Wildtiere in Kurdistan von Ausrottung bedroht
Die Wildtiere in Nordkurdistan sind aufgrund des Krieges, aber auch wegen Wilderei akut von der Ausrottung bedroht. Der türkische Staat verschließt beide Augen vor der Zerstörung der Natur der Region.
Nordkurdistan ist mit seiner einzigartigen Natur die Heimat vieler endemischer Arten. Doch viele Arten drohen zu verschwinden. Insbesondere Wildziegen und Wildschafe sind in der Region von der Ausrottung bedroht, da vor allem Soldaten und die Dorfschützer intensiv Jagd auf sie machen. Die Provinz Colemêrg (türk. Hakkari) mit ihrer zerklüfteten Bergwelt ist bekannt für ihre großartige Natur und ihre Wälder. Wegen des Krieges ist mittlerweile der Großteil der Wälder niedergebrannt worden. Täler, die Tausende Tiere beheimateten, wurden mit Stauseen überflutet und die ursprüngliche Natur wurde zerstört. Die Wälder sind durchsetzt von Hunderten Militärbasen, Stützpunkten und Befestigungen. Um diese Anlagen herum wurden die Wälder abgeholzt oder niedergebrannt.
An manchen Stellen sind Wildtiere bereits ausgerottet (weiterlesen)


