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Massaker in der Lausitz: Aufruhr im Wolfsland – wie 76 tote Tiere einen Krimi in Brandenburg auslösten

„Massaker an der Schwarzen Elster“ titelte die „Lausitzer Rundschau“: 76 Schafe und eine Ziege sind in der Nacht vom vergangenen Sonnabend auf Sonntag getötet worden. Für den Schäfer René Jeronimus aus der Nähe von Saathain in der Lausitz ist das eine Tragödie. Für Wolfsgegner aber ist der Vorfall ein gefundenes Fressen. In den Chaträumen des Internets zeigt sich, wie tief die Gräben zwischen beiden Lagern sind.

Ein Foto, welches über WhatsApp und in den sozialen Netzwerken die Runde macht, zeigt die Szenerie am Morgen danach. Einige Kadaver treiben noch im Flüsschen Elster, der Weidezaun, knapp einen Meter hoch, liegt niedergedrückt. Auf der nebligen Weide liegen einige tote Tiere. Was ist hier geschehen? Für viele, die das Foto in den Chat-Gruppen der Jäger, Bauern und Tierhalter kommentieren und weiterleiten, ist die Lage glasklar. Wieder einmal hat hier der Wolf zugeschlagen. Man sieht: Weder Zäune noch Herdenschutzhunde halten das Raubtier auf. Die 76 toten Schafe sind Beweis genug dafür, dass die Willkommenskultur für Wölfe in Brandenburg der falsche Weg ist, meinen die Hardliner. (weiterlesen)

Elbe-Elster Foto: Wikipedia