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Jagdgesetzänderung noch in diesem Jahr - Waldstrategie 2050: Bund plant Waldwende auf Kosten von Reh und Co

Der weltweite Tierschutz steht für die Bundesregierung offenbar an oberer Stelle. Das zumindest lassen allein rund 170 Meldungen auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vermuten. Um die über 6.000 Tierarten wie beispielsweise Eisbär und Polarfuchs in der Arktis zu schützen, zahlen die Deutschen Millionen an Euro. Rohstoffe, so fordert die Bundesregierung außerdem medienwirksam, dürfe in dieser Region nur noch unter höchsten Umweltstandards abgebaut werden, um Flora und Fauna zu schützen. Der Bund weiß: "Das Bewusstsein der Bevölkerung für Tierschutzbelange ist weiter angestiegen."

Was für Bär und Fuchs in anderen Teilen der Erde gilt, scheint den heimischen Tierarten allerdings abgesprochen zu werden, denn Reh und Co. haben hierzulande keine große Lobby.

Auf gleicher Homepage heißt es: "Nur wenn die Waldeigentümer lokal die Möglichkeiten haben, darauf hinzuwirken, dass die Schalenwildbestände effektiv abgesenkt werden, lassen sich die Verjüngungsziele im Hinblick auf die Klimaanpassung erreichen und die ökonomischen Risiken der Forstbetriebe verringern."  (weiterlesen)

Waldstrategie 2050