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Jäger gegen Blei - „Ein Umstieg ist überall möglich“

Die Vorsitzende des Ökologischen Jagdverbands, Elisabeth Emmert, im Gespräch über die Gefahren von Bleimunition

Empörung, Kopfschütteln und Rätselraten: So lassen sich die Reaktionen unter Naturschützern und ökologisch orientierten Jägern auf die Blockade eines europaweiten Verbots von Bleimunition bei der Jagd in Feuchtgebieten durch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zusammenfassen. Empörung, weil durch die Blockade die Gefahr besteht, dass nun weiter eine Million Wasservögel in jedem Jahr qualvoll an den Überresten von Bleischrot in den Gewässern sterben. Kopfschütteln, weil das Klöckner-​Ministerium sein Eintreten gegen ein Verbot mit wissenschaftlich als überholt geltenden Thesen begründet. Und Rätselraten gab es schließlich über die wirklichen Motive hinter der Blockade.

Zur Erinnerung: Ein europaweites Bleiverbot bei der Jagd in Feuchtgebieten war in der vergangenen Woche gescheitert, weil Deutschland sich auf Druck des Klöckner-​Ministeriums im zuständigen EU-​Ausschuss der Stimme enthalten muss. Alle Hintergründe dazu hier. Unser Kommentar zum Thema hier.

Was sagen ökologisch orientierte Jägerinnen und Jäger zu den Argumenten des Landwirtschaftsministeriums und wie schwierig ist der Umstieg auf eine bleifreie Jagd? Diese und weitere Fragen haben wir im Gespräch mit Elisabeth Emmert erörtert, der Vorsitzenden des Ökologischen Jagdverbandes (ÖJV). (weiterlesen)

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