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Mit einem Veganer auf der Jagd: „Ich esse nur noch das Tier, das ich auch selbst erlegt habe“

- Die Jagd erfährt einen erstaunlichen Boom in Deutschland. Fast 390.000 Menschen hatten 2019 einen Jagdschein — so viele wie noch nie.

- Der junge Jäger Christopher Stoll erklärt den Boom damit, dass sich immer Menschen Gedanken über ihre Ernährung und Tierhaltung machen. Er selbst lebt abgesehen von den selbst erlegten Tieren vegan.

- Business Insider durfte Stoll bei der Jagd begleiten.

„Lauf weg“, will ich dem Rehbock zurufen. Das Tier hat zuvor weit entfernt auf dem Acker geäst. Zu weit weg für das Gewehr des Jägers. Doch jetzt kommt der Rehbock näher. Zu verlockend ist die Hirse auf dem Feld neben dem Hochsitz, in dem wir uns befinden und das Tier beobachten. Der Jäger legt seine Büchse an und verfolgt den Rehbock mit dem Zielrohr.

Wir sind im Norden von Brandenburg, im Revier von Jäger Christopher Stoll. Der 29-Jährige lebt in der Nähe von Berlin und fährt so oft er kann hierher: in das 500 Hektar große Gebiet, um zu jagen. Aus seinem jahrelangen Hobby hat er inzwischen sogar einen Beruf gemacht — und ein Startup für angehende Jäger gegründet.

Immer mehr Frauen interessieren sich für die Jagd

Die Jagd erfährt einen erstaunlichen Boom in Deutschland. Fast 390.000 Menschen hatten 2019 nach Angaben des Deutschen Jagdverbands einen Jagdschein — so viele wie noch nie. (weiterlesen)