Willkommen im Jagdblog des Deutschen Jagdportals

Dass Deutschland beim Ausbau des Internets im Weltvergleich unter den Staaten mit Entwicklungshilfeniveau zu finden ist, hat sich mittlerweile auch bei den eher wenig internetaffinen Menschen herumgesprochen.

Nur Staaten, die von Despoten wie Nordkorea regiert werden, haben ein ähnlich rückständiges Internet wie Deutschland. Es ist aber nicht nur das fehlende Breitbandnetz, was Deutschland in der Internetinfrastruktur auf das Niveau eines Entwicklungslands zurück wirft. Große Teile unserer Behörden und behördenähnliche Organisationen weigern sich bis heute beharrlich, die Segnungen des Interntes zu nutzen. Dort werden noch immer Akten angelegt, Dokumente gedruckt und kopiert und Briefe verschickt, als ob es das Internet nicht gibt. Mit dem Argument des Datenschutzes wird jede Innovation im Keime erstickt.

Besonders beim Arztbesuch und bei Behördengängen wird jedem Internetnutzer die Rückständigkeit der schon lange nicht mehr fortschrittlichen Bundesrepublik deutlich. Diese durch Behörden verursachte Rückständigkeit im Internet musste auch unlängst die Redaktion vom Jagdportal erfahren.

Weil das Einstellen meiner email bei facebook über die Rückständigkeit unserer Behörden alleine mehrere 1.000 (!) Zugriffe erzeugt hat, möchte ich diesem Vorfall einen Artikel widmen.

Wer einmal die Administration eines sozialen Mediums geleitet hat, der weiß, dass dort vieles von ganz alleine läuft. Gelegentlich muss administrativ in die Software eingegriffen werden, aber auch das erfolgt in der Regel über Onlinetätigkeit oder durch emails, zumindest findet bei der Administration eines Portals kaum noch eine Kommunikation über Telefon statt.

Da ist es dann auch immer etwas ganz besonderes, wenn das Telefon klingelt.

Erstaunlicherweise haben seit 3 Jahren die Anrufe fast immer den gleichen Grund, die das Jagdportal -in der Regel in aller Frühe- erreichen.

So auch am Dienstag um 8.00 Uhr morgens.

Ich wurde nicht nur um 8.00 Uhr früh aus meiner Morgenruhe gerissen. Auch wurde ich dann noch barsch zurechtgewiesen, weil der Anrufer es unmöglich findet, dass „seine“ Jagdverpachtung im Internet erscheint. Scheinbar ist er mit dem Schwall an Bewerbungen um die Verpachtung völlig überfordert. Nun sind Interneteintragungen, in welcher Form auch immer Dank „google alert“ kein Geheimnis mehr, sodass ich immer sagen muss, dass es sich nicht um eine Form des Geheimnisverrats handelt, sondern Google alert mir diese Jagdverpachtung zugesendet hat. Eine andere Bezugsquelle, von kostenpflichtigen Anzeigen durch Emailbestellungen abgesehen, hat das Jagdportal nicht.

Viele dieser Beschwerdeführer wissen gar nicht, dass auch Printmedien die als Anzeige geschaltete Jagdverpachtungen ins Internet stellen, um die Attraktivität des Jagdmagazin auch bei Onlinejägern zu erhöhen.

Mit sehr bestimmter Art werde ich dann aufgefordert, die Anzeige unverzüglich aus dem Jagdportal zu entfernen. An einer Jagdverpachtung über das Internet sei man in keiner weise interessiert. Die Jagd soll nur in den Printmedien angeboten werden.

Was die Beschwerde in dieser Woche besonders brisant macht: Bei der Beschwerde handelte es sich um die email einer Mitarbeiterin einer Behörde, deren Aufgabe darin besteht, eine staatliche Liegenschaft zu verpachten, also nicht um ein Jagdgenossenschaft, die nicht zu einer Ausschreibung verpflichtet ist.

Ich bin bei den Beschwerdeführern immer wieder erstaunt, wie wenig Kenntnisse über das Internet vorhanden sind. Vor allem aber sieht man sich als Bollwerk gegen die immer weiter um sich greifende Informationsbeschaffung im Internet.

Ich sehe vor allem in der völlig überalterten Gesellschaft, in der überwiegend Offliner  an den Schaltstellen der Macht sitzen, die Ursache für die extreme Rückständigkeit Deutschlands im Internetbereich.

Die völlig überalterten Strukturen im Jagdwesen gepaart mit lokalen Verfilzungen werden auch in Zukunft dafür sorgen, dass das Internet im Jagdwesen eine weitestgehend bedeutungslose Rolle spielen wird. Hier, wie auch in vielen anderen Bereichen, verschläft Deutschland die Zukunft. Auch der nun zum x-ten mal beim Regierungsantritt unserer Bundeskanzlerin versprochene Internet- und Breitbandausbau wird daran nichts ändern.

Die Behördenmitarbeiter und ihre weltweit einmaligen, unkontrollierbaren Hierachieebenen werden den Fortschritt zu verhindern wissen, oder anders ausgedrückt:

Der deutschen Bürokratie ist es völlig gleichgültig, wer unter ihr Kanzler ist.

Waidmannsheil

Euer

Stefan Fügner

 

Hier die email an die Behörde:

 

Sehr geehrte Frau xxx,

für mein aus Ihrer Sicht schlechtes Benehmens um 8.05 Uhr entschuldige ich mich NICHT.

Wer bei mir vor 9.00 Uhr morgens anruft , der wird niemals mit Freundlichkeit rechnen können.

Nachdem ich nun gefrühstückt habe, meinen Frühstückskaffee getrunken habe, kann ich auf Ihre Beschwerde der Onlinevermarktung der Verpachtung des Eigenjagdbezirkes "xxxx" Stellung nehmen.

Als Behörde, die sich um die Vermarktung von fiskalem Eigentum kümmert, ist es Ihre Dienstpficht alles zu unternehmen, um einen möglichst hohen Preis bei der Vermarktung von staatlichen Liegenschaften zu erzielen. Sie haben dabei immer und nur das Wohl unseres Staates im Auge zu haben und haben Sorge zu tragen, dass sich die Einnahmenseite unseres Staates verbessert.

Dabei haben Sie die Verhältnismäßigkeit der Mittel abzuwägen, hohe Vertriebskosten zu vermeiden und günstige Vermarktungsangebote zu nutzen.

Kurzum: Sparsamkeit ist ihr oberstes Gebot!!!. 

Wie man unter diesem Gebot der Sparsamkeit, das jeder Beamte kennen sollte,  kostenpflichtige Printangebote nutzt, aber unser kostenloses Anzeigenangebot für Standardeinträge ablehnt, erschließt sich mir nicht.

Selbstverständlich haben wir auf Ihren Wunsch das Angebot sofort offline gestellt. Uns sind diese Beschwerden bei der regionalen Vergabe von Jagdverpachtungen durchaus bekannt, haben regionale Pachtinteressenten keinerlei Interesse, sich durch überregionale Mitbieter aus der Pacht  drängen zu lassen. Wir nehmen darauf natürlich Rücksicht und löschen die  Einträge der Beschwerdeführer immer sofort.

Sollten Sie in Zukunft an einer leistungsstarken Vermarktung Ihrer Liegenschaften interessiert sein, stehen wir Ihnen auch weiterhin ab 9.00 Uhr morgens zur Verfügung.

Bitte beachten Sie aber, das wir als Internetportalbereiber weltweit alle Pachtinterssenten erreichen. Eine regionale Selektion können wir nicht vornehmen.

-- 
Weidmannsheil mit besten Grüßen

DEUTSCHES JAGDPORTAL

Stefan Fügner
Inhaber

Regionalbüro Brandenburg:
K&F Jagdportal – Kern und Fügner GbR
Cöthener Str.26
D-16259 Falkenberg/Mark

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Internet: http://www.deutsches-jagdportal.de
Samstag, 10 Februar 2018 12:18

Unser Geschäftsführer, Gregor Beyer, sieht "Licht und Schatten" im heute bekannt gewordenen möglichen Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD. So weise die geplante Auflage eines „Wildnisfonds“ und die Aufstockung des "Nationalen Naturerbes" um 30.000 ha in die völlig falsche Richtung. "Was wir in Deutschland dringend brauchen, ist eine sinnvolle Kulturlandschaftsstrategie, die die Landnutzung und die Umweltpolitik miteinander versöhnen und dabei die Agrar-, Wald- und Fischereiwirtschaft insgesamt betrachtet!" Neue Wildnisflächen würden vielmehr den Druck auf die übrige Kulturlandschaft erhöhen und die Spielräume für innovative Entscheidungen einschränken. Als Lichtblicke sind hingegen einige Formulierungen zu werten, die ein neues Verständnis im Umgang mit den diversen Problemtierarten erkennen lassen. "Wir begrüßen es, dass in Sachen Wolf mittlerweile ein gewisser Realismus anfängt in die politischen Absichtserklärungen Eingang zu finden, der sich offenbar auch an den Erfahrungen in Brandenburg orientiert". Insgesamt müsse dies in aktives Handeln der EU gegenüber auch bei Arten wie Kormoran und Biber münden. Alles in allem wird es für den Fall, dass es tatsächlich zur Bildung einer Bundesregierung auf Basis dieses Vertrages kommen sollte, auf die genaue Umsetzung ankommen."

https://www.facebook.com/notes/forum-natur-brandenburg/licht-und-schatten-im-koalitionsvertrag/2045619005675471/

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung und verbleiben
mit freundlichem Gruß!
Ihr Forum Natur Brandenburg

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Gregor Beyer
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Jagdschmuck

Mittwoch, 07 Februar 2018 15:31

Jeder kennt sie, die Pressemitteilung, mit der man auf Vorgänge oder Neuerungen in seinem Unternehmen oder seiner Organisation hinweisen möchte.

In der Regel sind Pressemitteilungen die Arbeit von Journalisten, die im Dienste dieser Unternehmen oder Organisationen stehen, um diese zu verfassen.
Eine eher seltende, aber in Zeiten des Internets immer häufigere Form der Öffentlichkeitsarbeit ist das Journalistische Zeichnen. Mit einem Skizzenblock und Stiften bewaffnet besucht der zeichnende Journalist Veranstaltungen und läßt sich dort von den Menschen und Gegenständen inspirieren. Es sind dann keine Fotos, sondern künsterische Werke, mit denen man dann für sein Unternehmen/Organisation wirbt.

Die Jagd- und Tierillustratorin Susanne Weiss bietet diese Tätigkeit des Journalistischen Zeichnens neben ihren künsterlischen Arbeiten an. Immer wieder sind es Naturtage und Jagdmessen, die sie mit Skizzenblock und Buntstiften besucht. Scheinbar ziellos läßt sie sich über die Jagdmessen treiben. Ein Tier, eine Ansammlung von Menschen oder ein ausgefallener Gegenstand inspiriert sie zum Verweilen und sie nimmt Skizzenblock und Stifte zur Hand, um den Moment festzuhalten. In kurzer Zeit entsteht ein einmaliges Bild mit starkem Ausdruck. Schnell ist Susanne umringt von Kindern und neugierigen Erwachsenen, die ihr beim Skizzieren über die Schulter schauen und vom schnellen Entstehen ihrer ausdrucksstarken Skizzen fasziniert sind.

Im Zeitalter von Internet und Onlinehandel werden Künstler und Gewerbetreibende, die einer Messe oder einer anderen Veranstaltung beiwohnen, immer wichtiger, verleihen sie der Veranstaltung doch etwas Einmaliges, etwas Individuelles. Dabei ist es egal, ob es ein Aussteller ist oder der Messeveranstalter selbst ist, der das journalistische Zeichnen als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit nutzt.

Wer mehr über diese Form der Öffentlichkeitsarbeit wissen will, der meldet sich bei

Susanne Weiss
Kunstgrafikerin und Jagdillustratorin
Schlossstr.8
86381 Krumbach/Niederaunau
Telefon 0171 3457865
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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www.journalistisches-zeichnen.de

 

 

Vor allem Kinder werden immer wieder in den Bann der Illustratorin gezogen

 

Montag, 29 Januar 2018 14:05

Seit heute ist die Datenbank Jagdhundeschulen/Ausbilder völlig überarbeitet. Die Datenbank ist ausschließlich  Jagdhundeschulen vorbehalten, die über die  Erlaubnis nach § 11 verfügen. 

Nach über 2 Jahren sollten nun die meisten Jagdhundeausbilder über die Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz der Veterinärämter verfügen.

Wir haben deshalb alle Jagdhundeschulen mit der Erlaubnis den erweiterten Datenbankeintrag eingeräumt und allen anderen bisherigen eingetragenen Jagdhundeschulen, die den Nachweis der Veterinärämter nicht erbringen konnten, gelöscht. 40 gewerbliche Jagdhundeschulen verfügen bereits über die Erlaubnis und können in der Übersicht Jagdhundeschulen angesehen werden.
Auch in Zukunft erhalten alle Jagdhundeschulen einen kostenlosen "mehr-lesen-Eintrag" als Anerkennung. Wir möchten damit einen Anreiz setzen, sich im Sinne des Wohles unserer Jagdhunde  weiterzubilden. Selbstverständlich haben auch alle Jagdhundvereine die Möglichkeit, über den kostenlosen Datenbankeintrag für ihre zertifizierte Jagdhundeschule zu werben, sofern die Prüfung durch ein Veterinäramt vorliegt.

Wir wünschen den Jagdhundeschulen weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit und wünschen natürlich vor allem

 

Waidmannsheil

 

Das Team vom
Deutsches Jagdportal

Der Jagdhundeausbilder Martin Lauer aus Hessen

Donnerstag, 25 Januar 2018 17:17

Mit 84 eingetragenen Jagdgebrauchshundeschulen hat das Deutsche Jagdportal die größte Datenbank für Jagdhundeschulen.

Bei vielen Jagdhundeausbildern ist die Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz noch immer umstritten, bzw. erst wenige Jagdhundeausbilder können die Qualifikation vorweisen. 

Das Deutsche Jagdportal sieht aber vor allem bei der Jagd erheblichen Bedarf in der Fort- und Weiterbildung und startet deshalb die Initiative "Vertrauen durch Weiterbildung". Alle  Jagdhundeschulen und Hundeschulen, die eine von den Veterinärämtern ausgestellte Genehmigung besitzen, können ihre Hundeschule mit dem "mehr-lesen-Eintrag" im Deutschen Jagdportal bewerben.

Zudem werden alle Termine der Jagdhundeschule beworben. Wer sich als professioneller Jagdhundeausbilder diesen kostenlosen Eintrag nutzen will, der sendet

Zertifizierung des Veterinäramtes,
Logo,
Seminarangebote,
bis zu 5 Bilder,
Seminartermine

an: 

Redaktion Deutsches Jagdportal
Stefan Fügner
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über uns

Freitag, 19 Januar 2018 14:44

Die ständig fortschreitende Naturentfremdung unserer Gesellschaft wird zwar durch verschiedene Studien jährlich eindrucksvoll belegt, unternommen allerdings wird dagegen wenig.

Aufgabe der Naturstiftung: Der Naturentfremdung entgegenwirken

Es lebt mittlerweile in den Städten eine ganze Generation an Menschen, die bisher ihr ganzes Leben alle ihre Lebensmittel ausschließlich im Supermarkt bezogen hat und den Bezug der Lebensmittel mit der Natur nicht mehr herstellen kann. Das hat dazu geführt, das sie oft noch nicht einmal wissen, aus welchen natürlichen Produkten die Lebensmittel hergestellt wurden. Diese Menschen kennen somit auch nicht den Anbau und die Produktion von Lebensmitteln. Die Herstellung, die Herkunft, die Erzeugung und die Verarbeitung der Lebensmittel sind ihnen fremd. Diese Naturentfremdung trifft bei weitem nicht nur auf die Kinder zu - eine ganze Generation an Städtern ist in den letzten Jahrzehnten ohne jeden Kontakt zur Natur herangewachsen. Durch das massenhafte Sterben landwirtschaftlicher Kleinbetriebe ist es nicht nur zur Entsiedlung des ländlichen Raumes gekommen, auch der Kontakt zur Landbevölkerung, die dieses Wissen früher an die Städter weitergab, ist verloren gegangen, weil immer weniger Menschen in der Natur arbeiten.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Grund für eine Naturentfremdung der Bevölkerung ist die Arbeitsteiligkeit. Mit der Zunahme der Erwerbstätigkeit beider Ehepartner wurde das Fertiggericht zur Hauptmahlzeit. Das gemeinsame Zubereiten von Lebensmitteln und das gemeinsame Essen ist in der heutigen Familie die Ausnahme. Fertiggerichte und Kantinenessen ohne Kenntnisse über die Zubereitung gehören zur Standardernährung. Das gemeinsam zubereitete Essen, das gemeinsame Essen im familiären Kreis findet, wenn überhaupt, nur noch am Wochende statt. Das gemeinsame Speisen am gedeckten Tisch und seine soziale Bedeutung ist verloren gegangen.

In der Naturbildung unterscheidet man zwischen Wildnis- und Kulturlandschaften. Die noch zu gründende Naturstiftung soll ich ausschließlich mit der Kulturlandschaft als Grundlage unserer Lebensmittelversorgung beschäftigen und den Menschen die Bedeutung und der Erhalt unserer Kulturlandschaft als Basis unseres Lebens wieder näher bringen.

Von unseren Schulen ist eine Veränderung an den momentanen Naturbildungsdefiziten nicht zu erwarten.

Tätigkeiten der Naturstiftung

Der Schwerpunkt der Naturbildung ist es, den naturentfremdeten Menschen den Zusammenhang zwischen Natur, Kulturlandschaft und Lebensmittelproduktion aufzuzeigen. Im Mittelpunkt steht der Besuch von Betrieben, die man als Natur- und Landnutzer bezeichnet. Dazu zählen neben den klassischen landwirtschaftlichen Betrieben, die Förstereien, Sägewerke und Rückebetrieb der Holzwirtschaft. Auch andere Betriebe aus dem Bereich der Naturnutzung sollen besucht werden. Dies sind Imkereien, Schäfereien, Molkereien und Fischzuchtbetriebe, sowie sämtliche Gewerbebetriebe, die mit mit der Verarbeitung von Naturprodukten ihre Existenz verdanken.

Auch soll aufgezeigt werden, dass Hotels für Wanderer, Reiterhöfe und die Ausflugsgastronomie wichtige Arbeitgeber sind, die ihre Existenz der Nutzung unserer Kulturlandschaft durch Erholungssuchende verdanken. Dem Städter soll gezeigt werden, dass die Natur immer noch unser größter Arbeitgeber ist und die Erhaltung unserer jahrhunderte alten, vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft für uns Menschen exitenziell ist.
Mit dem Aufzeigen einer immerwährenden, sich nicht verbrauchenden Natur- und Landnutzung wird den Menschen der oftmals falsch verwandte Begriff der „Nachhaltigkeit“ näher gebracht. Dem naturentfremdeten Menschen soll klar werden, dass die Naturnutzung in einer Kulturlandschaft für die Akteure eine ständige Herausforderung ist, die auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse reagieren muss und sich an gesellschaftliche Veränderungen anpassen muss.
Beim Zusammenleben der Seminargruppen wird täglich gemeinsam gekocht und es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass möglichst viele Produkte so angeliefert werden, dass sie erst noch unter Anleitung vorverarbeitet werden, bevor sie in der Küche gemeinam zubereitet werden.

Zielgruppen der Naturstiftung

Die Stiftung wendet sich an nachfolgende gesellschaftliche Gruppen:

1. Schulklassen nehmen als Teil des Schulprogramms an Naturbildungswochen teil.

2. Familien sollen Natururlaube als Bildungsurlaube angeboten werden. Insbesondere Väter, die nur gelegentlich einen Kontakt zu ihren Kindern haben, sollen über einen Naturbildungsurlaub schneller die fehlende Bindung zu den Kindern, die überwiegend bei der Mutter leben, aufbauen. Diese Bindungsdefizite lassen sich sehr gut mit Naturbildungsurlauben, Erlebnissen in der Natur und gemeinsame Werken und Kochen abbauen.

3. Pädagogen, die ich im Bereich Naturbildung fortbilden wollen, werden Seminare angeboten, die als Fort-und Weiterbildungsseminare anerkannt sind. Hier wird eine enge Zusammenarbeit mit den Kultusministerien angestebt.

Immobilie der Naturstiftung

Eine Immobilie, die der Stifter in die Stiftung einbringt, steht im Mittelpunkt der Stiftung. Ihr kommt somit eine zentrale Bedeutung bei der Stiftungsgründung zu. Abgelegen von der Hektik der Großtadt ist die Naturnähe der Immobilie wichtig, um sie für die Stiftung nutzbar zu machen.
Neben der Unterbringung der Seminarteilnehmer soll in der Immobilie auch gemeinsam gekocht, gewerkelt und über mindestens 1 Woche gemeinsam gelebt werden.

Anforderungen an die Immobilie

Nachfolgende Nutzungsmöglichkeiten und Ausbaumöglichkeiten sollten vorhanden sein:

Schlaf- und Wohnmöglichkeiten für Familien und Gruppen von mindestens 30 Personen gleichzeitig.
Mehrere Aufenthaltsräume zur gemeinsamen Nutzung für die Mahlzeiten, Seminare, Vorträge etc.
Eine Küche, die auch für das gemeinsame Zubereiten der Speisen und für Kochseminare genutzt werden kann.
Ein gekühlter Lagerraum einschließlich eines Raumes zur küchenfertigen Vorverarbeitung der angelieferten Lebenmittel aus der Region.
Eine Holzwerkstatt, in der unter Anleitung das Verarbeiten von Holz den Seminarteilnehmern näher gebracht wird.
Mehrere Hektar Außenanlage, in der neben Kleinvieh auch eine eigene Nutzgartenanlage für den Anbau von Obst und Gemüse errichtet wird.

Weitere Fragen zur Naturstiftung

Dieses Expose´ bietet natürlich nur einen sehr kleinen Abriss von den Ideen, die wir haben, um unserer fortschreitenden Naturentfremdung unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne. Bitte wenden Sie sich an:

Deutsches Jagdportal Kern &Fügner GbR
Regionalbüro Brandenburg
Herrn Stefan Fügner
Cöthener Str.26
16259 Falkenberg
033458 64247
0178 6141856
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Samstag, 13 Januar 2018 13:50

Immer mehr Jäger nutzen das Deutsche Jagdportal zur Informationsbeschaffung. Die Suchmaschinenotimierung (SEO) zeigt Wirkung - Zugriffe von Google tragen entscheidend zum Wachtumplus in 2017 bei.

 

Auch im dritten Jahr seines Bestehens kann das Deutsche Jagdportal ein zweistelliges Zuwachs bei den Zugriffen nachweisen. Mit über 350.000 Zugriffen in 2017 wurden die Erwartungen weit übertroffen. Während die Zugriffe aus den sozialen Medien kaum noch zum Wachstum beitrugen, wurden die neuen Besucher fast ausschließlich über Suchmaschinen generiert. Entscheidend dafür war vor allem die Einführung und konsequente Umgesetzung einer Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Über ein Jahr hat es gedauert, bis die Sparte Jagdnachrichten von den Suchmaschinen gefunden wurde und nun auch zum Wachtum beiträgt. Mit über 70% der Besucher aber ist die Jagddatenbank nach wie vor die am häufigsten besuchten Sparte, was wohl auch an der mittlerweile fast lückenlosen Erfassung aller öffentlichen Jagdpachtausschreibungen in Österreich und Deutschland  liegt. In den Suchmaschinen nehmen wir hier unangefochten die ersten Plätze ein.

In der Sparte Jagddatenbank entwickelte sich auch die neue im Herbst eingerichtete Datenbank Wildbretverkauf mit mittlerweile fast 400 Einträgen erfreulich, allerdings brachte der Beginn der Saison in der Vorweihnachtszeit nicht den erhofften Erfolg. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass für die Entwicklung einer neu aufgelegten Sparte deutlich über ein Jahr benötigt wird, bis sich der Erfolg in Form von Zugriffen zeigt. Auch hier heißt es: Eine Spitzenposition in den Suchmaschinen muss man sich hart erarbeiten. Beim Wildbret heißt es deshalb: Die nächste Wildbretsaison kommt bestimmt.

Das diesjährige Wachstum bei den Zugriffen haben die Erwartungen deutlich übertroffen und wir freuen uns auf ein weiteres spannende Jahr 2018.

 

Das Team vom Deutchen Jagdportal

Mittwoch, 03 Januar 2018 19:04

Wendorff: „Der Minister hat Neuland betreten, das sich als sumpfiger Boden erwiesen hat. Die Praxis wird zeigen müssen ob der Boden trägt!“

Die Verbände des ländlichen Raums haben sich anlässlich der heute durch Minister Vogelsänger vorgestellten Version der brandenburgischen Wolfsverordnung enttäuscht gezeigt. Wenn die Verordnung beispielsweise immer noch regele, dass man Wölfe durch Steinwürfe oder Stockhiebe vertreiben könne, sie dabei aber nicht verletzen dürfe, dann ähnele das Papier einer satirischen Glosse. Die Verbände erkennen jedoch an, dass der Minister gewillt ist rechtliches Neuland zu betreten und in letzter Minute noch auf Anregungen der Praktiker eingegangen ist. Die nun neue Bestimmung, dass ein Wolf nicht mehr zweifelsfrei, sondern nur noch „mutmaßlich“ als derjenige identifiziert werden müsse, der einen Schutzzaun im Wiederholungsfall überwinde, mache trotz enormer Praxisferne des Verordnungsentwurfes deutlich, dass man zumindest nach praktikablen Lösungen suchen wolle.

Neben den vielen widersprüchlichen Regelungen bemängeln die Verbände vor allem, dass der bundesgesetzliche und EU-seitige Ermächtigungsrahmen von derart schlechter Qualität sei, dass man dem Minister insgesamt nur einen bedingten Vorwurf machen könne. „Das Neuland das der Minister mit seiner Verordnung betreten hat, ist bei Licht betrachtet sumpfiger Boden. Insofern verwundert es nicht weiter, dass er darin weitgehend stecken bleiben muss“, fasst Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes und Vorstand im Forum Natur, seinen Eindruck zusammen. Als völlig falschen Ansatz bezeichnen es die Verbände daher auch, aus Angst vor möglichen Klagen von Umweltverbänden eine weichgespülte Verordnung an den Start schicken zu wollen.

Die Verbände fordern eine konsequente Überarbeitung der übergeordneten gesetzlichen Regularien. Sowohl die Einstufung der Wölfe in die Anhänge der FFH-Richtlinie, als auch die im Vergleich zu anderen Mitgliedsstaaten geradezu hanebüchene Umsetzung in nationales Recht, müssen dringend überarbeitet werden. Hier ist der Bund in der Pflicht. Das Zurückkehren bzw. Wiedererstarken einstmals annähernd verschwundener Tierarten von Biber, über Elch und Wisent bis hin zum Wolf, zeigt überdeutlich, dass der staatliche und verbandliche Naturschutz an ihren eigenen Erfolgen zu scheitern drohen“, so Wendorff. „Wenn Verordnungen und Gesetze die das Management von Tierarten ermöglichen sollen nicht praktikabel sind, dann untergräbt das das Vertrauen in den Gesetzgeber! Das ist heute noch kein guter Tag für das Wolfsland Brandenburg!“

Forum Natur Brandenburg e.V.
Ansprechpartner: Gregor Beyer, Geschäftsführer
Mobil: 0151 22655769)
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Donnerstag, 21 Dezember 2017 14:57

Wendorff: „Die jetzige Wolfsverordnung ist maximal ein homöopathisches Beruhigungsplacebo für die Weihnachtsfeiertage!“

Weber: „Brandenburg hat Potential für den Wolf! Was fehlt ist das politische Potential für die mutigen Entscheidungen eines Wolfslandes!“

Im Ergebnis der gestrigen Informationsveranstaltung des MLUL haben sich die betroffenen Verbände des ländlichen Raumes enttäuscht über den aktuellen Stand der Brandenburgischen Wolfsverordnung (BbgWolfV) gezeigt. Der Entwurf erfüllt die in die Wolfsverordnung gesetzten Erwartungen nicht. Mit dem rasanten Anwachsen des Wolfsbestandes wächst auch die Zahl der Situationen, in denen zum Schutz von Menschen oder Weidetieren schnell und effektiv gehandelt werden muss.

Aus Angst vor Klagen seitens anerkannter Naturschutzverbände wurden die Regelungen der Wolfsverordnung sehr zurückhaltend und widersprüchlich formuliert. Zudem soll die Verordnung nur außerhalb der zahlreichen und großflächigen europäischen Naturschutzgebiete gelten, womit mehr als ein Viertel der Landesfläche Brandenburgs vom Geltungsbereich ausgenommen ist. Insbesondere für betroffene Weidetierhalter innerhalb dieser Schutzgebiete eine nicht akzeptable Lösung.

„Ich bin enttäuscht vom aktuellen Entwurf der Wolfsverordnung aus dem Brandenburger Landwirtschaftsministerium; Akzeptanz für den Wolf schafft man so nicht!“, fasst Henrik Wendorff, Präsident des Bauernverbandes und Vorstand im Forum Natur, seinen Eindruck zusammen. Das Papier bietet keinen Ansatz zu einer praxisnahen Lösung der Konflikte zwischen Weidetierhaltern und Wolf. Dass darüber hinaus kein einheitlicher Standard zum Schutz der Weidetiere festgesetzt wird, verstärkt die Verunsicherung bei den Tierhaltern zusätzlich. Es stellt sich die Frage, wie lange Schafe, Rinder und Pferde auf Grünlandflächen noch zum Landschaftsbild Brandenburgs gehörten.

Auch Thomas Weber, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes und Vorstand im Forum Natur, bewertet den Entwurf kritisch: „Der Grad an Praxisferne macht einen sprachlos!“. Dabei könne es auch nicht im Interesse der Umweltverbände sein, dass in der Praxis nicht funktionierende Regularien die Akzeptanz für den Wolf immer weiter schwinden lassen. „Mit großen Arealen auf Truppenübungsplätzen und zusammenhängenden Waldgebieten haben wir in Brandenburg viel Potential für den Wolf. Das heißt aber auch, konsequente und handhabbare Regelungen im Bereich menschlicher Siedlungen und dort, wo Weidetiere gehalten werden.“ Nicht zu akzeptieren sei es zudem, dass das Ministerium nicht willens sei, jagdrechtliche Belange zu berücksichtigen und nunmehr auf „staatliche Wolfsjäger“ zurückgreifen wolle.

Die Verbände fordern die vollständige Überarbeitung des Verordnungsentwurfes noch in diesem Jahr. Die Wolfsverordnung muss als ein wesentliches Element des Wolfsmanagements ein rasches und effektives Eingreifen in Konfliktsituationen ermöglichen. Vorbild dafür ist aus der Sicht der Landnutzerverbände das im nördlichen Europa seit Jahren bewährte Mittel der lokalen Schutzjagd auf Wölfe, wenn diese trotz Schutzmaßnahmen Weidetiere gefährden oder die nötige Distanz zu Menschen und Haustieren vermissen lassen.

Mit Blick auf die morgige Befassung im Agrarausschuss des Landtages appellieren die Verbände daher an die Abgeordneten, das parlamentarische Verfahren zu nutzen und ihrer gesetzgeberischen Verantwortung gerecht zu werden. „Dies ist ausdrücklich nicht die Verordnung der Verbände! Das sind nicht durchführbare Regelungen die beruhigen sollen, aber nur erneute Unruhe schaffen werden“, fasst Wendorff das Problem zusammen.

Ansprechpartner: Gregor Beyer, Geschäftsführer (+49 151 22655769)

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Dienstag, 28 November 2017 16:26

In diesem Monat durchbricht das Jagdportal erstmals deutlich die 40.000er Besuchermarke. Dieses Ziel hatten wir erst in der 2. Hälfte des kommenden Jahres anvisiert. Die überdurchschnittlichen Zuwächse, die im Jahresdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahr bei etwa 30% liegen, wurden im wesentlichen durch die hohen Besucherzuwächse auf dem Nachrichtenblog „Aktuelle Jagdnachrichten“ getragen. Ein zweiter wichtiger Faktor, der die Zuwächse steigen ließ, war eine konsequente Anwendung der Software, die die Suchmaschinenoptimierung steuert. Erkennbar wurde diese Suchmaschinenoptimerung durch den überdurchschnittlichen Anstieg der Zugriffe durch Suchmaschinen.
Doch trotz der sehr dynamischen Entwicklung der Zugriffe des Jagdportals, die uns alle überraschte, wollte nach der Ananalyse keine wirkliche Freude aufkommen.

Wir verglichen die Altersstruktur der gesamten Jägerschaft mit der Altersstruktur der Besucher das Jagdportals. Grundlage ist einerseits die soziografische Struktur die durch den DJV im Jahre 2016 erstellt wurde und andererseits die Auswertung von 184.770 diesjährigen Besuchern des Jagdportals untergliedert in Altersgruppen.

Jagdhundezubehör

 

Mit 61 % stellt die Gruppe der über 55-jährigen Jäger die mit Abstand größte Gruppe in der Jägerschaft dar. Deutlich über 2/3 der Jäger sind somit über 50 Jahre alt. Der gesamtgesellschaftliche Durchschnitt liegt seit einem Jahr erstmalig bei etwas über 50%.

Beim Vergleich der demografischen Struktur der Jägerschaft mit der demografische Struktur des Jagdportals stellte sich dann auch schnell große Ernüchterung ein.

Die Altersgruppe der über 55-jährigen Jäger stellt zwar 61% der Jäger, besucht aber mit einem protentualen Anteil von gerade einmal 17,7 % das Deutsche Jagdportal.

 

Jagdhundezubehör

Aber ausgerechnet die Gruppe der 35-44-jährigen Jäger, die in der Jägerschaft eine eher unbedeutende Gruppe bildet (9% der Männer, 26% der Frauen) stellt beim Jagdportal mit über 25% mit Abstand die größte Besuchergruppe dar.

Der Vergleich der beiden soziodemografischen Auswertungen zeigen deutlich:

Das Internet ist in der überalterten Jägerschaft noch nicht angekommen.

Die Ursachen sind vielschichtig. Zum einen sind viele Jäger, vor allem im Alter regional fest verwurzelt. Für diese lokalen „Communities“, wie es heute so schön heißt, Bedarf es keines Internets. Zudem wird das Internet -auch im Jahre 2017- tendenziell stark von Jugendlichen genutzt, in der Benutzungstruktur des Jagdportals wird die Überalterung der Jägerschaft sehr deutlich erkennbar.

Bei alller Ernüchterung, auf ein Ergebnis sind wir beim Jagdportal aber besonders Stolz:

Zwar steigt der Anteil der Jägerinnen innerhalb der Jägerschaften stetig an und liegt mittlerweile bei 7%. Doch das Jagdportal hat mit 20,7% einen weit über dem Durchschnitt liegenden Anteil weiblicher Besucher.

 

Waidmannsheil

 

Das Team vom Deutschen Jagdportal

Sonntag, 19 November 2017 16:05

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