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Wildbret und Naturschutz: Die Deutschen wollen jagen

Die Jagd ist in Deutschland im Kommen. Das hat auch, aber nicht nur mit der Coronavirus-Pandemie zu tun. Rund 397 000 Menschen in Deutschland verfügen über einen Jagdschein, vor 20 Jahren waren es gut 60 000 weniger.

Nahrung selbst schießen
Shanna Reis leitet ein Weingut in Rheinhessen. Lange verzichtete die 28-Jährige völlig auf Fleisch. Das hat sich geändert, jetzt schießt sie einen Teil ihrer Nahrung selbst.

„Covid hat uns definitiv an die Natur zurückgebracht, weil das letztendlich der Ort ist, wo wir noch hingehen konnten“, sagt Reis. „Für mich das ist wichtig, dass ich weiss, woher das Fleisch, das ich esse, kommt, dass ich alle Schritte nachvollziehen kann, dass ich das Tier lebend hier gesehen habe, dass ich bewusst nicht zu viel esse, aber daran halt weiß, wo es herkommt“, so die Jägerin aus Aspisheim.