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05-Jan-2026
Spannende Pirsch auf Gams | Bergjagd mit Lucy und Maurice - Teil 2
Ein Wechselbad der Gefühle – diesmal ist alles ein bisschen anders. Statt hohem Schnee erwartet uns das Gebirge diesmal wieder bei eisigen Temperaturen und in fast sommerlichem Gewand – wir sind zurück, denn unsere letzte Jagd mussten wir leider abbrechen.
Deshalb jagt dieses Mal mein Bruder Maurice auf eine Gams. Gemeinsam begeben wir uns auf die Pirsch in vertrauter, aber doch ganz neuer Umgebung.
Die Gamsjagd im Alpenraum eine wichtige Rolle für den Lawinenschutz: Gämse verbeißen junge Baumtriebe. Wenn diese Pflanzen nicht hochwachsen können, fehlen später Bäume, die als natürlicher Schutz Lawinen bremsen und halten. Durch eine regulierte Jagd wird der Bergwald entlastet und seine Schutzfunktion erhalten. (Video ansehen)
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05-Jan-2026
Brief an alle Wolfsbefürworter: Hört auf, die Gesellschaft zu spalten!
geschrieben von Stefan Fügner
5.1.2026
Kommt es in den sozialen Medien zu einer Diskussion über die Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland, so werden die Diskussionen mit äußerster Härte geführt. Eine sachliche Diskussion ist kaum noch möglich. Die Beleidigungen und Beschimpfungen haben mittlerweile ein Ausmaß erreicht, die eine normale Diskussion unmöglich macht. Doch mittlerweile hat die Diskussion über das Für und Wider einer Bestandsreduzierung eine Dimension erreicht, die weit über eine normale Diskussion hinausgeht.
Eine kleine Gruppe von Naturschützern, die jede Reduktion der Bestände kategorisch ablehnen, erklären Weidetierhalter schlichtweg für unfähig, ihre Tiere vor Wolfsüberfällen schützen zu können. Ihnen wird generell Faulheit vorgeworfen, weil sie keine wolfssichere Gatterung ihrer Weidetiere vornehmen.
Und wo man gerade dabei ist, die Landnutzer pauschal für Vollidioten zu erklären, nimmt man alle Jäger gleich mit ins Visier. Hier werden alle Jäger pauschal als Mitglieder einer schießwütigen Lobbygruppe diffamiert, die nichts anderes im Sinn hat, als Jagd auf Wölfe zu machen, weil den Jägern der Wolf als jagdbares Wild noch fehlt. Ganz unverblümt erklärt man der Öffentlichkeit, vom Monitoring nicht mehr erfasste Wölfe wurden von Jägern illegal getötet. Ein anderes verschwinden wird gar nicht in Betracht gezogen.
Um der weiteren Spaltung der Gesellschaft vorzubeugen, mein Brief an alle bedingungslosen Wolfsbefürworter:
Liebe Wolfsbefürworter,
wir Landnutzer und Dorfbewohner kommen sehr gut miteinander klar. Auch wenn es hier auf dem Land mal den einen oder anderen Konflikt gibt, lösen wir den meistens selbst und sind dabei sehr erfolgreich. Aber den Konflikt, den wir seit einigen Jahren nun mit Euch und Eurem überzogenen Wolfsschutz haben, spaltet nicht nur die Landbevölkerung, sondern die gesamte Gesellschaft.
Wir brauchen niemanden, der uns erklärt, wie wir in Einklang mit der Natur zu leben haben. Schon gar nicht von Menschen, die nicht von der Natur leben. Seit uns die große Politik in den Städten vergessen hat, haben wir gelernt, alleine hier auf dem Land klar zu kommen und ihr werdet es kaum glauben, aber es klappt sehr gut auch ohne die Einmischung der Politiker aus den Großstädten. (weiterlesen)


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31-Dez-2025
Ausbreitung führt zu Konflikten - Wölfe in Deutschland: Von der streng geschützten zur bejagten Art?
25.12.2025
Die Zahl der Wolfsterritorien stagniert seit Jahren des Anstiegs wieder. Das Kabinett beschließt trotzdem neue Regeln, die den Abschuss erleichtern sollen. Ein Blick in die Daten erklärt, warum Konflikte zwischen Mensch und Raubtier zunehmen.
Seit 1990 steht der Wolf in Deutschland unter Artenschutz. Anfangs erholen sich die Bestände nur sehr langsam. Doch die Wiederansiedlung gelingt - vielleicht sogar besser als erhofft. Denn in den vergangenen Jahren hat die Zahl der Rudel so stark zugenommen, dass die Bundesregierung den Weg nun frei macht für die Jagd. Mitte Dezember hat das Kabinett eine Gesetzesänderung beschlossen, durch die sogenannte "Problemwölfe" künftig leichter zum Abschuss freigegeben werden können.
Ein Blick in die Daten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) erklärt, warum die Ausbreitung der Wildtiere immer öfter Ärger und Besorgnis auslöst. Demnach wurden im letzten Monitoringjahr 2024/2025 mehr als 270 Wolfsterritorien gezählt. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 waren es noch 72 Territorien, fünf Jahre davor gerade einmal 20. (weiterlesen)

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28-Dez-2025
Überhege ist der Misserfolg der Hege, oder warum das Regiejagdkonzept Zukunft hat

Den etablierten Jagdpächtern und den Regiejagdbetreibern fehlen erfahrene vor allem professionelle Jäger gleichermaßen
In den meisten Jagdbezirken ist die Verbisssituation nicht so ernst, dass man zu den Maßnahmen des Reduktionsabschusses durch einen Regiejagdbetrieb greifen muss, doch in immer mehr Revieren ist der Verbiss derart offensichtlich, dass die dortigen Jagdpächter um ihre Zukunft bangen müssen.
Die Gründe sind allerorts die gleichen und liegen zum einen in den veränderten Biotopen in unseren Revieren und zum anderen aber am Fehlen von erfahrenen Jägern und Begehern. Dies gilt für Jagdpächter gleichermaßen wie für Regiejagdbetreiber.
Den meisten Revieren fehlt bisher die Ermittlung des Jagdwerts, der überhaupt erst eine für das Revier verträgliche Wilddichte festlegt.
Die etablierte Jägerschaft, die durch die Einführung der Regiejagdbetriebe ihre Vorstellung von Hege bedroht sieht, sollte sich zuvor intensiv mit dem Begriff des Jagdwertes beschäftigen. Viele Reviere in Deutschland lassen die von vielen Jägern gewünschte Wilddichte überhaupt nicht (mehr) zu. Die etablierte Jägerschaft sollte sich statt der Hege viel mehr mit der Schaffung von Äsungsflächen mit ausreichender Deckung beschäftigen, um dadurch erst höhere Wildbestände durch die Verbesserung des Jagdwertes zu ermöglichen. (weiterlesen)
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26-Dez-2025
Die wahre Geschichte hinter der Wende in der Wolfspolitik
Von Lucas von Bothmer
26.12.2025
Jahrzehntelang behaupteten grüne NGOs und Brüsseler Bürokraten, die explosionsartige Ausbreitung des Wolfs sei gut fürs Klima – und ungefährlich für Kinder. Dass der Bund das Raubtier nun endlich zum Abschuss freigibt, hat mit Ursula von der Leyens Pony zu tun.
Ein Irrglauben, der im ländlichen Raum lange kursierte, lautet etwa so: „Erst wenn das erste Kleinkind von einem Wolf auf dem Weg in den Waldkindergarten angegriffen wird, schwenken die Medien ein – und die Politik kommt zur Vernunft.“
Dass dies ein Trugschluss ist, zeigte sich im Sommer 2025, als ein niederländisches Elternpaar bei einem Waldspaziergang bei Utrecht um ein Haar ihr Kind an einen hungrigen Wolf verlor – und in Deutschland kaum ein Hahn danach krähte. Den in der Wolle grün gefärbten Umweltressorts von A wie ARD bis Z wie ZDF war der Vorfall kaum eine Meldung wert. Dass da ein sechsjähriger Knirps zwei Autostunden vom Ruhrgebiet entfernt von einem zentnerschweren Wolfsrüden in einen Busch gezerrt wurde; dass das Tier ihm schwere Bisswunden an Achsel, Brust, Rücken und Gesicht zufügte; dass es sich nur durch verzweifelte Stockhiebe zweier Spaziergänger vertrieben ließ; all das wurde journalistisch genauso beharrlich bagatellisiert, wie jede Einordnung dieses Zäsur-Ereignisses fehlte.
Denn hier war passiert, was laut grünem „NGO-Komplex“ nie hätte passieren dürfen. (weiterlesen)

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17-Dez-2025
Brauchen wir noch Jagd? - Was alle übersehen
Der Tierarzt - Dr. Karim Montasser
8.12.2025
In diesem Video checke ich, ob wir Jagd im Jahr 2025 wirklich noch brauchen - und was die Wissenschaft zu Populationskontrolle, Artenschutz und „humanem“ Wildbret sagt. (weiterlesen)
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03-Dez-2025
Pressemitteilung des Bundesverbandes zivile Legalwaffen
BZL ( Bundesverbandes zivile Legalwaffen) veröffentlicht Broschüre zur Reform des Waffenrechts
26-mal Klartext
Unter dem Titel „Gemeinsam für ein besseres Waffenrecht“ hat der Bundesverband zivile Legalwaffen (BZL) eine Online-Broschüre erstellt, in der er seine 26 wichtigsten Forderung zur Reform des Waffenrechts klar benennt, argumentativ sauber untermauert und auf 28 Seiten kompetent und knackig präsentiert. (weiterlesen)

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27-Nov-2025
Auf Gamsjagd mit Lucy | Bergjagd im Winter
25.11.2025
Freude, Dankbarkeit, Erleichterung – Gefühle, die man nur kennt, wenn man stundenlang bei –15 °C im steilen Berggelände unterwegs war, auf der Pirsch, Schritt für Schritt, bis man genau die eine Gams gefunden hat, die man gesucht hat.
Für mich war dieser Moment etwas ganz Besonderes. Durch das Wandern und Klettern habe ich damals die Natur – und damit auch die Jagd – lieben gelernt. An diesem Wochenende durfte ich beides verbinden. Schöner hätte es nicht sein können. 🥹🧡
Und am Ende geht’s vor allem um die Menschen, mit denen man solche Augenblicke teilt. Dieses Abenteuer in Österreich – gemeinsam mit meinem Bruder Maurice und unserem Jagdfreund Hubertus – bleibt für immer. 🌿x Warum wird die Gams überhaupt bejagt?
Die Gams im Video war rund 11 Jahre alt – eine sogenannte Entnahmegeiß. Sie hatte ihren Beitrag zur Reproduktion geleistet und war nicht mehr wichtig für den Nachwuchs im Bestand. Nachhaltige Jagd bedeutet, gezielt solche Tiere zu entnehmen, um ein gesundes, stabiles Wildvorkommen zu erhalten.
Außerdem spielt die Gamsjagd im Alpenraum eine wichtige Rolle für den Lawinenschutz: Gämse verbeißen junge Baumtriebe. Wenn diese Pflanzen nicht hochwachsen können, fehlen später Bäume, die als natürlicher Schutz Lawinen bremsen und halten. Durch eine regulierte Jagd wird der Bergwald entlastet und seine Schutzfunktion erhalten.
Ganz viele weitere Informationen über den Natur- und Artenschutz findet ihr auch auf meinem Instagram Account, also schaut da gerne vorbei :) (Video ansehen)
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23-Nov-2025
Die bedingungslosen, überwiegend urbanen Wolfsschützer haben den Begriff der Nachhaltigkeit (noch) nicht verstanden
von Stefan Fügner
Der naturferne Städter kann in seinem urbanen Lebensumfeld mit dem Begriff der Nachhaltigkeit nichts anfangen. Für die Landbevölkerung hingegen ist die nachhaltige Nutzung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen von existenzieller Bedeutung.
Der Begriff der Nachhaltigkeit und seine falsche Anwendung durch selbsternannte Experten
Kaum ein Begriff wurde in den letzten Jahren derart überstrapaziert, wie der Begriff der Nachhaltigkeit. Doch viel schlimmer noch ist die völlig falsche Benutzung des Begriffs, überwiegend durch die Politik und die selbsternannten Natur-und Umweltexperten.
In zahlreichen Talkshows, in denen sich diese Umwelt- und Naturexperten mit unseren Politikern tummeln , wird das Wort „langfristig“ immer wieder fälschlicherweise durch das Wort „nachhaltig“ ersetzt. Die Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein bis zur völligen Unkenntlichkeit überstrapazierter Begriff geworden, der dadurch seine eigentliche Bedeutung völlig verloren hat. Aber es hört sich eben viel besser an, wenn Politiker oder selbsternannte Umweltexperten von Nachhaltigkeit faseln, obwohl sie eigentlich nur die banale Langfristigkeit meinen. (weiterlesen)

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19-Nov-2025
Niederwildtestrevier | 𝗜𝗻𝘀 𝗡𝗲𝘁𝘇 𝗴𝗲𝗴𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻 - Wertvolle Tipps und spannende Thesen von Paul!
18.11.2025x
Paul ist im Alltag angekommen, doch nicht immer läuft alles nach Plan oder so wie man es sich wünscht. Welche Erkenntnis die Jahre des Fallenstellens sich für Paul ergeben und was er daraus für Schlüsse zieht siehst du in diesem Video!x Die Serie „Niederwildtestrevier mit Paul Rößler“ zeigt anschaulich den Alltag, die Maßnahmen und Pflichten, die sich durch die Pacht eines Niederwildrevieres ergeben. Die Expertise von Paul Rößler als gelernter Berufsjäger, Gebietsbetreuer eines Wiesenvogelschutzprojekts und seine jahrelange Erfahrung im Arten- und Naturschutz bilden den Mittelpunkt der Serie.
Die Serie gibt dem Zuschauer bewährte Tipps und Tricks aus der Praxis an die Hand – Beispiele für den Artenschutz, einfach und verständlich.
Mit der nötigen Portion Witz und Ernsthaftigkeit begleitet der Zuschauer Paul übers Jahr hinweg in seinem Revier und schaut ihm bei alltäglichen und neuen Aufgaben über die Schulter.
Das Verhältnis von Zuschauer und Protagonist ist kumpelhaft und nahbar.
Eine Serie, die anregt, motiviert und aufzeigt, dass das Niederwild viel mehr ausmacht und ein noch größeres Potenzial hat als es auf den ersten Blickt scheint.
Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare! :) Viel Spaß! (Video ansehen)
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08-Nov-2025
7. Nov. 2025 Pressemitteilung Nr. 109/2025 Wolf im Bundesjagdgesetz: Umfassendes Paket zum Schutz von Weidetieren
Rechtssichere Entnahme von Wölfen, Herdenschutzmaßnahmen gestärkt
Der Schutz von Weidetieren vor Wölfen wird verbessert: Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) und das Bundesumweltministerium (BMUKN) haben sich auf ein umfassendes Paket dazu geeinigt. Der Wolf wird, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufgenommen, der präventive Herdenschutz wird mit seiner besonderen Bedeutung für den Schutz der Weidetiere herausgestellt.
Damit haben nun die Länder die Möglichkeit, in Regionen mit hoher Wolfsdichte und einem günstigen Erhaltungszustand ein Bestandsmanagement einzuführen. Wo Wölfe Herdenschutzmaßnahmen überwinden, können sie rechtssicher entnommen werden. Wo Weidegebiete nicht zumutbar mit präventiven Herdenschutzmaßnahmen geschützt werden können, wie in der alpinen Region, kann der Wolf auch zur Vermeidung von Weidetierrissen entnommen werden. Flankierend betont die Bundesregierung die Bedeutung von Herdenschutzmaßnahmen wie Zäune oder Hütehunde und unterstützt weiterhin die Finanzierung. Erleichterungen bei der Finanzierung und eine Erhöhung der Prämien werden gemeinsam mit den Ländern geprüft. Die Vereinbarung wird im nächsten Schritt weiter innerhalb der Bundesregierung abgestimmt. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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26-Okt-2025
Nutriajagd?! Auf Jagd mit Lucy
Dabei zeigen mein Bruder Maurice und ich euch, warum Nutria bejagt werden, wie man sie richtig lecker zubereitet und was in der Gerberei aus dem Fell entsteht.
Zwischen spannender Aufklärung, handwerklicher Tradition und echtem Wildgenuss ist ein Video entstanden, das zeigt, was mir am Herzen liegt: ehrliche Jagd (Video ansehen)

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16-Okt-2025
Ein zweifelsfrei verfassungswidriges Waffengesetz und die Tatenlosigkeit der Jagd- und Waffenverbände
16.10.2026
Seit Jahren arbeiten Waffenbehörden und Juristen mit einem völlig unbrauchbaren und seinen Zweck völlig verfehlen Waffengesetz ohne dass sich etwas ändert. Doch die Tatenlosigkeit der Akteure hat seinen Grund
Das Waffengesetz und die Behördenwillkür
Seit Jahren müssen sich Jäger und Sportschützen mit einem Waffengesetz herumärgern, das nicht nur über die Jahre verschärft wurde, sondern das auch durch rechtsunbestimmte Begriffe für die Behörden immer vielseitiger auslegbar geworden ist. Dadurch häufen sich mit jeder Verschärfung für die Jäger und Sportschützen nicht nur die Behördenwillkür, sondern auch der allerorten beklagte Bürokratenschwachsinn.
Die Verfassungswidrigkeit des Waffengesetzes (weiterlesen)

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12-Okt-2025
„Adel enteignen“ Antifa reklamiert Brandanschlag auf Jagdschloss für sich – Polizei prüft Bekennerschreiben
10.10.2025
War es Brandstiftung? Nach dem Feuer in einem Jagdschloss der Familie von Thurn und Taxis im Landkreis Regensburg ist auf der Plattform „Indymedia“ ein angebliches Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Polizei prüft dies.x
n einem Internetbeitrag bekennt sich eine anonyme und nach eigenen Angaben „antifaschistische“ Gruppe dazu, das Feuer in einem Jagdschloss der Familie von Thurn und Taxis im Landkreis Regensburg gelegt zu haben. Die Polizei prüft das angebliche Bekennerschreiben, wie eine Sprecherin sagte. Es werde aber weiterhin in sämtliche Richtungen ermittelt.
In dem Schreiben, dessen Absender sich „Kommando Georg Elser“ nennt, heißt es: „In der Nacht vom 05. auf den 06. Oktober haben wir uns um 23:30 Uhr Zugang zum Jagdschloss Thiergarten bei Regensburg verschafft. Mehrere Brandvorrichtungen haben zur vollständigen Zerstörung des Schlosses geführt.“ (weiterlesen)

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12-Okt-2025
Wiederladen – Präzision aus der eigenen Werkstatt
12.10.2025
Die Jagd erfordert Erfahrung, Geduld und eine Ausrüstung, auf die man sich in jeder Situation verlassen kann. Neben Waffe, Optik und Bekleidung gehört für viele passionierte Jägerinnen und Jäger auch das Wiederladen dazu. Wer seine Munition selbst herstellt, hat die Möglichkeit, jede Patrone genau auf die eigene Waffe und die jeweilige Jagdsituation abzustimmen.

Was ist Wiederladen?
Beim Wiederladen nutzt der Jäger eine abgeschossene Hülse erneut. Er reinigt sie, prüft sie sorgfältig und bestückt sie mit neuem Zündhütchen, Pulver und Geschoss. So entsteht aus einer gebrauchten Hülse wieder eine einsatzbereite Patrone.x Die Arbeit verlangt Präzision und passendes Werkzeug. Die Presse formt die Hülse, Matrizen kalibrieren sie und setzen das Geschoss. Waagen und Pulverfüller liefern die Treibladung mit hoher Wiederholgenauigkeit. Tumbler und Ultraschall entfernen Ablagerungen selbst aus der Zündglocke. Trimmer, Messschieber und Präzisionslehren kontrollieren Maße bis ins kleinste Detail. Jede Handbewegung beeinflusst dabei Streuung und Sicherheit.
Warum Wiederladen für Jäger sinnvoll ist (weiterlesen)
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10-Okt-2025
Rekordbeteiligung bei Abstimmung: Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026
9.10.2025
Über 184.000 Menschen stimmten ab: Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026. Naturschützer sehen in der Wahl ein Signal für mehr Artenschutz auf dem Land.
Orange-brauner Kopf und graue Brust: Das örtlich vom Aussterben bedrohte Rebhuhn ist zum Vogel des Jahres 2026 gewählt worden. Das etwa 30 Zentimeter lange Tier ist deutlich kleiner als gewöhnliche Haushühner.
Insgesamt habe sich eine Rekordzahl von 184.044 Menschen an der bundesweiten Online-Abstimmung beteiligt, teilten der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der bayerische Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) mit.
Hinter dem Rebhuhn kamen die Amsel, die Waldohreule, die Schleiereule und der Zwergtaucher auf die nächsten Plätze.
Bestand in Deutschland stark eingebrochen
"Mit dem Rebhuhn ist ein stark bedrohter Vogel gewählt worden", sagte Martin Rümmler, Vogelschutzexperte beim Nabu. Der Bestand sei in der Zeit um 1990 in Deutschland stark eingebrochen. Heute gibt es nur noch 35.000 bis 61.000 Brutpaare, 1999 waren es noch 56.000 bis 91.000 und in früheren Zeiten noch mal deutlich mehr.x (weiterlesen)

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03-Okt-2025
Wildbret: Wissen, wo es herkommt!
Wildbret ist regional, saisonal und Freilandhaltung. Mehr Öko geht nicht! Und trotzdem gibt es immer noch Berührungsängste mit diesem Lebensmittel. Doch das muss nicht sein.
In vielen Köpfen war Wildbret immer nur ab Herbst oder für manche sogar nur an Heiligabend ein Thema. Man wollte sich und seinen Lieben zum Fest etwas Besonderes gönnen. Allerdings endete die „Vergewaltigung“ dieses hochwertigen Fleischs mit Buttermilch, Rotwein und penetranten Wildgewürzen nicht selten in einer kulinarischen Katastrophe.
Je besser das Fleisch, desto weniger Schischi
Dabei ist Wildbret hochwertigstes Fleisch und daher sehr einfach in der Zubereitung, eben wie ein edles Rindersteak. Je besser ein Stück Fleisch ist, desto weniger Schischi ist nötig. Rosa angebraten mit etwas Salz und Pfeffer lässt den Wildgeschmack voll zur Geltung kommen; sonst könnte man ja auch gleich Hühnchen essen.

In Ländern mit hoher Jägerdichte wie Skandinavien, Frankreich, Spanien, England, Nordamerika, Kanada, Alaska und Ähnlichen, in denen Wildfleisch immer noch weit oben auf dem Speiseplan rangiert, braucht es keine Überzeugungsarbeit. Da wird gejagt, zerwirkt, veredelt, haltbar gemacht oder sich über die Wintermonate davon ernährt.
Das ist viel mehr ein Thema für Länder, in denen das Naturverständnis in weiten Teilen der Gesellschaft abhanden gekommen ist. Für Menschen, die in den Supermarkt oder Discounter marschieren, um Fleisch zu kaufen, weil „es dort gemacht wird“. Viele haben sich schon sehr weit von den Produktionsprozessen entfernt, sie realisieren gar nicht mehr, dass ein abgepacktes Stück Fleisch auch mal ein Tier aus Fleisch und Blut war.
Wohlstandsverwahrloste Gesellschaften (weiterlesen)
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26-Sep-2025
STEC-Bakterien – gefährlich auch für uns!
Fr., 26.09.2025
2024 wurden bei einem bundesweiten Monitoring in über 30 Prozent untersuchter Reh-Proben Shigatoxin-bildende Darm-Bakterien (STEC) nachgewiesen – eine gefährliche Zoonose, die um sich greift.
Bei jagdbarem Wild kommt es häufig zum Nachweis von Krankheitserregern, die Zoonosen hervorrufen können – also auch auf Menschen übertragen werden können. Kinder, ältere Menschen, Schwangere und Personen mit geschwächtem Immunsystem sind dadurch besonders gefährdet.
Nach aktuellen Fällen von EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli) in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen wird immer wieder diskutiert, inwieweit Wildbret eine mögliche Eintragsquelle darstellt. STEC sind Escherichia coli (=Darm)-Bakterien, die bestimmte Gifte bilden. Diese sog. Shiga-Toxine (starke Zellgifte) können bei Menschen zu schweren Erkrankungen wie Bauchschmerzen, Erbrechen, blutigem Durchfall bis zum Nierenversagen führen. (weiterlesen)

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06-Sep-2025
Herbert Tretter: Ein Jäger mit Vision für Wild und Natur
1. September 2025
Reuth bei Kastl.
Herbert Tretter setzt sich seit Jahrzehnten für Wildtiere und eine lebendige Kulturlandschaft ein.
Wenn Herbert Tretter von der Jagd spricht, leuchten seine Augen. „Ich war als kleiner Bub schon mit dabei, wenn mein Vater oder Großvater zur Jagd gingen“, erzählt er. Über die Familie sei er ganz selbstverständlich in dieses Leben hineingewachsen. Mit sechzehn Jahren legte er den Jugendjagdschein ab – heute blickt er auf fast vierzig Jahre als Jäger zurück. „Mein Vater, mein Großvater und sogar mein Taufpate haben die Leidenschaft weitergegeben. Für mich war das immer mehr als nur ein Hobby.“
Jagd als Teil der Gesellschaft
Für Tretter ist die Jagd weit mehr als Schießen oder Trophäen. „Jagd bedeutet Verantwortung für die Natur und ihre Geschöpfe. Sie ist Teil unserer Kultur und unserer Gesellschaft. Schon der Mensch der Steinzeit war Jäger und Sammler – bis heute hat sich diese Tradition erhalten und weiterentwickelt.“ Deshalb sei es für ihn selbstverständlich, dass auch die breite Bevölkerung die Jagd als wichtigen Bestandteil anerkennt. Mit Nachdruck betont er: „Es geht darum, die Natur zu verstehen, sie zu pflegen und im Einklang mit ihr zu handeln.“
Ein Herz für das Niederwild (weiterlesen)

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25-Aug-2025
Auf 350 ha wurden 113 Stück Schalenwild erlegt! - Ungewöhnlicher Weg zur Aufforstung nach Borkenkäfer-Befall
Nach dem massiven Borkenkäferbefall musste Torsten Dörmbach seinen Wald neu aufforsten. Der Landwirt und Forstingenieur aus Wipperfürth setzt dabei auf stabile Mischwälder mit robusten Baumarten, darunter auch die Roteiche - statt auf anfällige Monokulturen. Doch viele junge Pflanzen werden vom Wild verbissen. Um dem entgegenzuwirken, hat Torsten die Jagd in seinem Revier neu organisiert: Er jagt nun selbst und hat gemeinsam mit Kollegen die erste selbstverwaltete Jagdgenossenschaft in NRW gegründet.
Wie diese Form der Jagd bei der traditionellen Jägerschaft ankommt, ob sie sich wirtschaftlich trägt und wie der Wald davon profitiert, seht ihr jetzt in einer neuen Folge WDR Lokalzeit LandSchafft! (Video ansehen)








































