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Streit um Elchjagd zur Notzeit

In Schweden sind ganz neue Dimensionen der "Schädlingsbekämpfung" im Gespräch

Wie sich die Forderungen gleichen: Schwedens oberste Naturschutzbehörde prüft eine Ausweitung der Elch-Schusszeit auf die Monate März und April. In weiten Teilen des Landes herrscht da noch absolute Notzeit.

Eben erst beerdigte der staatliche Forstkonzern „Sveaskog“ unter dem Druck der Öffentlichkeit seine Pläne, den Elchen mit Helikoptern, Schneeskootern und Drohnen nachzustellen. Nun kommt der nächste Angriff auf den „Waldschädling“.

Die Vorstellung, dem „König der Wälder“ im Tiefschnee nachzustellen, empört nicht nur die Jäger. Wildtieren zur Not- oder Paarungszeit nachzustellen, widerspricht jagdlichen und gesellschaftlichen Traditionen. Besonders in Skandinavien. Die Bockjagd zur Blattzeit ist dort ebenso verpönt und verboten wie die Jagd auf Birk- und Auerwild zur Hochbalz. (weiterlesen)

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