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Deutschland kämpft weiter gegen die Afrikanische Schweinepest

13. Januar 2021 Die Lage rund um die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen in Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Die Zahl der positiven Kadaver ist mittlerweile auf 468 gestiegen. Aktuell wird von mutwillig zerstörten Seuchenschutz-Zäunen berichtet. Eine Regionalisierung scheint weiterhin nicht in Sicht zu sein.

Artikel von: Anja Spindler

Am 10. September 2020 wurde erstmals ein Wildschwein-Kadaver in Deutschland entdeckt, der positiv auf den Erreger der Afrikanischen Schweinepest getestet wurde. Insgesamt sind bisher 468 Fälle in Brandenburg sowie 17 Fälle in Sachsen gemeldet worden. Neben den Mitarbeitern der zuständigen Behörden sind viele weitere Helfer und die Bundeswehr im Einsatz. Sie unterstützen bei der Suche nach erkrankten oder toten Tieren in den betroffenen Restriktionsgebieten. Die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner betont: „Es gilt, dadurch die ASP zu bekämpfen, den Tieren die Leiden der Erkrankung zu ersparen und zu verhindern, dass die Hausschweine in den landwirtschaftlichen Betrieben durch Wildschweine angesteckt werden.“

Hausschweinebestände bisher ASP-frei (weiterlesen)

ASP