Detektor  240x180 Pixel, Ceramic VOx, 17 µm 384 x 288 px, VOx, 17 µm 384 x 288 px, VOx, 17 µm 400 x 300 px, VOx, 17 µm 400 x 300 px, VOx, 17 µm 400 x 300 px, VOx, 17 µm 640 x 512 px, VOx, 12 µm 640 x 512 px, VOx, 12 µm 384 x 288 px, VOx, 12 µm
3 Objektiv Ø  13 mm 25 mm 19 mm 19 mm 25 mm 25 mm 35 mm 50 mm 35 mm
4 Sehfeld 17,8°x13,4° 14,9°x 11,2° 19,5°x14,7° 19°x 14,5° 14,6°x 11,1° 14,6°x 11,1° 12,5°x 10,0° 8,8°x 7,0° 7,5°x 5,7°
5 Linsensystem  F1:0 F1:1 F1:0 F1:1 F1:1 F1:1 F1:0 F1:0 F1:0
6 Bildfrequenz  50 Hz (PAL) / 60 Hz (NTSC) 50 Hz (PAL) / 60 Hz (NTSC) 50 Hz (PAL) / 60 Hz (NTSC) 50 Hz (PAL) / 60 Hz (NTSC) 50 Hz (PAL) / 60 Hz (NTSC) 50 Hz (PAL) / 60 Hz (NTSC) 50 Hz (PAL) / 60 Hz (NTSC) 50 Hz (PAL) / 60 Hz (NTSC) 50 Hz (PAL) / 60 Hz (NTSC)
7 Display  LCOS, 720x540 Pixel LCOS, 1280 x 960 px LCOS, 720 x 540 px OLED, 720x540 px OLED, 720x540 px OLED, 720x540 px LCOS, 1280 x 960 px LCOS, 1280 x 960 px LCOS, 1280 x 960 px
8 Farbpalette warmes Schwarz, warmes Weiß, warmes Rot, Regenbogen,  warmes Schwarz, warmes Weiß, warmes Rot, Regenbogen, Bird (Vogel) warmes Schwarz, warmes Weiß, warmes Rot, Regenbogen warmes Schwarz, warmes Weiß, warmes Rot (3x), HighLight warmes Schwarz, warmes Weiß, warmes Rot (3x), HighLight warmes Schwarz, warmes Weiß, warmes Rot (3x), HighLight warmes Schwarz, warmes Weiß, warmes Rot, Pseudo Color, HighLighting warmes Schwarz, warmes Weiß, warmes Rot, Pseudo Color, HighLighting warmes Schwarz, warmes Weiß, warmes Rot, Pseudo Color, HighLighting
9 Video Ausgang ja ja ja ja ja ja ja ja ja
10 Wi-Fi nein ja nein nein nein ja ja ja ja
11 Foto/Video Aufnahme nein ja nein nein nein ja (über app) ja ja ja
12 Laserpointer/Fadenkreuz nein nein nein nein nein nein nein nein nein
13 App   nein nein nein nein nein ja ja ja
14 Motion Sensor   nein nein nein nein nein ja ja ja
15 Digital Compass   nein nein nein nein nein ja ja ja
16 LED Lampe ja nein ja nein nein nein nein nein nein
17 Entfernung: Auto 2039 m / 510 m cca 972 m Auto 2976 m / 744 m Auto 1300 m / 500 m Auto 1700 m / 700 m Auto 1700 m / 700 m 1818 m 2596 m 1818 m
18 Detektion / Erkennung Mensch 867 m / 217 m   Mensch 1259 m / 315 m Mensch 500 m / 300 m Mensch 700 m / 350 m Mensch 700 m / 350 m (1,7 m x 0,5 m, P(n) 99%) (1,7 m x 0,5 m, P(n) 99%) (1,7 m x 0,5 m, P(n) 99%)
    Hirsch 765 m / 191 m   Hirsch 1118 m / 279 m            
    Schwein 765 m / 191 m   Schwein 1118 m / 279 m            
    Hase 204 m / 51 m   Hase 294 m / 74 m            
19 PIP (Bild im Bild) nein ja (8-fach vergrößerten) nein nein nein nein ja (8-fach vergrößerten) ja (8-fach vergrößerten) ja (8-fach vergrößerten)
20 Batterielebensdauer  bis zu 15 St. 4,5 St bis zu 15 St. bis zu 5 St bis zu 5 St bis zu 5 St 6 St 6 St 6 St
21 Batterie eingebaut, Li-Ion 3,7 V, 3600 mAh eingebaut, Li-Ion 3,7 V, 3600 mAh eingebaut, Li-Ion 3,7 V, 3600 mAh eingebaut, Li-Ion 3,7 V, 3200 mAh eingebaut, Li-Ion 3,7 V, 3200 mAh eingebaut, Li-Ion 3,7 V, 3200 mAh eingebaut, Li-Ion 3,7 V, 3600 mAh eingebaut, Li-Ion 3,7 V, 3600 mAh eingebaut, Li-Ion 3,7 V, 3600 mAh
22 Wasserdicht IP66 IP66 IP66 IP66 IP66 IP66 IP66 IP66 IP66
23 Betriebstemperatur  -20°C / +50°C -20°C / +50°C -20°C / +50°C -10°C / +50°C -10°C / +50°C -10°C / +50°C -10°C / +50°C -10°C / +50°C -10°C / +50°C
24 Abmessung 160x62x62 mm 176 mm x 70 mm x 63 mm 160 mm x 62 mm x 62 mm 160 mm x 67 mm x 62 mm 168 mm x 67 mm x 62 mm 168 mm x 67 mm x 62 mm 188 mm x 65 mm x 64 mm 202 mm x 65 mm x 64 mm 188 mm x 65 mm x 64 mm
25 Gewicht 315 g 455 g 350 g 340 g 355 g 355 g 450 g 520 g 450 g
26 Garantie 36 Monate 36 Monate 36 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate 36 Monate 36 Monate 36 Monate
27 Beschreibung Neue Generation Wärmebildkamera Nacht Pearl Scops 13 ist für Benutzer wie klein Gerät mit gutem Bild und fairem Preisniveau konzipiert. Die Scops 13 verwenden eine Auflösung von 240×180 Pixel und bieten alle Funktionen wie die teuren Kameras. Freundliches Modell für Benutzer mit mehreren Farbpaletten, neuem Keramik-VOx-Sensor mit 17-μm -Technologie und doppeltem Digitalzoom. Alle Standardeigenschaften werden beibehalten, nur die Bildqualität und der Preis werden verbessert. Night Pearl Scops 13 hilft den Anfängern genauso wie Jägern, die Tiere auf kürzere Entfernung suchen. Die ultimative neue Wärmebildkamera Night Pearl Scops 25 PRO / Scops 35 PRO ist für professionelle Jäger konzipiert, die eine sehr gute Bildqualität benötigen. Der Scops 25 PRO / Scops 35 PRO hat eine Auflösung von 384×288 Pixel und ein Objektiv mit 25 mm order 35 mm Durchmesser. Die Fokussierung des Zieles verbessert das ansprechen. Es geht um eine professionelle Kamera mit mehreren Farbpaletten, neuem VOx-Sensor mit 17-μm-Technologie und 2× / 4× Digitalzoom. Night Pearl Scops 25 PRO / Scops 35 PRO kann Bilder und Videos aufnehmen und mittels Wi-Fi mit allen Freunden teilen. Die verbesserte  Wärmebildkamera Night Pearl Scops 19 PRO wurde für Jäger entwickelt, die eine Kamera mit gutem Bild haben wollen. Der Scops 19 PRO hat eine Auflösung von 384×288 Pixel und bietet alle beliebten Funktionen. Es ist ein freundliches Modell mit mehreren Farbpaletten, neuem VOX-Sensor mit 17-μm- Technologie und 2× / 4× digitalem Zoom. Alle Standards werden beibehalten, nur das Verhältnis von Bildqualität und Preis wird günstiger.  Die Wärmebildgeräte aus der Night Pearl IR510 Serie haben bei vielen Jägern schnell das Vertrauen als wichtige Helfer gewonnen. Die Modelle IR510SE und IR510X zählen zu den meistverkauften Wärmebildgeräten in Europa. Mit dem „Roten Modus" können Nutzer schnell jedes Wild finden. Auch das Objektiv mit der 25 mm Linse des IR 510X ermöglicht einen optimalen Kompromiss zwischen Qualität und einfacher Handhabung. Die Modelle sind jederzeit einsatzbereit - tagsüber, nachts, im Nebel oder auch im starken Regen. Die kaum hörbare Bildkalibrierung und die Batterielebensdauer von fünf Stunden sind weitere Vorteile der Night Pearl Wärmebild-Monokulare Die Wärmebildgeräte aus der Night Pearl IR510 Serie haben bei vielen Jägern schnell das Vertrauen als wichtige Helfer gewonnen. Die Modelle IR510SE und IR510X zählen zu den meistverkauften Wärmebildgeräten in Europa. Mit dem „Roten Modus" können Nutzer schnell jedes Wild finden. Auch das Objektiv mit der 25 mm Linse des IR 510X ermöglicht einen optimalen Kompromiss zwischen Qualität und einfacher Handhabung. Die Modelle sind jederzeit einsatzbereit - tagsüber, nachts, im Nebel oder auch im starken Regen. Die kaum hörbare Bildkalibrierung und die Batterielebensdauer von fünf Stunden sind weitere Vorteile der Night Pearl Wärmebild-Monokulare. Die Wärmebildgeräte aus der Night Pearl IR510 Serie haben bei vielen Jägern schnell das Vertrauen als wichtige Helfer gewonnen. Die Modelle IR510SE und IR510X zählen zu den meistverkauften Wärmebildgeräten in Europa. Mit dem „Roten Modus" können Nutzer schnell jedes Wild finden. Auch das Objektiv mit der 25 mm Linse des IR 510X ermöglicht einen optimalen Kompromiss zwischen Qualität und einfacher Handhabung. Die Modelle sind jederzeit einsatzbereit - tagsüber, nachts, im Nebel oder auch im starken Regen. Die kaum hörbare Bildkalibrierung und die Batterielebensdauer von fünf Stunden sind weitere Vorteile der Night Pearl Wärmebild-Monokulare. Die ultimative neue Wärmebildkamera aus der Night Pearl Scops MAX II Modellreihe richtet sich an anspruchsvolle Jäger und Personen aus dem Polizei- und Sicherheitsbereich, die auf hervorragende Bildqualität angewiesen sind. Die Modelle Night Pearl Scops  35 MAX II und 50 MAX II besitzen eine Auflösung von 640 x 512 Pixel und Objektive mit manueller Fokussierung. Die professionelle Kamera bietet fünf Farbpaletten, eine neue 12 μm VOx Sensor Technologie und einen 2x/4x Digitalzoom.  Die ultimative neue Wärmebildkamera aus der Night Pearl Scops MAX II Modellreihe richtet sich an anspruchsvolle Jäger und Personen aus dem Polizei- und Sicherheitsbereich, die auf hervorragende Bildqualität angewiesen sind. Die Modelle Night Pearl Scops 35 MAX II und 50 MAX II besitzen eine Auflösung von 640 x 512 Pixel und Objektive mit manueller Fokussierung. Die professionelle Kamera bietet fünf Farbpaletten, eine neue 12 μm VOx Sensor Technologie und einen 2x/4x Digitalzoom.  Neue Wärmebildkamera aus der Night Pearl Scops ELITE Modellreihe richtet sich an Jäger und Personen aus dem Polizei- und Sicherheitsbereich, die auf hervorragende Bildqualität angewiesen sind. Die Modell Night Pearl Scops 35 ELITE besitz eine Auflösung von 384 x 288 Pixel und Objektive mit manueller Fokussierung. Die Kamera bietet fünf Farbpaletten, eine neue 12 μm VOx Sensor Technologie und einen 2x/4x Digitalzoom. 
28 Bild  Night Pearl Scops 13  Night Pearl Scops 25 PRO  Night Pearl Scops 19PRO  Night Pearl IR510SE n  Night Pearl IR510X n  Night Pearl IR510X nw  Nigth Pearl Scops 35 MAX II  Night Pearl Scops 50 MAX II  Night Pearl Scops 35 ELITE
29 Preise inkl. 16 % MwSt. 1.020,00 € 2.089,00 € 1.340,00 € 1.090,00 € 1.300,00 € 1.390,00 € 2.790,00 € 3.150,00 € 2.380,00 €
30 Link zum Marktplatz https://www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/kleinanzeigenmarkt/ad/waermebildkameras,118/night-pearl-scops-13,1076  https://www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/kleinanzeigenmarkt/ad/optik,65/night-pearl-scops-25-pro,1073  https://www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/kleinanzeigenmarkt/ad/waermebildkameras,118/night-pearl-19-pro,1077  https://www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/kleinanzeigenmarkt/ad/waermebildkameras,118/night-pearl-ir-510-sen,1084  https://www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/kleinanzeigenmarkt/ad/waermebildkameras,118/night-pearl-ir-510-xn,1078  https://www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/kleinanzeigenmarkt/ad/waermebildkameras,118/night-pearl-ir-510-xnw,1079  https://www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/kleinanzeigenmarkt/ad/waermebildkameras,118/night-pearl-scops-35-max-ii,1080  https://www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/kleinanzeigenmarkt/ad/waermebildkameras,118/nighr-pearl-50-max-ii,1081   https://www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/kleinanzeigenmarkt/ad/waermebildkameras,118/night-pearl-scops-35-elite,1083

 

Also, es geht doch! Immer wieder erregen Erlegerfotos für großes Aufsehen und erzeugen nicht selten einen enormen Shitstorm in den sozialen Medien zu Lasten des Ansehens der Jägerschaft.
Nicht so ein Video aus dem traditionsbewußten Österreich. Eine fröhliche junge Jägertruppe aus einem Bergrevier war die schweißtreibende Arbeit der Bergung der erlegten Gams aus großen Höhen Leid und transportierte das erlegte Stück kurzerhand per Gleitschirm ins Kühlhaus. Mit der Handykamera wurde die Bergung medienwirksam gefilmt. Das Jagdportal stellte das Video der fröhlichen beiden Jäger als Erlegevideo in die jagdportaleigene Facebookgruppe "Jäger und Freunde der Jagd in Österreich" und dort erreichte das Video auch ohne einen Shitstorm zu entfalten in gerade einmal 3  Tagen über 100.000 Klicks.

Wir bedanken und bei den beiden Bergjägern für dieses im positiven Sinne medienwirksame Video. Noch nie haben 2 Jäger in so kurzer zeit soviel für das Image der Jägerschaft getan, wie die beiden fröhlichen Waidgenossen aus den Alpen!

 

Weiterhin allzeit Waidmannsheil wünscht

 

Das Deutsche Jagdportal

 

Tierische Gewinner und Verlierer 2015

Deutsche Wildtier Stiftung bewertet das neue Bundesjagdgesetz als wildfeindlich

Hamburg, 9. November 2020. Die Reform des Bundesjagdgesetzes nimmt Fahrt auf. Das Bundeskabinett hat die Vorlage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gebilligt; sie wird jetzt im Deutschen Bundestag diskutiert werden. „Der vorgelegte Entwurf bedient einseitig die Interessen der Waldbesitzer und der Forstwirtschaft und muss überarbeitet werden“, kritisiert Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. „Die Bedürfnisse der Wildtiere im Wald bleiben auf der Strecke.“

Auslöser für die geplanten Änderungen im Bundesjagdgesetz sind rund 300.000 Hektar Wald, die durch die Trockenheit der vergangenen Jahre schwer geschädigt sind. „Weil auf drei Prozent der Waldfläche Deutschlands die Bäume – meistens Fichten – absterben, soll flächendeckend der Wildbestand reduziert werden“, kritisiert der Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. Dabei zeigen die Daten der Bundeswaldinventur, dass auf jedem Hektar Wald in Deutschland durchschnittlich 4.000 junge Bäume ohne Schäden durch Wildverbiss heranwachsen. „Wir haben kein flächendeckendes Problem. Die Politik sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“, so Münchhausen.

Mit dem neuen Bundesjagdgesetz sollen die Jäger die Zahl der Rehe drastisch reduzieren, so dass „die Verjüngung des Waldes im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen gelingt“. „Selbstverständlich müssen sich in einem Wald die dort vorhandenen Bäume natürlich verjüngen können, ohne dass Zäune gegen den Fraß des Wildes gebaut werden müssen“, erläutert Münchhausen. Pflanzen Waldbesitzer jedoch Baumarten, die bisher in ihrem Wald nicht vorkommen, dann müssen diese Bäume aus Sicht der Deutschen Wildtier Stiftung zumindest in den ersten Jahren geschützt werden. „Gerade Rehe sind Feinschmecker; neu gepflanzte Douglasien, Küstentannen und Roteichen sind für sie ein Leckerbissen.“ Der Entwurf des Bundesjagdgesetzes sieht vor, dass auch in diesen Fällen die jungen Bäume ohne Schutz heranwachsen sollen. Das bedeutet, dass der Wildbestand so radikal reduziert werden muss, dass von einem „gesunden und artenreichen Wildbestand“ – ironischerweise ebenfalls ein Ziel im Bundesjagdgesetz - nicht mehr die Rede sein kann. „Wir müssen die biologischen Ansprüche des Wildes und die wirtschaftlichen Interessen der Waldbesitzer zusammenführen“, fordert Hilmar Freiherr von Münchhausen. Das Leitbild muss „Wald mit Wild“ heißen.

Auch von der Landwirtschaft fordert die Gesellschaft mehr Rücksicht auf den Umweltschutz und die Belange von Wildtieren und Wildpflanzen. „Das muss auch für die Forstwirtschaft gelten! Die Waldbesitzer in Deutschland werden für den anstehenden Waldumbau rund 1,5 Milliarden Euro vom Steuerzahler erhalten – und das ohne eine direkte Verknüpfung dieser Subventionen mit ökologischen Kriterien“, kritisiert der Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. „Jetzt darf nicht auch noch ein Bundesjagdgesetz kommen, das allein im Abschuss des Wildes das Mittel zum Umbau unserer Wälder sieht.“

Eva Goris
Pressesprecherin
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www.DeutscheWildtierStiftung.de

Wild und Hund Seminare 2016 sind online

Samstag, 31 Oktober 2020 14:51

"Ein Auge und ein Ohr ist immer beim Führer!"

geschrieben von

 „Dino des Jahres“ für Philipp zu Guttenberg

Vor dem Ausstiegen aus dem Auto bei offener Klappe beginnt das Ruhetraining: Bevor keine absolute Ruhe herrscht, gibt es auch kein Kommando zum Aussteigen!

 

Die Fälle, die nach dem Durchlaufen einiger Hundeschulen bei mir ihre Zelte aufschlagen, sind oft ähnlich gelagert: Die Idee, mit Leckerlie und Beschäftingstherapien dem Hund die fehlende Ruhe zum Erlernen des Gehorsams  beizubringen, sind gescheitert. Im Gegenteil:  Mit zunehmendem Alter wird es immer schwieriger, vom Hund die notwendige Ruhe zu fordern, die für einen entspannten Spaziergang notwendig ist. Die Hunde wirken extrem hibbelig und unkonzentriert. Die ständige Anspannung des Führers  wird zum Dauerzustand und überträgt sich auf den Hund. Jede noch so unbedeutende Ablenkung wird genutzt, um sich dem Gehorsam zu entziehen,  um "sein eigenes Ding" zu machen.

Ein wenig erinnert einen das Verhalten dieser  Hunde an  ein an  ADHS erkranktes Kind (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung)  Wobei ich zu denjenigen gehöre, die behaupten, dass es sich bei ADHS  um eine von der Pharmaindustrie erfundene Erkrankung handelt. Was allerdings nichts daran ändert, dass das hyperaktive Verhalten dieser Hunde und Kinder ein unhaltbarer Zustand ist und dringend therapiert werden muss. Allein der Weg zum Ziel ist ein gänzlich anderer, als der der Pharmaindustrie. Durch die Züchtung von Hochleistungshunden für die Jagd bin ich heute nach einigen Jahrzehnten mit Jagdhunden der Meinung, das diese Hyperaktivität bei Jagdhunden und Jagdhundmixen besonders häufig anzutreffen ist. 

Solange der Hund sich nicht im Modus der zum Gehorsamstraining notwendigen Ruhe befindet, erreiche ich den Hund kommunikativ als Führer auch nicht. Alles was nichts mit mir als Führer zu tun hat, ist für den Hund wichtiger, jede Ablenkung wird dankbar angenommen, um sich dem Gehorsam zu entziehen. Ein Kreislauf setzt sich in Gang, den es zu durchstoßen gilt.

Nach vielen Jahren der Therapie solcher hibbeligen Hunde stelle ich den gestreßten Führern  am Anfang die Frage:"Warum hat der Hund 2 Ohren und 2 Augen?"  Antwort: "Ein Auge und ein Ohr ist immer beim Führer. Das andere Ohr und das andere Auge darf in der Umwelt sein." Daraus folgt: "Das völlige Abschalten (Kontaktverlust)  zum Führer ist ab heute streng verboten!"

Von der ersten Minute des Trainings muss der Hund damit rechnen, dass bei Ablenkung sofort ein Kommando kommt, das er genau kennen muss und das umgehend zu befolgen ist, andernfalls gibt es Ärger. Das wiederum führt dazu, dass der Hund sehr schnell lernt, dass Ablenkung immer mit Kommandos einhergeht und deren Nichtbefolgung unangehme Folgen hat. Dies ist die eigentliche Umkonditionierung, weil von nun an Ablenkung aus Sicht des Hundes gefährlich ist. Es muss erwähnt werden, dass dieser geforderte Dauerkontakt zum Führer höchsten Streß beim Hund verursacht und die Hunde bei dieser Übung scheinbar erstmalig im höchsten Maße gefordert werden. Es ist deshalb völlig normal, wenn einige von ihnen  unter dem Streß leidend ausbrechen und zum Abbau des angestauten Drucks kopflos davonrasen.

Am Beginn des Trainings aber steht das "Ruhetraining". Erst wenn der Hund sich in absoluter Ruhezustand befindet, geht es los. Hibbelt er oder pfienst, -der Jäger nennen es fehlende Standruhe- , geht gar nichts. Hier beginnt bereits die Umkonditionierung des Führers: Erst wenn der Hund das Kommando befolgt und absolute Ruhe zeigt und nur dann (!) wird das Kommando aufgehoben und es geht weiter. Andernfalls wird durch das Warten die Ruhe erzwungen.

Erstaunlicherweise lernen die Hunde diese Umkonditionierung schneller als die Führer. Schnell merken die Hunde, dass ihr Hibbeln nur dazu führt, dass es nicht weitergeht. Umgekehrt wird vom Führer absolute Konsequenz beim Durchsetzen des Gehorsams gefordert, an dem es oft fehlt. Auch gibt es ab sofort zu jedem Kommando, das unverzüglich zu befolgen ist, ein auflösendes Kommando, damit der Hund keine Kommandos mehr eigenständig auflösen kann. 

Hier der Bericht einer Führerin, die mit einem hyperaktiven Magyar Vizslar zu mir kam und nun mit einer großen Menge an Hausarbeiten alleine weiterarbeiten kann: 

 

Lieber Stefan,

hier ein paar Zeilen über unser Wochenende mit den Hundis.......Trainings.

Im Oktober 2020 besuchte ich Stefan Fügner, um mir aus kompetenter Jägersicht die Erziehung eines Jagdhundes erklären zu lassen.
Ich führe eine kleine Vizslahündin, es ist die 4. (alle aus 2. Hand), mit der ich zurzeit eine Beziehung aufbaue. Während die Erziehung der 3 anderen ohne große Probleme verlief, auch im Wald und Feld, mußte ich mich bei Marly auf ein Temperament mit 1000 Volt einstellen, zäh und nur auf „außen“ gerichtet.

In einer „normalen“ Hundeschule wird man den Anforderungen in der Erziehung eines Jagdhundes nicht gerecht. Mit Toben, Jagen, Leckerlies verabreichen auf eingezäunter Hundewiese wird es keinen Freilauf im Feld und Wald geben können.
Von Rückruf ganz zu schweigen....

Aller Anfang ist erstmal der Grundgehorsam, d. h. absolute Konzentration in Richtung Hundeführer. Die Konzentration setzt die Ruhe voraus. Die Ruhe im Kofferraum, im Sitzen und Warten, bis es dann los geht.

Am Nachmittag streiften wir durchs Revier, Stefan mit seinem Drahthaar Bruno und ich mit meiner hippiligen Hündin. An der Feldleine bekam sie einen Radius von ca. 10 m. Dann wurde sie immer wieder mit einem klaren „HIER“ herangerufen. So ging unser Spaziergang weiter. Sie wurde abgeleint und muß diesen Radius verinnerlichen, d.h. immer ein Ohr und Auge bei mir der Hundefüherin haben. Frei und heran, ich rief dann nicht mehr hier, sondern meine Hündin musste permanent ihre Aufmerksamkeit auch bei mir haben. Wenn ich stehen blieb, mußte sie von selbst stehen bleiben und herankommen. Ab und an wurde sie mit dem Geräusch einer Kette in der Jackentasche daran „erinnert“.
Mit Bruno gabs eine kleine Zwischenrunde Energieabbau, um dann wieder ins „Hier“ beim Hundeführer zu sein.
Allein diese Übung erfordert höchste Konzentration von Hund und Führer und muß über Wochen eingeübt werden, damit eine wirkliche Beziehung zwischen beiden entstehen kann.

Ich danke Stefan Fügner für seine Klarheit in den Anweisungen.

Auch dass die Ausbildung eines Jagdhundes keine schnelle Nummer ist, sondern Erwartungen erstmal runtergefahren werden und Ruhe, Disziplin und Geduld im täglichem Umgang miteinander gefordert sind.

Ich werde Stefan Fügner sicherlich in ein paar Wochen wieder aufsuchen, um bei einem Gang durchs Revier hoffentlich unsere Fortschritte zeigen zu dürfen.

Danke Stefan

 

 

Waidmannsheil

Euer

Stefan 

https://www.jagdverein-lehrprinz.de/

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Mobil: 0178 6141856

 

„Dino des Jahres“ für Philipp zu Guttenberg

Potsdam, 29.10.2020  Wendorff: „Wir können das Mitwirken an dieser realitätsfernen Wolfspolitik vor den Brandenburgerinnen und Brandburgern nicht mehr verantworten - nun trägt die Landesregierung für alles was passiert die Verantwortung allein!

Wellershoff: „Alibiveranstaltungen, die eine Beteiligung von Verbänden lediglich vorgaukeln sollen, um am Ende so zu verfahren, wie man es vom ersten Tag an vorhatte, wird es mit uns nicht mehr geben!“
Weber: „Wenn die brandenburgische Landesregierung wieder auf dem Boden der Tatsachen und damit dort, wo sie hingehört, nämlich nah bei den Menschen, angekommen ist, dann sieht man sich wieder.“

Potsdam • Die Vorstände der Verbände des ländlichen Raumes sind heute in Potsdam zu einer Sitzung zusammenkommen, um unter anderem das weitere Vorgehen im Rahmen des brandenburgischen Wolfsmanagements zu beraten. Anlass dafür war eine in der letzten Woche stattgefundene Sitzung der „Grundsatz Arbeits-gruppe Wolf“ im brandenburgischen Agrar- und Umweltministerium. Im Ergebnis dieser Beratung geben die Verbände geschlossen bekannt, dass sie sich mit sofortiger Wirkung aus allen Gremien des brandenburgischen Wolfsmanagements zurückziehen werden. „Von nun an übernimmt die brandenburgische Landesverwaltung und die sie darin unterstützenden Organisationen die alleinige und volle Verantwortung für das Wolfsmanagement“, so Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes und Vorstand im Forum Natur. „Wir können es unseren Mitgliedern und auch den Brandenburgerinnen und Brandenburgern gegenüber nicht mehr verantworten, die völlig unrealistische Politik des Landes Brandenburgs bezüglich der weiteren Ausbreitung der Wolfsbestände mitzutragen!“

Hintergrund für die Entscheidung sei, dass die u. a. in der letzten Legislatur eingerichteten Gremien des Wolfsmanagements, zu einer reinen Alibiveranstaltung verkommen seien. Ursprünglich sei es darum gegangen, dass grundlegende Fragen zur Wolfspolitik zwischen der Verwaltung und den betroffenen Verbänden abgestimmt werden. „Mit der Einladung zur Sitzung in der letzten Woche wurde den Verbänden eine von Minister Vogel bereits unterschriebene Richtlinie für die Schadensprävention vorgelegt, in die lediglich noch das Datum einzu-tragen war“, macht auch Dr. Dirk-Henner Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbandes und Vorstand im Forum Natur, deutlich. Gleichsam wurde die dringend notwendige Debatte um die Novelle der brandenburgischen Wolfsverordnung vom zuständigen Referatsleiter damit eingeleitet, dass über keine von den Verbänden angeregt Neuregelung auch nur nachgedacht werden könne. Es dürfe lediglich darum gehen, die neue Wolfs-verordnung sprachlich an die Neuregelung des Bundesnaturschutzgesetzes anzugleichen, wobei anwesende Vertreter der Landesverwaltung selbst eingeräumt haben, dass die Regelungen des Bundes ungenügend und insgesamt eher problematisch seien. Die Verbände machen diesbezüglich auch deutlich, dass dieses Verfahren der Alibibeteiligungen zunehmend zu beobachten sei, weshalb hier auch Minister Vogel in der Pflicht sei, dass Partizipation in seinem Hause nicht zur lästigen Pflichtveranstaltung verkommt.

Die Verbände haben immer wieder substanzielle Vorschläge, so zur Wolfsverordnung und zur Überarbeitung des Managementplanes, in die verschiedenen Debatten eingebracht und dabei auch deutlich gemacht, dass sie sich zu einer Wiederkehr von Wölfen auch in die brandenburgische Kulturlandschaft bekennen. Darüber hinaus wurde mit dem „Handlungsvorschlag für ein praxisorientiertes Wolfsmanagement in der Kulturlandschaft Deutschlands“, sogar ein umfassender Vorschlag für die Lösung bestehender Probleme angeregt (Anlage). Wenn sich die Politik des brandenburgischen Wolfsmanagements jedoch trotz der Tatsache, dass nirgendwo auf der Welt die Bestandsdichte von Wölfen so hoch ist wie in Brandenburg, weiterhin jeglicher Frage nach einer zukünftigen Bestandsregulation verweigere, so könne dies von Seiten der Verbände nicht mehr unter-stützt werden. „Wenn die Verwaltung diesbezüglich weiterhin nach dem Grundsatz verfährt, was interessieren uns die Nöte der Landnutzer, gleichwohl annähernd jedes Land in dieser Welt mit Wolfvorkommen ganz andere und teils deutlich konfliktfreiere Wege geht, so muss die Landesregierung für diese Politik die Verantwor-tung selbst übernehmen“, stellt auch Thomas Weber, der Vorsitzenden des Waldbesitzerverbandes und Vor-stand im Forum Natur, klar. Mit großen Waldgebieten, Truppenübungsplätzen und anderen von den Verbän-den als „Wolfsschutzareale“ vorgeschlagenen Bereichen, hätte Brandenburg eigentlich alle Voraussetzungen, um die Koexistenz mit dem Wolf in der Kulturlandschaft beispielhaft vorzuleben. „Momentan riskieren wir diese einmalige Chance zu verspielen und verursachen selbst das deutliche Schwinden der Akzeptanz für den Wolf“, so Weber.


Die Verbände haben gleichzeitig deutlich gemacht, dass wenn die Verwaltung wieder an der Expertise der Be-troffenen interessiert ist, die Kontaktdaten der entsprechenden Vertreter bekannt sind. Bis dahin gelte der Grundsatz des aktuellen brandenburgischen Wolfsmanagementplanes, der für den Fall der Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes der Wolfsbestände, ein „aktives Management“ vorsieht. Dass dieser Zustand längst, und nicht nur für das Bundesland Brandenburg gegeben ist, könne außer Frage stehen. Wenn die bran-denburgische Landesregierung wieder auf dem Boden der Tatsachen und damit dort, wo sie hingehört, nämlich nah bei den Menschen, angekommen ist, dann sehe man sich wieder.

Gregor Beyer Geschäftsführer, Forum Natur Brandenburg e.V.
+49 (331) 58 17 96 60 |
+49 (151) 22655769 |
Am Kanal 16 - 18, 14467 Potsdam |
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www.forum-natur-brandenburg.de

 

Jahresrückblick Teil III

Jagdagenda 21 plädiert für mehr Wild in der Landschaft

 

Mit dem Jagdreiseveranstalter Timber Hunting hat das Jagdportal einen weiteren Werbepartner gewinnen können. Timber Hunting ist ein Jagdreiseveranstalter aus Polen. Er bietet sowohl Drückjagden, als auch Einzeljagden in den wildreichsten Revieren Polens an.

Es können Familienjagdurlaube ebenso gebucht werden, als auch Gruppenjagdurlaube, die den höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Da mit einem weiteren Anstieg der Infektionen in den nächsten Wochen zu rechnen ist, wird es aller Vorraussicht zu  einem Verbot von Gesellschaftsjagden kommen. Deshalb bietet Timber Hunting schon jetzt als Ausweichveranstaltung Einzeljagden auf Kahlwild und auf Mufflons an:

Einzeljagd auf Kahlwild: Jagd auf Kahlwild in Südpolen in der Zeit von 30.10.2020 bis 23.12.2020 mit der Möglichkeit, das Wildbret mitzunehmen.Pauschalpreis: 820 € pro Jäger

Einzeljagd auf Mufflon: Mufflonjagd in Südpolen in der Zeit bis Ende Februar 2021 möglich, Termine frei wählbar.

 

Das Jagdportal freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit

 

Waidmannsheil

 

Stefan Fügner

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