Schweinepest: Fester Zaun zu Polen gefordert
Kirchlinteln / Neuzelle - Ohne einen festen Zaun gegen Wildschweine aus Polen wird Deutschland nach Ansicht des niedersächsischen Landvolk-Vizes Jörn Ehlers die Afrikanische Schweinepest nicht besiegen können.
Alle Abwehrmaßnahmen seien unvollständig, solange neue Infektionen aus dem stärker von der Tierseuche betroffenen Nachbarland drohten, sagte Ehlers der Deutschen Presse-Agentur.
Vermutlich hätte eine Zaunanlage weniger gekostet als die Einbußen, die deutsche Schweinehalter jetzt schon erlitten haben, sagte der Vizepräsident des Bauernverbandes Niedersachsen.
Die ersten an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendeten Wildschweine in Deutschland sind in Brandenburg nahe der Grenze zu Polen gefunden worden. Die genauen Übertragungswege sind noch nicht geklärt. Für Menschen ist die Tierseuche ungefährlich.
Ein mobiler Elektrozaun von 120 Kilometer Länge existiert in Brandenburg an der Grenze zu Polen im Bereich der Stadt Frankfurt (Oder) und den Landkreisen Oder-Spree und Spree-Neiße - also südlich bis zur brandenburgisch-sächsischen Grenze. Im Bereich des Kreises Spree-Neiße soll er durch einen festen Zaun ersetzt werden - wann der gebaut wird, ist bisher offen. (weiterlesen)


