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Erneut Keulungen wegen Schweinepest in Polen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Polen weiter aus. In der vergangenen Woche mussten 846 Hausschweine in Zentral-Polen gekeult werden. Auch immer mehr Wildschweine in Polen sind mit dem Schweinepest-Virus infiziert.

In Polen mussten in den vergangenen Tagen erneut viele Hausschweine wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gekeult werden. Nach Angaben der Obersten Veterinärbehörde kam es in der letzten Woche zu einem ASP-Ausbruch in einem größeren Schweinehaltungsbetrieb in der zentralpolnischen Wojewodschaft Masowien. Betroffen waren insgesamt 846 Schweine, die im Anschluss an den Befund im Rahmen der seuchenrechtlichen Vorschriften getötet werden mussten.

Wie aus der amtlichen Statistik hervorgeht, handelte es sich um den 94. Seuchenfall in der Landwirtschaft seit Anfang Januar. Seitdem stieg die Zahl der zwangsweise gekeulten Nutztiere auf rund 56.800 Stück. Das Vorjahresniveau ist damit bereits weit übertroffen worden: Damals war die ASP nachweislich in „nur“ 48 landwirtschaftlichen Betrieben aufgetreten. Die Zahl der notgetöteten Tiere hatte bei gut 35.000 gelegen.

ASP-Infektionszahlen steigen auch bei Wildschweinen (weiterlesen)

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