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Wer später mäht, lässt Wildtiere leben

Rehkitzretter finden durchschnittlich 12 Kitze auf 100 Hektar Grünland

Ehrenamtlichen und professionellen Kitzretter-Teams gelingt es inzwischen immer besser, Rehkitze vor dem Tod durch Mähmaschinen zu bewahren. Unterstützt werden sie dabei von mit Wärmebildkameras ausgestatteten Drohnen. Doch immer noch sind unzählige junge Feldhasen und am Boden brütende Vogelarten vom Mähtod bedroht.

14.4.2021 Der Tod auf der Wiese kommt mit scharfen Klingen und 600 PS: Wenn jetzt im Frühjahr die Wiesen das erste Mal gemäht werden, sind in Deutschland unzählige Rehkitze, junge Feldhasen und am Boden brütende Vogelarten vom Mähtod bedroht. „Wir schätzen, dass allein etwa 100.000 Rehkitze Jahr für Jahr vom Mähtod betroffen sind", sagt Dr. Andreas Kinser, stellvertretender Leiter Natur- und Artenschutz der Deutschen Wildtier Stiftung. Dass diese Zahl nicht aus der Luft gegriffen ist, untermauern jetzt Zahlen, die viele verschiedene Kitzretter-Teams im vergangenen Jahr an die Deutsche Wildtier Stiftung gemeldet haben: „Im Durchschnitt haben die vielen Ehrenamtlichen je 100 Hektar abgesuchter Grünlandfläche 12 Rehkitze gerettet“, so Kinser weiter.   (weiterlesen)

Deutsche Wildtier Stiftung