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Forstbuch-Autor: Wohlleben gegen Aufräumen und Neuanpflanzen von Wäldern

Der Wald-Erklärer Peter Wohlleben kritisiert die staatlich subventionierte Abholzung und Räumung abgestorbener Wälder. Stattdessen müsse es Geld geben, wenn man den Wald sich selbst überlässt.Der studierte Forstwirt und Buchautor Peter Wohlleben (56), der in der Eifel eine Waldakademie betreibt, spricht sich dafür aus, vertrocknete und vom Borkenkäfer befallene Wälder nicht zu fällen und aufzuräumen. Auch Neuanpflanzungen seien unsinnig, man sollte den Wald einfach ein paar Jahrzehnte sich selbst überlassen.

Im Interview mit dem Spiegel erklärte Wohlleben, dass man am besten nichts tun sollte, um den Wald widerstandsfähiger zu machen. Man sollte keine Bäume pflanzen und den Wald einfach mal Wald sein lassen, ein paar Jahrzehnte lang, wie er sagte. „Bäume, die in Baumschulen groß werden, bekommen einen Wurzelschnitt und wurzeln daher nicht so tief wie Bäume, die alleine im Wald groß werden. Das Gebot der Stunde heißt: Abwarten und zugucken, was die Natur macht. Dann wachsen überraschend robuste Bäume, ganz ohne Fördergelder übrigens. Der nächste Laubwald kommt kostenlos um die Ecke.“   (weiterlesen)

Wohlleben