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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

  • 23-Aug-2017

    Moos im Wald: mehr als ein Weichteil

    Besonders im Nadelwald stechen die schönen grünen Moospolster sofort ins Auge. Sie lieben das saure Bodenmilieu der Nadelstreu und überziehen oft den gesamten Waldboden. Mit ihrem Vorhandensein entscheiden sie darüber, ob ein Fichtenwald aussieht wie eine Holzplantage oder wie ein nordischer Märchenwald, in dem gleich Ronja Räubertochter hinterm flechtigen Felsen hervorspringt.

    Wasserspeicher für ein feuchtes Waldklima

    In Laubwäldern sieht man meist nur vereinzelte Moospolster, weil sie durch das ganze abgefallene Laub in ihrem Wuchs gehemmt werden. Emporstehende, morsche Wurzelstöcke sind den kleinen Moospflänzchen deshalb sehr willkommen und sie überziehen den Holzstumpf wie einen hellgrünen Fingerhut. Dieser weich gepolsterte Stuhl lädt förmlich dazu ein, sich daraufzusetzen. Wer das allerdings nach einem Regenschauer macht, bekommt nicht nur eine nasse Hose, sondern direkt einen feuchten Hintern – wie von einem ausgedrückten Schwamm. (weiterlesen)

  • 22-Aug-2017

    Seehundpopulation in Niedersachsen auf Rekordniveau

    Die jährliche Zählung der Seehunde ist beendet. Erfreulicherweise ist die Population der Tiere 2017 wieder angestiegen, auch wegen des ehrenamtlichen Engagements vieler Jäger.

    Jeden Sommer werden die Seehunde im niedersächsischen Wattenmeer gezählt. Dieses Jahr sei die Population der Tiere auf Rekordniveau angewachsen, schreibt das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in einer Pressemitteilung. Mit 9.946 Tieren wurde der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2014 um 603 Seehunde übertroffen, hieß es weiter. Auch der Nachwuchs sei auf nunmehr rund 2.200 kleine Seehunde angestiegen.
    Um die Tiere aus der Luft zu erfassen, waren insgesamt 15 Flüge notwendig. Speziell fortgebildete Jäger zählen die Seehunde dabei auf den Sandbänken und im flachen Wasser. Trotz schwieriger Wetterbedingungen konnten die Zählungen auch dieses Jahr erfolgreich durchgeführt werden. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 22-Aug-2017

    Abschaffung der Hundesteuer

    Rettungshunde, Blindenhunde oder Herdenhunde sind bereits von der Hundesteuer befreit

    Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) schaltet sich in die Diskussion zur Abschaffung der Hundesteuer ein und fordert, auch jagdlich geführte Hunde von der Steuer zu befreien.
    „Eine landesweit einheitliche Regelung zur Befreiung von Jagdhunden von der Hundesteuer wäre ein wichtiges Signal an alle Jagdhundeführer, dass ihr großes Engagement für eine tierschutzgerechte Jagd gewürdigt wird“, betont LJV-Präsident Kurt Alexander Michael. (weiterlesen)

    Foto: Johannes Nölke

  • 22-Aug-2017

    Kenntnis über heimische Tier- und Pflanzenarten geht zurück

    Bei Hochschulabsolventen haben sich die Kenntnisse von heimischen Tier- und Pflanzenarten in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Das geht aus einer Umfrage des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) unter Planungsbüros und Naturschutzbehörden hervor.

    Demnach schätzt ein Großteil der Befragten die Artenkenntnisse der Absolventen als schlecht oder verbesserungsbedürftig ein, wobei eine deutliche Verschlechterung in den letzten zehn bis 20 Jahren zu beobachten sei. Ähnlich unzureichend wurden laut LNV die naturschutzrechtlichen Kenntnisse sowie die Fähigkeiten im Bereich des Biotop- und Artenschutzes bewertet. (weiterlesen)

     

  • 21-Aug-2017

    4 Jäger aus dem Münsterland suchen Jagdpacht/Jagdpachtübernahme

    Das Deutsche Jagdportal sucht im Auftrag von vier Jägern aus dem Münsterland (2 sind bereits Pächter eines Niedewildrevieres) ein Revier mit gutem Reh- und Schwarzwildbestand. Alle 4 Pachtinteressierte kommen aus der Landwirtschaft und sind mit der Natur aufgewachsen und wollen im Einklang mit der Umwelt und den Jagdgenossen jagen. (weiterlesen)

  • 21-Aug-2017

    Hintergründe zur Problematik Wolf und Schäfer

    Die Hintergründe zum Artikel "Die Feinde des Schäfer" sind weit problematischer als es den Anschein hat. Es geht um die Existenz der Schäferei in Deutschland.

    Svenja Beller hat in ihrem Artikel „Die Feinde des Schäfers“ in der aktuellen Ausgabe des Freitag 33/2017 über die Probleme im Zusammenhang mit dem Schutz von Weidetieren vor dem Wolf in Baden-Württemberg geschrieben. Die Probleme sind aber weit größer und es ist wichtig auch die Hintergründe zu kennen.
    Bleiben wir zunächst beim Thema Wolf. Mit der Rückkehr der Wölfe kehrt gefühlt auch ein Stück Wildnis zurück nach Deutschland. Während das einigen Menschen Angst macht, ist ein überwiegender Teil der Bevölkerung erfreut über diesen Umstand. (weiterlesen)

    Wanderschäfer Sven de Vries

  • 21-Aug-2017

    Begehungsschein Angebot Bayern (Landkreis Straubing)

    Niederbayern: Im Raum Straubing wird eine Jagdmöglichkeit für Jungjäger/Jungjägerin auf 488 Hektar angeboten. (weiterlesen)

  • 21-Aug-2017

    Kinder auf dem Land: Jenseits von Heidi und lila Kuh

    Seit 2016 laufen die Projekte „Bauernpaten“ und „Gesundes Frühstück in Kitas“. Der Landkreis Stendal hat eine Vorreiterrolle.

    Volgfelde l Ob es wirklich Kinder gibt, die glauben, dass Kühe lila sind, ist nicht gewiss. Fest steht allerdings, dass immer weniger Kinder wissen, wo die Lebensmittel herkommen und was zu einem gesunden Frühstück gehört. „Mangel- und Fehlernährung ist ein ganz großes Problem, mit 5000 adipösen Kindern steht Sachsen-Anhalt deutschlandweit an zweiter Stelle“, sagte AOK-Vorstand Ralf Dralle. Zusammen mit dem Bauernverband und dem Landfrauenverband entwickelte die Krankenkasse zwei Projekte, um dieses Problem zu bekämpfen. Am Mittwoch wurde auf dem Hof der Familie Klug in Volgfelde Zwischenbilanz gezogen. (weiterlesen)

  • 21-Aug-2017

    Wölfe: Aus dem Wald heult es wieder

    Der Wolf kommt wieder, viel schneller, als man dachte. Manche bejubeln, andere fürchten ihn. Besonders auf dem Land. Den Städtern, sagen sie dort, werde Blödsinn erzählt.

    Von Benjamin Piel

    Es hat eine Zeit gegeben, da hat Stefan Erb die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland ganz entspannt gesehen. Der Schäfer ist ein Naturfreund und als solcher fand er es gar nicht schlecht, dass die Raubtiere sich das Gebiet zurückeroberten, aus dem sie einst vertrieben worden waren. "Der Wolf ist ja scheu", dachte er sich, da werde schon nicht viel passieren bei den paar Tieren. "Wenn ihr überhaupt mal einen Wolf in der Ferne seht, habt ihr großes Glück gehabt", sagte ein Wolfsexperte damals und Erb nickte. Dass der Wolf sich in der Nachbarschaft von Erbs Stall massiv ausbreiten könnte, dass das Raubtier in die Dörfer kommt und Menschen entgegen, das hätte Erb nicht für möglich gehalten. "Und jetzt laufen sie mittags um zwölf über die Höfe." (weiterlesen)

  • 20-Aug-2017

    Michael Lehner: Der ganz natürliche Wahnsinn

    Die Natur reguliert sich selst - auf dieses Argument stützen sich zahlreiche Jagdgegner. Eine Ideologie, die nicht nur die Menschen, sondern auch die Menschlichkeit bedroht, sagt unser Blog-Autor

    Die Zahl der Menschen, die ohne Maß und Ziel an die Selbstheilungskräfte der Natur glauben, wächst beträchtlich. Dabei bedroht solche Ideologie nicht nur die Menschheit, sondern auch die Menschlichkeit. Zum Ende gedacht ist die Bekämpfung von Krankheiten und Seuchen wider die Natur. Auch die weltweite Solidarität nach Hungersnöten und Naturkatastrophen. Denn auch hier greift der Mensch ja ein, wenn die Natur dabei ist, sich selbst zu regulieren.

    Dürfen wir gestrandete Wale retten? Oder durch Waschbären bedrohte Singvögel und Kleinsäuger? Ist es der Gang der Natur, wenn die Meere sich das ihnen abgetrotzte Land zurückerobern? Ist menschliche Gegenwehr überhaupt legitim, wenn Schweinepest und Rindertuberkulose unsere Nahrungsgrundlagen bedrohen? Wären die Pest oder auch Aids unbekämpft nicht wunderbar geeignet, durch drastische Reduzierung der Gattung Mensch den Raubbau an der Natur wirksam einzudämmen? (weiterlesen)

  • 19-Aug-2017

    Der Weg von der klassischen Jagdgebrauchshundeausbildung zum banalen Hundesport

    Immer wieder bin ich erstaunt, welche „Kommentarquoten“ eine Facebookdiskussion zum Thema Jagdhundesausbildung erreicht!

    Wenn dann noch die Pöbeleien ein Ausmaß annehmen, dass man sich als Jäger schämen muss, ist es an der Zeit, zur Jagdhundeausbildung einige grundsätzliche Anmerkungen niederzuschreiben.

    Es stellt sich die Frage: Warum sind Menschen beim Thema Jagdhundeausbildung so streitbar?

    Die Ursache liegt vor allem darin begründet, dass die heutige Ausbildung des Jagdhundes nur noch sehr wenig mit der praktische Jagd zu tun hat. Unsere Vorstehunde werden zwar als „Niederwildhunde“ im Vorstehen, Apportieren und in der Verlorensuche ausgebildet, werden aber in der Regel niemals an einer Jagd, wo diese Fähigkeiten gebraucht werden, teilnehmen.  (weiterlesen)

     

  • 19-Aug-2017

    Perfekter Küchenschuss …

    … lieber nicht. Viel zu hoch ist das Risiko, dass dieser ins Auge geht.

    Im DJZ-Testrevier in Waldbreitbach (Rheinland-Pfalz) wurde 1 Frischling mit Gebrächschuss von der Wildkamera aufgenommen. Auf den Bildern ist klar zu erkennen, dass der ganze Wurf in Mitleidenschaft gezogen war. (weiterlesen)

  • 18-Aug-2017

    Schwere Vorwürfe gegen Warens Bürgermeister

    Waren: Kommt Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD) durch die Ausschreibung für Jagdpachten politisch in Bedrängnis? Noch prüft die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe.
    Das Pulver ist auf beiden Seiten noch nicht verschossen. Während Toralf Schnur – er hat Möller im Zusammenhang mit einer Jagdpachtausschreibung wegen Untreue-Verdachts angezeigt – fest davon ausgeht, „dass das Verfahren gegen das Stadtoberhaupt in Gang gesetzt wird“, fährt der Bürgermeister im Gegenzug eigene Geschütze gegen den Liberalen auf: „Ich behalte mir ebenfalls rechtliche Schritte gegen Herrn Schnur vor und weise nach wie vor die Vorwürfe entschieden zurück.“ (weiterlesen)

    Foto: Dieter Göbel

  • 18-Aug-2017

    Blatten ohne Hilfsmittel - Hunter Brothers

    Oft werden wir gefragt, wie wir blatten, ohne Hilfmittel.
    Höchste Zeit also, darüber ein Video zu machen. Aber wie?
    Die perfekte Gelgenheit bot sich uns, als unser Vater einen reifen Bock erlegte.
    Denn er brachte uns bei, wie man blattet. OHNE Blatter.

  • 18-Aug-2017

    Warnung vor Spaltung des Jagdrechts

    Die Jägerstiftung natur+mensch warnt vor einer Spaltung des Jagdrechts in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. „Das Jagdrecht, als das ausschließliche Entnahmerecht wild lebender Tiere, ist ein Eigentumsrecht und darf nicht aufgeteilt werden in eines, was die Jäger wahrnehmen, und eines, das staatlicherseits betrieben wird“, sagt der Vorsitzende Georg Graf Kerssenbrock. (weiterlesen)

  • 18-Aug-2017

    Jagdexperte: Afrikanische Schweinepest ist «reale Gefahr»

    Gensingen - Aus Furcht vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest auch in Deutschland rufen Jäger zu einer stärkeren Bejagung von Wildschweinen auf.

    Nachdem die hochansteckende Seuche bei Wildschweinen in Tschechien aufgetreten sei, «besteht auch bei uns eine reale Gefahr», sagte Jagdexperte Stephan Angermayer vom rheinland-pfälzischen Landesjagdverband in Gensingen der Deutschen Presse-Agentur. Bislang gibt es keinen Impfstoff gegen die Seuche - bei einem Übergriff auf Hausschweine drohen auch erhebliche wirtschaftliche Schäden. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 18-Aug-2017

    UNTERNEHMERPORTRAIT: Ein fleißiger Handwerker bringt es zu globalem Erfolg

    ARNSBERG. Umarex-Seniorchef Wulf-Heinz Pflaumer steht für eine bodenständig aufgestiegene Unternehmergeneration mit Handwerker-Ausbildung.
    Sein Gesicht steht wie kein anderes für das Unternehmen. Umarex ist das Lebenswerk von Wulf-Heinz Pflaumer. Zwar hat Sohn Eyck längst die aktive Geschäftsführung des weltweit agierenden Waffenherstellers aus Arnsberg mit in den Händen, doch strahlt der Seniorchef nach wie vor im und über dem zum Konzern ausgewachsenen Familienbetrieb.
    Der 74-Jährige erzählt sprichwörtlich Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte vom Erfolg eines bodenständigen Schwaben im Sauerland in einer Branche, die sich gesellschaftlich immer mit Vorbehalten konfrontiert sieht. (weiterlesen)

  • 18-Aug-2017

    Altkanzler Schröder, Kumpel Putin und die Jagd oder: Beim Ansitz mal weiter gedacht

    Eine Meldung erschüttert seit einigen Tagen die Medienwelt: Altkanzler Gerhard Schröder wird von seinem Männerfreund Putin, dem „absoluten Demokraten“, als „unabhängiger Direktor“, das entspricht in Deutschland in etwa einem Aufsichtsratsmandat in einer Aktiengesellschaft, ins Board des Staatskonzerns Rosneft berufen. Offizielles Salär: 500.000,00 € per anno. Und jetzt greift das zunehmend über auf den Wahlkampf.

    Die SPD steht Kopf, das ist nämlich ein Hammer, denn Putin und sein praktisch diktatorisch geführtes Russland ist derzeit nicht so gut gelitten in der deutschen öffentlichen Meinung, seit Jahren schon nicht. Mit Recht, wie ich meine. Journalistenmorde, mal locker die Krim besetzen, eine Passagiermaschine abschießen lassen, ganz unverblümt einen Krieg in der Ukraine am Leben erhalten, in Syrien einen Massenmörder zu schützen, das alles garniert mit den zynischsten Kommentaren, die man sich denken kann – die Litanei ist lang.

    Und jetzt das.

    Ja hat denn der Schröder jetzt Alzheimer?
    Könnte man meinen. Ich persönlich glaube das aber nicht. (weiterlesen)

  • 18-Aug-2017

    Begehungsschein Angebot Franken (Landkreis Roth)

    Gesucht wird ein Mitjäger oder auch Mitjägerinnen, gerne auch Jungjäger/in, in einem ca. 300 ha großen Jagdrevier nähe Altmühltal. (weiterlesen)

  • 17-Aug-2017

    Italien: Ein „Problembär“ weniger

    Die Erschießung von„KJ2“ in der italienischen Provinz Trient löst eine Debatte aus. Hätte man die Bärin nicht betäuben und einfangen können?

    Seit drei Wochen war sie zur Fahndung ausgeschrieben, die Problembärin KJ2. Das 14 Jahre alte Tier hatte zwei Mal Menschen verletzt, erst einen Jogger, dann im Juli einen Spaziergänger in den Dolomiten, der mit schweren Bisswunden am Arm ins Krankenhaus kam.
    Am Wochenende ist die Braunbärin nun erlegt worden, wie die Provinz Trient mitteilte. 30 Männer der Forstpolizei hatten sie in den Bergwäldern oberhalb der Stadt Trient aufgespürt und erschossen. Ein offizielles Foto zeigte den massigen, 130 Kilo schweren Körper niedergestreckt im Gras. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 17-Aug-2017

    Begehungsschein Angebot Brandenburg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)

    Jagdmöglichkeit in der Lausitz auf Reh-, Rot- und Schwarzwild (weiterlesen)

  • 17-Aug-2017

    Wölfe und Religionen: Der beste Feind des Menschen

    Der Wolf ist wie eine Glaubensfrage, die spaltet: Die einen lieben, andere fürchten ihn. Aber woher kommen unsere Ängste? Wie tief sind sie verwurzelt im kollektiven Gedächtnis? Der Wolf ist schon in der Bibel und in altnordischen Mythen ein Feind des Menschen - aber nicht nur das.

    Dialog aus der Snorra-Edda, einer Kompilation altnordischer Überlieferungen:
    "Wer ist es, der die Sonne so in Angst setzt?"
    "Das sind zwei Wölfe. Der eine, der sie verfolgt, heißt Sköll: Die Sonne fürchtet, dass er sie greifen möchte. Der andere heißt Hati, der läuft vor ihr her und will den Mond packen, was auch geschehen wird."

    Der Wolf wird in Deutschland wieder heimisch. Manche Menschen sind fasziniert von dem Raubtier, andere haben Angst. Ursachen für beides finden sich im kollektiven Gedächtnis: Der Wolf ist nicht nur in Märchen der Feind des Menschen, sondern auch in der Bibel und in altnordischen Mythologien. Doch in unseren Breiten wurde der Wolf früher auch verehrt.

    Wölfe in der nordischen Mythologie (weiterlesen)

  • 17-Aug-2017

    Wolfsrevival: Edle Wilde für grüne Gemüter

    soll der geier vergißmeinnicht fressen?

    was verlangt ihr vom schakal,

    daß er sich häute; vom wolf? soll

    er sich selber ziehen die zähne?

    Seine fulminante Publikumsbeschimpfung verteidigung der wölfe gegen die lämmer machte den 28jährigen Hans Magnus Enzensberger 1957 zum literarischen Shooting Star, von der Kritik in einem Atemzug genannt mit Clemens Brentano, Bert Brecht, Gottfried Benn. Natürlich galt sein Plädoyer in cooler Kleinschreibung nicht den echten, vierbeinigen Wölfen. Das letzte Exemplar eines canis lupus war in Deutschland bereits 1904 erlegt und ausgestopft worden.

    Der Wolf ist für den jungen, selbstredend linken Lyriker und Essayisten HME eine Metapher. Eine Chiffre für Raubtierkapitalisten und Nazizombies, die aus dem Dritten Reich einfach ins Gehege der zweiten deutschen Republik gewechselt waren. Enzensbergers scheinbare Verteidigung der Prädatoren: eine Wutrede gegen das Wegduckertum der Nachkriegszeit. Mithin gegen das gemeine Volk, das, glaubt der Dichter, sich feige dem Treiben kriegslüsterner Bestien vom Schlage Strauß unterwirft. Ach, die Fünfziger waren für westdeutsche Intellektuelle eine tiefpessimistische, geradezu paranoide Ära. Es gab dafür allerdings Gründe.

    Sechzig Jahre später wird wieder zur Verteidigung der Wölfe geblasen – diesmal zum Schutz der real existierenden. Denn Wölfe, wunderschön anzuschauende Tiere, wenn man sie ausnahmsweise vor die Linse kriegt (unglaublich, diese Augen!), breiten sich in der Bundesrepublik aus.  (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 17-Aug-2017

    Igelwinter im Juli/August, Frösche im Kühlschrank, Marienkäfer im Bett, eingefangene Schwalben im Hühnerstall

    NABU alarmiert über wachsendes Unwissen zu Wildtieren

    Dass ihn über das Jahr so manch kurioser Anruf erreicht, ist der NABU gewohnt. Niedersachsens größter Naturschutzverband verzeichnet allerdings einen zwar kurios anmutenden, aber doch besorgniserregenden Trend: „Das Unwissen zu Wildtieren wächst enorm in Teilen der Bevölkerung. Die Folge ist eine fast schon unglaubliche Vermenschlichung, die aus guten Motiven heraus an den Tag gelegt wird, aber die Tiere oft das Leben kosten kann“, berichtet NABU-Sprecher Rüdiger Wohlers, der selbst als Bezirksgeschäftsführer in der Oldenburger NABU-Geschäftsstelle viele Anfragen und Anrufe entgegennimmt.

    Er kann Schlimmes berichten – „nur ein Ausriß aus dem gesamten Spektrum der vielen tausend Anfragen, die uns ebenso wie unsere Naturschutzzentren und anderen Außenstellen jährlich erreichen: Während noch vor Jahren die ersten besorgten Anfragen wegen untergewichtiger Igel im Dezember kamen, ist es jetzt mitunter schon Anfang August der Fall - in diesem Jahr sogar schon am 14. Juli, dem vergangenen Freitag - neuer Rekord! Allen Ernstes berichten dann Anrufer, sie machten sich um freilaufende Igel wegen des ‚anstehenden Winters’ Sorgen – purer Unsinn. (weiterlesen)

  • 17-Aug-2017

    Bauern wollen Jäger gegen Wölfe schicken

    Hat der Wolf die Scheu verloren? Nach mehreren vermutlichen Wolfsrissen will der Bauernverband nicht auf Gutachten warten, sondern sofort handeln.

    Nach mehreren mutmaßlichen Wolfsattacken auf Rinderherden fordert der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern den Einsatz von Jägern. „Hier ist eine Linie überschritten worden”, sagte Bauernverbandspräsident Detlef Kurreck am Dienstag in Neubrandenburg. Nun müsse gehandelt und nicht erst ein Gutachten eingeholt werden. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 17-Aug-2017

    Tödlicher Wildunfall durch Hirsch bei Krakow

    Am 12.08.2107 ereignete sich ein tödlicher Wildunfall in der Schwinger Heide nahe Krakow.

    Ein Hirsch kollidierte unglücklich mit einem Motorradfahrer, der den Zusammenprall nicht überlebte.

    Tödlicher Wildunfall durch Hirsch

    Bei einem tragischen Wildunfall in der Schwinzer Heide bei Krakow am See (Landkreis Rostock) ist ein Motorradfahrer tödlich verunglückt. Der 52-jährige Motorradfahrer fuhr zusammen mit anderen Kradbesitzern die Kreisstraße aus Bossow kommend in Richtung Dobbertin. Auf Höhe der Unfallstelle wechselte ein Rudel Rotwild über die Kreisstraße. Das Rudel betrat die Fahrbahn auf der rechten Seite und wechselte zielstrebig über die Fahrbahn. (weitelesen)

  • 17-Aug-2017

    Fischer am Schaalsee: Bitter bei die Fische

    Erst kam der Kormoran. Dann der Otter. Da waren die Fischer am Schaalsee noch stolz auf ihr reiches Naturschutzgebiet. Inzwischen kämpfen sie um ihre Existenz.

    Seiner Frau erzählt er nichts. Der Sohn sagt: Vadder, tu dir das nicht an. Michael Bothstede aber fährt. Jede Woche. Zweige knallen an die Frontscheibe, Wildschweine haben im Weg gewühlt, die Autoreifen springen über Wurzeln, Steine, Kuhlen vom Regen. Ein holpriger Pfad in die Vergangenheit. Bis voriges Jahr hat er die Waldzufahrt zu den Teichen gepflegt, nahm Kunden mit raus, Kitas kamen mit den kleinen Kindern zum Karpfengucken. Vorbei. Die Fische sind fort.

    "Wir wurden plattgemacht", sagt der alte Fischer. Michael Bothstede, 58, einst war er ein Vorzeigefischer, Pionier einer neuen ökologischen Art der Naturraumbewirtung. Dann kam noch mehr Natur, der Otter und der Kormoran – und sie fraßen dem Fischer die Fische weg.  (weiterlesen)

  • 16-Aug-2017

    Eckdaten zur Afrikanischen Schweinepest

    Erreger: Virus der Virusfamilie Asfarviridae, von dem mehrere verschiedene Genotypen bekannt sind. Das Virus ist nur auf Wild- und Hausschweine übertragbar, für andere Tiere und den Menschen ist es ungefährlich.

    Übertragung:

    Direkt: durch Kontakt zwischen gesunden und infizierten Haus- bzw. Wildschweinen.

    Indirekt: über virus-kontaminierte Speisereste, Futter, Wasser, Geräte, Fahrzeuge, Bekleidung, Überreste von toten infizierten Wildscheinen (z.B. auch unbehandelte Trophäen) und Zecken der Gattung Ornithodoros (diese kommen jedoch in Österreich nicht vor).

    Inkubationszeit: 3–19 Tage

    Verlauf und Erscheinungen: (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 16-Aug-2017

    Sicherheit geht vor Jagderfolg

    Wenn Landwirte auf den Feldern die Ernte einholen, bietet sich Jägern die Chance, vor allem Wildschweine zu bejagen. In der sonst so dicht bewachsenen Feldflur ist die Erntejagd eine effektive Methode. Dabei steht die Sicherheit ganz vorn, Hinweise gibt der DJV.
    Die Getreide- und Rapsernte bietet Jägern die Möglichkeit zur sogenannten Erntejagd. Nachdem die dicht bewachsenen Felder bisher wenig Chancen auf Jagderfolg boten, besteht von Juli bis Oktober die Gelegenheit, vor allem Wildschweine zu bejagen. (weiterlesen)

  • 16-Aug-2017

    Der Käfer und die Wirklichkeit

    Der Borkenkäfer schwirrt mal wieder heftig durch die Medien. Ein weiterer Härtetest für die Illusion, dass die Natur die Dinge von alleine regelt – und die Menschen das aushalten.Wahr ist: In einigen Regionen, zumal im deutschen Süden, hat das warme Sommerwetter für heftigen Käferschlupf gesorgt. Örtlich drohen Jahrhundertschäden. Am westlichen Bodensee erinnern Waldbesitzer bereits an die große Kalamität des Jahres 1947, als alle Männer zwischen 16 und 65 Jahren zu Aufräumarbeiten zwangsverpflichtet wurden.

    So alt wie derartige Geschichten ist der Streit um Ursachen und Wirkung des Käferbefalls. Anhänger der reinen Naturlehre erinnern an die Ursächlichkeit der von Menschen gemachten Fichtenmonokulturen. Andere bemühen den Klimawandel. Und es gibt auch die Sichtweise, dass die Käfer und ihr Wirken für die Natur von Nutzen seien. (weiterlesen)

  • 16-Aug-2017

    Mahnfeuer gegen uneingeschränkte Ausbreitung des Wolfes

    Tierschutz muss vor dem Wolf gehen – dies forderten am Freitag-Abend rund 200 Landwirte, Weidetier-, und Schafhalter mit einem Mahnfeuer in Stemwede am Hof von Joachim Schmedt. Der Landwirtschaftliche Kreisverband Minden-Lübbecke unterstützte damit die vom Verband der Weidetierhalter in Niedersachsen initiierten „Mahn- und Solidarfeuern“.

    „Auch wir wollen hiermit in unserer Region ein sichtbares Zeichen setzen“, erklärt Joachim Schmedt, Gemeindeverbandsvorsitzender und Hauptorganisator. Vorbild der Mahnfeuer seien die sogenannten Wolfswachen, wie sie Bauern in Brandenburg im Frühjahr abgehalten haben. Neben Niedersachsen haben schon in Sachsen und Hessen Feuer gebrannt. Am Abend mit dabei waren der Vizepräsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) Wilhelm Brüggemeier, der WLV-Bezirksverbandsvorsitzende Hubertus Beringmeier und der Kreislandwirt Rainer Meyer. (weiterlesen)

  • 15-Aug-2017

    Pressemitteilung des Vereins Rehrettung Hegau-Bodensee e.V. vom 15.8.2017 - Saisonrückblick

    Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer!

    Die Rehrettung Hegau-Bodensee e.V. kann nun schon auf ihre zweite Saison zurückblicken. Von Anfang Mai bis Ende Juli 2017 konnten 35 Rehkitzen gerettet werden. Darüber hinaus fanden wir bei unseren Einsätzen 25 Muttertieren und 1 Katze. Was für ein toller Erfolg!

    Sehr erfreulich ist auch die Tatsache, dass neue Landwirte und Jäger auf uns zugekommen sind und wir neue Flächen überfliegen konnten. Nach jedem Einsatz erfolgte möglichst zeitnah die Mahd und die Landwirte konnten auf unsere Nachfrage hin das „kitzlose“ Mähen bestätigen. Leider gab es eine traurige Ausnahme: hier konnten wir wegen der fortgeschrittenen Morgenstunde und den damit verbundenen hohen Temperaturen zwei Kitze nicht mehr erkennen. So fielen diese leider der Mähmaschine zum Opfer. Liebe Freunde und Förderer, Sie können sich sicher vorstellen, dass dies für uns ein sehr trauriger Moment war. (weiterlesen)

  • 15-Aug-2017

    Nachsuche: Auf roter Fährte in der grünen Hölle

    Die Nachsuche auf Sauen im Mais ist weder einfach, noch ungefährlich. Wir haben ein Profi-Gespann bei der Arbeit begleitet

    Zu sagen, es beginnt alles mit einem Tropfen Schweiß, wäre zu kurz gedacht. Für viele beginnt es mit dem drohenden oder schon entstandenen Wildschaden. Der Mais wird von den Sauen über Nacht zur Schadfläche degradiert. Kommen dann Borstentiere in Anblick, nutzt der Jäger jede Chance. Nicht verwunderlich, dass während der Milchreife bei Schweißhundführer Heiko Wessendorf das Telefon nicht still steht. Meistens ist es schon dunkel, wenn sich die bedröppelten Schützen melden. Oft rufen sie aber auch erst am Morgen an, weil mit dem eigenen Vierbeiner bereits nachgeschaut wurde, ob die Sau nicht doch in der dritten Maisreihe liegt. Erst, wenn der geschnallte Terrier die Sau aus dem Wundbett hochgemacht hat, sie aber nicht stellen konnte, erfolgt der Anruf beim Profi. (weiterlesen)

  • 15-Aug-2017

    Begehungschein Angebot Brandenburg (Landkreis Teltow-Fläming)

    Vergabe eines Begehungsscheines in einem wunderschönen Hochwildrevier von 1000 ha um 15936 Dahmetal  (weiterlesen)

  • 15-Aug-2017

    Video aus Schweden

    Ein seltener weisser Elch wird zum Internet-Hit

    Ein Video von einem seltenen weissen Elch ist in Schweden zu einem Internet-Sommerhit geworden. Einem Anwohner gelang es, ihn während 20 Minuten zu filmen.
    Er habe Glück gehabt und den weissen Elchbullen etwa 20 Minuten vor der Kamera gehabt, sagte Hans Nilsson der deutschen Presseagentur am Montag über seine Begegnung mit dem Tier. (weiterlesen)

  • 15-Aug-2017

    Artenvielfalt statt Wolf

    Landwirtschaftsminister Peter Hauk stellt die Artenschutzverträglichkeit des Wolfes in Frage. Gleichzeitig spricht er sich für Abschüsse aus.

    Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) bekennt sich klar zur Weidetierhaltung. Dies geht aus einem Interview hervor, das er mit der „Heilbronner Stimme“ geführt hat. Darin heißt es: „Die entscheidende Frage ist: Inwieweit ist der Wolf natur- und artenschutzverträglich? Es besteht die Gefahr, dass Bauern das Interesse an der Weidehaltung verlieren, weil die Risiken unwägbar für sie werden.“ So wäre es beispielsweise möglich, dass eine durch ein Wolfsrudel in Panik geratene Rinderherde auf eine Straße rennt. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 15-Aug-2017

    Der Sommer des Wolfes

    Wohl alle Bundesländer müssen sich inzwischen auf den Zuzug des Raubtieres einstellen

    Aufgebissen, ausgeweidet liegt der junge Ochse auf seiner Weide im Kreis Ludwigslust. Das zu Lebzeiten rund 500 Kilogramm schwere Tier ist in einer Augustnacht zur Hälfte aufgefressen worden. Von Wölfen, so vermutet es ein Gutachter des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Solchen Attacken müsse vorgebeugt werden, forderte der Bauernverband, und zwar auch durch »wirksame Instrumente der Regulierung«. Das klingt nicht so scharf wie Abschuss.  (weiterlesen)

  • 15-Aug-2017

    Grüne wollen Superministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

    Die Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl Katrin Göring-Eckardt fordert auf Bundesebene ein Superministerium, dass für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz zuständig ist. Im Wahlkampf will sie gerade auf diese Themen setzen. Und im Falle einer Regierungsbeteiligung nach dem Ressort greifen.

    „Wir brauchen ein Superministerium für Verbraucherschutz, das auch für Umwelt- und Klimaschutz, Landwirtschaft, Energie und Digitalisierung zuständig ist“, sagte Göring-Eckardt im Interview mit der Berliner Morgenpost.  (weiterlesen)

     

  • 15-Aug-2017

    Wölfe: Kontroverse Diskussion über Abschuss-Forderungen

    Bauern und Jagdrechtsinhaber in Westfalen-Lippe haben – wie berichtet - eine offene Debatte über den Abschuss von Wölfen gefordert. Ein dazugehöriges Gutachten nimmt die Jagd in anderen europäischen Staaten zum Vorbild, da der Wolf in Mitteleuropa nicht gefährdet sei. Falls dies nicht geschehe, drohten sich die Konflikte mit dem Wolf für Tier und Mensch deutlich zu verschärfen, heißt es.

    In den Sozialen Netzwerken wurde diese Forderung daraufhin heftig diskutiert, berichten die Westfälischen Nachrichten. Mitunter seien die Jagd-Befürworter ruppig beschimpft worden. Es gab aber auch durchaus fundierte Ausführungen zu Vor- oder Nachteile einer Ansiedlung.

    Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) vertritt übrigens eine entgegengesetzte Meinung wie der Bauernverband aus Westfalen-Lippe. So sollten nur verhaltensauffällige Wölfe und solche, die immer wieder Weidetiere bedrohten, erlegt werden. (weiterlesen)

     

  • 15-Aug-2017

    Rheinland-Pfalz: Schweinepestgefahr: Tierseuchenrechtliche Anordnung

    Das Landesuntersuchungsamt hat am 8. August 2017 eine neue tierseuchenrechtliche Anordnung zur Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Klassischen (Europäischen) und der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen erlassen, die wir nachfolgend auszugsweise inhaltlich wiedergeben. Die diesbezüglichen, bisher gültigen Anordnungen, die nicht in allen Landkreisen galten, wurden aufgehoben.
    Schweinepestgefahr: Tierseuchenrechtliche Anordnung

    Das Landesuntersuchungsamt hat am 8. August 2017 eine neue tierseuchenrechtliche Anordnung zur Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Klassischen (Europäischen) und der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen erlassen, die wir nachfolgend auszugsweise inhaltlich wiedergeben. Die diesbezüglichen, bisher gültigen Anordnungen, die nicht in allen Landkreisen galten, wurden aufgehoben.

    Ab sofort erstreckt sich das „Schweinepest-Monitoringgebiet“ auf ganz Rheinland-Pfalz. Alle Jagdausübungsberechtigte haben laut Anordnung

    - von jedem gesund erlegten Wildschwein bis zu einem Gewicht von 30 kg (aufgebrochen),
    - von jedem krank erlegten Wildschwein,
    - von jedem ·Wildschwein, das beim Aufbrechen mit bloßem Auge erkennbare pathologisch-anatomische Auffälligkeiten zeigt, sowie
    - von jedem verendeten Wildschwein – dies umfasst auch Wildunfälle –
    unverzüglich Proben (Blut und Milz) zur Untersuchung auf Klassische und Afrikanische Schweinepest zu entnehmen und zusammen mit dem Probenbegleitschein dem Landesuntersuchungsamt in Koblenz zu übersenden. (weiterlesen)

    Foto: Wikipedia

  • 15-Aug-2017

    Jugendreport Natur: Kinder haben immer weniger Bezug zur Natur

    Die Naturentfremdung bei Kindern nimmt immer weiter zu, warnt Natursoziologe Rainer Brämer. Anstelle von Getreidearten könnten sie eher die Tiere benennen, die im Videospiel „Angry Brids“ abgeschossen werden.

    Lila Kühe oder grüne, Eier klauende Schweine: Werbeclips und Videospiele sind Kindern heutzutage durchaus geläufig, sind diese doch tagtäglich mit dem Internet und den Medien konfrontiert. Anders sieht es aus, wenn es darum geht, Getreidearten zu benennen oder eine Antwort auf die Frage „wo geht die Sonne auf“ zu finden. Da zeigen sich Kinder weniger bewandert. In der Studie „Jugendreport Natur“ wird eine Naturentfremdung der jungen Generation deutlich – eine Entwicklung, vor der der Natursoziologe Rainer Brämer warnt. Er sieht die Eltern in der Pflicht. (weiterlesen)

  • 15-Aug-2017

    Jagdaufseher im Landkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler gesucht

    Ein Jagdpächter sucht zum Auf- u. Ausbau seines neu gepachteten 794 ha Hochwildrevieres mit 650 ha Waldanteil einen zuverlässigen und ehrlichen Jagdaufseher/Jagdhelfer (gerne Rentner) zur Unterstützung seines Jagdteams. (weiterlesen)

  • 15-Aug-2017

    Jagdverpachtung Franken (Landkreis Kronach)

    In Oberfranken wird eine 619 ha große Genossenschaftsjagd zum 1.4.2018 neu verpachtet. Submission ist am 30.9.2017. (weiterlesen)

  • 14-Aug-2017

    Begehungsschein Angebot Franken (Landkreis Bamberg)

    Biete vielseitige Jagdgelegenheit für attraktives Revier in der Fränkischen Schweiz (weiterlesen)

  • 14-Aug-2017

    Jagdverpachtung Franken (Landkreis Hof)

    Die Jagdgenossenschaft Isaar im  Landkreis Hof verpachtet ab 1.4.2018 ihr Niederwildrevier mit ca. 540 ha. Submission am  30.09.17. (weiterlesen)

  • 14-Aug-2017

    Nachtrag Drückjagdangebot Gemeinde Heidenrod (Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis)

    Auf vielfachen Wunsch die Freigabe und die Kosten des Standgeldes als Nachtrag. (weiterlesen)

  • 13-Aug-2017

    Verein bringt neue Nutzung auf brachliegende Wiesen

    Wenn Naturschutzvereine Agrarland übernehmen und bewirtschaften, lässt Kritik über Verunkrautung und nicht fachgerechte Bewirtschaftung meist nicht lange auf sich warten. Dass es auch anders geht, wollte Hessens Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser diese Woche bei einem Besuch im Burgwald zeigen. Dort will ein Projekt der Vereine „Freunde des Goldbachtales e. V.“ und NABU/NAJU Frankenberg e. V. zeigen, wie brachliegende Weiden zu einer blühenden Landschaft entwickelt werden können.
    „Das Goldbachtal zeigt sehr deutlich, wie erfolgreich eine nachhaltige Landschaftspflege für den Erhalt der Artenvielfalt und der Stärkung bedrohter Tierrassen ist“, sagte Tappeser am Mittwoch. Denn alte Nutztierrassen, wie das Rhönscharf oder das rote Höhenvieh, würden sich besonders gut zur Landschaftspflege eignen. Das Rote Höhenvieh wird vom Land Hessen besonders gefördert, da es zu den gefährdeten Haustierrassen zählt. (weiterlesen)

  • 13-Aug-2017

    Waffendeal mit Österreicher ist Verstoß gegen Waffenrecht

    Ennepetal. Ein Österreicher hat eine Schrotwaffe bei einem Ennepetaler Sportschützen gekauft. Aber Kauf ist nur mit Jagdschein im jeweiligen Land möglich.
    Ein Ennepetaler, ein feiner, österreichischer Herr und ein Waffendeal: Das waren sozusagen die „Zutaten“ für einen ebenso kuriosen wie spannenden Fall vor dem Schwelmer Amtsgericht.
    Eines Tages erschien vor Gericht ein feiner Herr von 62 Jahren. Er hatte tadellose Manieren und eine angenehme Stimme. Er trug ein edles Sakko, in dessen Brusttasche ein seidenes Einstecktuch prangte. Den Ringfinger seiner linken Hand zierte ein schwerer Siegelring aus Gold. Sein österreichischer Akzent verbreitete ein Flair wie auf dem Wiener Opernball. Ausgerechnet dieser Mann war in einen kuriosen Waffenankauf verstrickt. Und der soll sich auch noch im beschaulichen Ennepetal zugetragen haben. (weiterlesen)

  • 13-Aug-2017

    Strategien gegen Nager Soll man Nutrias ausrotten?

    Schäden an Dämmen und Deichen durch Nutrias regen immer mehr zu Diskussionen an. Im niedersächsischen Bersenbrück haben sich Experten geroffen, um Strategien gegen das Nagetier zu treffen.
    Einst aufgrund des Fells aus Südamerika eingeschleppt, entwickeln sich Nutrias zunehmend zu einer Plage. Sie unterhöhlen Dämme und Deiche und stellen dadurch eine Gefährdung für den Gewässerschutz dar. Im niedersächsischen Altkreis Bersenbrück verursachten die Tiere Schäden von bis zu 50.000 Euro, das berichtet die Lingener Tagespost und beruft sich dabei auf die Einschätzung von Georg Lucks, Geschäftsführer des Unterhaltungsverbandes Mittlere Hase. Der Unterhaltungsverband, der Dachverband Hase und die Kreisjägerschaft Bersenbrück wollen jetzt handeln. Sie veranstalteten ein Tagesseminar, um die Problematik zu diskutieren – auch mit Blick auf eines unserer Nachbarländer. (weiterlesen)

  • 13-Aug-2017

    Unterwegs mit einem Jäger

    Streit-Thema Jagd: "Wir schießen mit viel Bedacht"

    Es ist ein Thema voller Kontroversen mit zwei verhärteten Fronten: die Jagd auf Wildtiere. Die Jäger finden es absolut notwendig, Naturschützer sehen darin reine Willkür. Unser Reporter Mario Bartlewski hat einen Jäger bei der Jagd begleitet, sich seine Sicht angehört und mit Tierschützern gesprochen.
    Es ist 19 Uhr, als sich Hegeringsleiter Hubertus Pröbsting mit einigen Jägern auf seinem Hof trifft. „Sie sind heute also auch zum ersten Mal bei der Fuchsjagd dabei?“, begrüßt mich Stefan Schulze Weischer und hat damit vollkommen recht. Er selbst hat erst im April seinen Jagdschein gemacht. Und das, obwohl er als Jugendlicher kaum verstehen konnte, was seinen Vater und seinen Großvater dazu trieb, auf die Jagd zu gehen. „Wissen Sie“, sagt er, „jetzt habe ich die Faszination für mich entdeckt. Irgendwie wurde ich da hineingeboren.“ (weiterlesen)



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