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Wildunfälle: Was bringen Wildwarnreflektoren wirklich?

Bearbeitet von Jörg Fischer

31. März 2021  Die Zeitumstellung hat Folgen für Wildtiere – das zeigen jährlich steigende Wildunfälle, wenn die Uhren vor- oder zurückgestellt werden. Auch in den kommenden Tagen sollten Autofahrerinnen und -fahrer daher besonders achtsam unterwegs sein. Um Wildunfälle zu vermeiden, kommen seit rund 60 Jahren vor allem Wildwarnreflektoren zum Einsatz. Ob diese Reflektoren am Straßenrand – zum Beispiel als blaue Halbkreisreflektoren – tatsächlich dazu beitragen, dass Wild sein Verhalten ändert und es zu weniger Wildunfällen kommt, hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in zwei Pilotprojekten untersucht.

Prof. Dr. Ulrich Schraml, Direktor der FVA: „Rund 300.000 Wildtiere werden jährlich durch Autos an- oder überfahren, verenden oft unnötig spät und leiden dabei unter unsäglichen Schmerzen. Dieses enorme Ausmaß an Tierleid, aber natürlich auch der Gefährdung von Menschen muss dringend reduziert werden.“

Erstmals Studien zur Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren in Deutschland    (weiterlesen)

Wildreflektoren