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Konflikt um Wildbesatz - CDU/CSU und SPD ringen weiter um Jagdreform

Die SPD-Bundestagsfraktion warnt vor einem Scheitern der Jagdrechtsnovelle. Nach einer wiederholten Verschiebung müsse der Bundestag sich spätestens nach Ostern einigen.

Stefanie Awater-Esper

25.03.2021 Die SPD macht die Union für die schleppenden Beratungen zur Jagdrechtsreform im Bundestag verantwortlich. „Auf der Ziellinie zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes droht das Vorhaben am Widerstand der Unionsfraktionen zu scheitern“, erklärten die SPD-Abgeordneten Isabel Mackensen und Rainer Spiering. Bereits verhandelte Kompromisse würden fallengelassen und der Gesetzesentwurf der Bundesregierung in Frage gestellt, beschweren sie sich weiter.

„Für die SPD-Bundestagsfraktion ist die im Gesetzesentwurf geregelte nachhaltige Anpassung der Rehwildbestände durch eine Neuregelung der Abschussplanung entscheidend, um die Verjüngung des Waldes im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen zu ermöglichen“, so Mackensen und Spiering. Für die Etablierung klimastabiler Mischwälder sei es erforderlich die Rehwildbestände auf ein waldverträgliches Maß anzupassen, um die Schadflächen wieder zu bewalden und den Waldumbau zu ermöglichen.   (weiterlesen)

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