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Afrikanische Schweinepest - Jäger in Deutschland erlegen so viele Wildschweine wie noch nie zuvor

Noch nie haben Jäger in Deutschland so viele Wildschweine erlegt. Doch weil Restaurants geschlossen sind, werden sie ihr Fleisch kaum los. Das Fleisch ist trotz Afrikanischer Schweinepest genießbar.

Die Jäger in Deutschland haben so viele Wildschweine geschossen wie nie zuvor, werden das Fleisch inzwischen aber nicht mehr so leicht los. "Durch die coronabedingte Schließung der Gastronomie - Hauptabnehmer für Wildbret im Herbst - wird es in Kürze zu großen Mengen Wildbret am Markt kommen", teilte der Deutsche Jagdverband am Donnerstag mit. Er fordert von Bund und Ländern eine Förderung etwa für die Kühlung und den Absatz des Fleisches sowie mehr Spielräume für die Direktvermarktung.

In der Ende März abgelaufenen Jagdsaison 2019/2020 haben Jäger mehr als 882.231 Wildschweine erlegt. Das waren 47 Prozent mehr als im Vorjahr und gut fünf Prozent mehr als in der bisherigen Rekordsaison zwei Jahre zuvor. "Die Jäger liefern ihren Beitrag zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest", sagte Verbandspräsident Volker Böhning.   (weiterlesen)

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