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Afrikanische Schweinepest - ASP: Polen intensiviert Wildschweinjagd

In der unmittelbar an Brandenburg und Sachsen angrenzenden polnischen Woiwodschaf Lebuser Land sollen bis Jahresende mehr als 16.000 Wildschweine erlegt werden.

16.4.2021 Die in Brandenburg und Sachsen seit sieben Monaten grassierende Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde von infizierten Schwarzkitteln aus Polen eingeschleppt. Das haben virologische Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) eindeutig belegt. Um den Wildschweinedruck und damit die Infektionsgefahr zu mindern, hat die an Brandenburg und Sachsen unmittelbar angrenzende polnische Woiwodschaft (Verwaltungsbezirk) Lebuser Land (Lubuskie) angekündigt, Wildschweine ab sofort intensiver zu bejagen.

Bis zum Jahresende sollen mehr als 16.000 Schwarzkittel zur Strecke gebracht werden. So steht es in einer entsprechenden Verordnung, die der Regierungsvertreter Władysław Dajczak vor wenigen Tagen veröffentlichen ließ. Auf 15 Seiten ist genau aufgeschlüsselt, wie viele Tiere in jedem Jagdrevier zu erlegen sind. Die genauen Zahlen ergeben sich aus der Höhe der Abschussprämien, die die Woiwodschaft dafür zur Verfügung stellt, berichtet die Märkische Oderzeitung.

Ziel: Schutz der Hausschweinebestände   (weiterlesen)

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