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Klöckner rechtfertigt neues Bundesjagdgesetz

Das vorgestellte Bundesjagdgesetz sorgt für Unmut bei Jägern und Naturschützern. Die Jäger fühlen sich zu Ausführungsgehilfen des Forstwirtschaft degradiert, den anderen geht es nicht weit genug.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner hat ihren Entwurf für ein neues Jagdgesetz verteidigt. Es sei ein Kompromiss unterschiedlicher Interessen, sagte die CDU-Politikerin im Interview mit MDR AKTUELL, es gehe um einen Ausgleich zwischen Wald und Wild.

Der Wald sei durch Dürren und den Borkenkäfer massiv geschädigt. Deshalb habe man das bislang größte Wiederaufforstungsprogramm in Deutschland gestartet. Die Verbissschäden bei Neuanpflanzungen lägen dabei aber bei 33 %. Das sei schlichtweg zu viel. Deshalb müssten sich Waldbesitzer und Jagdpächter nun auf einen sogenannten Abschusskorridor einigen, der Mindest- und Höchstzahlen für den Abschuss von Wild festlegt.

Unsere grüne Lunge ist wirklich gefährdet!  (weiterlesen)

Bundesjagdgesetz