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Streit um Wildbestand zwischen Bayerns Jägern und Waldbesitzern: Verbiss, Unfälle - und Jägerlatein in den Abschusslisten

Was die Häufigkeit von Wildunfällen und das Verbissgutachten über den Fleiß und die Ehrlichkeit der Waidmänner verraten

Zu dem Beitrag über das neue Bundesjagdgesetz möchte ich ein paar Sätze ergänzend beitragen. Das Verbissgutachten zeigt ja alle drei Jahre wieder auf, wo der Verbiss durch Rehwild noch zu hoch ist. In diesen Revieren ist auch die Unfallhäufigkeit durch Rehwild viel zu hoch. Den Schaden trägt die autofahrende Bevölkerung über die höheren Versicherungsbeiträge in der Teilkaskoversicherung. Der Unterschied kann bis zu 100 Euro je versichertes Auto betragen.

Der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbands (BJV) sagt: "Waldumbau mit der Büchse funktioniert nicht." Wie sollen denn Neuanpflanzungen geschützt werden? Ein Warnschild für Rehe, "Achtung, für Rehe ist der Zutritt verboten", wird wohl keinen Erfolg bringen. Dann bleibt nur noch die Einzäunung - dieses Phänomen hatten wir ja bis vor 20 Jahren, als die bayerischen Zäune ( mit Steuergeld subventioniert) aneinander gereiht bis nach Peking gereicht hätten. (weiterlesen)

Abschuss