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Serie „Wildwechsel“: Ab durch welche Hecke?

von Wiebke Hüster

0.03.2021 In den wenigsten Bundesländern noch im Visier: das Rebhuhn

Schon der Lügenbaron von Münchhausen und der gestiefelte Kater sollen Heldentaten im Angesicht des Rebhuhns vollbracht haben. Heute aber fehlt dem Vogel die Deckung vor seinen echten Feinden.

Ein niedersächsisches Landgut in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts: Hier lebt Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen, Soldat, Landwirt und Jäger. Der Baron serviert Wildbret und unterhält seine Gäste mit Erzählungen unwahrscheinlichster Heldentaten in Feld und Wald und akrobatischer Stunts zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Doch mit der Kontrolle über seine Fabulierlust verliert er schließlich die Herrschaft über seine Narrative. Unter den Händen eines kriminellen, nach England geflüchteten deutschen Gelehrten werden die Abenteuer Münchhausens in der Fremde zu Geld. Durch die Rückübersetzung und Hinzuflunkereien des Sturm-und-Drang-Dichters Gottfried August Bürger sind sie bis heute unvergessen.  (weiterlesen)

Rebhuhn