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Nach Dürrejahren und Stürmen: Deutschlands Wäldern geht es so schlecht wie nie zuvor

Stürme, Dürrejahre, Schädlinge: Die Situation des deutschen Waldes ist noch dramatischer als von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner dargestellt, warnen Forstwissenschaftler.

Die schlechten Nachrichten rund um den deutschen Wald reißen nicht ab: Erst vor wenigen Monaten warnte das Bundeslandwirtschaftsministerium vor massiven Waldschäden in Deutschland. Schon damals hieß es, das Schlimmste stehe noch bevor.
Die Schäden in deutschen Wäldern haben nun ein historisches Ausmaß erreicht, erklärten Forstwissenschaftler am Donnerstag in Berlin. "Wir erleben gerade die schwerwiegendste Waldschaden-Situation seit Beginn der geregelten nachhaltigen Waldbetreuung und Waldbewirtschaftung, das heißt also seit mehr als 200 Jahren", sagte Waldschutz-Professor Michael Müller von der Technischen Universität Dresden. Auslöser seien Stürme, eine Massenvermehrung von laub- und nadelfressenden Insekten sowie die trockenen Jahre 2018 bis 2020. "Diese Kombination gab es bisher nicht." (weiterlesen)

Waldschäden