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Wildwuchs könnte naturnahe Wiederbewaldung befördern

Bäume statt Ackerland: in vielen Teilen Europas werden landwirtschaftliche Flächen aufgrund von Landflucht und mangelnder Rentabilität aufgegeben. Die EU unterstützt diese Wiederaufforstung nachdrücklich. Eine Methode zur Wiederaufforstung wäre, die Flächen einfach sich selbst zu überlassen, so dass sich sogenannter „spontaner Wald“ aus Wildwuchs entwickelt. Das wäre nicht nur kostengünstig – vermutlich entstehen dadurch auch Wälder, die besonders an ihren Standort angepasst sind.

Solche spontan entstehenden Wälder erforschen derzeit Forscher der Universität Hohenheim in Stuttgart im Verbund mit europäischen Kolleginnen und Kollegen. Was sie ebenfalls bemerken: Die gesellschaftliche Akzeptanz der neuen Wälder fällt von Land zu Land stark unterschiedlich aus. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt „Sponforest“ mit rund 600.000 € und macht es damit zu einem der Schwergewichte der Forschung in Hohenheim. Jetzt veröffentlicht die Fachzeitschrift Annals of Forest Science erste Zwischenergebnisse in einem Sonderband.  (weiterlesen)

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