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Der Waldumbau, die Rendite und das Wild

Hightechwerkstoffe aus Laubholz sollen Fichtenbalken und sogar Beton und Eisen ersetzen

Im Staats- und Privatwald türmt sich das unverkäufliche Holz. Die Erzeugerpreise sind im Keller. Zugleich soll der Waldumbau gelingen. Obwohl die Experten streiten, ob das ökologisch erwünschte Laubholz auf dem Bau jemals Fichte und Kiefer ersetzen kann. Wie so oft im Forst sind obendrein die Folgen für Wild und Natur ein gern verdrängtes Risiko.

Wenn es nach dem forstlichen Mainstream geht, wird die Enkelgeneration unseren Wald vielerorts nicht wiedererkennen. Buchen statt Fichten im Alpenvorland wie im Harz, Ahorn vielleicht statt Kiefern im fränkischen im Reichswald. Ab und an werden wir sogar die Birken dulden, die ganzen Förster-Generation für viel zu durstig und zu nutzlos galten. Und es werden auch Hölzer aus fernen Ländern wachsen in der Hoffnung, dass diese dürren Hitzesommer besser überstehen. (weiterlesen)

Werkstoff Holz