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Viel Symbolik, wenig Transparenz beim Thema Wolf

Trotz Schutzmaßnahmen reißen Wölfe immer häufiger Weidetiere. Doch weder Jagdrecht noch Fördermittel werden ausreichen, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Rund um den Wolf reißen die Schlagzeilen gerade wieder nicht ab. Tierhalter in Mecklenburg-Vorpommern melden allein in den ersten zehn Monaten rund 80 Wolfsangriffe auf ihre Tiere mit rund 400 Rissen. Gegenüber dem vorigen Jahr ist das nahezu eine Verdoppelung. In Sachsen fiel das Halbendorfer Rudel nahe Bautzen über eine Schafherde her, obwohl ein Doppelzaun sie schützen sollte. Auch die Ohrdrufer Wölfin macht wieder von sich reden: Sie fand nun endlich einen Rüden der eigenen Art zur geduldeten Rudelbildung. Im Ergebnis beklagt die Agrargenossenschaft, die den Truppenübungsplatz beweidet, den Verlust mehrerer Schafe und Ziegen in einer Nacht. Elektrozaun und Herdenschutzhunde konnten das Blutbad nicht verhindern.

Wo sich der Wolf ausbreitet, geht die  Weidetierhaltung zurück  (weiterlesen)

Wolfspolitik Wikipedia