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UN-Dekade Biologische Vielfalt: Offenlandmanagement mit wildlebenden Rothirschen als Projekt des Monats gewählt 

Wo Rothirsche die Landschaft pflegen: Offenlandmanagement auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr – für dieses Projekt haben über 3000 Menschen online abgestimmt und es damit zum Sieger im Wettbewerb um das UN-Dekade Projekt des Monats Februar gekürt. Bereits im Oktober 2019 hatte der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, den Partnern des Verbundprojekts die offizielle Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011–2020 übergeben. Damit werden Projekte gewürdigt, die sich in besonders vorbildlicher Weise für die Erhaltung biologischer Vielfalt in Deutschland einsetzen.

Wissenschaftler*innen der Abteilungen Graslandwissenschaft und Wildtierwissenschaften der Universität Göttingen sowie der Abteilung Wildökologie und Jagdwirtschaft der Technischen Universität Dresden und dem Institut für Wildbiologie Göttingen und Dresden e.V. sind der Frage nachgegangen, ob wildlebende Rothirsche zur Pflege und Erhaltung naturschutzfachlich wertvoller Offenlandlebensräume beitragen können. Dazu wurde von 2014 bis 2019 auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr mit der Unterstützung des Bundesforstbetriebs der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben eine umfassende Studie durchgeführt. (weiterlesen)

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