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Herdenschutz: „Tag des Wolfes“ blendet die Wirklichkeit aus

DBV: Erhaltungszustand längst erreicht

Die dramatisch angestiegenen Risszahlen von Weidetieren sind aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes eine existenzielle Bedrohung für die Weidetierhaltung in Deutschland. 10 Jahre lang habe sich der Wolf unreguliert ausgebreitet und exponentiell vermehrt. „Die Inszenierung des ‚Tages des Wolfes‘ empfinden viele Weidetierhalter als blanken Hohn. Wenn es so weitergeht, wird es keine weiteren 10 Jahre dauern, bis die Mehrheit der Weidetierhalter das Handtuch geworfen hat und es den Weidegang von Schafen, Ziegen, Rindern und Pferden nur noch in aufwendigen Hochsicherheitstrakten geben wird. Der Einstieg in ein aktives Wolfsmanagement ist jetzt dringend erforderlich“, so der Generalsekretär des DBV, Bernhard Krüsken. (weiterlesen)

Tag des Wolfes