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ASP: Länder wollen auf Drückjagden verzichten

24.03.2021 Die Landwirtschaftsminister von Deutschland, Polen und Tschechien haben sich zum Vorgehen bei der Bekämpfung der ASP beraten.

Im Grenzgebiet soll auf Drückjagden verzichtet werden.

In einer Videokonferenz hat sich Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit ihren Kollegen aus Polen und Tschechien über das weitere Vorgehen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest abgestimmt. Die Ausbrüche in Deutschland liegen in Grenznähe zu den beiden Ländern. Zudem hätte eine Sequenzierung des Virus-Typs ergeben, dass die Ausbrüche in Deutschland und Polen zusammenhängen. Die drei Landwirtschaftsminister einigten sich nun darauf, dass man die Kadaversuche sowie den Bau und die Wartung von Wildschweinbarrieren in den Grenzgebieten intensivieren wolle. Auch soll der Informationsaustausch zwischen Jägern, Forstbeamten und Veterinären über die Grenzen hinweg unkompliziert ermöglicht werden. Darüber hinaus wolle man mehr Finanzmittel für Entschädigungen, Bekämpfungs- und Präventionsmaßnahmen zur Verfügung stellen. (weiterlesen)

Drückjagd