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Vocke: Zweites Gutachten führt zu hohen Rückforderungen

Auch ein zweites Gutachten bringt keine anderen Erkenntnisse. Anwalt von Vocke spricht gegenüber der Presse von einer "Hexenjagd"

Nachdem ein erstes Gutachten im August 2019 den damaligen Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Prof. Dr. Jürgen Vocke, schwer belastet hatte und Unklarheiten in der Haushaltsführung zu Licht kamen, kam es zu der Strafanzeige gegen Vocke (wir berichteten). Beim Landesausschuss des BJV einigte man sich Ende September dann darauf, bei einem weiteren Wirtschaftsprüfer ein Gutachten anfertigen zu lassen.

Wie nun aus internen Kreisen bekannt wurde, sollen auch die Ergebnisse des neuen Wirtschaftsprüfers eine hohe Rückforderung vom ehemaligen Präsidenten ergeben. So sollen für das Haushaltsjahr 2018 zivilrechtliche Rückforderungen seitens des BJV in Höhe von 48.000 Euro und für das Haushaltsjahr 2019 in Höhe von 30.000 festgestellt worden sein. Hinzu kämen noch Verfahrenskosten. Unklar ist, welche Posten diese Rückforderungen beinhalten. Der Bayerische Jagdverband war bisher auch auf mehrfacher Nachfrage nicht zu einer Stellungnahme bereit.

Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Vocke (weiterlesen)

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