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Jagdwaffenhistorie: Welche Funktion hatte einmal dieses Kleinkalibergewehr?

Anfang Februar beginnt für die Jagdpresse die "saure Gurken Zeit". Die großen Jagden sind vorbei und bis zur Bockjagd ist es noch ein wenig Zeit.
Da habe ich ein wenig in meiner historischen Wafffenkammer gekramt und habe eine sehr interessante Waffe gefunden, die ich heute noch benutze und die durch ihre besondere Funktion immer wieder für Aufsehen sorgt. Im Zeitalter von Nachtsichtgeräten, Plastiklochschäften und Zielvorsatzgeräten ist einmal Zeit, eine Diskussion über die Waffen unserer längst verstorbenen jagdlichen Vorfahren anzuschieben. Auch wenn für Jungjäger das Fach Jagdhistorie nicht prüfungsrelevant ist, so ist es doch auch für sie mal ein interessanter Exkurs.

Hier die wichtigsten Daten:

Sie ist nun fast 100 Jahre alt und trägt auf dem Schloss den Schriftzug "Waffenfabrik Walther Zella Mehlis/Thür.

Das Kaliber ist in 22 lfB (lang für Büchsen)

Durch die Stellung des Kammerstrengels werden Einzelschüsse (nach unten gekippt) abgegeben. Aber die Waffe kann auch als Halbautomat benutzt werden, indem der Kammerstengel nach oben gekippt wird. Der Rückstoß sorgt für den Einzug der nächsten Patrone.   (weiterlesen)

22 lfb

Die Stellung des Kammerstengel ermöglicht 2 Funktionen: Kammerstengel nach unten: Einzelschuss, Kammerstengel nach oben: Halbautomat