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Wölfe: Der größte Feind des Wolfs ist das Auto: Naturschutzbund ruft 30. April zum "Tag des Wolfes" aus

Von Roland Rosenbauer

30.04.2021 Er war lange ausgerottet, in Deutschland nur noch in Märchen wie "Rotkäppchen" oder "Der Wolf und die 7 Geißlein" präsent. Nun ist er wieder da.

Wölfe waren in Deutschland lange ausgerottet. Erst im Jahr 2000 wurden die ersten Welpen in Freiheit geboren - auf einem Truppenübungsplatz in der sächsischen Oberlausitz. Inzwischen ist der Wolf auch in Bayern angekommen.

Der Naturschutzbund Deutschland NABU hat den 30. April zum "Tag des Wolfes" ausgerufen. An diesem Datum endet aus wissenschaftlicher Sicht das Wolfsjahr. Im Mai wird der Wolfsnachwuchs geboren.

"Tag des Wolfes"
Seit drei Jahren lebt ein Rudel Wölfe im Veldensteiner Forst. 2017 kam die erste Wölfin aus Brandenburg in das 6.000 Hektar große Waldgebiet, wo Oberpfalz, Ober- und Mittelfranken zusammentreffen. Anfang 2018 gesellte sich ein Rüde zu ihr, der sich vorher auf dem Gelände rund um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr aufgehalten hatte. Kurz darauf stellte sich der erste Nachwuchs ein: Das Landesamt für Umwelt dokumentierte fünf Welpen, 2019 sechs weitere. (weiterlesen)

Wolf

Foto: Wikipedia