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Auf der Pirsch: Mit dem Jeep zum eigenen Jagdschloss

26.03.2021 In Krisenzeiten haben Land- und Forstwirtschaften Hochkonjunktur. Entsprechend wenig ist derzeit auf dem Markt. Drei Beispiele.

Grund und Boden kommen nie aus der Mode. Die derzeitige Nachfrage ist – wie immer in Krisenzeiten – jedenfalls enorm, was sich auch an den Preisen ablesen lässt. Je nach Größe und Qualität werden momentan bis zu drei Euro pro Quadratmeter gezahlt, bei absoluten Liebhaberobjekten sind sogar bis zu sieben Euro möglich. Wobei ein Wald natürlich mehr ist als die Summe seiner Bäume. Die Qualität eines Forstes hängt wie jedes Grundstück zunächst einmal von der Lage ab: Je näher es an einer (Landes-)Hauptstadt oder touristisch interessanten Orten liegt, desto teurer der Quadratmeter. Ein zusätzlicher Faktor ist die Erreichbarkeit – eine Liegenschaft, die sich kommod per Range Rover oder Jeep erreichen lässt, ist teurer als ein verwunschener Ort, der lange Fußmärsche erforderlich macht. Außerdem spielt die sogenannte Bonität eine Rolle, die etwas darüber aussagt, welche Arten von Bäumen in welchem Alter und Zustand auf dem Land zu finden sind.

Zusatzpunkte gibt es dann, wenn ein Haus oder gar ein kleines Jagdschloss darauf stehen – allerdings spielen diese eher eine untergeordnete Rolle. Ganz im Gegensatz zu der Möglichkeit, den eigenen Forst auch zum privaten Jagen nutzen zu können: Eigenjagden sind immer sehr begehrt und müssen je nach Bundesland zwischen mindestens 115 und 300 zusammenhängende Hektar aufweisen. Für die Bewertung eines solchen Reviers wird neben den genannten Faktoren noch das im Gehege vorhandene Wild herangezogen. Das Teuerste in Sachen Eigenjagd ist ein sogenanntes Jagdgatter, das eingezäunt ist. Begehrt sind sie alle – und das Angebot in Österreich entsprechend überschaubar. Einzelne Ländereien kommen aber immer wieder auf den Markt – drei Beispiele. (weiterlesen)

Eigenjagd