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Reizthemen rund um den Jagdhund - Zankapfel oder Chance?

Unbestritten verändert oder - besser ausgedrückt - entwickelt sich vieles rund um DEN Jagdhund.

Es werden zunehmend mehr Jagdhunde auch von "Nichtjägern" gehalten. Ein Trend, der die betroffene Rasse verändert, Prinzipien der Jagdhundezucht hinterfragt, Halter mit hündischem Jagdtrieb konfrontiert, Lösungsangebote klassischer Hundeschulen an Grenzen stoßen läßt etc..

Ebenso verändert sich auch der Anspruch der Jägerschaft an ihre Jagdhunde. Er soll nicht nur verläßlicher Jagdhund, sondern auch familien- und gesellschaftstauglich sein. Wie läßt sich das mit dem tradierten Bild des harten, scharfen deutschen Jagdhundes vereinbaren?

Auch der Bedarf an bestimmten Jagdhundeeigenschaften verändert sich, da sich die Jagd an das Vorkommen jagbaren Wildes anpaßt. Die Jagd auf wehrhaftes (z.B. Schwarzwild) oder invasives (z.B. Waschbär, Marderhund etc.) Wild nimmt zu, wohingegen Hase, Fasan und Rebhuhn vielerorts eher der Hege durch Prädatorenbejagung bedürfen um nicht ganz der Kulturlandschaft zum Opfer zu fallen. Bezogen auf den Jagdhund schließt sich die Frage an: Braucht man überhaupt noch einen Vollgebrauchsjagdhund oder sollte man doch besser auf Spezialisten in den einzelnen Bereichen setzen? Oder anders gefragt, kann es überhaupt einen Vollgebrauchsjagdhund geben, der alle Ansprüche und Bedürfnisse der Jägerschaft erfüllen kann?  (weiterlesen)

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