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Afrikanische Schweinepest: Mehr als 900 Fälle bei Wildschweinen

Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) sind seit dem ersten Ausbruch im September 2020 bis einschließlich 31. März 917 Fälle nachgewiesen worden, davon 831 in Brandenburg und 86 in Sachsen. Angesichts der Fortschritte bei den Bekämpfungsmaßnahmen gegen die ASP sei in den Landkreisen Oder-Spree, Spree-Neiße und Dahme-Spreewald die Einzeljagd auf Reh-, Rot- und Damwild in den dortigen fest eingezäunten Gebieten - sogenannte Kerngebiete und Weiße Zonen - ab dem 10. April 2021 wieder möglich, teilte das Brandenburger Sozialministerium mit. Voraussetzung für diese Lockerung sei der mittlerweile komplett geschlossene doppelte Ringzaun um die Seuchenherde um Friedland und Neuzelle gewesen.

Außerdem hat das Ministerium per Erlass die Aufwandsentschädigung für Jagdberechtigte vereinfacht und deutlich erhöht. Gab es bisher für die Entnahme und Ablieferung eines Wildschweins im Kerngebiet und in der Weißen Zone 30 Euro für unter 30 Kilogramm wiegende Tiere und 50 Euro für schwerere Schwarzkittel, werden ab dem 1. April 2021 unabhängig vom Gewicht pro Wildschwein 100 Euro gezahlt. (weiterlesen)

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