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Woran scheiterte der Bau eines Schutzzauns mit Polen vor der ASP?

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sprach bereits im Januar mit ihrem polnischen Amtskollegen Krysztof Ardanowski über den Bau von Schutzzäunen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) auf beiden Seiten der gemeinsamen Grenze. Warum hat sie nichts erreicht?

Am 22. Januar klang es noch optimistisch. In einer Pressemitteilung schrieb das Bundeslandwirtschaftsministerium über ein bilaterales Treffen mit Polen, dass fünf Maßnahmen geplant seien, um eine weitere Verbreitung der ASP zu verhindern. Dabei ging es an erster Stelle um „die Einrichtung eines eingezäunten Korridors (‚weiße Zone‘) entlang der Grenze, um ein Einwandern infizierter Wildschweine nach Deutschland zu verhindern“.

Landwirtschaftsministerium: Präventiver ASP-Schutzzaun scheiterte an Polen

Gebaut wurde auf Grundlage dieser Gespräche nicht ein Meter Zaun. Stattdessen wurde am 10. September der erste deutsche ASP-Fall bei Wildschweinen entdeckt – bei Tieren, die sich höchstwahrscheinlich in Polen angesteckt hatten. Woran der Zaunbau scheiterte, thematisiert die FDP im Bundestag in einer kleinen Anfrage, deren Antworten agrarheute vorliegen.   (weiterlesen)