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Afrikanische Schweinepest: Bayern baut Hunderte Kilometer Schutzzäune

Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest zäunt sich der Freistaat ein. Wildschweine sollen draußen beiben. Für Jäger gibt es besondere Anreize, auf die Tiere zu schießen.

Mit Zäunen von mehreren Hundert Kilometern Länge an den Autobahnen reagiert Bayern auf die Afrikanische Schweinepest. Die Tierseuche hat inzwischen auch Sachsen erreicht. Um ihre Ausbreitung einzudämmen, würden insgesamt etwa 500 Kilometer feste Wildschutzzäune entlang der Autobahnen im Grenzgebiet zu Sachsen, Thüringen und der Tschechischen Republik aufgestellt, sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Dienstag.

Dem Land Sachsen will Bayern zudem 25 Kilometer mobile Zäune zur Verfügung stellen. "Wir nehmen die aktuelle Situation sehr ernst", betonte Glauber. Die Baumaßnahmen der Zäune an Bayerns Autobahnen seien fast abgeschlossen und man prüfe weitere Präventionsmöglichkeiten. "Wir wollen bestmöglich vorbereitet sein und schnell reagieren können."  (weiterlesen)