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Auf den Fuchs gekommen

Lüneburg. Nach der Trockenheit der vergangenen zwei Jahre haben sich die Feldmäuse rasant vermehrt – ganz zum Leidwesen der Landwirte. Die Nager fressen Wiesen kahl, Bauern bangen um ihre Futterbestände. Laut Landwirtschaftsministerium sind derzeit in Niedersachsen bis zu 150 000 Hektar Grünland massiv durch die Mäuseplage beschädigt. Auf der Suche nach Lösungen gerät nun ein Fressfeind ins Visier: der Fuchs. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen rät zu Gesprächen mit der Jägerschaft, „denn nicht in jedem Fall muss der Fuchs aktuell bejagt werden“. Eine zeitweilige Einschränkung der Fuchsjagd gilt als eine Maßnahme zur Verhinderung eines starken Mäusebefalls.

Die Nabu-Kreisgruppe Lüneburg hat dazu ihre eigene Interpretation, erkennt in dem Vorstoß einen längst überfälligen Schritt in Sachen Tierschutz: „Es gibt kein Tier, das so scharf bejagt wird wie der Fuchs“, sagt Vorsitzender Thomas Mitschke. „Bei der Bau- und Fallenjagd geht es immer barbarisch und grausam zu.“ (weiterlesen)

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