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Plakataktion: Freiheit für den Rothirsch

Mit einer großen Plakat-Kampagne in der Stuttgarter Innenstadt will die Deutsche Wildtierstiftung Aufmerksamkeit für den Rothirsch erzeugen. Vor allem in Baden-Württemberg wird er massiv bejagt.

Als „verfressene Sau“ wird der Rothirsch auf den Plakaten in der Stuttgarter Innenstadt beschimpft. Mit dieser Aussage will die Deutsche Wildtier Stiftung Aufmerksamkeit erzeugen – für den Rothirsch und seinen schwindenden Lebensraum. Dieser sei in seinem natürlichen Lebensraum meist unerwünscht, erklärt Dr. Andreas Kinser, stellvertretender Leiter der Abteilung Natur- und Artenschutz der Deutschen Wildtier Stiftung.

Wo die Rothirsche leben dürfen, entscheiden die Bundesländer. Meist sind dafür eigene Rotwildbezirke vorgesehen. Bei Grenzüberschreitung müssen die Tiere erschossen werden. Vor allem in Baden-Württemberg sei die Rotwildpolitik besonders streng. „Hier darf der Hirsch nur auf 4 % der Landesfläche in fünf Rotwildbezirken existieren. Auf der restlichen Landesfläche muss er per Gesetz ausgerottet werden“, so Kinser. Die Richtlinie dazu laufe am 30. November aus.

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Rothirsch