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“Natürliche Scheu”? Wölfe sind keine Kuscheltiere – sie sind gefährliche Raubtiere

von Martin D. Wind

29.4.2021   Breitzbach, Wietzendorf, Brokdorf, Kochendorf, Lohne, Pegnitz, Miesbach – diese Namen stehen für Nahbegegnungen mit oder völlig furchtlosen Annäherungen von Wölfen an Menschen. Das ist nur die Spitze des Eisbergs von Ereignissen, die überhaupt gemeldet wurden. Es ist eine schlaglichtartige Aufzählung von Orten erschreckender Vorkommnisse, wie sie in Deutschland inzwischen tagtäglich am helllichten Tage geschehen. Es scheint eine Eskalation zu sein, der die Bürger recht hilflos ausgesetzt sind: Raubtiere können und dürfen sich in Deutschland – weil streng geschützt und wegen mangelhafter Auslegung der Rechtslage – beinahe ungehindert in gefährliche Nähe zu Menschen begeben. Die Wölfe sind, so man sich die Videos, die Bilder ansieht und den teils panischen Stimmen der betroffenen Menschen zuhört, völlig ohne Scheu und Angst.

Es ist dieser vollkommene Mangel an Scheu, der so erschreckend ist. Es ist die große Not, diese – ja! – Todesangst, die man aus den Stimmen der Bedrohten hören kann, die so erschüttern, die für empathische Menschen so bedrückend sind. Und es ist der große Ärger, der aufkommt, wenn man sich anschaut, was den Bürgern seit 20Jahren mantraartig von Seiten der sogenannten Wolfsexperten und der NGOs, wie beispielsweise dem Naturschutzbund Deutschland, über das Wesen der großen Spitzenprädatoren erzählt wurde. Es ist dieses realitätsferne Märchen von der „natürlichen Scheu“ dieser faszinierenden Raubtiere, das so nachhaltig verärgert.

Die Lügen der „Experten“ und NGOs (weiterlesen)

Wolf Foto: Wikipedia